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Das Märchen vom grünen Wachstum

Plädoyer für eine solidarische und nachhaltige Gesellschaft

Bruno Kern

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Beschreibung

»Klimaschutz ist eine Menschheitsaufgabe, und uns fällt nichts anderes ein als Marktlösungen.« Äußerst treffsicher hat der Ökonom Elmar Altvater unsere hilflose Reaktion auf die wohl größte Herausforderung unserer Zeit formuliert. Denn nicht nur die etablierte Politik, auch ein Großteil der Ökoszene setzt auf ein routiniertes »Weiter so«. Mithilfe erneuerbarer Energien und stetiger Innovation soll unsere Wirtschaft immer weiter wachsen – ökologisch nachhaltig natürlich.
Der Ökosozialist Bruno Kern entlarvt diese Illu­sion gründlich. Dabei stellt er nicht nur den Kapitalismus mit seinen eingeschriebenen Verwertungszwängen infrage, sondern die Industriegesellschaft selbst! Industrielle Abrüstung ist das Gebot der Stunde; weniger Verbrauch statt Profit um jeden Preis. Das weit verbreitete Märchen vom »grünen Wachstum«, das uns einreden will, es gäbe eine »Entkoppelung« von Wirtschaftswachstum und Ressourcen- bzw. Energieverbrauch, dient letztlich nur dem Zweck, der eigentlichen politischen Herausforderung auszuweichen. Nämlich der Frage: Wie schaffen wir eine solidarische Gesellschaft, die bereit ist, mit wesentlich weniger materiellen Ressourcen auszukommen?

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 21.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85869-847-6
Verlag Rotpunktverlag
Maße (L/B/H) 16,7/10,9/1,7 cm
Gewicht 184 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 52344

Kundenbewertungen

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Buch ist kein Plädoyer
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Autor stellt eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Theorien aus der Makroökonomie in Frage, was durchaus sinnvoll sein kann. Dann sollte er seine Kritiken aber auch konsequent und mit klarer kontextbezogener Zieldefinition zu Ende denken. Beispiel: "Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist auf Ausnahmefälle zu bes... Der Autor stellt eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Theorien aus der Makroökonomie in Frage, was durchaus sinnvoll sein kann. Dann sollte er seine Kritiken aber auch konsequent und mit klarer kontextbezogener Zieldefinition zu Ende denken. Beispiel: "Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist auf Ausnahmefälle zu beschränken." Oder: "Viele ernsthafte Einwände gegen das bedingungslose Grundeinkommen können hier nicht im Detail erörtert werden." (Anmerkung: Kern benutzt auch den Begriff des 'arbeitslosen' Grundeinkommens!) Oder: "... scheinen mir in mancher Hinsicht widersprüchlich und nicht plausibel zu sein. Das soll aber an dieser Stelle nicht diskutiert werden." Die Frage ist dann, warum sich Kern überhaupt solcher Aussage bemüht. Seine Thesen zu "Konsumkritik" in sieben Varianten ist einfach zu wenig für dieses ernste, überlebenswichtige Thema.

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