Krank ohne Grund? Hormone aus dem Lot

Störungen richtig erkennen und sanft heilen

Annelie F. Scheuernstuhl

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Beschreibung


Ärztin und Psychologin Dr. Scheuernstuhl berichtet hier von Menschen, die jahrelang mit verschiedensten Medikamenten fehlbehandelt wurden und die – scheinbar – krank ohne Grund waren. Denn leider ist es nicht so selten, dass Ärzte bei Beschwerden nicht die eigentliche Ursache finden; in der Folge werden auch nur Symptome behandelt, die Krankheit aber bleibt.

Die Autorin zeigt anhand spannender Fälle aus ihrer Praxis und auf Basis eigener Erfahrungen, dass hinter Erkrankungen häufig ein gestörtes Gleichgewicht von Geschlechtshormonen und Vitalstoffen steckt, und sie erklärt, wie sich mit ganzheitlicher biologischer Hormontherapie und Vitalstoffgaben gute Heilerfolge erzielen lassen. Migräne, Gelenk- und Muskelschmerzen, Herzprobleme, Depressionen und viele andere Beschwerden mehr lassen sich so therapieren und beginnende Autoimmunerkrankungen ausbremsen.

In diesem Buch erfahren Sie alles, was Sie zur ganzheitlichen Diagnose und Therapie, u.a. mit bioidentischen Hormonen, wissen müssen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 05.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8338-7091-0
Reihe GU Reader Körper, Geist & Seele
Verlag Gräfe und Unzer Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2 cm
Gewicht 237 g
Abbildungen mit 20 Fotos
Auflage 2
Verkaufsrang 25070

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Was sind Hormone und warum sind sie so wichtig?
von annlu am 01.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

*Dieses Buch betrachtet die Thematik von einer anderen Seite. Es stellt anhand von zahlreichen Patienten- und Patientinnengeschichten die Frage, ob sich hinter dem scheinbaren „Kranksein ohne Grund“ eventuell aus dem Lot geratene Hormone verbergen und auch fehlende Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien oder das sogenannte Vitamin... *Dieses Buch betrachtet die Thematik von einer anderen Seite. Es stellt anhand von zahlreichen Patienten- und Patientinnengeschichten die Frage, ob sich hinter dem scheinbaren „Kranksein ohne Grund“ eventuell aus dem Lot geratene Hormone verbergen und auch fehlende Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien oder das sogenannte Vitamin D.* Wie wirken Hormone in unserem Körper? Welche Vitalstoffe brauchen sie, um gut wirken zu können und welche Symptome treten auf, wenn der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät? Diesen Fragen geht das Buch nach, stellt dazu Patientengeschichten in den Vordergrund, an Hand derer aufgezeigt wird, wie eine Diagnoseodyssee ihr Ende in der biologischen Hormonbehandlung fand. Das Buch startet mit Informationen zu körpereigenen Hormonen und Vitalstoffen. Einfach erklärt findet man hier Beschreibungen was Hormone sind, wo sie gebildet werden und wie sie im Körper wirken. Hier, ebenso wie bei den Beschreibungen der wichtigen Vitalstoffe, finden sich Listen dazu, warum der Körper diese Stoffe braucht. Kurze Infoblöcke geben Fakten zum Thema allgemein aber auch zu spezifischen Fachwörtern oder Untersuchungsmethoden wieder. Bereits in diesem Abschnitt finden sich kurze Fallbeispiele. Der zweite Teil des Buches stellt die sogenannten Geschlechtshormone in den Vordergrund. Wozu sie dienen und was bei einem Ungleichgewicht passiert lässt sich hier nachlesen. Auch wird mit dem Mythos aufgeräumt, dass es sich bei ihnen um Hormone handelt, die „nur“ der Fortpflanzung dienen und geschlechtsspezifisch wirken. Die Patientenberichte werden hier ausführlicher und lassen dadurch, dass sie von den Betroffenen selbst erzählt werden einen persönlichen Eindruck entstehen. Der dritte Teil geht von den Patientenberichten aus und steht unter dem Titel „hormonell bedingte Krankheiten“. Sehr persönlich und individuell werden die Beschwerden aber auch die Probleme mit der Diagnose aufgezeigt um dann zur Einschätzung der behandelnden Ärztin (also der Autorin) überzuleiten. Dieser Teil wird auch dazu genutzt viele Krankheitsbilder anzusprechen, die mit hormonellen Störungen einhergehen. So werden Stress, Migräne, Schilddrüsenerkrankungen, Zöliakie, Fibromyalgie, Panikattacken, Bluthochdruck, Blasenprobleme und Osteopathie angesprochen. Am Ende steht ein Exkurs zum Thema Brustkrebs. Neben dem Hauptthema – den Hormonen – ziehen sich damit einhergehende Problematiken durchs Buch. So wird schon früh aufgezeigt, dass der Begriff Hormone fälschlicherweise für zwei sehr unterschiedliche Stoffe genutzt wird. Die Medikamente, die künstlich erzeugt werden und als Hormonersatz besonders bei der Verhütung eingesetzt werden, werden sehr häufig angeprangert. Bei den Nebenwirkungen ebenso wie bei vielen Diagnosen kommen die Schulmedizin und dabei besonders die Spezialisten nicht immer gut weg. Meine Meinung: Der erste Teil des Buches hat mich angesprochen, da ich das Thema Hormone und ihre Wirkung interessant finde. Ich stimme mit der Autorin überein, dass sich in dieser Hinsicht in Zukunft noch viel tun wird und die Wirkweise besonders aber auch das Zusammenspiel der Hormone noch nicht gänzlich aufgeklärt ist. Die einfachen Erklärungen haben mir hier zugesagt. Dem zweiten Teil und den Patientenberichten war ich etwas zwiespältig gegenüber eingestellt. Dadurch, dass diese selbst zu Wort kommen konnte ich als Leser einen guten Eindruck ihrer Beschwerden gewinnen. Allerdings widersprachen sie teilweise dem im Vorwort angesprochenen Leitgedanken des Buches, das auf eventuelle Hormonstörungen eingehen will (siehe Zitat oben) und erweckten mitunter den Eindruck, die Behandlung mit biologischen Hormonen und Vitalstoffen könne alle Probleme lösen. Das Lob war mir mitunter zu viel und ich hätte mir Hinweise darauf gewünscht, dass es sich hier um einige Fälle handelt, es aber durchaus auch Fälle gibt, die durch die Schulmedizin geklärt werden können. Der Kritik an Spezialisten kann ich bedingt zustimmen und die Vorsicht, zu der hier in Bezug auf Verhütungsmittel geraten wird, nachvollziehen, wenn ich es vielleicht in einigen Fällen weniger anprangernd angegangen wäre. Die positive Einstellung zu Patienten, die sich im Internet selbst auf die Suche nach Lösungen machen, muss ich kritischer sehen. Der Aufruf zu einer ganzheitlichen Medizin, die dem Patienten mehr Zeit einberäumt und ihn nicht nur auf Symptome reduziert stimme ich allerdings vollkommen zu und würde mir mehr Ärzte wünschen, die so arbeiten. Fazit: Die Informationen zu den Hormonen und ihrer Wirkweise waren interessant und genau das, was ich mir gewünscht habe. Die Patientenberichte geben einen positiven Eindruck der Behandlungsweise mit Vitalstoffen und biologischen Hormonen, sodass ich nur hoffen kann, dass die ein oder andere hier eine Anregung für eine hilfreiche Therapie finden wird.


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