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Die schwarze Fee

Ein Fall für Spiro / Berlin in den Goldenen Zwanzigern Band 2

Berlin Babylon: Die einen feiern, die anderen verrecken. Die Weimarer Republik neigt sich ihrem Ende zu, Nazis und Kommunisten kämpfen um die Macht und Kommissar Ariel Spiro sucht den Mörder zweier Männer, die niemand zu vermissen scheint.

Berlin tanzt auf dem Vulkan. Glitzernde Tanzpaläste, wilde Partys, Drogen, sexuelle Freizügigkeit – die deutsche Hauptstadt gilt zur Zeit der Weimarer Republik als eine der aufregendsten Städte Europas. Russische Emi­granten, darunter Schriftsteller, Gelehrte, Politiker und Anarchisten, haben nach der Revolution in Berlin Zuflucht gefunden vor dem Zugriff der sowjetischen Geheimpolizei. Mittendrin Kommissar Ariel Spiro, den zwei Giftmorde ins russische Milieu führen. Und dann ist da noch Nike, seine große Liebe, die ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrem neuen Freund Anton bittet. Unversehens geraten beide in einen Strudel aus Politik und Gewalt.
Portrait
Kerstin Ehmer arbeitete viele Jahre als Mode- und Porträtfotografin. Seit sechzehn Jahren betreibt sie mit ihrem Mann die legendäre Victoria Bar in Berlin. Sie verfasste das Buch »Die Schule der Trunkenheit«, das sich zu einem Longseller entwickelte. 2017 erschien mit »Der weiße Affe« ihr erster Kriminalroman und ihr erster Fall mit Kommissar Spiro.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 376
Erscheinungsdatum 07.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86532-656-0
Verlag Pendragon
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,8 cm
Gewicht 477 g
Verkaufsrang 37044
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Spannender und interessanter Blick in Berlins Vergangenheit
von Streiflicht am 25.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die goldenen Zwanziger in Berlin, ein Thema, das derzeit in aller Munde ist – auch durch die beliebte Filmreihe „Babylon Berlin“. Berlin war schon immer eine faszinierende Stadt, damals muss sie es noch mehr gewesen sein als heute. Ich habe die Bücher von Volker Kutscher bereits verschlungen, lange bevor der Hype um die zugegebe... Die goldenen Zwanziger in Berlin, ein Thema, das derzeit in aller Munde ist – auch durch die beliebte Filmreihe „Babylon Berlin“. Berlin war schon immer eine faszinierende Stadt, damals muss sie es noch mehr gewesen sein als heute. Ich habe die Bücher von Volker Kutscher bereits verschlungen, lange bevor der Hype um die zugegebenermaßen tolle Filmreihe entstand. Daran musste ich sofort denken, als ich die Beschreibung zu diesem Buch las und so waren auch meine Erwartungen sehr hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil! Ich bin begeistert von diesem Buch, von Kommissar Spiro, der hier bereits seinen zweiten Fall bearbeitet. Auch wenn ich Teil 1 leider nicht kannte, war das kein Problem. Man konnte das Buch auch ganz wunderbar so lesen, allerdings werde ich mir das Vergnügen, den Vorgängerband auch noch zu lesen, nicht nehmen lassen. Denn die Autorin Kerstin Ehmer schreibt wunderbar flüssig, anschaulich und zur Zeit der Goldenen Zwanziger in der deutschen Hauptstadt passend. Das macht das Leseerlebnis so authentisch, detailreich und unterhaltsam, einfach toll. Zugleich ist es natürlich auch richtig spannend und man fiebert bis zu den letzten Seiten richtig mit. Man kann das Flair dieser besonderen Zeit spüren, fast als wäre man dabei und mittendrin. Es war wie ein Sog, ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Berlin galt während der Weimarer Republik als eine der aufregendsten Städte Europas und genau das kommt auch deutlich rüber. Man wünscht sich so sehr, man könnte wenigstens einen Tag oder einen Abend dort verleben und erleben. Eine wunderbare Mischung aus Zeitgeschichte, Krimi und Lokalkolorit, einfach herrlich! Ich will mehr davon! Gut, dass Band 1 noch vor mir liegt und dann hoffe ich einfach auf einen Nachfolger!

Milieustudie der Goldenen Zwanziger
von Detlef Knut am 18.09.2019

Mit diesem Roman geht es in die „goldenen" 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Es geht ins dekadente Berlin der Nachtclubs und Kneipen, aber auch in den Dreck und Schmutz der Ärmsten der damaligen Gesellschaft, die nicht viel Hoffnung in eine Zukunft hatten. Getrennt voneinander werden zwei männliche Leichen aufgefunden. Ein... Mit diesem Roman geht es in die „goldenen" 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Es geht ins dekadente Berlin der Nachtclubs und Kneipen, aber auch in den Dreck und Schmutz der Ärmsten der damaligen Gesellschaft, die nicht viel Hoffnung in eine Zukunft hatten. Getrennt voneinander werden zwei männliche Leichen aufgefunden. Eine auf einem Ausflugsdampfer, die andere in einem Bus. Beide wirken, als würden sie schlafen oder nachdenken. Der Tod scheint weit entfernt von ihnen. Doch sie rühren sich tatsächlich nicht und geben keinen Mucks von sich. Kerstin Ehmer entführt mit diesem Roman ähnlich wie Volker Kutscher in das Babylon Berlin, wie es einigen aus der Fernsehserie bekannt sein dürfte. Es ist ein Berlin voller Russen, die vor der Revolution und Lenin geflohen sind und auf eine Rückkehr hoffen. Behutsam führt die Autorin in die Kriminalhandlung ein. Breit gefächert präsentiert sie den Lesern zunächst das Milieu, stellt es mittels ihrer Figuren vor. So lernt man Jugendbanden, Gelehrte, Schriftsteller, Politiker und Architekten kennen. Kommissar Ariel Spiro ermittelt hier zum zweiten Mal (siehe „Der weiße Affe") und muss sich nicht nur mit Verbrechern auseinandersetzen, sondern sich auch gegenüber seinen Kollegen behaupten. Die Autorin beschreibt das Berlin der damaligen Zeit sehr detailgenau und authentisch. Diese Detailverliebtheit lässt sie weit ausholen und den Kriminalfall in den Hintergrund rücken. Und doch meint man, selbst als Leser das Gekreische und Gegackere an der Panke von der Schönwalder Brücke herunter zu hören. Man ist fasziniert von den Bildern im Kopf, die bei ihren Beschreibung der Straßenzüge und des Alltagslebens entstehen. Obwohl die ersten Toten den Spannungsbogen bis zum Schluss bilden, bleibt es nicht bei diesen Verbrechen als einziges Spannungsmittel. Die Armut treibt die Figuren zu weiteren Untaten an, die gerade erstarkenden Nazis tragen ebenfalls dazu bei. Und die Brunftigkeit einiger männlicher Figuren schafft mit dem Kampf um die attraktiven Frauenfiguren einen spannenden Wettbewerb. Eine Milieustudie der Goldenen Zwanziger, die mit einem Quäntchen Romantik und einer kräftigen Portion Verbrechen gewürzt ist, empfehle ich sehr gerne! So viel Berlin in einem Buch, dass es einfach nur Spaß machen muss. © Detlef Knut, Düsseldorf 2019

Berlin in der Zeit der 20er Jahre und es zeichnet sich ab, dass dieser Fall doch anders ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 11.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

das Buch, welches mich wieder zurück versetzte in das alte Berlin der 20er Jahre. An einigen Stellen konnte ich sogar den Geruch von der stinkenden Panke wahrnehmen Aber von Anfang an. Klappentext: Berlin tanzt auf dem Vulkan. Glitzernde Tanzpaläste, wilde Partys, Drogen, sex. Freizügigkeit an allen Ecken und die Menschen d... das Buch, welches mich wieder zurück versetzte in das alte Berlin der 20er Jahre. An einigen Stellen konnte ich sogar den Geruch von der stinkenden Panke wahrnehmen Aber von Anfang an. Klappentext: Berlin tanzt auf dem Vulkan. Glitzernde Tanzpaläste, wilde Partys, Drogen, sex. Freizügigkeit an allen Ecken und die Menschen drumherum sind aus allen Herren Ländern zugereiste, Vertriebene, Anarchisten, Russen, Demokraten und viele mehr. Und mittendrin sind die alt eingesessenen Berliner, die das alles mit ansehen und dulden müssen, weil in den Hinterhöfen der Hunger, die Arbeitslosigkeit Syphilis und Elend grassiert. Da werden 2 Tote entdeckt, einer im Kahn einer in der Bahn, niemand scheint sie zu kennen, keiner vermisst sie, bis auf Spiro einem Kriminalkommissar, der in der großen Stadt nicht wirklich angekommen ist. Mir hat das Buch gefallen, auch wenn sehr kompliziert geschrieben und auch wegen der für mich ungewöhnlichen Aufteilung in Wochentage. an einigen Stellen wurde es mir zwar sehr langatmig.aber das kommt auch in anderen Krimis vor und auch wenn die Suche zum Mörder oder zur Mörderin sehr lang ist, findet Spiro doch noch seinen Weg, und er seine Nike vielleicht. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Punkten für die Zeitreise mit Krimi durch Berlin