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Evil Miss Universe

Roman

Sie ist Superschurkin, unerbittlich, rücksichtslos und betörend schön: Dominique macht es den Männern im Universum wirklich nicht leicht. Es gibt eigentlich nur einen, der ihr annähernd das Wasser reichen kann - Mr Right, ihr geheimnisvoller Rivale, der nichts unversucht lässt, ihre finsteren Pläne zu durchkreuzen. Zum Glück zählt Dominique einen jungen Mann zu ihrem Gefolge, der alles für sie tun würde. Auch wenn das bedeutet, dass er Mr Right für sie töten muss ... Das humorvolle Superheldinnen-Spektakel von Tobias O. Meißner hält unserer Welt den Spiegel vor.
Portrait
Tobias O. Meißner, geboren 1967, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Romane werden von der Kritik hochgelobt. Meißner wurde von der Zeitschrift »Bücher« als einer der »10 wichtigsten Autoren von morgen« ausgezeichnet. Bei Piper sind u.a. die apokalyptischen Epen um »Die Dämonen« sowie die High-Fantasy-Trilogie um die »Sieben Heere« erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492994453
Verlag Piper
Dateigröße 4029 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

Irgendwie unentschlossen

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Einige bedeutende Werke sind episodenhaft - "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne oder "Candide" von Voltaire. Während Ersteres zumindest von einer klaren Mission zusammengehalten wird, ist Zweiteres ein früher Vorläufer der Absurde. "Evil Miss Universe" ist nicht ganz so stringent wie "In 80 Tagen um die Welt" und nicht ganz so absurd wie "Voltaire". Es findet sich in der Fantasy-Abteilung, behandelt aber eine Schurkin, die im Wesentlichen der Realität verbunden ist - und auch die Heldin des Werks ist, selbst wenn sie schon mal sehr launisch sein kann. Diese "Evil Miss Universe" - Dominique - ist eine ambitionierte und schlaue Person mit Abgründen. Die Abenteuergeschichten um sie herum funktionieren unterhaltsam, die psychologischen Elemente hingegen wirken doch sehr konstruiert. Ob es die Wahl des Erzählers ist, der Hintergrund, weshalb sie ist, wie sie ist oder die Umstände um ihren Liftboy Luc - einer gründlichen Prüfung hält es nicht stand. Dazu kommt, dass Tobias O. Meissner dazu neigt, Fakten immer wieder zu wiederholen. Das soll natürlich ein Stilmittel sein, wirkt aber recht schnell eher enervierend. Tobias O. Meissner schreibt definitiv mit Sympathie für Frauen und Figuren aus der LGBTQ-Sphäre, dennoch ist auch in dem Bereich manches etwas simplistisch. Dominique soll als starke Frau präsentiert werden, wird aber dabei häufig als Sexbombe dargestellt, an der Russ Meyer seine Freude gehabt hätte, während sie gleichzeitig nicht mal über eine sich häufig äußernde Libido verfügt. Bei aller Kritik: "Evil Miss Universe" ist über weite Strecken ein sehr sympathisches Buch, das häufig zum Schmunzeln einlädt, und ich bin sicher, dass es anderen Lesern weit besser gefallen wird als mir. Aber die letztendliche Notwendigkeit, dieses Buch geschrieben (und gelesen) zu haben, erschließt sich mir nicht. Vielleicht hätte es als Graphic Novel besser funktioniert.

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Wirklich sehr unterhaltsam, humorvoll und mit einem ironischen Blick aufs Weltgeschehen. Wer schon immer mal einen Blick in den Alltag eines "Superschurken" (ist Dominique denn wirklich so böse?) werfen wollte ist hier genau richtig. Ein amüsanter Lesespaß.

Kundenbewertungen

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Vorhang auf für die Superschurkin Dominique
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 28.11.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Superschurken wie Blofeld & Co. waren gestern, endlich betritt eine weibliche Superschurkin die Bühne: Dominique, die in Paris im monströsen Tour de Montparnasse lebt - man darf schließlich nicht kleinlich sein – mischt die Schurkenszene ordentlich auf. Bisher habe ich mit Superschurken die Eigenschaft, über Leichen zu gehen... Superschurken wie Blofeld & Co. waren gestern, endlich betritt eine weibliche Superschurkin die Bühne: Dominique, die in Paris im monströsen Tour de Montparnasse lebt - man darf schließlich nicht kleinlich sein – mischt die Schurkenszene ordentlich auf. Bisher habe ich mit Superschurken die Eigenschaft, über Leichen zu gehen, verbunden, aber das ist bei Dominique überhaupt nicht der Fall, im Gegenteil, sie ist immer darauf bedacht, dass es bei ihren Verbrechen keine Opfer gibt, weder bei Mensch noch Tier. Überhaupt agiert sie ziemlich clever, wie sie ihr Schurkentum aufbaut und die dazu nötige finanzielle Grundlage schafft. Zudem sorgt sie dafür, in der Pariser Öffentlichkeit ein überaus positives Image zu erlangen. Ich gebe zu, dass ich mich dabei ertappt habe, sie und ihr Handeln zunehmend sympathisch zu finden. Im Gegensatz zu Mr. Right, der den amtlich anerkannten Superhelden der Welt mimt und der Einzige zu sein scheint, der Dominique wirklich gefährlich werden könnte. Okay, im Laufe der Lektüre habe ich mich dann schon gefragt, warum Dominique eigentlich so ein extremes Geltungsbedürfnis hat, dass sie in allen möglichen Bereich ganz oben mitmischen will. Ihre Ziele erreicht sie auch nicht mit Können, sondern mit kleineren oder größeren Betrügereien an den richtigen Stellen – aber wie schon erwähnt, man darf schließlich nicht kleinlich sein als Superschurkin. Und irgendwie muss Dominique ihren extravaganten Lebensstil ja nach außen transferieren. Aber wehe, man tut Dominique richtig weh – ihre Rache ist dann fürchterlich und dann kommt sie meinem Bild einer Schurkin ziemlich nahe. Es ist aber nicht nur Dominiques Geschichte, die hier erzählt wird, sondern auch die von Luc, einem Pariser Studenten, der den Job als Liftboy bei Dominique annimmt und ihr nach dem ersten Aufeinandertreffen völlig verfällt. Danach besteht sein ganzes Lebensziel darin, von seiner Arbeitgeberin überhaupt wahrgenommen zu werden. Der Schreibstil ist frisch, frech und witzig – man darf eben nicht alles so ernst nehmen. Es ist manchmal schon peinlich genug, wenn Dominique unserer Welt den Spiegel vorhält. Das Ende hat mich dann aber doch überrascht, weil ich damit, ehrlich gesagt, so nicht gerechnet hatte – gefällt mir aber.

Dominique - schön, extravagant und ..... wütend!
von Barbara W am 27.10.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Sie ist schön, extravagant, einfallsreich - und wütend. Dominique ist wohl die außergewöhnlichste Superschurkin, die man bisher erlebt hat. Um ihre alten und neuen Rachegelüste auszuleben, denkt sie sich immer wieder neue Coups aus, die von Idee zu Idee an Kreativität und Ausführung kaum zu übertreffen sind. Denn mit Kleinigkeit... Sie ist schön, extravagant, einfallsreich - und wütend. Dominique ist wohl die außergewöhnlichste Superschurkin, die man bisher erlebt hat. Um ihre alten und neuen Rachegelüste auszuleben, denkt sie sich immer wieder neue Coups aus, die von Idee zu Idee an Kreativität und Ausführung kaum zu übertreffen sind. Denn mit Kleinigkeiten beschäftigt sie sich erst gar nicht - groß und nie dagewesen muss es sein! Was also noch relativ harmlos mit dem Raub der britischen Kronjuwelen beginnt, endet mit dem Griff zu den Sternen. Dabei springt sie vom Titel der Miss Universe über den Eurovision Songcontest nach Paris, um sich dort mit dem Eifellturm zu beschäftigen, dreht dazwischen ein paar Runden in einem Rennwagen, nimmt sich des amerikanischen Präsidenten an, gründet eine Armee und vieles mehr. Als Leserin sitze ich sprachlos vor diesen Szenen und staune! Ihre Auftritte in immer wieder neuen und ausgefallenen Roben, ihre Unnahbarkeit und Coolness und ihre überraschenden und ausgefeilten Coups sind so filmreif beschrieben, dass ich eben solch einen ständig vor Augen hatte. Ich könnte mir diese Geschichte tatsächlich sehr gut als actionreiche Verfilmung vorstellen - das würde mir viel Spaß machen! Aber so temporeich Dominique auch ihren Rachefeldzug bestreitet, so wird schnell klar, dass sie zwar teuflisch ist, aber dabei in ihrem Sinne gerecht. Ihr Ziel ist es nicht, einfach wahllos zu zerstören, sondern ganz gezielt die zu bestrafen, sich an denen zu bereichern oder jenen zu schaden, von denen sie der Meinung ist, dass sie Unrecht tun oder es nicht besser verdient haben. Das spürt man sehr schnell. Auch ihre Leute werden z. B. ordentlich entlohnt. Aber da auch sie nur ein Mensch ist, geht diese Einstellung auch mal knapp daneben, z. B. wenn man Mr. Right heißt und Dominique ein Riesendorn im Auge ist. Diesen Widersacher will sie am liebsten tot sehen! Oder wenn man ihr in frühen Jahren mal weh getan hat, auch dann wird es richtig mies .... Hier schafft es der Autor, auch eine sensible und unbeherrschte Seite an ihr zu zeigen - aber mit ihrem jungen Bewunderer Luc, der nach und nach ihr Vertrauen gewinnt, könnte sie vielleicht noch rechtzeitig die Kurve kriegen, bevor sie vor Wut explodiert... Die Erzählform finde ich ungewöhnlich, da es einen Erzähler gibt, der Dominiques Geschichte im Nachhinein erzählt, ohne dass man anfangs die Identität des oder der Erzählerin kennt. Dies ergibt sich erst im Laufe der Geschichte und mir gab das einen zusätzlichen Spannungseffekt. Ganz besonders gut gefielen mir auch die kritischen Bezüge zu aktuellen Geschehnissen, die Einfluss auf Dominiques Handlungen hatten oder auch kleine Ereignisse aus der Vergangenheit (endlich erfahren wir, was es mit dem Kleid auf sich hatte, über dessen Farbe im Internet vor Jahren vehement gestritten wurde ;) ) Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, diese außergewöhnliche Schurkin mit ihrem treu ergebenen Team und ihrem anhänglichen, so sehr in sie verliebten Luc, zu begleiten. Die Verflechtung ihrer Aktionen mit aktuellen und umfangreich recherchierten Themen sind dabei nicht nur einfach eine humorvolle, actionreiche Geschichte, sondern viel mehr.

Die Superschurkin
von Ascora am 30.09.2019

Der Klappentext: „Sie ist Superschurkin, unerbittlich, rücksichtslos und betörend schön: Dominique macht es den Männern im Universum wirklich nicht leicht. Es gibt eigentlich nur einen, der ihr annähernd das Wasser reichen kann – Mr Right, ihr geheimnisvoller Rivale, der nichts unversucht lässt, ihre finsteren Pläne zu durchkreu... Der Klappentext: „Sie ist Superschurkin, unerbittlich, rücksichtslos und betörend schön: Dominique macht es den Männern im Universum wirklich nicht leicht. Es gibt eigentlich nur einen, der ihr annähernd das Wasser reichen kann – Mr Right, ihr geheimnisvoller Rivale, der nichts unversucht lässt, ihre finsteren Pläne zu durchkreuzen. Zum Glück zählt Dominique einen jungen Mann zu ihrem Gefolge, der alles für sie tun würde. Auch wenn das bedeutet, dass er Mr Right für sie töten muss ...“ Zum Inhalt: Dies ist quasi die Biographie der Superschurkin schlechthin. Dominique hat ihr ganz eigenes Verbrechersyndikat aufgebaut und lebt ganz offen mitten in Paris. Sie hat ihre eigene Armee und ihre ganz eigenen Vorstellungen und diese setzt sie durch. Zum Stil: Die Story von Dominique wird von einem Biographen erzählt, der die wichtigsten Stationen in ihren Bestrebungen erläutert und einige witzige Anekdoten bereithält. Im Nachwort gibt der Autor Tobias O. Meißner an, dass er auf die Idee für dieses Buch durch die Sendung SchleFaZ (die Schlechtesten Filme aller Zeiten auf Tele5) kam und tatsächlich nimmt er seine eigene Story ein wenig auf die Schippe, seine Charaktere sind alle etwas überzeichnet, ähnlich wie bei einem Superhelden-Comic. Die Thematiken, die er einbaut, so die Wahl zur Miss Universe, die Gelbwestenbewegung, den Eurovision Song Contest und anderes, sind Vorgänge, die uns alle bekannt und vertraut sind, ebenso wie viele Personen, die Dominique trifft von Madonna über die Nr. 5 der britischen Thronfolge. In einer lockeren, flüssigen und ironischen Weise wird diese nicht ernst zu nehmende „Biographie“ erzählt und dem Leser teilweise eine ganz andere Sicht mit einem Augenzwinkern gewährt. Mein Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, gespickt mit Ironie und satirischen Momenten auf aktuelle Begebenheiten. Man findet das Buch zwar im Bereich Fantasy und Science Fiction, es gleicht aber keinem anderen das ich aus diesem Genre schon gelesen habe.