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Der Hölle Zorn

Roman

Eiskalt und fesselnd: Die Memoiren einer Mörderin im spannungsgeladenen Roman »Der Hölle Zorn« von Ursula Neeb jetzt als eBook bei dotbooks.

London, 1915: Verborgen vor der Welt, tief unten im Kellergewölbe des Bethlem Royal Hospital, verbringt der Irrenanstaltswärter Mathew seine Tage. Bei seiner Arbeit mit gefährlichen Serienmördern, die er keine Sekunde aus den Augen lassen darf, gehört zu seinen Lichtblicken das tägliche Schachspiel mit Lilli Wilson, einer charmanten älteren Dame. Warum sie als Insassin hier ist, gibt Mathew Rätsel auf ... bis sie ihm ihr Tagebuch anvertraut: Das Grauen, das zwischen diesen Seiten lauert, fasziniert ihn auf unheimliche Weise. Ein dunkles Spiel entspinnt sich - zwischen grausamen Fantasien und einer furchtbaren Wahrheit, die nicht nur Mathews Leben, sondern ganz London einem Erdbeben gleich erschüttern wird ...

Mit erbarmungsloser Präzision zeichnet Ursula Neeb die Abgründe auf, die sich hinter der Fassade einer angesehenen viktorianischen Adelsfamilie verbergen - und enthüllt dabei atemberaubende neue Erkenntnisse über die Identität des berüchtigtsten Serienmörders aller Zeiten!

Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Thriller-Highlight »Der Hölle Zorn« mit bahnbrechenden neuen Erkenntnissen über Jack the Ripper von Ursula Neeb. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 310 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961484515
Verlag Dotbooks Verlag
Dateigröße 1166 KB
Verkaufsrang 88991
eBook
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Kundenbewertungen

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Die Abscheulichkeit des Menschen auf eine sehr interessante Weise dargestellt
von puppetgirl am 10.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Roman „Der Hölle Zorn“ begleiten wir Mathew. Er ist Wächter in einer Irrenanstalt, genauer gesagt im Bethlem Royal Hospital in Londen des Jahres 1915. Er ist einer Abteilung zugewiesen, auf der Frauen jahrelang eingesperrt werden, da die zu den schlimmsten Fällen zählen. Blutrünstig und mit Seelen so schwarz wie die Nacht. Ab... Im Roman „Der Hölle Zorn“ begleiten wir Mathew. Er ist Wächter in einer Irrenanstalt, genauer gesagt im Bethlem Royal Hospital in Londen des Jahres 1915. Er ist einer Abteilung zugewiesen, auf der Frauen jahrelang eingesperrt werden, da die zu den schlimmsten Fällen zählen. Blutrünstig und mit Seelen so schwarz wie die Nacht. Aber warum sitzt dann Lilly hier? Mit ihr spielt Mathew Schach und sie ist nie auffällig geworden, so wie vielleicht andere Insassinen, die andere verletzten oder ähnliches. Sie ist schon viele Jahre hier und ist in keiner Weise auffllig. Für ihn stellt sich die Frage, was diese Frau angestellt haben soll. Etwas Licht ins Dunkel bringt das Tagebuch, was er von ihr Vermacht bekommt. Wie soll er damit umgehen? Stimmen die Sachen, die sie dort notiert hat? Ist es die Wahrheit oder nur ein Hirngespinst einer sehr kranken Frau? Ursula Neeb hat sich mit Quellen und Theorien über Jack the Ripper befasst und daraus ist dieser Roman entstanden. Jack the Ripper ist wohl ein Thema, was ziemlich viele Menschen fasziniert. Eigentlich schon etwas abartig, oder? Brauchen wir wirklich einen Serienmörder damit wir fasziniert sind? Warum ist das so? Mich selbst hat es teilweise irritiert, wie abgeklärt ich mit einigen Beschreibungen in diesem Buch umging. Sind wir auf manche Weise schon so sehr abgestumpft? Oder liegt es dann daran, dass wir selbst so etwas nicht im wahren Leben gesehen haben? Man weiß es nicht und dennoch folgt man gern dieser Faszination. Gerade der Psyche eines „kranken“ Menschens. Auf den etwa 300 Seiten begeben wir uns auf zwei verschiedenen Zeitspannen durch das Buch. Die eine Zeitspanne ist das aktuelle Leben von Mathew. Wir werden mitgenommen und dürfen sehen, wie sich das Leben mit seiner Familie verändert hat, seit der als Wächter arbeitet. Kann so etwas spurlos an einem vorbeigehen? Nimmt man etwas mit nach Hause, wie kommt man mit dem Druck klar, der sich in einem bildet, der ja auch irgendwie abgebaut werden muss? Heute würde man vielleicht selbst zum Therapeuten gehen, aber so war das damals einfach noch nicht, jedenfalls nicht so, wie heute. Und dann gibt es da diesen anderen Strang. Lillys Tagebucheinträge. Sind es wirklich Tagebucheinträge? Hat sie das alles erst im Nachhinein geschrieben und dabei so einiges durcheinandergebracht? Hat sie das wirklich empfunden, was da steht oder hat sie einfach nur eine sehr gute Auffassungsgabe und somit Fakten zusammengetragen, die sie selbst so nicht erlebt hat? Man weiß es nicht und auch Mathew ist etwas überfragt. Wie geht er damit um, was er da in diesem Buch liest? Was bedeutet das für ihn? Für die Familie, die Lilly schon ewig nicht mehr gesehen hat und könnte es sogar einen Einfluss auf London haben? Eine Frau im Bethlem hat vielleicht so viel Macht? Die Autorin schafft es einen dazu zu bringen dran zu bleiben. Sie portioniert die Geschehnisse und lässt uns Zeit zum Verdauen, denn wir erfahren immer nur so viel, wie Mathew gerade auch verkraften kann. Das macht es spannend und gerade auch diese Reaktionen von ihm und seiner Umgebung zu erleben, lassen einen nicht richtig los. Zudem werden hier Fragen aufgeworfen, die ich nach dem Ende des Buches gern selbst recherchieren möchte. Was ist dran, was für Vermutungen und Beweise liegen uns heute vor? Will man vielleicht einiges einfach nicht wahrhaben? Ja, Jack the Ripper ist etwas Faszinierendes, ob das nun etwas Gutes ist oder nicht, darf jeder für sich selbst beantworten.

Geschickter Psychothriller mit eindrucksvoller Frauenfigur
von SternchenBlau am 14.06.2019

Literatur, Film, Medien brauchen mehr Frauenfiguren. Und wir brauchen auch mehr Frauenfiguren wie Lilli in diesem klugen Thriller „Der Hölle Zorn“ von Ursula Neeb, der einem richtig unter die Haut geht. EINE BÖSE FRAU Als es um Quoten ging hat mich ein Mann einmal süffisant gefragt: Aber du willst doch sicherlich nicht 50 Pro... Literatur, Film, Medien brauchen mehr Frauenfiguren. Und wir brauchen auch mehr Frauenfiguren wie Lilli in diesem klugen Thriller „Der Hölle Zorn“ von Ursula Neeb, der einem richtig unter die Haut geht. EINE BÖSE FRAU Als es um Quoten ging hat mich ein Mann einmal süffisant gefragt: Aber du willst doch sicherlich nicht 50 Prozent Frauen bei Mördern, im Gefängnis und den bösen Figuren? Wenn Frauen alles machen können, dann können sie auch so sein wie Lilli. Ihr Krankenpfleger Mathew dagegen ist fast schon ein wenig naiv, aber er wächst im Verlauf der Geschichte und mir als Leserin zudem ans Herz. Die Autorin spielt war auf Konzepte wie Mutterschaft an, ohne sie allerdings zu glorifizieren. Sie schildert Lillis Misogynie, die sich durchs komplette Tagebuch zieht, sehr eindringlich. Ich schlüpfe in ihren Kopf und weiß, warum sie so denkt (von fühlen kann man bei ihr schlecht schreiben). Gleichzeitig wird mir immer mit vermittelt, wie ideologisch verbrämt ihr Frauenhass ist. Das eröffnete für mich sehr viele aktuelle Bezüge, denn auch heute gibt es leider viele Menschen jeglichen Geschlechts, die Frauenrechte unterdrücken wollen. SPOILER-VERMEIDUNG Ich finde es gar nicht so einfach, diese Rezension spoilerfrei zu schreiben. Beim Lesen fand ich es klasse, dass ich ein entscheidendes Schlagwort gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Dieses macht einen besonderen Reiz aus, denn die Autorin bezieht sich auf reale historische Fälle. Als unbedarfte Leserin wurde mir erst in der Schlussbemerkung klar, wie realistisch Ursula Neebs Theorie ist. Hut ab vor ihrer Recherche! SEHR GESCHICKT Der Roman-Aufbau ist sehr geschickt und die Autorin streut allein schon dadurch Zweifel, was den nun wahr ist und was nicht: Der Prolog zeigt uns erst einmal wie Sir John in einer nicht näher gekennzeichneten Vergangenheit in der ältesten Nervenklinik der Welt, dem „Bethlem Royal Hospital“, bevor wir ins Jahr 1915 zu Krankenpfleger Mathew Morgan springen. In diese Zeitebene sind dann Lillis Tagebucheinträge eingebunden. Als sich das Ende von Mathews Tagebuch-Lektüre abzeichnet, war ich total gespannt, welche Richtung der Roman dann nehmen wird. Auch ohne Lillis Stimme blieb der Roman sehr spannend. FAZIT Die Autorin spielt mit dem Konzept des unzuverlässigen Erzählers und hat damit bei mir recht schnell sehr hohe Erwartungen aufgebaut. Letztendlich hätte mir zum Ende hin noch ein paar mehr Twists vorstellen können (oder sogar noch einen Genrewechsel zu Mystery). Daher komme ich mit kleinenen Abstich auf tolle 4,5 Sterne. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau, denn ich habe „Der Hölle Zorn“ wirklich total gerne und mit viel Spannung gelesen. Das Ende hat mir richtig einen Atemaussetzer verpasst, auch, wenn es im Vorfeld gut eingefädelt worden worden ist. So runde ich mit voller Überzeugung auf 5 Sterne auf. Zum Abschluss noch ein ROMAN-ZITAT zu Lillis Frauenhass: „»Das schon an Hysterie grenzende weinerliche Beharren von Mrs. Butler, die angeblich so missbrauchten und unterprivilegierten Huren so zu behandeln, als wären sie anständige Menschen, ist einer der verhängnisvollsten Irrtümer, der seit Menschengedenken begangen wurde – und er wird uns alle ins Unglück stürzen.« (Gezeichnet: Nurse Betty, eine aufrechte Royalistin und Streiterin im Kampf gegen die physischen Schäden der Prostitution.)“

Jack the Ripper
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 30.05.2019

Klappentext: London, 1915: Verborgen vor den Augen der Welt, tief unten im Kellergewölbe des Bethlem Royal Hospital, verbringt der Irrenanstaltswärter Mathew seine Tage. Zwischen seiner Arbeit mit gefährlichen Serienmördern, die er keine Sekunde aus den Augen lassen darf, gehört zu seinen Lichtblicken das tägliche Schachspiel m... Klappentext: London, 1915: Verborgen vor den Augen der Welt, tief unten im Kellergewölbe des Bethlem Royal Hospital, verbringt der Irrenanstaltswärter Mathew seine Tage. Zwischen seiner Arbeit mit gefährlichen Serienmördern, die er keine Sekunde aus den Augen lassen darf, gehört zu seinen Lichtblicken das tägliche Schachspiel mit Lilli Wilson, einer charmanten älteren Dame. Warum sie als Insassin dort ist, gibt Mathew Rätsel auf – bis sie ihm ihr Tagebuch anvertraut. Das Grauen, das zwischen diesen Seiten lauert, fasziniert ihn auf unheimliche Weise. Es entspinnt sich ein dunkles Spiel zwischen grausamen Fantasien und der furchtbaren Wahrheit, die nicht nur Mathews Leben, sondern ganz London einem Erdbeben gleich erschüttern wird … FAZIT: Ein interessanter Roman, der eine weitere Theorie zu Jack the Ripper zum Thema hat. Sehr spannend und auch eine mögliche Erklärung, aber ganz aufklären wird man das nicht mehr können, es sei denn Scotland Yard gibt endlich alle Akten frei. Kann es nur empfehlen. Nicht nur für die eingefleischten Fans von Jack.