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Das Geheimnis von Shadowbrook

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Im Sommer 1914 wird die junge Botanikerin Clara Waterfield von London nach Gloucestershire gerufen: Sie soll auf einem Landsitz namens Shadowbrook den Aufbau eines Gewächshauses mit exotischen Pflanzen betreuen. Der Garten ist überwältigend, üppige Hortensien und Rosen drängen sich um gepflegte Rasenflächen, alles scheint vor Leben zu sprühen. Doch das alte Wohnhaus wirkt seltsam abweisend, die meisten Räume stehen leer oder sind verschlossen, der Eigentümer Mr. Fox ist viel auf Reisen. Haushälterin und Dienstmädchen wirken verängstigt – denn nachts scheint es im Haus zu spuken…
Portrait
Susan Fletcher lebt in Stratford-upon-Avon. Sie hat mehrere Romane geschrieben, gleich für ihren ersten, Eve Green, erhielt sie 2004 den Whitbread First Novel Award. Auf Deutsch erschien neben Eve Green 2007 ihr Roman Austernfischer.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Alexandra Sagurna
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 29.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783869743998
Verlag Steinbach sprechende Bücher
Auflage 1
Spieldauer 942 Minuten
Übersetzer Marieke Heimburger
Verkaufsrang 11338
Hörbuch (MP3-CD)
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22,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein rundum gelungenes Buch

Anja Lindenau, Thalia-Buchhandlung Moers

Schon der erste Eindruck dieses Romans hat mich total begeistert. Der Umschlag in dunkelblauen Tönen mit dem goldenen "S" ist optisch und haptisch sehr gelungen. Hier hat sich der Insel-Verlag selbst übertroffen, dessen Buchcover oft herausragend sind. Hat man einmal mit der Lektüre begonnen, kann man das Buch kaum mehr zur Seite legen. Die Geschichte erzeugt einen Sog dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Die Beschreibung sympathischer Charaktere verbinden sich zu einem einmaligen Spannungsbogen.

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Treibt der ruhelose Geist einer exzentrischen Erbin sein Unwesen auf Shadowbrook? Diese Frage stellt sich Clara, als sie zum Aufbau eines Gewächshauses auf das zwielichtige Anwesen kommt. Doch der wahre Fluch des Hauses ist vielleicht sehr irdischer Natur... Spezieller Grusel!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
85 Bewertungen
Übersicht
47
25
7
5
1

Lehrreich und verstörend…
von Julie's Bookhismus aus Ebstorf am 17.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir anderes von diesem Buch erhofft habe. Am Ende ist es jedoch ein ganz normaler historischer Roman an dem nur die Protagonistin besonders ist. Clara hat mich ehrlich fasziniert. Sie hat es so wahnsinnig schwer gehabt und doch ist sie so mutig und weltoffen, wie manch einer heutzutage nich... Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir anderes von diesem Buch erhofft habe. Am Ende ist es jedoch ein ganz normaler historischer Roman an dem nur die Protagonistin besonders ist. Clara hat mich ehrlich fasziniert. Sie hat es so wahnsinnig schwer gehabt und doch ist sie so mutig und weltoffen, wie manch einer heutzutage nicht einmal. Ihre Neugier ist sehr erfrischend und hat auch meine eigene geweckt, so dass ich unbedingt wissen wollte, was da vor sich geht. Kein Mensch kann sich was unter „Unruhen“ in einem Haus vorstellen. Dennoch hat mich die Geschichte erschüttert. Die Abgebrühtheit, die Lügen, das Theater. Und die Gerüchte sind die allerschlimmsten. Aber leider ist es ja heute immer noch so, dass besondere Menschen ausgegrenzt werden. Hat sich also nicht allzu viel verändert in den letzten 100 Jahren. Schade eigentlich… Ich hätte mir tatsächlich mehr von Clara und Kit erhofft. Vielleicht auch mit dem Pfarrer, aber Kit ist ein einschlägiger Charakter, der hängen bleibt. Er ist eben ein „richtiger Mann“, wie man ihn sich früher vorgestellt hat. Haarig, muskulös und grobmotorisch. Das Idealbild des damaligen Mannes. Dazu die zerbrechliche Clara, die so besonders und gleichzeitig temperamentvoll und unschuldig ist. Das hätte echt was Tolles werden können. Leider kommen zu viele Überraschungen dazwischen. Alles in allem ein interessanter Roman, bei dem ich aber tatsächlich erst beim letzten Viertel richtig reinkam und ich gefesselt wurde, das hat das Ganze nochmal ein wenig gerettet, aber eben auch nicht weltbewegend.

Sehr mysteriös
von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit diesem Buch ist Susan Fletcher ein wirklich unterhaltsamer Mix aus History und Mystery gelungen. Die junge Clara hat ihr bisheriges Leben hinter verschlossenen Türen verbracht. Zu verletzlich ist ihr Körper aufgrund der angeborenen Glasknochenkrankheit. Mit dem Tod ihrer Mutter bricht jedoch ein neuer Abschnitt an und sie... Mit diesem Buch ist Susan Fletcher ein wirklich unterhaltsamer Mix aus History und Mystery gelungen. Die junge Clara hat ihr bisheriges Leben hinter verschlossenen Türen verbracht. Zu verletzlich ist ihr Körper aufgrund der angeborenen Glasknochenkrankheit. Mit dem Tod ihrer Mutter bricht jedoch ein neuer Abschnitt an und sie zieht es hinaus in die aufregende Welt. Dank ihrer Neugier und Wissbegier nimmt sie einen Auftrag an, das Gewächshaus des Anwesens Shadowbrook neu zu gestalten und findet sich schnell in einem Abenteuer wieder. Denn auf Shadowbrook scheint es zu spuken und jeder der Bediensteten hat etwas zu verbergen... Mit Clara hat die Geschichte eine sehr starke, weibliche Hauptfigur erhalten; was ihr Körper an Zerbrechlichkeit zeigt, macht ihr Geist mit Neugier und Furchtlosigkeit wieder wett. Sie ist klug und hat keine Angst davor, mit den für den Anfang des 20. Jahrhunderts üblichen Konventionen zu brechen. Die Autorin schafft es, neben Spannung und Unterhaltung auch ernstere Themen wie die Gleichberechtigung der Frauen und den für den damaligen dörflichen Alltag üblichen Aberglauben anzusprechen und einzuflechten. Nicht zuletzt ist ihr so eine kleine Hommage an den Wert von Literatur und Bildung für alle gelungen. Fazit: "Das Geheimnis von Shadowbrook" bietet in seiner Mischung aus verschiedenen Stilelementen aus jedem angesprochenen Genre das Beste und lässt den Leser bis zum Schluss rätseln und grübeln.

Psychische Fallstudie, verkleidet in eine Gruselgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 27.01.2020

Clara Waterfield hat nun wirklich keine normale Kindheit. Sie leidet an Osteogenesis imperfecta, der Glasknochnkrankheit. Schon kleine Stöße oder harmlose Stürze lassen ihre Knochen brechen. Deshalb wird ihr bis zum 18. Lebensjahr nicht erlaubt, das Haus zu verlassen, um sie vor zu vielen Knochenbrüchen zu schützen, da es im Eng... Clara Waterfield hat nun wirklich keine normale Kindheit. Sie leidet an Osteogenesis imperfecta, der Glasknochnkrankheit. Schon kleine Stöße oder harmlose Stürze lassen ihre Knochen brechen. Deshalb wird ihr bis zum 18. Lebensjahr nicht erlaubt, das Haus zu verlassen, um sie vor zu vielen Knochenbrüchen zu schützen, da es im England Ende des 19. jahrhunderts bei dieser Krankheit gar keine Behandlungsmöglichkeiten gab außer der Versorgung der Brüche (auch heute ist diese Krankheit nach wie vor unheilbar). Als ihr endlich erlaubt wird das Haus zu verlassen, entdeckt sie die botanischen Gärten und besonders dessen Tropenhaus von Kew für sich. Wie besessen möchte sie alles über exotische Pflanzen lernen. Als dort ein Brief eines wohlhabenden Gentlemans eintrifft mit der Bitte ihm ein eigenes Tropenhaus einzurichten, wird Clara gefragt, ob sie dafür zum Herrenhaus Shadowbrook reisen möchte. Doch kaum angekommen stellt Clara fest: in Shadowbrook spukt es, angeblich geht dort die letzte Überlebende der Familie Pettigrew, Veronique, um... Erwartet hatte ich eine Mischung aus historischem Roman im England in der Zeit kurz vor dem 1. Weltkrieg und einer Gruselstory. Bekommen habe ich das auch, wobei der Gruselanteil wirklich nicht sehr ausgeprägt ist und stattdessen in die wirklich grauenhaften Abgründe geschaut wird: in das Innere der Menschen von Shadowbrook und des angrenzenden Dorfes. Das Buch entwickelte sich also deutlich anders als erwartet, aber trotzdem war es eine tolle Hörbucherfahrung. Susan Fletcher beschreibt Charaktere und zwischenmenschliche Beziehungen sehr detailreich und hat ein Händchen dafür überzeugende Atmosphären in ihren Szenen aufzubauen. Alexandra Sagurna hat eine großartige Stimme für diese Art von geschichte und hat immer das richtige Maß an Emotionalität getroffen. Das Einzige was mich mehrfach verwirrt hat, war ihre Aussprache bestimmter Wörter, so klingt Delhi bei ihr wie De-lieh und Sanatorium wie Sanetorium, aber das sind ja im Endeffekt Kleinigkeiten, ich war mir nie im Unklaren was eigentlich gemeint war. Wer also damit leben kann, hier keine hundertprozentige Spukgeschichte zu bekommen und gern ein Buch über das gruselige und die Abgründe in den Menschen lesen möchte ist hier genau richtig!