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Die Kunst des digitalen Lebens

Wie Sie auf News verzichten und die Informationsflut meistern

Wir sind immer bestens informiert und wissen doch so wenig. Warum? Weil wir ständig "News" konsumieren - kleine Häppchen trivialer Geschichten, schreiende Bilder, aufsehenerregende "Fakten". Der Bestsellerautor Rolf Dobelli lebt seit vielen Jahren gänzlich ohne News - und kann die befreiende Wirkung dieser Freiheit aus erster Hand schildern. Machen Sie es wie er: Klinken Sie sich aus. Radikal. Und entdecken Sie die Kunst eines stressfreien digitalen Lebens mit klarerem Denken, wertvolleren Einsichten und weniger Hektik. Sie werden bessere Entscheidungen treffen - für Ihr Privatleben und im Beruf. Und Sie werden auf einmal mehr Zeit haben, die Sie nutzen können für das, was Sie bereichert und Ihnen Freude macht.
Portrait
Rolf Dobelli, Jahrgang 1966, studierte Betriebswirtschaft und promovierte in Philosophie an der Universität St. Gallen. Er war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden den weltgrößten Verlag von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von WORLD.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Er schreibt Romane und Sachbücher, darunter die Bestseller »Die Kunst des klaren Denkens«, »Die Kunst des klugen Handelns« sowie »Die Kunst des guten Lebens«, die weltweit eine Millionenauflage erreichten und in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Er lebt mit seiner Familie in Bern.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492994743
Verlag Piper
Dateigröße 30431 KB
Verkaufsrang 28280
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Buchhändler-Empfehlungen

Minimalismus im Nachrichtenkonsum

Lisa Plennis, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Rolf Dobelli ist kein Mann für halbe Sachen. Er plädiert in seinem Buch "Die Kunst des digitalen Lebens" für ein Leben ohne News. Lange Zeit seines Lebens war Dobelli ein richtiger "News-Junkie", bis er sich für eine News-Diät entschied und heute mit deutlich mehr Lebensqualität lebt. Seiner Meinung nach, setze die News-Industrie falsche Schwerpunkte in Bezug auf die Themen, die häufig nur nach Click-Zahlen und damit verbundenen Werbeeinnahmen und nicht nach Relevanz ausgewählt würden. Zudem gebe es schon lange keinen Qualiätsjournalismus mehr, sondern die Themen würden alle immer nur oberflächlich behandelt, da den Journalisten schlichtweg die Zeit für gute, tiefgründige Arbeit fehle. Auch würden die Vielzahl der Nachrichten die Aufmerksamkeitsfähigkeit des Einzelnen schwächen. Dies sind nur drei von zahlreichen Argumenten Dobellis, die gegen die heutige Informationsflut sprechen. Der Autor empfiehlt, sich ausschließlich mit Büchern und längeren, auch gerne wissenschaftlichen Artikeln auseinander zu setzen, um so die eigenen Kompetenzen in einem bestimmten Bereich fundiert zu erhöhen. Dobelli schreibt in einer klaren, sehr gut verständlichen Sprache und mit viel Humor. Die Lektüre des Buches ist dadurch kurzweilig und sehr erhellend!

Er ist wieder da!

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Man muß die Bücher nicht nur leSen, sondern manchmal auch leBen! Rolf Dobelli ist immer ein guter Berater, und so habe ich nicht nur klar gedacht, sondern auch klug gehandelt, und mir und Ihnen mal eine digitale Auszeit verschafft: wider die digitale Verschwendung unserer analogen Lebens- und Lesezeit. Lest mehr Geschichten und weniger news, lest mehr Gedichte und weniger sms!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Nicht immer liegt die Würze in der Kürze.
von Gisela Simak aus Landshut am 18.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Autor hat hier ein Buch geschrieben, das mir aus der Seele spricht. Ich schaue, höre und lese seit ca. 15 Jahren keine Nachrichten mehr. Oftmals habe ich mir schon anhören müssen, dass ich am Weltgeschehen kein Interesse habe. Tatsächlich habe ich nicht für ALLES Interesse. Schon gar nicht für Dinge, die ich eh nicht änder... Der Autor hat hier ein Buch geschrieben, das mir aus der Seele spricht. Ich schaue, höre und lese seit ca. 15 Jahren keine Nachrichten mehr. Oftmals habe ich mir schon anhören müssen, dass ich am Weltgeschehen kein Interesse habe. Tatsächlich habe ich nicht für ALLES Interesse. Schon gar nicht für Dinge, die ich eh nicht ändern kann. News Tag und Nacht konsumieren war noch nie meins. Im ersten Kapitel beschreibt der Autor seinen Weg zum News Verzicht. Berichtet über seine Abhängigkeit, die schon in sehr jungen Jahren begonnen hat. Des weiteren rät er auf einen radikalen Newsverzicht. Wenn man sich Infos zu einem bestimmten Thema im Netz sucht, sind die weiterführenden Links eine große Gefahr. Schon ist man wieder mitten im News-Strudel gefangen. Keineswegs soll man auf News jeder Art total verzichten. Man sollte in seinem Kompetenzkreis bleiben. Sich an die News halten, die das eigene Leben bereichern. Das dürfte bei jedem etwas anderes sein. Was News so gefährlich macht ist die Tatsache, dass es keine richtigen Erklärungen zu den Meldungen gibt. Jeder weiß alles, jeder diskutiert über alles. Über richtiges Wissen verfügt jedoch kaum einer. Vor allem geht das Mitgefühl der Menschen verloren. Die Abhängigkeit nach News wird immer größer. News sind für den Geist, was Zucker für die Seele ist. Seite 23. Interessant ist, wie viel Zeit uns mit sinnlosen News verloren geht. Zeit, in der wir wirklich Sinnvolles machen könnten. In den seltensten Fällen können wir bei Naturkatastrophen vor Ort helfen. Also, warum schreckliche News und Bilder konsumieren? Wer wirklich helfen will, kann sich erkundigen, wo man gezielt Geld spenden kann. News töten die Kreativität! News fördern Terrorismus! Das Buch ist in 35 Kapitel unterteilt. Nach jedem Kapitel gibt es ein Take-away mit einer kleinen Zusammenfassung. Eine gute Idee ist das News-Lunch. Mit Menschen ein Essen genießen und diskutieren. News von Menschen mit dem nötigen Wissen erfahren. Ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben. Dobelli ist auf das Thema News sehr intensiv eingegangen. Vieles war mir schon vorher klar. Ich habe trotzdem einige, (für mich neue Gründe), erfahren, warum News so gefährlich für die Menschen sind. Facebook und usw. möchte ich nicht ganz verdammen. Man muss halt wissen, wie man damit umgeht. Algorithmen können mich persönlich nicht manipulieren. Bei Bücher gehe ich in Buchhandlungen. Besonders dann, wenn ich zu einem bestimmten Thema was suche. Ich lasse mich von der Vielfalt und guten Gesprächen inspirieren. So halte ich es mit allem, was ich konsumiere. Also liebe Algorithmen, Pech gehabt. Die Qualität des Journalismus wird gewaltig unter die Lupe genommen. Fazit: Obwohl ich fast keine Nachrichten konsumiere, weiß ich doch was auf der Welt so los ist. Ich gehöre halt nicht zu den Ersten, die über sämtliche News Bescheid wissen. Mit leicht verständlichen Worten wird dem Leser der Wahnsinn vermittelt, die oberflächliche News produzieren. Nicht immer liegt die Würze in der Kürze. Von mir eine klare Empfehlung. Danke Rolf Dobelli.

Im Westen nichts Neues
von Frank Weller am 04.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist sicherlich richtig, daß viele Medienkonsumenten über den Konsum vergessen, daß die Geräte, über den der Konsum stattfindet auch einen Aus-Knopf haben. Und es ist auch richtig, daß Nachrichten für das eigene Leben uninteressant sind, da sie keine Änderung bewirken. Problem bei Nachrichten aller Art ist, daß wir sie in ei... Es ist sicherlich richtig, daß viele Medienkonsumenten über den Konsum vergessen, daß die Geräte, über den der Konsum stattfindet auch einen Aus-Knopf haben. Und es ist auch richtig, daß Nachrichten für das eigene Leben uninteressant sind, da sie keine Änderung bewirken. Problem bei Nachrichten aller Art ist, daß wir sie in einen Zusammenhang mit uns selbst bringen müssen. Insofern stimme ich dem Autor zu, daß die Berieselung mit Nachrichten zu einer Abstumpfung in der Trennung vom Wichtigen zum Unwichtigen führen, da hierfür dann die Zeit fehlt. Aber das ist bei einer Audiodatei doch das Gleiche. Wenn ich mit Worten überhäuft werde geschieht Selbiges. Die Pausen in einem Text sind genauso wichtig wie die Worte selbst, um in einen Reflexionsmodus zu gelangen. Nachrichten sind in meinen Augen schon wichtig, weil man sich in Beziehung zu der Nachricht bringen sollte. Ohne geht es sicherlich auch, aber dann fehlt mir eine Beurteilungsgrundlage meiner eigenen Position. In meinen Augen bedient sich der Autor der gleichen Mittel wie die Newsmedien dies tun. Ständig wird uns wiederholt, weshalb es so wichtig ist ein "Egoist" zu sein. Und das in zig Wiederholungen. Da hätte ich etwas mehr erwartet.