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Die Arena: Grausame Spiele

Roman

Cirque Band 1

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.
Portrait
Hayley Barker hat fast achtzehn Jahre als Englischlehrerin gearbeitet, bevor sie sich in Vollzeit dem Schreiben widmete. Sie liebt Jugendbücher, und ihre Romane veröffentlicht zu sehen, ist für sie das größte Abentuer ihres Lebens. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einem etwas hyperaktiven Hund in Essex.  
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0048-6
Verlag ROWOHLT Wunderlich
Maße (L/B/H) 22,3/15,5/4,1 cm
Gewicht 678 g
Originaltitel Show Stopper
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Katharina Naumann
Verkaufsrang 23269
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Kira Domann, Thalia-Buchhandlung Köln

London ist anders. Zweigeteilt. Im Zirkus werden Kinder aus Slums rekrutiert oder ihren Familien entrissen, nur um die wahren Bürger, die Pures, zu unterhalten. Grausam. Der Titel trifft. Es ist eine interessante Ansicht der Welt in ein paar Jahren. spannend bis zur letzten Seite

Isabell Blinne, Thalia-Buchhandlung Köln

Band 1 des Zweiteilers. Es ist eine Dystopie:England ist gespalten in Pures und Dregs; reine und unreine Bürger. Die Pures dominieren die "Minderwertigen" durch Brutalität und Gewalt. Doch die Liebe zwischen einer Pure und einem Dreg entwickelt sich zu einer blutigen Revolution.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
90 Bewertungen
Übersicht
44
28
9
7
2

Grausam und trotzdem unglaublich gut!
von SandrasBookcorner am 01.03.2020

Meine Meinung WOW! Brutal und düster! Großbritannien in naher Zukunft. Die Menschen bilden eine Zweiklassengesellschaft. Die Pures und die sogenannten Dregs. Die Pures sind die Reinen, über allem stehenden Menschen. Nur ihnen steht hier ein normales und sorgenfreies Leben zu. Im Gegensatz zu den Dregs. Sie gelten gar nich... Meine Meinung WOW! Brutal und düster! Großbritannien in naher Zukunft. Die Menschen bilden eine Zweiklassengesellschaft. Die Pures und die sogenannten Dregs. Die Pures sind die Reinen, über allem stehenden Menschen. Nur ihnen steht hier ein normales und sorgenfreies Leben zu. Im Gegensatz zu den Dregs. Sie gelten gar nichts in diesem Stadt. Sie dürfen wenn überhaupt nur niedere Dienste verrichten, oder leben unter widrigsten Bedingungen zusammengepfercht in den Slums. Als letzte Möglichkeit besteht für sie noch die Möglichkeit im berühmten Zirkus der Dregs aufzutreten. Doch dort einmal angekommen, gibt es keien Rückkehr. Benjamin Baines, Sohn einer der Ranghöchsten Politikerinnen des Landes, will unbedingt einmal in den Zirkus. Er hat den Zug durch die Stadt beobachten können und möchte nun wahnsinning gerne die berühmte Seiltänzerin sehen! Nachdem er seine Mutter überzeugen kann, begibt er sich mit ihr, seinem Vater und selnem Zwliingsbruder dorthin. Unter der Zirkuskuppel wird Ben aber sehr schnell klar, dass es hier nicht nur um die wagemutigen Kunststücke der Artisten geht. Die Pures, für welche die Vorführungen gedacht sind, warten auf ganz besondere Spektakel. Auf der Seite der Dregs steht Hoshiko, die berühmte Katze auf dem Seil. Bereits als kleines Kind wurde sie ihren Eltern entrissen und Teil des Zirkus. Zu Schwerstarbeit und höchstem künstlerischen Einsatz gezwungen, führt sie stets ein Leben am Abgrund. Und nichts haast sie mehr als die Pures. Und den Zirkusdirektor Silvio. Am Abend, an dem die Familie Baines im Zirkus zu Gast ist, gibt es ein kurzes Zusammentrffen von Ben und Hoshiko, welches ihrer beider Leben gewaltig verändern wird... Was für eine Geschichte! Düster, brutal und unmenschlich! Eine Zweiklassengesellschaft, die eigentlich nur eine Klasse beinhaltet. Nämlich die der Pures! Wie sonst kann man es ausdrücken, dass die Dregs noch weniger wert sind, als gar nichts. Ihr Leben hat für die Pures überhaupt keinen Wert. Sie sind ausnahmslos austauschbar! Das muss auch Ben hier auf eine ganz furchtbare Weise erfahren. Zutiefst entsetzt von seinem Besuch im Zirkus, beginnt er an dem System der Regierung zu zweifeln. Einer Regierung, an der seiner Mutter massgeblich beteiligt ist. Und deren Gesetze ihr immer noch nicht weit genug gehen! Und auf der anderen Seite steht Hoshiko, die stets versucht ihre Freundin Amina und die kleien Greta vor der Brutalität des Zirkusdirektors zu schützen. Denn niemand hat ein solches Schicksal verdient! Trotz seiner Brutalität und Düsternis hat mir das Buch sehr gut gefallen. Schrecklich, dass es so eine Welt überhaupt möglich sein kann! Die Geichte wird sehr bildlich, flüssig und spannend erzählt. Abwechselnd aus der Sicht von Hoshiko und Ben erfahren wir die ganze Brutalität ihrer Welt. Ihre Handlungsweisen sind zu jeder Zeit logisch und nachvollziehbar. Beide sind sehr authentisch und sympathisch. Sie sind beide bereit, für das zu kämpfen, was sie lieben und was ihnen wichtig ist! Die Nebenfiguren werden ebenfalls sehr gut beschrieben. Auch wenn manche nur einen kurzen Auftritt haben, Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allerdings ist es nicht so gut geeignet für jemanden mit schwachen Nerven. Es gibt ein paar Situationen, die sind etwas unappetitlich. Aber wem das nicht so viel ausmacht, fühlt sich bei dieser düsteren Dystopien sehr gut aufgehoben!

von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2020
Bewertet: anderes Format

Das Interessanteste an diesem Roman war definitiv der Klappentext. Abgesehen von diesem, der mich sehr neugierig gemacht hat, konnte ich dem Buch nicht viel abgewinnen, wie ich zu meinem Bedauern feststellen muss. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden!

Fesselnd von der Seite an
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 14.01.2020

Zum Inhalt: Willkommen zur tödlichsten Show der Welt -- wo nur die Liebe dich retten kann. London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entri... Zum Inhalt: Willkommen zur tödlichsten Show der Welt -- wo nur die Liebe dich retten kann. London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern müssen. Dort treffen Hoshiko und Ben zum ersten Mal aufeinander. Sie als Hauptattraktion in der Arena, er als Zuschauer in der VIP-Loge. Es ist eine schicksalhafte Begegnung für sie beide ... Meine Meinung zum Buch (enthält definitiv Spoiler): "Die Arena" hat mich von Beginn an gefesselt. Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, steckt man schon mitten im Geschehen und von da an gibt es kein Entkommen. Durch die kurzen Kapitel, die abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere Ben und Hoshiko erzählen, kommt von Beginn an ein hohes Tempo auf. Die ganze Geschichte im Buch spielt in einem Zeitraum von 3 Tagen. Die Charaktere selbst könnten unterschiedlicher nicht sein, denn Ben ist ein Pure und Hoshiko ein Dreg. Als Pures werden im Buch alle "reinen" Briten bezeichnet und als Dregs alle restlichen Bevölkerungsmitglieder Englands. Wobei die genaue Zuordnung nicht klärt ist im Buch. Mals sind die Pures Engländer, aber meistens beschränkt es sich auf London. Ben, der bisher mit den Ansichten eines Pures in einer reichen Familie aufgewachsen ist und in der Schule brav die moralischen Grundsätze der Regierung eingetrichtert bekommen hat, muss seine bisherige Erziehung und Wertvorstellungen auf dem Prüfstand stellen, nach dem er das erste Mal als Besucher in der Arena war. Das anschließende Gespräch mit der Haushälterin, ausgerechnet einer Dreg, stürzt ihn in tiefe Zweifel. Denn sie sagt zu ihm, dass er mit seinem Verstand UND seinem Herzen urteilen soll. Hoshiko hingegen, die bisher nur das armselige und grausame Leben eines Dregs kennt und alle Pures hasst, weil sie die Dregs wie Vieh und weniger behandeln, ist genauso verwundert, als ihr ausgerechnet ein Pure nach ihrem Sturz auf das lebensrette Seil hilft. Auch sie muss erkennen, dass nicht alle Pures gleich sind. Im ganzen Buch wird mit Vorurteilen, moralischer Erziehung, Entwicklung eines eigenen Standpunktes und einer eigenen Meinung gespielt bis dahin auch für diese Ansichten selbst einzutreten. Gleichzeitig ist die Entwicklung einer solchen Gesellschaft gar nicht so arg weit hergeholt, gerade da wir heutzutage schon viel zu sehr in Schubladen und Hashtags denken. Neben den beiden Hauptcharakteren Ben und Hoshiko konnten aber auch die Nebencharaktere absolut überzeugen, selbst die grausamen. Sie sind alle so liebevoll aufgebaut, dass man die meisten einfach nur ins Herz schließen muss. Leider bleiben nicht alle bis zum Ende des Buches am Leben, was mich teilweise echt mitgenommen hat. Gerade die Art und Weise wie mit den Dregs umgegangen wird, hat mir mehr als einmal eine Gänsehaut beschert. Am Ende des Buches fehlt mir lediglich ein Punkt um dem guten Stück die vollen fünf Sterne geben zu können. Die Autorin hat beinahe komplett offen gelassen, was zu dieser Gesellschaftsform geführt hat. Bis auf etwas Pure-Propaganda kam nichts den Gründen, warum es diese beiden Gruppen gibt, und das fand ich nicht ausreichend. Deswegen sind es am Ende dann 4 Sterne geworden.