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Auf Erden sind wir kurz grandios

Roman

Ocean Vuong

(85)
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Beschreibung

"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong

"Lass mich von vorn anfangen. Ma ..." Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt - von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783446264953
Verlag Hanser
Dateigröße 3782 KB
Übersetzer Anne-Kristin Mittag
Verkaufsrang 31611

Buchhändler-Empfehlungen

Lara Storz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! Schmerzlich doch zugleich wunderschön erzählt Ocean Vuong die Geschichte einer Familie auf der Flucht vor dem Vietnamkrieg. Einfach grandios!

Der Titel ist Programm – ein großartiges Buch von einem wunderbaren Autor!

Henrike Irmscher, Thalia-Buchhandlung Halle

„Auf Erden sind wir kurz grandios“ erzählt von einer vietnamesischen Familie in Amerika: Eine Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt und dennoch immer wieder die Hand gegen ihn erhebt. Und ihr Sohn, ein queerer Außenseiter, auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Es ist die Sprache, die diesen Roman zu einem der besten macht, die ich in den letzten Jahren gelesen habe: Zart und poetisch, brutal und schmerzhaft, in Form eines Briefes an die Mutter, die Analphabetin ist und diesen somit niemals wird. Ein Brief mit autobiographischen Einflüssen, der nichts beschönigt aber auch niemals anklagt. Ein Brief über die erste, verzweifelte Liebe („Ich hatte, was ich wollte – einen Jungen, der auf mich zuschwamm. Nur, dass ich keine Küste war, Ma. Ich war Treibholz und versuchte mich zu erinnern, wovon ich abgerissen war, um hier zu landen.“), über die Drogenprobleme dieser ersten Liebe („Aber wie erzähle ich dir von diesem Jungen, ohne dir von den Drogen zu erzählen, die bald alles in Fetzen rissen, dem Oxy und dem Koks, wie sie die Welt an ihren Rändern schwelen ließen?“), über den Vietnamkrieg und Muttersprache („Unsere Muttersprache ist so überhaupt keine Mutter – sondern eine Waise. […] Ma, unsere Muttersprache zu sprechen heißt, nur teilweise auf Vietnamesisch zu sprechen, aber ganz auf Krieg.“), und über Hass, sich selbst verlieren, die Verbindung zwischen Glück und tiefer Traurigkeit („Erinnerst du dich an den glücklichsten Tag deines Lebens? Oder den traurigsten? Hast du dich jemals gefragt, ob sich Traurigkeit und Glück verbinden lassen, sodass ein tiefviolettes Gefühl entsteht – weder gut noch schlecht, aber verblüffend einfach, weil du nicht auf der einen oder anderen Seite leben musst?“). Eine riesengroße Empfehlung meinerseits, bitte, lesen Sie dieses schillernde, berauschende Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
85 Bewertungen
Übersicht
58
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8
0
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Herzzerreißend schön!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der 1988 in Saigon geborene und mit zwei Jahren nach Amerika immigrierte Ocean Vuong trifft mit seinem Debütroman „Auf Erden sind wir kurz Grandios“ voll auf mein offenliegendes Herz. Vuong richtet dieses Buch an seine Mutter, eine vietnamesische Analphabetin ohne Englischkenntnisse. Er schreibt von ihrer Abwesenheit, ihren S... Der 1988 in Saigon geborene und mit zwei Jahren nach Amerika immigrierte Ocean Vuong trifft mit seinem Debütroman „Auf Erden sind wir kurz Grandios“ voll auf mein offenliegendes Herz. Vuong richtet dieses Buch an seine Mutter, eine vietnamesische Analphabetin ohne Englischkenntnisse. Er schreibt von ihrer Abwesenheit, ihren Schlägen, ihrem Schweigen, aber auch von ihren Händen, ihren Umarmungen und ihrer Angst. „Fall nicht auf du bist schon vietnamesisch“ Vuong schreibt von einem zerrissenen Leben als Einwanderer, Homosexueller und Kriegsgeborener. Ohne den Vietnamkrieg würde er nicht existieren. Was bedeutet diese Erkenntnis für einen in Fragmente zerfallenen jungen Mann am Rande der Gesellschafft mitten in Connecticut. Nichts wird hier geschmückt oder verschönt. Ohne Übertreibungen schreibt Vuong mit einer ehrlichen Rohheit. Seine Worte wirken allerdings so durchdacht, als habe er Angst die Geschichte würde zwischen seinen Fingern zersplittern. Ich fühlte mich beim Lesen aus der Zeit gefallen. Wie bei einem dieser traurigen Lieder, die einen noch nach Jahrzehnten innehalten lassen und einem Schauer über die Haut jagen.

Eine grossartiger, berührender Roman.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamm am 21.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Sohn schreibt seiner Mutter einen Brief. Sie wird ihn nie lesen da sie Analphabetin ist. Wir erfahren von schönen und weniger schönen Dingen. Grossartig geschrieben.

Ich glaube, ich war am Ertrinken.
von Kaffeeelse am 11.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wirklich interessantes Buch! Ein biographisches Buch. Ein berührendes Buch. Und ebenso ein manchmal erschreckendes Buch. Die Hauptfiguren sind drei vietnamesische Personen, die Großmutter Lan, die Mutter Rose und der Sohn, die Erzählstimme, alle drei sind aus Vietnam in die USA emigriert. Die Emigration und daraus resultiere... Ein wirklich interessantes Buch! Ein biographisches Buch. Ein berührendes Buch. Und ebenso ein manchmal erschreckendes Buch. Die Hauptfiguren sind drei vietnamesische Personen, die Großmutter Lan, die Mutter Rose und der Sohn, die Erzählstimme, alle drei sind aus Vietnam in die USA emigriert. Die Emigration und daraus resultierende Probleme sind hier aber nicht das Hauptthema. Das Hauptthema ist das Menschsein und die damit einhergehende Unvollkommenheit, wie die Protagonisten mit ihrer Unvollkommenheit und der, der anderen Mitmenschen leben und umgehen. Die Großmutter Lan, die der Krieg und die folgenden Ereignisse in Vietnam krank gemacht haben, die Mutter Rose, die durch das Erleben um ihre Mutter und ebenso durch das Erleben Vietnams und der Gewalt in diesem Land und ebenso das Erleben einer neuen Welt, der sie ausgeliefert scheint, auch weil sie zu keiner/wenig Kommunikation durch mangelnde Sprachkenntnisse fähig ist, eine Veränderung erfährt, der Sohn, der seine Verwandten erlebt, um seine Herkunft weiß und sich einen Platz im neuen Land sucht und schließlich die Liebe findet, eine homoerotische Liebe, eine besonders für Vietnamesen stigmatisierte Liebe. Ein Buch der leisen Töne, aber manchmal auch mit einer wortgewaltigen Kraft, die den Leser schier umhaut. Chronologisch nicht geordnet, springen die Gedankengänge des Sohnes hin und her, er schreibt einen Brief an seine englisch nicht beherrschende Mutter und schildert seine Gedanken zu Familie, Leben und Liebe, Gedanken, die er ihr verbal schlecht mitteilen kann und nach und nach, in verschiedenen Fetzen, entsteht die Lebensgeschichte der drei tragenden Personen. Und damit auch die Lebensgeschichte Ocean Vuongs, den Autobiographisches trägt dieses Buch ungemein und ich finde auch die Namensgebung des Autors sehr aussagekräftig. Für diese Geschichte gebührt dem Autor und seiner Familie tosender Beifall. Dieses teilweise sehr unzusammenhängende hat mir das Lesen etwas schwer gemacht, aber die lyrische Kraft in den Worten von Ocean Vuong, die immer wieder durchschimmert und auflodert, entschädigt ungemein und spricht von einem äußerst interessanten Autor. Bisher hat der Autor nur Poesie herausgebracht, "Auf Erden sind wir kurz grandios" ist sein erster Roman. Ein interessantes Werk! Wenn er es in meinen Augen in der Zukunft schafft, seine Geschichte etwas mehr zu bündeln, mehr einen Erzählfluss zu erschaffen, wird er noch ein ganz Großer werden. Aber auch jetzt ist dieses Buch ein sehr lesenswertes. Und auch hier kann ich nur sagen: Lesen!, aber durch die sehr fragmentarische Schreibweise polarisiert dieses Buch seine Leser und diesen Sachverhalt sollte der geneigte Leser sich vor Augen führen.

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