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Die Kunst des digitalen Lebens

Wie Sie auf News verzichten und die Informationsflut meistern

Rolf Dobelli

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Beschreibung

Wir sind immer bestens informiert und wissen doch so wenig. Warum? Weil wir ständig "News" konsumieren - kleine Häppchen trivialer Geschichten, schreiende Bilder, aufsehenerregende "Fakten". Der Bestsellerautor Rolf Dobelli lebt seit vielen Jahren gänzlich ohne News - und kann die befreiende Wirkung dieser Freiheit aus erster Hand schildern. Machen Sie es wie er: Klinken Sie sich aus. Radikal. Und entdecken Sie die Kunst eines stressfreien digitalen Lebens mit klarerem Denken, wertvolleren Einsichten und weniger Hektik. Sie werden bessere Entscheidungen treffen - für Ihr Privatleben und im Beruf. Und Sie werden auf einmal mehr Zeit haben, die Sie nutzen können für das, was Sie bereichert und Ihnen Freude macht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492994743
Verlag Piper
Dateigröße 30431 KB
Verkaufsrang 15726

Buchhändler-Empfehlungen

Diana Goldack, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Dobelli gibt anhand zahlreicher Beispiele zu verstehen, warum wir besser informiert sind und bessere Entscheidungen treffen, wenn es uns gelingt, die Newsflut zu umgehen. Sehr aufschlussreiche, lesenswerte Lektüre!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Informationsflut, die wir Tag für Tag konsumieren, sorgt für mehr Stress, als uns bewusst ist. Dobelli zeigt uns Wege, sich sinnvoll zu informieren und wie es ist, sich immer mal auszuklinken und zu entdecken, wie es sich damit lebt. Probieren Sie es aus!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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absolut lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiburg am 16.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Autor hat das Problem erkannt und gut definiert: die Newsflut tötet jegliche Kreativität und eigenes Denken. Im Verzichten auf zu viele Nachrichten sollte man sich auf gut recherchierten Journalismus konzentrieren bzw. auf Fach- und Expertenwissen oder deren Meinung, anstatt nur schnelle News zu konsumieren.

Nicht immer liegt die Würze in der Kürze.
von Gisela Simak aus Landshut am 18.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Autor hat hier ein Buch geschrieben, das mir aus der Seele spricht. Ich schaue, höre und lese seit ca. 15 Jahren keine Nachrichten mehr. Oftmals habe ich mir schon anhören müssen, dass ich am Weltgeschehen kein Interesse habe. Tatsächlich habe ich nicht für ALLES Interesse. Schon gar nicht für Dinge, die ich eh nicht änder... Der Autor hat hier ein Buch geschrieben, das mir aus der Seele spricht. Ich schaue, höre und lese seit ca. 15 Jahren keine Nachrichten mehr. Oftmals habe ich mir schon anhören müssen, dass ich am Weltgeschehen kein Interesse habe. Tatsächlich habe ich nicht für ALLES Interesse. Schon gar nicht für Dinge, die ich eh nicht ändern kann. News Tag und Nacht konsumieren war noch nie meins. Im ersten Kapitel beschreibt der Autor seinen Weg zum News Verzicht. Berichtet über seine Abhängigkeit, die schon in sehr jungen Jahren begonnen hat. Des weiteren rät er auf einen radikalen Newsverzicht. Wenn man sich Infos zu einem bestimmten Thema im Netz sucht, sind die weiterführenden Links eine große Gefahr. Schon ist man wieder mitten im News-Strudel gefangen. Keineswegs soll man auf News jeder Art total verzichten. Man sollte in seinem Kompetenzkreis bleiben. Sich an die News halten, die das eigene Leben bereichern. Das dürfte bei jedem etwas anderes sein. Was News so gefährlich macht ist die Tatsache, dass es keine richtigen Erklärungen zu den Meldungen gibt. Jeder weiß alles, jeder diskutiert über alles. Über richtiges Wissen verfügt jedoch kaum einer. Vor allem geht das Mitgefühl der Menschen verloren. Die Abhängigkeit nach News wird immer größer. News sind für den Geist, was Zucker für die Seele ist. Seite 23. Interessant ist, wie viel Zeit uns mit sinnlosen News verloren geht. Zeit, in der wir wirklich Sinnvolles machen könnten. In den seltensten Fällen können wir bei Naturkatastrophen vor Ort helfen. Also, warum schreckliche News und Bilder konsumieren? Wer wirklich helfen will, kann sich erkundigen, wo man gezielt Geld spenden kann. News töten die Kreativität! News fördern Terrorismus! Das Buch ist in 35 Kapitel unterteilt. Nach jedem Kapitel gibt es ein Take-away mit einer kleinen Zusammenfassung. Eine gute Idee ist das News-Lunch. Mit Menschen ein Essen genießen und diskutieren. News von Menschen mit dem nötigen Wissen erfahren. Ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben. Dobelli ist auf das Thema News sehr intensiv eingegangen. Vieles war mir schon vorher klar. Ich habe trotzdem einige, (für mich neue Gründe), erfahren, warum News so gefährlich für die Menschen sind. Facebook und usw. möchte ich nicht ganz verdammen. Man muss halt wissen, wie man damit umgeht. Algorithmen können mich persönlich nicht manipulieren. Bei Bücher gehe ich in Buchhandlungen. Besonders dann, wenn ich zu einem bestimmten Thema was suche. Ich lasse mich von der Vielfalt und guten Gesprächen inspirieren. So halte ich es mit allem, was ich konsumiere. Also liebe Algorithmen, Pech gehabt. Die Qualität des Journalismus wird gewaltig unter die Lupe genommen. Fazit: Obwohl ich fast keine Nachrichten konsumiere, weiß ich doch was auf der Welt so los ist. Ich gehöre halt nicht zu den Ersten, die über sämtliche News Bescheid wissen. Mit leicht verständlichen Worten wird dem Leser der Wahnsinn vermittelt, die oberflächliche News produzieren. Nicht immer liegt die Würze in der Kürze. Von mir eine klare Empfehlung. Danke Rolf Dobelli.

Im Westen nichts Neues
von Frank Weller am 04.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist sicherlich richtig, daß viele Medienkonsumenten über den Konsum vergessen, daß die Geräte, über den der Konsum stattfindet auch einen Aus-Knopf haben. Und es ist auch richtig, daß Nachrichten für das eigene Leben uninteressant sind, da sie keine Änderung bewirken. Problem bei Nachrichten aller Art ist, daß wir sie in ei... Es ist sicherlich richtig, daß viele Medienkonsumenten über den Konsum vergessen, daß die Geräte, über den der Konsum stattfindet auch einen Aus-Knopf haben. Und es ist auch richtig, daß Nachrichten für das eigene Leben uninteressant sind, da sie keine Änderung bewirken. Problem bei Nachrichten aller Art ist, daß wir sie in einen Zusammenhang mit uns selbst bringen müssen. Insofern stimme ich dem Autor zu, daß die Berieselung mit Nachrichten zu einer Abstumpfung in der Trennung vom Wichtigen zum Unwichtigen führen, da hierfür dann die Zeit fehlt. Aber das ist bei einer Audiodatei doch das Gleiche. Wenn ich mit Worten überhäuft werde geschieht Selbiges. Die Pausen in einem Text sind genauso wichtig wie die Worte selbst, um in einen Reflexionsmodus zu gelangen. Nachrichten sind in meinen Augen schon wichtig, weil man sich in Beziehung zu der Nachricht bringen sollte. Ohne geht es sicherlich auch, aber dann fehlt mir eine Beurteilungsgrundlage meiner eigenen Position. In meinen Augen bedient sich der Autor der gleichen Mittel wie die Newsmedien dies tun. Ständig wird uns wiederholt, weshalb es so wichtig ist ein "Egoist" zu sein. Und das in zig Wiederholungen. Da hätte ich etwas mehr erwartet.


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