Delta-v

Thriller

Daniel Suarez

(3)
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Beschreibung

James Tighe, kurz JT, ist ein Glücksritter und der beste Höhlentaucher der Welt. Eines Tages lädt ihn der Milliardär Nathan Joyce auf seine private Insel, um ihm ein Angebot zu machen. Es geht um ein so visionäres wie hochgeheimes Projekt: Von einer Station im All soll ein riesiger Asteroid wirtschaftlich erschlossen werden. Denn die Menschheit des Jahres 2030 ist für ihr Überleben auf Rohstoffe angewiesen.

Zusammen mit Ex-Soldaten, Astronauten, Wissenschaftlern soll JT zu einem Team verwachsen, das extreme Situationen bestehen muss. Ungeheure Reichtümer locken. Es droht auch jederzeit der Tod. Und sehr spät erst begreifen die Mitglieder von Delta-V, dass Nathan Joyce ein doppeltes Spiel treibt …

Der Jules Verne des digitalen Zeitalters.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 17.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00151-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/5,3 cm
Gewicht 655 g
Abbildungen mit 4 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 88342

Buchhändler-Empfehlungen

Achtung Weltraum, wir kommen!

Dana Rotter, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Daniel Suarez, Meister der Techthriller, hat mit "Delta-v" wieder einmal ein spannendes Zukunftsthema aufgegriffen: Wie kann der Mensch in den Weltraum vordringen und beispielsweise vom Asteroidenbergbau profitieren? Sollten wir uns dabei auf Roboter und KI oder doch lieber auf Menschen verlassen? Der Grundgedanke hinter "Delta-v" ist interessant, allerdings weist das Buch einige Längen auf. Auch wenn das Training und die Auswahl des Teams wichtig für die Mission ist, dauert es doch sehr lange, bis sie tatsächlich mit ihrem Raumschiff am Asteroiden ankommen. Die vielen detailreichen technischen Beschreibungen haben mich teils gelangweilt, da wäre der Blick auf das Große und Ganze für mich spannender gewesen. Die Stimmung innerhalb des Teams - über vier Jahre in einer nur achtköpfigen Gruppe - war sicherlich nicht immer nur gut, es muss doch auch mal zu Reibereien gekommen sein. Doch alle bleiben allseits freundlich und sachlich. Ein mehr psychologischer statt detailliert technischer Ansatz hätte mich mehr gefesselt. So richtig spannend wird es erst gegen Ende auf dem Weg zurück zur Erde. Die Charaktere bleiben für mich zu unpersönlich, ihre Schicksale gingen mir dadurch nicht wirklich nahe. Es fehlte die gewohnte vielschichtige Handlung, die Suarez Bücher sonst ausmachen. Zwar sind noch etwa 1,5 weitere Handlungsstränge vorhanden, doch für mich hätte es auch gut ohne sie funktioniert. Wäre die Handlung mit dem Investor Nathan Joyce umfassender und geprägter von Diskussionen über das Für und Wider solcher Missionen gewesen, hätte ich das sehr begrüßt, doch dazu gibt es nur eine kurze Passage. Ich bleibe mit der Frage zurück: Was wollte uns Suarez mit "Delta-v" sagen? Seine bisherigen Bücher hatten klare Aussagen, die durch die Handlungen und darin enthaltenden Dialoge gut zur Geltung kamen. Hier bin ich mir nicht sicher, ob es Kritik am Wirtschaftsdenken der Menschen ist, die Gier nach immer mehr Besitz oder ob der Pioniergeist im Vordergrund steht und eigentlich Hoffnung und Mut machen soll. Oder beides... Fans von Suarez werden ihm sicherlich das ein oder andere Manko verzeihen, denn eigentlich sollte der Roman viel länger sein, wie man seiner Danksagung entnehmen konnte. Vielleicht wäre ein Zweiteiler besser gewesen, anstatt so viel zu kürzen. Und Erstleser eines Suarez-Buchs werden sicherlich ihre Freude an diesem spannenden Zukunftsthema haben. Ich habe das Buch jedenfalls trotz einiger Schwächen gerne bis zum Ende gelesen und freue mich bereits auf seine weiteren Werke.

Kommerz schlägt Vorsicht

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Diesmal geht in die Tiefen des Weltalls, genauer gesagt auf Ryugu zum Asteroidenbergbau. In gewohnt spannender Art erzählt Daniel Suarez von der Auswahl der „Bergleute“ über die technischen Finessen bis hin zur tatsächlichen Umsetzung. Ich habe den Roman wieder verschlungen und Einiges dabei gelernt :o) Auch der Anhang mit dem Hinweisen zu weiterführender Literatur hält einige Schätzchen bereit, denn die Idee des Asteroidenbergbaus ist nicht ganz neu.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein sehr spannender Roman über die Kommerzialisierung des Weltraums
von hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 17.12.2019

Daniel Suarez versteht es, Science Fiction und gesellschaftlich-politische Themen zusammenzubringen. In seinem neuen Roman “Delta-V” zeichnet er eine Welt, in der die kommerzielle Raumfahrt weit fortgeschritten ist und in der es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Abbau von Ressourcen auf anderen Himmelskörpern Wirklichkei... Daniel Suarez versteht es, Science Fiction und gesellschaftlich-politische Themen zusammenzubringen. In seinem neuen Roman “Delta-V” zeichnet er eine Welt, in der die kommerzielle Raumfahrt weit fortgeschritten ist und in der es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Abbau von Ressourcen auf anderen Himmelskörpern Wirklichkeit wird. Ohne Beschönigung zeigt Suarez, wie der Mut, der Wissensdurst und die Neugier der Menschen für die Gier nach Reichtum ausgenutzt werden. Dabei gelingt es dem Autor allerdings etwas besser, seine Sci-Fi-Story mit coolen Ideen und interessanten Zukunftstechnologien in Szene zu setzen, als seinen Figuren Lebendigkeit und Authentizität einzuhauchen. Trotzdem ist “Delta-V” ein sehr spannender Roman über die Kommerzialisierung des Weltraums, der immer wieder überrasche Wendungen in petto hat.


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