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Zonenrandkind

Eine Jugend zwischen Eisernem Vorhang und eisernen Jungfrauen

Tim Boltz

(3)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Deutsche Provinzjugend unplugged – das Porträt eines Zonenrandkindes von Bestsellerautor Tim Boltz.

»Wir hatten damals ja nichts – nicht einmal einen richtigen Krieg.«

Ausgerechnet im osthessischen Zonenrandgebiet pubertieren zu müssen, ist in den 80er Jahren ein desillusionierendes Unterfangen für Franky Breuning. Es gibt weder Fast-Food-Restaurants noch Kabelnetz – dafür Zeltdiscos, Achselbehaarung und paarungsunwillige Mädchen. Hier hört alles auf und nichts Neues beginnt.

Doch gerade als Franky glaubt, dass er alle Herausforderungen gemeistert hat, geschieht es: Die Mauer fällt. Und plötzlich fliegen die schönen Töchter des Ostens auf Franky, bereit zur Wiedervereinigung …


Der Autor und Literatur-Comedian Tim Boltz ist ebenfalls ein Zonenrandkind und wurde 1974 im osthessischen Fulda unweit der innerdeutschen Grenze geboren. Sein stark autobiografisch geprägtes Werk »Zonenrandkind« ist ein gekonnter Spagat zwischen realitätsnaher Beschreibung, melancholischer Verklärung und knallharter Ehrlichkeit. Heute lebt Tim Boltz in Frankfurt am Main und ist dankbar dafür, dass er mittlerweile grenzenlos auf den Spuren seiner Kindheit und Jugend wandeln kann.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-919805-74-7
Verlag Tinte & Feder
Maße (L/B/H) 18,6/12,7/2 cm
Gewicht 227 g
Verkaufsrang 129461

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Amüsant für Kinder der 70er
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 14.11.2019

3,5 Sterne Unterhaltsame Beschreibung einer männlichen Jugend in der Provinz in den 80ern. Ob diese Provinz jetzt an der innerdeutschen Grenze liegt oder nicht ist glaube ich fast egal - die Erfahrungen sind wohl größtenteils die gleichen, wenn man vom Dorf kommt. Daher werden sich wohl viele LeserInnen in einer der Figuren w... 3,5 Sterne Unterhaltsame Beschreibung einer männlichen Jugend in der Provinz in den 80ern. Ob diese Provinz jetzt an der innerdeutschen Grenze liegt oder nicht ist glaube ich fast egal - die Erfahrungen sind wohl größtenteils die gleichen, wenn man vom Dorf kommt. Daher werden sich wohl viele LeserInnen in einer der Figuren wiedererkennen. Das Wissen, dass es sich hierbei um einen stark autobiografischen Roman handelt, macht das Buch ein bisschen witziger - aber gleichzeitig auch irgendwie depressiver. Statt fröhlichen Abenteuern gab es für Franky meistens nur graue Tristesse. Der Schreibstil war für meinen Humorgeschmack oftmals zu gewollt auf "lustig" gemacht, und hat bei mir nicht immer den gewünschten Effekt gebracht. Für Leser, die ebenfalls in den 70ern geboren sind, aber sicherlich eine amüsante Lektüre mit "ja genau, so war das"-Faktor.

Humorvoll inszenierte Anekdoten einer Jugend
von Bücherwelten am 15.10.2019

Das Buch spielt in den 80er Jahren und passend dazu ist das Cover ausgerichtet, was für die heutige Zeit außergewöhnlich ist und deswegen unter vielen anderen Büchern auffällt. Ich find's ganz witzig und gut gewählt. Frank Breuning ist im Februar 1971 geboren und lebt an der Grenze zur DDR in einem kleinen Dorf, eben im Zo... Das Buch spielt in den 80er Jahren und passend dazu ist das Cover ausgerichtet, was für die heutige Zeit außergewöhnlich ist und deswegen unter vielen anderen Büchern auffällt. Ich find's ganz witzig und gut gewählt. Frank Breuning ist im Februar 1971 geboren und lebt an der Grenze zur DDR in einem kleinen Dorf, eben im Zonenrandgebiet. Oder wie Frank, der sich lieber Franky nennt, sagt: "Die Zehenzwischenräume der politischen Nachkriegswelt." Hier herrscht der ganz normale Dorfwahnsinn: Öde Rituale, an die man sich halten muss, wenn man nicht gegen den Strom schwimmen will. Wer anders ist fällt unangenehm auf, wer mit dem Strom schwimmt wird akzeptiert. Franky erzählt vom samstäglichen Straße kehren und von seinem Vater und seinem Großvater, die beide keinerlei Empathie besitzen, so wie viele weitere Geschichten aus seiner Jugend, die geprägt ist von der Mauer und später von der Wiedervereinigung Deutschlands. Aufgeteilt ist das Buch in mehrere nicht allzu lange Kapitel mit ausdrucksstarken und passenden Überschriften, wie zum Beispiel "Der Tag an dem wir das Dixi-Klo erfanden, Im Nackttierhaus, usw. " Jedes Kapitel ist fast wie eine in sich abgeschlossener Programmpunkt in einer Stand-Up Comedy Show. Viele der Kapitel werden mit viel Humor erzählt, bei manch anderen wurde aber dann wiederum ein Thema so ausgeschlachtet und drum herum geredet, dass es zu viel war. Manchmal kam es mir auch so vor, als wurde der Versuch unternommen, krampfhaft komisch zu sein. Das war aber nur selten der Fall, der Rest las sich dann wiederum sehr gut. In diesem Buch ging es nicht darum Spannung aufzubauen, sondern Anekdoten aus der pubertierenden Jugend in der Provinz näher zu bringen in einer Zeit, als die Elektronik noch nicht die Jugendlichen beherrschte, sondern man sich Tag täglich darüber Gedanken machen musste, wie man den Tag mit seinen Freunden, der Familie oder auch alleine verbrachte. Der Schreibstil lässt es dabei zu, schnell zu lesen, da es wirklich keine schwere Lektüre und sehr einfach gehalten ist. Den abschließenden Epilog fand ich dann noch mal sehr bewegend, denn hier wird meiner Meinung erst wirklich klar, was das normale Dorfkind von den Zonenrandkindern bzw. Jugendlichen unterscheidet. Fazit Eine ganz gute Geschichte, die mich aber nicht 100 Prozent überzeugen konnte. Jeder 2. auf dem Dorf, der in den 80ern oder 90ern groß geworden ist, oder vermutlich auch davor, könnte solche Geschichten erzählen. Für die Jugend von heute sicher ein kultureller Schock, für jemanden wie mich, geboren in den 80ern, einfach nur eine Reise in die Vergangenheit mit ein paar Abweichungen. Es war nicht nur im Zonenrandgebiet so, sondern so war das Leben auf dem Dorf eben. Trotzdem ist es ein kurzweiliges Buch, das mich gut unterhalten hat.

Zeitreise
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2019

Das Cover finde ich Witzig, es hat mich gleich angesprochen. Ich hatte mir eine humoristische Aufarbeitung des Themas erwartet. Der Autor konnte mich jedoch mit deine Schreibstil nicht ganz überzeugen. Zwar ist das Buch ganz informativ und weckt wohl bei dem einen oder anderen Leser nostalgische Gefühle, denn es richtet sich ... Das Cover finde ich Witzig, es hat mich gleich angesprochen. Ich hatte mir eine humoristische Aufarbeitung des Themas erwartet. Der Autor konnte mich jedoch mit deine Schreibstil nicht ganz überzeugen. Zwar ist das Buch ganz informativ und weckt wohl bei dem einen oder anderen Leser nostalgische Gefühle, denn es richtet sich aus meine Sicht hauptsächlich an Leser übe 40. Man findet sich mit seinen eigene Erinnerungen in vielen beschriebenen Situationen wieder, auch wenn man nicht nahe der Zone aufgewachsen ist. Die Geschichte ist gespickt mit Klischees. Leider werden diese nicht gekonnt pointiert, weshalb ich nicht übers Schmunzeln hinausgekommen bin. Schade ist, dass es es auch viele Wiederholungen gibt und Themen oder Redensarten derart ausgewalzt werden, dass es den Lesefluss stört. Mein Fazit: Kurzweilige Story über die damalige Zeit, aus der Sicht des fiktiven Charakters Franky.

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