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Im Schatten des Turms

Ein Wien-Roman

Hinter den Mauern des Narrenturms, der ersten psychiatrischen Heilanstalt der Welt ... Ein hervorragend recherchierter und extrem spannender Roman, der ein außergewöhnliches Stück Medizinhistorie vor der Kulisse weltgeschichtlicher Ereignisse erzählt.

Wien, 1787. Der Medizinstudent Alfred ist fasziniert vom sogenannten Narrenturm. Hier werden erstmals die Irrsinnigen behandelt, ein ganz neuer Zweig der Medizin. Doch die Zustände sind erbarmungswürdig. Und der Anblick einer jungen Frau mit seltsamen Malen auf den Armen lässt ihn nicht los.
Die junge Adlige Helene war noch nie am Wiener Hof. Ihr Vater hält Schönbrunn für eine Schlangengrube und will seine Tochter möglichst lange von dort fernhalten. Doch er kann sie nicht beschützen.
Der Student, der zu viel sieht. Und die Adlige, die frei sein will. Zwei Menschen, ein Schicksal – das sich im Schatten des Turms entscheiden wird …

Ein großes historisches Panorama: vom Narrenturm bis nach Schönbrunn, vom idyllischen Jagdschloss bis in die Türkenkriege.
Portrait
René Anour lebt in Wien. Dort studierte er auch Veterinärmedizin, wobei ihn ein Forschungsaufenthalt bis an die Harvard Medical School führte. Er arbeitet inzwischen bei der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit und ist als Experte für neu entwickelte Medikamente für die European Medicines Agency tätig. Sein historischer Roman «Im Schatten des Turms» beleuchtet einen faszinierenden Aspekt der Medizingeschichte: den Narrenturm, die erste psychiatrische Heilanstalt der Welt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 15.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27670-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/12,8/5 cm
Gewicht 552 g
Abbildungen mit 1 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 106752
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein großartiger, vielschichtiger historischer Roman im Wien des 18. Jahrhunderts. René Anour fängt das Leben und die beginnenden gesellschaftlichen Umschwünge dieser Zeit sehr lebendig ein. Die faszinierende, komplexe Geschichte hat mich mitgerissen. Einmalig und ganz großartig!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Ganz grosses Kino
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 07.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wien, 1787. Alfred Wagener, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ist ein talentierter und intelligenter Medizinstudent. Um sich sein Studium zu finanzieren, bekommt er die Gelegenheit, der Komtesse Helene auf Schloss Weydrich, Erbin eines bedeutenden Adelsgeschlechtes, Unterricht zu erteilen. Alfred ist überzeugter Gegner der S... Wien, 1787. Alfred Wagener, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, ist ein talentierter und intelligenter Medizinstudent. Um sich sein Studium zu finanzieren, bekommt er die Gelegenheit, der Komtesse Helene auf Schloss Weydrich, Erbin eines bedeutenden Adelsgeschlechtes, Unterricht zu erteilen. Alfred ist überzeugter Gegner der Standesordnung, und anfangs wenig begeistert, überhaupt mit dem Adel in Kontakt zu treten. Helene allerdings ist das Gegenteil von dem, was er erwartet hat: alleine und fernab vom Hof Schönbrunn mit ihrem liebevollem Vater aufgewachsen, überzeugt sie nicht nur durch Schönheit, sondern auch durch Intelligenz und Warmherzigkeit. Und so entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Alfred und Helene, die eigentlich gar nicht sein darf…. Der Titel des Buches, „Im Schatten des Turms“ weist auf einen weiteren Erzählstrang hin: Der Turm, das ist der Wiener Narrenturm, die erste psychiatrische Heilanstalt der Welt, zur damaligen Zeit die modernste medizinische Institution schlechthin, gegründet auf Geheiss des Kaisers. Hier wurden die „Irren“, erforscht und behandelt, und Alfred ist fasziniert von diesem neuen Zweig der Medizin. Fasziniert, aber auch schockiert, als er feststellt, wie mit den Patienten teilweise umgegangen wird, denn die Zustände sind erbarmungswürdig. In der Nähe des Narrenturmes nun treffen sich Helene und Alfred, und im Schatten dieses Turms wird auch Alfred entführt und gegen seinen Willen als Soldat in den Krieg gegen die Türken verschickt. Die Zukunft mit Helene scheint plötzlich nur noch ein ferner Traum zu sein. Mehr will ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, es wird Zeit, meine Begeisterung zum Ausdruck zu bringen: Denn dieses Buch hat mich echt begeistert. Knappe 650 Seiten, prall gefüllt mit Spannung, Abenteuern, Liebe, Verschwörung, Spionage im grossen Stil, Politik und Herzschmerz. Dieser historische Roman hat alles was ein gutes Buch braucht: Protagonisten zum Mitfiebern, ganz grosse Gefühle, und ganz viele permanente Spannungsbögen. Flüssig geschrieben, und mit fundiertem historischem Hintergrund. Und immer wieder sind wir auch im Narrenturm, und bekommen einen interessanten Einblick in die frühen Arten der Behandlung von mentalen Krankheiten, die vor 230 Jahren noch nichtmals einen Namen hatten. Mich hat das Buch von der ersten Seite an mitgerissen und überzeugt, und auch wenn ein paar kurze Worte diesem dicken Schmöker nicht gerecht werden, ich hoffe, mein Enthusiasmus kommt rüber. Grosses Kino! Definitive Leseempfehlung!

Spannender Historischer Roman!
von Lia48 am 24.12.2019

INHALT: Wien, 1787. Alfred Wagener studiert Medizin. Besonders fasziniert ihn der Narrenturm, zu dem den Studenten normalerweise gar kein Zutritt gewährt wird. Dort befindet sich von der Stadt abgeschottet, die erste psychiatrische Heilanstalt der Welt. Der Medizinstudent wird jedoch den Verdacht nicht los, dass hinter den Maue... INHALT: Wien, 1787. Alfred Wagener studiert Medizin. Besonders fasziniert ihn der Narrenturm, zu dem den Studenten normalerweise gar kein Zutritt gewährt wird. Dort befindet sich von der Stadt abgeschottet, die erste psychiatrische Heilanstalt der Welt. Der Medizinstudent wird jedoch den Verdacht nicht los, dass hinter den Mauern etwas nicht mit rechten Dingen zugeht... Da er aus keiner reichen Familie stammt, ist er auf ein Einkommen angewiesen und bekommt die Chance, die Tochter eines Grafen zu unterrichten. Doch Alfred hat etwas gegen den Adel, der die anderen zu Menschen zweiter Klasse macht... Die junge Helene, sesshaft auf Schloss Weydrich, gehört dem Hochadel an. Bevor sie sich zu Hofe zeigen wird, soll sie einen Lehrer bekommen, der sie in Naturwissenschaften und Latein unterrichtet. Als ihr Vater sie nicht mehr beschützen kann, und sie es mit diversen Intrigen zu tun bekommt, wird ihr Freiheitsdrang immer größer. Und auch der Liebe wegen muss sie kämpfen... MEINUNG: Vor dicken Büchern habe ich immer erst einmal Respekt. Aber wenn mich ein Buch überzeugt, kann es gar nicht genug Seiten haben, sondern man ist eher traurig darüber, wenn es zu Ende ist. So ging es mir auch hier! Schon der Prolog ist äußerst spannend aufgebaut, so dass ich direkt gefesselt war und unbedingt wissen wollte, was da vorgefallen ist. Da fiel mir der Einstieg in das Buch relativ leicht. Ziemlich beeindrucken konnten mich die Schilderungen über das Bild der Gesellschaft von psychisch Erkrankten zur damaligen Zeit. Eine Klinik, hinter Bäumen versteckt, für "die Wahnwitzigen, die aus den Augen der Menschen entfernt werden müssen" (S.20) - ganz schön harte Worte. Und auch die Vorstellung, wie die Menschen vorgeführt und wie respektlos sie zum Teil behandelt wurden, machen betroffen. Da kommt dem Leser Alfred als Protagonist gerade recht, der einfühlsam mit den Patienten umgeht und das Unrecht das geschieht, nicht länger mit ansehen möchte. Der Medizinstudent war mir sehr sympathisch und ich habe seine Geschichte gespannt verfolgt. Helene hat mir als starke Frauenfigur imponiert. Ich habe sie dafür bewundert, dass sie versucht, aus den adligen Konventionen auszubrechen und für ihre Freiheit kämpft. Inhaltlich geht es gar nicht all zu viel um den medizinischen/ psychiatrischen Bereich, wie ich zuvor fälschlicherweise angenommen und mir vielleicht auch erhofft hatte. Dafür nehmen Kriegseinsätze, Liebe, der Kampf um Freiheit und diverse Intrigen einen großen Teil der Geschichte ein. Letztere waren mir persönlich ein bisschen zu viele, aber das dürfte Geschmackssache sein. Insgesamt kam bei mir beim Lesen viel Spannung auf. Trotz der vielen Seiten entstanden für mich keinerlei Längen, so dass meine Aufmerksamkeit aufrecht erhalten werden konnte. Selbst der Kampf im Krieg (worüber ich sonst eher weniger gerne lese), war äußerst spannend geschildert und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die ein oder anderen Entwicklung hätte ich mir noch etwas langsamer vonstattengehend gewünscht (z.B. Zeitpunkt des ersten Kusses), um auf den Leser noch authentischer zu wirken. Ansonsten habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und hätte mir gewünscht, dass das Buch nicht endet... ;) FAZIT: Ein lesenswerter Historischer Roman, der trotz seiner vielen Seiten nicht an Fahrt verliert. Wenn euch die Thematik reizt, kann ich euch das Buch sehr ans Herz legen! Von mir gibt es 4-4,5/5 Sterne!

"Es war die Nachtigall und nicht ..." - Hervorragend!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Plot: Wenn aus einer Liebesgeschichte ein Thriller wird. Ein hervorragender Spannungsbogen: Er erinnerte mich ein Wenig an die alte Reichsbrücke in Wien: Zunächst steigt die Spannung steil nach oben um im Mittelteil ein Wenig nachzulassen. Das schafft einerseits Raum für die Beschreibungen der Lebensumstände, des dichten Am... Der Plot: Wenn aus einer Liebesgeschichte ein Thriller wird. Ein hervorragender Spannungsbogen: Er erinnerte mich ein Wenig an die alte Reichsbrücke in Wien: Zunächst steigt die Spannung steil nach oben um im Mittelteil ein Wenig nachzulassen. Das schafft einerseits Raum für die Beschreibungen der Lebensumstände, des dichten Ambientes „Altes Wien“ mit seinen Menschen und andererseits für die Veranschaulichung der gesellschaftlichen Standesdünkel. Hervorragend recherchiert und umgesetzt. Man hat das Gefühl, mitten im vielschichtigen Geschehen zu sein. Zuletzt steigt die Spannung wieder. Ist es eine Liebesromanze? Oder doch nur ein Märchen für Erwachsene? Oder gar von Shakespeare abgekupfert „Es war die Nachtigall und nicht …“. Die Charaktere: Die sind der Spielball ihrer Liebe. Romeo und Julia gleich, werden sie immer wieder auf irrwege geschickt. Wie sie das Schicksal verändert, was es bedeutet sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, wie sich die Psyche der einzelnen Personen verändert und entwickelt, ist für den Leser bis ins kleinste Detail nachvollziehbar. Die Analogie zu Vögeln ist bestechend. Anfangs verwirrend, aber je weiter man den Roman liest umso verständlicher. Die Sprache: Großartig, beeindruckend geschrieben, leicht zu lesen, trotz der immer wieder verwendeten Mundart! Selbst die Ausdrucksweise ist über weite Passagen der Zeit angepasst. Wunderschöne, alte Worte sind im Text zu finden. Der Roman glänzt mit einer Vielzahl von trefflichen Metaphern! Fazit: Die schaurigen, gruseligen Ereignisse, die Intrigen, die vielen Wendungen und detailreichen Beschreibungen haben mich beeindruckt. Schade dass dieser historische Roman erst Ende 2019 erschienen ist. Dieser Text hat das Zeug um Buch des Jahres zu werden. Empfehlenswert! Lesenswert! Ein großartiger Schmöker!