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Haifische am Strelasund

Eigentlich hatte er vor, eine entspannte Urlaubswoche in der Altstadt von Stralsund zu verbringen. Aber aus diesem Plan wird für Privatermittler Tom Brauer nichts. Der Imbissbesitzer Rocco Schulze bittet ihn um Hilfe, denn er steht im Verdacht, einen Mitarbeiter des Stralsunder Ordnungsamtes im Streit erschlagen zu haben. Tom hat anfänglich keine große Lust, sich in den Kleinkrieg um die Stralsunder Fischbrötchenkutter einzumischen. Aber schon bald gerät er in eine politische Auseinanderset- zung, die ganz andere Dimensionen hat: Es geht um den Bau einer Gaspipeline durch den Greifswalder Bodden bis ins ferne Russland. Und es geht um sehr viel Geld. Der Privatdetektiv bekommt es in seinem dritten Fall schließlich mit Akteuren zu tun, die vor nichts zurückschrecken. Und entdeckt auch an seiner Lebensgefährtin Clara, die im Ozeaneum arbeitet, ganz neue Seiten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-356-02257-5
Verlag Hinstorff
Maße (L/B/H) 18/11,5/3 cm
Gewicht 306 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
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12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Sympathische Ermittler in einem komplexen Fall mit Umweltbezug
von einer Kundin/einem Kunden aus Issum am 09.10.2019

Buchmeinung zu Burkhard Wetekam – Haifische am Strelasund „Haifische am Strelasund “ ist ein Kriminalroman von Burkhard Wetekam, der 2019 bei Hinstorff erschienen ist. Zum Autor: Burkhard Wetekam wurde 1968 am Rande des Ruhrgebietes geboren. Er studierte Germanistik, Musik und Philosophie und war mehrere Jahre als freie... Buchmeinung zu Burkhard Wetekam – Haifische am Strelasund „Haifische am Strelasund “ ist ein Kriminalroman von Burkhard Wetekam, der 2019 bei Hinstorff erschienen ist. Zum Autor: Burkhard Wetekam wurde 1968 am Rande des Ruhrgebietes geboren. Er studierte Germanistik, Musik und Philosophie und war mehrere Jahre als freier Journalist tätig, unter anderem für den Deutschlandfunk und die Wochenzeitung DIE ZEIT. Burkhard Wetekam schreibt Sachbücher, Romane und Erzählungen. Er lebt in Hannover. Klappentext: Eigentlich hatte er vor, eine entspannte Urlaubswoche in der Altstadt von Stralsund zu verbringen. Aber aus diesem Plan wird für Privatermittler Tom Brauer nichts. Der Imbissbesitzer Rocco Schulze bittet ihn um Hilfe, denn er steht im Verdacht, einen Mitarbeiter des Stralsunder Ordnungsamtes im Streit erschlagen zu haben. Tom hat anfänglich keine große Lust, sich in den Kleinkrieg um die Stralsunder Fischbrötchenkutter einzumischen. Aber schon bald gerät er in eine politische Auseinandersetzung, die ganz andere Dimensionen hat: Es geht um den Bau einer Gaspipeline durch den Greifswalder Bodden bis ins ferne Russland. Und es geht um sehr viel Geld. Der Privatdetektiv bekommt es in seinem dritten Fall schließlich mit Akteuren zu tun, die vor nichts zurückschrecken. Und entdeckt auch an seiner Lebensgefährtin Clara, die im Ozeaneum arbeitet, ganz neue Seiten. Meine Meinung: Dieser Regionalkrimi verknüpft Ostseeflair mit Umweltthemen und der Autor macht es geschickt. Er schlägt nicht mit dem Dampfhammer zu, sondern er regt zum Nachdenken an. Die Figuren sind interessant, wenn auch nicht sonderlich tief gezeichnet. Tom Brauer, der Privatdetektiv, übt sein Handwerk aus und macht das glaubhaft und gewissenhaft. Seine Freundin Clara überrascht den Leser mehrfach durch ihr Verhalten. Sie wirkt ruhig und eher unscheinbar, aber sie kann auch anders. Sylke, die Polizistin, agiert mit mehr Herz als Verstand und fühlt sich von ihren Kollegen zurecht nicht akzeptiert. Kleinen Erfolgen folgen Rückschläge, aber sie gibt nicht auf. Nur auf Tom ist sie nicht gut zu sprechen, genauer gesagt geht sie jedem Kontakt aus dem Wege. Trotz ihrer Eigenheiten sind mir alle drei sympathisch geworden. Der regionale Bezug wird an vielerlei Handlungsorten mit den jeweiligen Sehenswürdigkeiten deutlich. Dem Autor gelingt es das spezielle Küstenflair zu vermitteln. Der Schreibstil wirkt manchmal etwas trocken, ist aber gut verständlich und passt zu den Figuren. Inhaltlich spielen mehrere Verbrechen ineinander und sorgen für reichlich Verwirrung auf Seiten der Ermittler. Einige Politiker geben eine eher unglückliche Figur ab. Der Spannungsbogen ist gelungen und zuweilen wird es sogar turbulent. Die Auflösung ist nachvollziehbar und glaubhaft. Fazit: Realistisch wirkende Figuren mit einem hohen Sympathiefaktor in einem komplexen Fall prägen meinen Gesamteindruck. Gerne vergebe ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.

Tod in Stralsund
von Streiflicht am 01.10.2019

Über Stralsund wusste ich bisher so gut wie nichts, jetzt würde ich gerne mal hinfahren und die Idylle genießen – zumindest, wenn nicht gerade wieder Mörder und Halunken umgehen. Oder Haifische im Strelasund auf Raubzug sind... Das Buch hat mir gut gefallen, es ist unterhaltsam und spannend, gleichzeitig bietet es auch viel Lok... Über Stralsund wusste ich bisher so gut wie nichts, jetzt würde ich gerne mal hinfahren und die Idylle genießen – zumindest, wenn nicht gerade wieder Mörder und Halunken umgehen. Oder Haifische im Strelasund auf Raubzug sind... Das Buch hat mir gut gefallen, es ist unterhaltsam und spannend, gleichzeitig bietet es auch viel Lokalkolorit. Die Figuren sind gut gezeichnet und interessant, auch wenn mir die Querelen zwischen den beiden Hauptfiguren Clara und Tom ein bisschen zu viel waren. Hier hätte es vielleicht geholfen, den Vorgänger zu kennen. Sonst aber war das Buch gut zu lesen, auch ohne Vorkenntnisse. Der Fall ist spannend und immer wieder voller Wendungen. Wer was wirklich getan hat und warum, das entpuppt sich erst nach und nach, wenn der Leser auf die Spur des Verbrechens kommt. Gleichzeitig geht es um einen aktuellen Fall und Ereignisse aus der Vergangenheit, das war gut miteinander verbunden. Der Anfang war für mich etwas zäh, aber dann nahm die Geschichte doch relativ schnell Fahrt auf. Viele Fragen drängen sich dem Leser auf, viele Verdächtige kommen vor und die Polizei und die beiden Hauptfiguren stoßen immer wieder auf einander – oft mit unschönen Folgen. Auch weil persönliche Befindlichkeiten eine Rolle spielen. Das fand ich interessant, weil es denn Fall weitreichender macht. Auch hier wäre es vielleicht noch besser gewesen, wenn man die Vorgeschichte der Figuren gekannt hätte. Gut gefallen hat mir, dass die Figuren nicht leicht zu durchschauen waren und sich bis zum Ende immer wieder Überraschungen auftaten. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und wohin es Tom und Clara in ihrem nächsten Fall verschlägt.

Ein spannender Kriminalfall von der Ostsee, realistisch und auch sprachlich überzeugend
von Circlestones Books Blog am 21.09.2019

„Bestimmt. Friedlich und langweilig. Wenn du wieder Unruhe brauchst, ruf an, wir kommen gerne wieder.“ (Zitat Seite 348) Inhalt Der Privatermittler Tom Brauer hatte eine Woche Urlaub in Stralsund geplant, wo seine Freundin Clara Lehnhoff im Ozeaneum einen Malkurs für Kinder abhalten sollte. Doch dann taucht ein alter Schulfr... „Bestimmt. Friedlich und langweilig. Wenn du wieder Unruhe brauchst, ruf an, wir kommen gerne wieder.“ (Zitat Seite 348) Inhalt Der Privatermittler Tom Brauer hatte eine Woche Urlaub in Stralsund geplant, wo seine Freundin Clara Lehnhoff im Ozeaneum einen Malkurs für Kinder abhalten sollte. Doch dann taucht ein alter Schulfreund Claras auf, Rocco Schulze, der in Stralsund einen Imbiss für Fischbrötchen führt und er bittet Tom um Hilfe gegen die unlautere Konkurrenz und das Ordnungsamt. Als besagter Mitarbeiter des Ordnungsamtes kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird, ist Rocco der Hauptverdächtige und Kommissarin Sylke Bartel ermittelt. Thema und Genre In diesem Regio-Kriminalroman mit Bezug zur Ostsee geht es um wesentlich mehr, als nur um Fischbrötchen. Es geht vor allem um Umweltschutz, Politik und eine umstrittene russische Gaspipeline. Charaktere Sylke Bartel, die für den Fall zuständige Kommissarin, hat Probleme, bei den Kollegen und dem Vorgesetzten in Stralsund akzeptiert zu werden. Sie benötigt dringend einen Erfolg bei den Ermittlungen. Dies erklärt ihre Handlungen und ihr Verhalten. Tom Brauer agiert in diesem komplexen Fall sehr zurückhaltend, beinahe etwas naiv und scheint mit der Situation insgesamt überfordert. Dann beginnt auch Clara privat zu ermitteln, da sie von Roccos Unschuld überzeugt ist, und plötzlich ist sie ebenfalls involviert. Handlung und Schreibstil Was als Kriminalfall mit möglichem Vergangenheitsbezug beginnt, entwickelt sich rasch zu einem sehr gut ausgearbeiteten, komplexen Fall. Langsam erst zeigen sich die Zusammenhänge dieser spannenden, realistischen Geschichte. Der Sprachstil entspricht, was den Spannungsaufbau betrifft, dem Genre. Die Handlung wird jedoch durch großartige Beschreibungen und Schilderungen in einer poetischen Sprache ergänzt, die das Lesen zu einem umfassenden Vergnügen werden lässt. „Die vielen Lichter der Stadt spiegelten sich im kaum bewegten Wasser und schienen zu einem Aquarell zu zerfließen.“ Dieser Satz auf Seite 208 malt mit impressionistischen Worten die beeindruckende Silhouette der Stadt Stralsund vor die Augen der Leser. Fazit Ein spannender Kriminalroman mit Ostsee-Bezug, der in Stralsund spielt. Inhaltlicher Tiefgang und poetische Schilderungen machen dieses Buch zu einem empfehlenswerten Lesevergnügen, nicht nur für Rügen-Begeisterte.