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Es wird Zeit

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»Was soll jetzt noch kommen?« Judith ist fast 50, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenstellende Antwort ein. Die Kinder sind groß, ihr Mann ist in die Jahre gekommen und das Leben auch. Dann stirbt ihre Mutter, und Judith kehrt nach 20 Jahren in die alte Heimat zurück, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis, ein leeres Grab und einen Haufen Hoffnungen, Träume und Albträume zurückgelassen hat. Und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Eine lebenslange Lüge stellt sich als Wahrheit heraus. Eine wiedergefundene Freundin hofft, den nächsten Sommer noch zu erleben. Eine Jugendliebe funkelt vielversprechend, eine Urne macht Umwege, und Judith erkennt, dass es besser ist, sich zu früh zu freuen, als überhaupt nicht.
Portrait
Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt mit Mann und zwei Söhnen in Hamburg. Ihre Romane wurden mehr als sechs Millionen Mal gekauft und in einundzwanzig Sprachen übersetzt.

Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt mit Mann und zwei Söhnen in Hamburg. Ihre Romane wurden mehr als sechs Millionen Mal gekauft und in einundzwanzig Sprachen übersetzt.

Nina Petri debütierte 1988 in Roland Emmerichs Ruhrgebietssaga "Rote Erde". Für ihre Rolle in Tom Tykwers "Die tödliche Maria" erhielt sie den Bayerischen Filmpreis, für "Lola rennt" und "Bin ich schön?" jeweils den Deutschen Filmpreis.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Ildikó von Kürthy, Nina Petri
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783839817322
Genre Belletristik
Verlag Argon
Auflage 2. Auflage
Spieldauer 540 Minuten
Verkaufsrang 300
Hörbuch (CD)
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14,89
bisher 19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Maja Morgenstern, Thalia-Buchhandlung Nienburg

Die fast 50-jährige Judith blickt auf ihr bisheriges Leben zurück. Eine tolle Geschichte über Freundschaft und Liebe. Ildikó von Kürthy schreibt schonungslos ehrlich, heimatverbunden, humorvoll sowie nachdenklich.

Diana Goldack, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Wie immer schreibt Ildiko von Kürthy putzig, humorvoll, nachdenklich und intelligent. Lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
80 Bewertungen
Übersicht
57
16
4
2
1

Heimat, Liebe und Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus Seligenstadt am 20.10.2019

Inhalt und meine Meinung: Judith, Mutter von drei erwachsenen Söhnen, steht kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag. Ihr Mann Joachim und sie haben sich auseinandergelebt, dann stirbt ihre Mutter und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in ihre alte Heimat zurück. Dort trifft sie ihre beste Freundin Anne aus Kindheits- und ... Inhalt und meine Meinung: Judith, Mutter von drei erwachsenen Söhnen, steht kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag. Ihr Mann Joachim und sie haben sich auseinandergelebt, dann stirbt ihre Mutter und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in ihre alte Heimat zurück. Dort trifft sie ihre beste Freundin Anne aus Kindheits- und Schulzeiten wieder, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und verliebt sich Hals über Kopf wieder in ihren Schulfreund. Eine wundervolle Geschichte, die sehr ans Herz geht, Ildikó von Kürthys Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist nachvollziehbar erzählt und spielt mitten im Leben. Man freut sich und leidet mit den Protagonisten mit, sie sind nahbar und lebensecht beschrieben. Ich empfehle diesen emotionalen Roman gerne weiter und auch mein Buch gebe ich sofort an meine Freundinnen weiter.

Warum bist du nicht endlich mal glücklich?
von Ele am 20.10.2019

Es wird Zeit, Frauenroman von Ildikó von Kürthy, 320 Seiten, erschienen im Wunderlich-Verlag. Eine Geschichte von Schuld und Freundschaft, vom Älterwerden und vom Jungbleiben, es geht um die Heimat, die Liebe und den Tod und darum, dass am Ende nichts verlorengehen kann. Die 50jährige Zahnarztgattin Judith Rogge hat schon fa... Es wird Zeit, Frauenroman von Ildikó von Kürthy, 320 Seiten, erschienen im Wunderlich-Verlag. Eine Geschichte von Schuld und Freundschaft, vom Älterwerden und vom Jungbleiben, es geht um die Heimat, die Liebe und den Tod und darum, dass am Ende nichts verlorengehen kann. Die 50jährige Zahnarztgattin Judith Rogge hat schon fast 30 Jahre mit einer Lüge gelebt. Nun ist sie unterwegs in ihre Heimat, im Gepäck die Urne ihrer verstorbenen Mutter, die in ihrem Heimatort eine letzte Ruhestätte finden soll. Außerdem will sie ihr Elternhaus verkaufen. Plötzlich verändert sich ihr ganzes Leben. Ihre beste Freundin Anne ist todkrank. Ihre Jugendliebe macht ihr ein unmoralisches Angebot, ihre Söhne sind erwachsen und ihr Mann schnarcht. Ist es zu spät, noch einmal neu anzufangen? Das Buch gliedert sich in übersichtliche Kapitel in der idealen Leselänge, die mit einem zusammenfassenden Titel überschrieben sind. Dazwischen bunte Zeichnungen von Peter Pichler, die mir ausnehmend gut gefallen haben. Die Autorin bedient sich des Erzählstils in der Ich-Form aus Sicht der Protagonistin, somit sind deren Gefühle und Gedanken dem Leser verfügbar, dadurch entsteht die Möglichkeit jederzeit ganz nah dran am Geschehen zu sein. Tagebucheinträge und Briefe sind kursiv dargestellt und sofort erkennbar. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und mich gut unterhalten, doch dieses Werk hat mich leider enttäuscht. Richtig genervt war ich von der Protagonistin ein übertherapiertes Luxusfrauchen mit zu viel Zeit zum Jammern, bezeichnend für ihre Einstellung sind wohl folgende Sätze auf S.51: „Ich bin verlassen worden. Erst von meinen Kindern und jetzt von meiner Mutter. Nur mein Mann, der bleibt, ausgerechnet. Undankbar, obwohl sie sich nie zwischen Arbeit und Kindern zerreiben musste, in einem schönen Haus und sonstigem Luxus lebend, mit Zugehfrau, ohne materiellen Sorgen und viel Zeit sich selbst zu bedauern. Dabei hat ist ihr Mann immer gut zu ihr gewesen. Obwohl ihre Freundin Anne um ihr Leben kämpfen muss, sind ihr die eigenen kindischen Sorgen und Nöte am wichtigsten. Dazu passend ihr bester Freund Erdal, die gleiche „Dramaqueen“, nur in männlich. Die Szene bei der Fernsehpreisverleihung die sie zusammen mit Erdal besuchte und für beide in der Notaufnahme endete fand ich hanebüchenen Klamauk. Meine Lieblingsfigur war Anne, eine starke Frau trotz ihrer Krankheit. Gestört hat mich auch, dass die Szenen oft abrupt wechselten, dass ich nicht mehr wusste wo sich die Geschichte aktuell abspielt. Mir war auch ein Rätsel warum Ehemann und Söhne von Judith nicht bei der Beerdigung der Oma dabei waren. Nicht immer waren der Plot und die Handlungen der Charaktere für mich nachvollziehbar. Die Handschrift der Autorin konnte ich zwischendurch jedoch immer wieder erkennen, z.B. in Lebensweisheiten die von Kürty mit auf den Weg gibt, manchmal musste ich schmunzeln und auch laut lachen, am Ende aber auch weinen. Der Epilog ist der Autorin gut gelungen. Was die Ängste der Protagonistin, z. B. um ihre Kinder betrifft konnte ich sogar meine eigenen Gefühle darin wiederfinden. Das Zitat auf S. 38: „ Wer keine Angst hat, der hat bloß zu wenig Phantasie“, habe ich mir notiert. Ergibt von mir gutgemeinte 3 Sterne.

Kennt wohl jeder in dem Alter
von CabotCove am 18.10.2019

Kennt wohl jeder in dem Alter Fragt man sich in einem bestimmten Alter nicht unwillkürlich: Was soll denn jetzt noch kommen..?? Ich schätze mal, Viele kennen diese Frage, haben sie sich selbst schon gestellt... Und so eben auch Protagonistin Judith: Sie ist fast fünfzig, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenste... Kennt wohl jeder in dem Alter Fragt man sich in einem bestimmten Alter nicht unwillkürlich: Was soll denn jetzt noch kommen..?? Ich schätze mal, Viele kennen diese Frage, haben sie sich selbst schon gestellt... Und so eben auch Protagonistin Judith: Sie ist fast fünfzig, und auf diese Frage fällt ihr leider keine zufriedenstellende Antwort ein. Die Kinder sind groß, ihr Mann ist in die Jahre gekommen und das Leben auch. Von der Liebe und dem Bindegewebe mal ganz zu schweigen. Dann stirbt ihre Mutter, und Judith kehrt nach zwanzig Jahren in die alte Heimat zurück, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis, ein leeres Grab und einen Haufen Hoffnungen, Träume und Albträume zurückgelassen hat. Und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Eine lebenslange Lüge stellt sich als Wahrheit heraus. Eine wiedergefundene Freundin hofft, den nächsten Sommer noch zu erleben, und will endlich wissen, was damals wirklich passiert ist. Eine Jugendliebe funkelt vielversprechend, eine Urne macht Umwege, und Judith stellt fest, dass es besser ist, sich zu früh zu freuen, als überhaupt nicht... Ildiko von Kürthy ist für mich eine ganz besondere Autorin. Ihren Büchern wohnt immer eine Art Zauber inne; sie sind besonders, augenzwinkernd, aber nicht belehrend, lustig, aber nicht albern, spannend, aber eben keine Krimis. Auch hier war wieder alles mit dabei, man konnte lachen, weinen, bewundern, staunen – herrlich und daher völlig verdient fünf Sterne !