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Die geheime Mission des Kardinals

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Rafik Schami

(87)
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Beschreibung

Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl geliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Bei ihrer Ermittlung südlich von Aleppo fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten...

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und legte 1979 seine Promotion ab. Heute lebt er in München. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind" und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern deutscher Sprache. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Hermann-Hesse-Preis, dem Prix de Lecture und mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt Rafik Schami den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.

Der deutsche Schauspieler Udo Schenk, geboren 1953 in Wittenberge, absolvierte seine Ausbildung an der Theaterhochschule Leipzig. Von 1975 bis 1985 war er am Maxim-Gorki-Theater in Berlin engagiert und flüchtete 1985 in den Westen. Seither war er in über 100 Film- und Fernseh-Produktionen zu sehen, so unter anderem in den Serien "Tatort", "Der Alte" oder "Balko", ebenso in den Kinofilmen "Dach über´m Kopf" (1980) und "Der Geschichtenerzähler" (1989). Darüber hinaus ist Udo Schenk die deutsche Stimme vieler Hollywood-Schauspieler, zum Beispiel die von Gary Oldman in "Air Force One", von Ralph Fiennes in "Der englische Patient" und "Harry Potter und der Feuerkelch" und Kevin Spacey in "Die üblichen Verdächtigen".

Produktdetails

Verkaufsrang 9256
Medium MP3-CD
Sprecher Udo Schenk, Jürgen Tarrach
Spieldauer 919 Minuten
Erscheinungsdatum 13.09.2019
Verlag Steinbach sprechende bücher
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783869743875

Buchhändler-Empfehlungen

Jana Düwel, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wortgewandt beschrieben erleben wir einen spannenden Mordfall und können dabei Urlaub im Kopf genießen. Denn Kommissar Barudi ist nicht nur leidenschaftlicher Polizist, sondern auch ein Schlemmer und so können auch wir Grüche, Geschmäcker und das hitzige Gemüt Damaskus erfahren.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein schöner, spannender Ermittler Krimi, in einer sehr schönen Sprache. Man lernt viel über Land und Leute lernt und über Mokka mit Kardamom.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
87 Bewertungen
Übersicht
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16
15
0
0

Nicht so gut wie erwartet
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich erspare mir an dieser Stelle eine Zusammenfassung, da man sie ja oben nachlesen kann. Leider hat auch mich dieses Buch nicht völlig überzeugen können, obwohl es ganz oben auf meiner Wunschliste stand. Der Schreibstil ist zwar poetisch, rhetorisch und literarisch einwandfrei, doch das Buch ist weder spannend noch langweili... Ich erspare mir an dieser Stelle eine Zusammenfassung, da man sie ja oben nachlesen kann. Leider hat auch mich dieses Buch nicht völlig überzeugen können, obwohl es ganz oben auf meiner Wunschliste stand. Der Schreibstil ist zwar poetisch, rhetorisch und literarisch einwandfrei, doch das Buch ist weder spannend noch langweilig. Barudi, der Kommissar, der kurz vor seiner Pensionierung steht, muss einen Mord an einen Kardinal aufklären. Bei seinen Ermittlungen steht ihm der italienische Geheimdienstler Mancini zur Seite. Was zunächst als Kriminalroman beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer Erinnerungsreise durch Syrien vor Ausbruch des Krieges. Die Idee mit dem Tagebuch, das Barudi führt, fand ich zunächst interessant und aufschlussreich, später aber empfand ich die Erzählweise immer aufgesetzter, wirklichkeitsfern und lieblos herunterrasselnd, stellenweise fast schon arrogant oder zumindest mit erhobenen Zeigefinger belehrend. Auch die Dialoge empfand ich unrealistisch. So spricht kein Mensch. Erst recht keine Kommissare. Barudi funktioniert lediglich als Sprachrohr. Ich hatte insgesamt den Eindruck, dass mir der Autor seine eigenen Gedanken aufzwingen wollte. Da er selbst seit 1970 im Exil lebt, kann ich nicht nachvollziehen, wieso er sich noch immer mit seiner Heimat und den dort herrschenden Zuständen so stark identifiziert. Wenn das eine Abrechnung mit dem Regime sein soll, dann habe ich sie entweder falsch verstanden oder sie wurde tatsächlich ungünstig umgesetzt. Sorry, mehr als drei Sterne sind leider nicht drin.

Zäh wie Honig
von wanderer.of.words am 13.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dass ich ein Buch abbreche kommt bei mir fast nie vor. In seltenen Fällen überspringe ich mal Seiten oder Kapitel, aber an sich bringe ich fast jedes Werk zu Ende. Und dann kam Rafik Schami mit seinem Kardinal, auch noch ein von Presse und Kritik hoch gelobtes Buch. Die Geschichte beginnt wie ein Krimi, doch irgendwann verzettel... Dass ich ein Buch abbreche kommt bei mir fast nie vor. In seltenen Fällen überspringe ich mal Seiten oder Kapitel, aber an sich bringe ich fast jedes Werk zu Ende. Und dann kam Rafik Schami mit seinem Kardinal, auch noch ein von Presse und Kritik hoch gelobtes Buch. Die Geschichte beginnt wie ein Krimi, doch irgendwann verzettelt sich der Autor so in seinen Erzählungen, dass er mich dabei verloren hat. Schade, denn von dem Buch hatte ich mir viel versprochen. Dass Rafik Schami toll schreiben kann merkt man schon nach wenigen Seiten. Er hat einen sehr opulenten und bildhaften Stil, der mir an sich recht gut gefällt. Auch die kleinen Geschichten über Land, Menschen und Kultur fand ich toll. Der Rest des Buches ist mir aber mit zu vielen Belanglosigkeiten überladen, es fehlt ein roter Faden. Die Ermittlungen im Mordfall treten immer mehr in den Hintergrund und Schami verliert sich in Nebensächlichkeiten. Er schafft es, wirklich jede Kleinigkeit in seine Geschichte mit aufzunehmen. So beschreibet er, wann der Ermittler eine Toilettenpause macht, berichtet über belanglosen Smalltalk zweier Figuren oder lässt seine Charaktere umfangreich irgendwelche Gerüchte über die Cousine des Onkels eines Bekannten erzählen. Dazu kommen noch sich wiederholende Essgelage bei denen die Ermittler über alles mögliche Debattieren und sich doch stets im Kreis drehen. Auf mich wirkt das Buch so, als sollte zu viel hinein, es ist überladen an Ideen und Eindrücken des Autors und liest sich mühsam und zäh. Wen viele Ausschweifungen und wenig Handlung nicht stören, könnte gefallen am Buch finden. Mir war es nach gut 200 Seiten zu langweilig.

Spannende Thematik
von Julia S. am 17.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rezension zu „Die geheime Mission des Kardinals“ von Rafik Schami Die geheime Mission des Kardinals ist ein interessanter Roman, der in Syrien spielt. Durch den angenehmen Stil lässt er sich leicht lesen, hat aber durch das Thema dennoch einen guten Anspruch. Interessant ist der eingebaute Perspektivwechsel. Immer wieder gibt... Rezension zu „Die geheime Mission des Kardinals“ von Rafik Schami Die geheime Mission des Kardinals ist ein interessanter Roman, der in Syrien spielt. Durch den angenehmen Stil lässt er sich leicht lesen, hat aber durch das Thema dennoch einen guten Anspruch. Interessant ist der eingebaute Perspektivwechsel. Immer wieder gibt es Kapitel, in denen der Protagonist, der ermittelnde Kommissar, in sein Tagebuch schreibt. Im Zentrum steht ein Kriminalfall. Ein italienischer Kardinal wird brutal ermordet aufgefunden und es gibt einige Spuren. Durch den Perspektivwechsel und die Geschehnisse steht aber nicht nur der Fall im Fokus, sondern es werden einige Probleme im Land deutlich, sowie die Religionsvielfalt in Syrien, die ebenfalls für Probleme sorgt. Schnell lernt man als Leser, dass kaum jemandem zu trauen ist und dass viel Misstrauen auf der einfachen Tatsache beruht, dass andere Religionen abgelehnt werden oder eine Verwandtschaft zum Herrscher besteht. Um die Problematik zu verstehen, ist es ratsam, sich ein wenig über die verschiedenen Gruppen zu informieren, sofern man kein Grundwissen hat (Unterschied Sunniten-Schiiten, Christen in Syrien etc.). Ich denke, dadurch erhält der Roman mehr Tiefe, da der Leser einiges besser versteht, was auch nur angedeutet wird. Zu den Figuren: Der leitende Kommissar Barudi ist kurz vor der Rente. Der Fall des toten Kardinals soll sein letzter werden. Insgesamt sind seine Tagebucheinträge bereichernd, da sie ihm als Figur mehr Kontur verleihen und zeigen, wie schwer seine Arbeit in der Diktatur ist. Ohne zu viel zu verraten: Seine Bekanntschaft zum Ende des Buches wäre nicht zwingend notwendig gewesen. Bereichernd ist hingegen die Mitarbeit des italienischen Kollegen, sowie das Team, mit dem er sich umgibt. Eine spannende Mischung verschiedener Charaktere, die sich gut in die Geschichte einfügen. Insgesamt hätte die Ermittlung gerne noch etwas spannender sein dürfen, aber der Roman besticht dennoch durch die Themenwahl. Unterdrückung in der Diktatur und Radikalisierung sind die großen Probleme und der Roman damit hochaktuell. Trotz der ein oder anderen kleinen Schwäche eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich gerne mit Geschichten zu aktuellen Themen umgeben.


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