Meine Filiale

Frauen, die Bärbel heißen

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Marie Reiners

(39)
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
10,89
10,89
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

10,99 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

16,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch

ab 10,89 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

15,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Bärbel Böttcher präpariert Tiere und will ihre Ruhe. Aber es kommt anders …
»Als ich an jenem Morgen mit meiner Mischlingshündin Frieda spazieren ging, lag es plötzlich da – das perfekte Stöckchen. Wenn ich sage, da lag das perfekte Stöckchen, ist das allerdings nicht ganz korrekt. Es steckte. Und zwar im Auge eines Mannes, der mausetot war. Mein erster Impuls war, das Stöckchen rauszuziehen und zu werfen. Doch bei näherer Überlegung argwöhnte ich, dass dieses Verhalten merkwürdig auf andere wirken könnte. Also griff ich trotz inneren Widerwillens statt zum Stöckchen zum Handy und rief die Polizei an. Nach zwei Stunden auf dem Kommissariat durfte ich endlich gehen. Ich hatte den Toten gemeldet, und niemand würde sich mehr für mich interessieren. Ich sollte mich irren.«

Marie Reiners, aufgewachsen im niederrheinischen Mönchengladbach-Rheydt, deswegen per se intime Kennerin von Tristesse und Tragikomik, schrieb bereits während ihres Studiums fürs Fernsehen. Sie entwickelte Sitcomfolgen für »Lukas« mit Dirk Bach, schrieb Serienbücher u.a. für »Die Sitte«, »Die Rosenheim-Cops«, »Der Ermittler«, »Morden im Norden« und erfand die Krimiserie »Mord mit Aussicht«, die mehrfach ausgezeichnet wurde und 2014 die meistgesehene deutsche Fernsehserie war. »Frauen, die Bärbel heißen« ist ihr erster Roman. Marie Reiners lebt in der Eifel und in Köln.

Katja Riemann ist eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Sie ist seit 2000 UNICEF-Patin, unterstützt unter anderem Plan International und amnesty international und setzt sich ein für eine offene Gesellschaft und Menschenrechte, besonders für die von Mädchen und Frauen. Für ihr Engagement erhielt sie 2010 das Bundesverdienstkreuz am Band und 2016 den Bad Iburger Courage-Preis.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Katja Riemann
Spieldauer 493 Minuten
Erscheinungsdatum 06.12.2019
Verlag Argon
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783839894279

Buchhändler-Empfehlungen

Tatar und ein Todesfall

Johanna Westbrock, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Als ich mit dem Hörbuch "Frauen, die Bärbel heißen" begann, wusste ich nicht wirklich, was mich erwarten sollte, wurde aber schon in der ersten paar Minuten überrascht. Bärbel, die mit ihrem Hund Frida abgeschottet von der Außenwelt lebt und sich ihre Zeit mit der Dermoplastik, also dem Modellieren und Ausstopfen von toten Tieren beschäftigt, ist völlig zufrieden mit ihrem Leben. Wenn sie es sich nach einem Tag der anstrengenden Arbeit mit etwas Tatar und dem Teleshopping Kanal auf der Couch gemütlich machen kann, ist die Welt perfekt für sie. Doch als sie eines Tages auf einem Spaziergang die Leiche eines Mannes findet, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Jetzt muss sie sich nicht nur mit den lästigen Fragen der Polizei herumschlagen, sondern auch mit der Witwe des Mannes, die plötzlich vor ihrer Haustür steht. Die Art und Weise, wie die Protagonistin Bärbel ihre verrückte Geschichte erzählt, brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Bärbels verschrobene Persönlichkeit und ihr Blick auf die Gesellschaft verleihen der ganzen Lektüre einen gewissen Charme. Es hat Spaß gemacht zuzuhören, wie Katja Riemann sehr glaubwürdig Bärbel und den weiteren Charakteren Leben einhaucht. Einfach eine sehr originelle und spannende Geschichte, die mit tollen Charakteren überzeugt und wirklich bis zum Ende fesselt.

Ein wunderbarer, schräger Kriminalroman

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Es ist ein witziger, spritziger und wirklich schräger Roman. Ich habe ihn in einem Rutsch gelesen. Für alle die etwas nicht tierisch ernstes mögen, trotzdem durchaus spannend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
21
13
3
1
1

Fragwürdiges "Vergnügen"
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Frauen werden hier als weltfremd, emotional labil aber andereseits außerst brutal dargestellt. Ich konnte an der absurden Geschichte, in der es normal zu sein scheint, Menschen umzubringen, nichts lustig finden. Völlig entsetzt hat mich allerdings, dass die Moderatorin eines von der Protagonistin so geliebten Shoppingkanals als ... Frauen werden hier als weltfremd, emotional labil aber andereseits außerst brutal dargestellt. Ich konnte an der absurden Geschichte, in der es normal zu sein scheint, Menschen umzubringen, nichts lustig finden. Völlig entsetzt hat mich allerdings, dass die Moderatorin eines von der Protagonistin so geliebten Shoppingkanals als "Negerpüpp zwei" bezeichnet wird. Das ist auch mit der Schrulligkeit Bärbels nicht zu rechtfertigen.

Gruselig krank
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 16.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine verstörend verrückte Protagonistin und zu viele ekelige Details. Es sollte wohl witzig sein...Ich konnte es leider nicht zu Ende lesen, da es mir persönlich zu ekelig und abgedreht war.

Spritzige, leicht böse Comedy vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 25.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Spritzige, leicht böse Comedy vom Feinsten Als die Dermoplastikerin und Einsiedlerin Bärbel Böttcher mit ihrer Mischlingshündin Frieda beim morgendlichen Gassigehen einen MAMIL = middle age man in lycra mit einem Stöckchen, das sich perfekt für Frieda eignen würde, im Auge findet, ahnt sie noch nicht, dass es mit ihrem eintön... Spritzige, leicht böse Comedy vom Feinsten Als die Dermoplastikerin und Einsiedlerin Bärbel Böttcher mit ihrer Mischlingshündin Frieda beim morgendlichen Gassigehen einen MAMIL = middle age man in lycra mit einem Stöckchen, das sich perfekt für Frieda eignen würde, im Auge findet, ahnt sie noch nicht, dass es mit ihrem eintönigen, perfekt eingerichteten Alltag ohne fremde Menschen nun endgültig vorbei ist und ihr bisheriges Leben total auf den Kopf gestellt wird. Von den Scherereien, die sie hat, mal ganz abgesehen. Ich weiß ja nicht, ob ich Bärbel Böttcher, hier ohne einen Funken Empathie, was vielleicht auch ihrer schweren Kindheit geschuldet ist, im normalen Leben als meine Freundin haben möchte. Aber hier in der Geschichte, wo ich sie immer näher kennenlerne, ist sie mir mit ihrer verschrobenen, durchgeknallten, etwas naiven Art und ihren schrulligen Gedanken schon sehr bald ans Herz gewachsen. Sie erzählt hier ihre Geschichte in der Ich-Form, was mich noch näher an ihr dran sein lässt. Kurze Kapitel und ein eingängiger, leicht zu lesender Schreib- und Erzählstil machen das Lesen für einige Stunden zu einem besonderen Erlebnis und einer rasanten Fahrt durch einige Wochen aus Bärbels Leben. Aber nicht nur Bärbel ist eine aussergewöhnliche Frau. Auch die weiteren Protagonisten, sei es das MAMIL = Schauspieler Ansgar Wonnemuth, seine Frau Valerie, die Bärbel wegen ihrer großen rehbraunen Augen nur Bambi nennt, Beate Hahn, dank ihrer Größe und Figur nur „Liberty“ genannt – alle sind so außergewöhnlich, so skurril und trotzdem lebensecht gezeichnet, dass ich bei vielen Szenen das Grinsen nicht aus meinem Gesicht bekam. Eine Geschichte über die Freundschaft und den Aufbruch in ein unfreiwillig neues ganz anderes Leben. Für Liebhaber skurriler Comedy, interessanten Wortschöpfungen, bissigem, schwarzen Humor, guter Unterhaltung mit einem Schuss Spannung und schrägen Protagonisten mit einem Hang zur Selbstinszenierung ist dieser Roman / Krimi ein Muss. Mich jedenfalls hat Marie Reiners sehr gut unterhalten. Von diesem Humor hätte ich sehr gerne mehr.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Frauen, die Bärbel heißen

    1. Frauen, die Bärbel heißen