Der rote Judas

Kriminalroman

Paul Stainer Band 1

Thomas Ziebula

(48)
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Beschreibung

LEIPZIG,1920:

DER KRIEG IST VORBEI, DAS TÖTEN IST ES NICHT…

Inspektor Paul Stainer kehrt schwer traumatisiert aus der Kriegsgefangenschaft zurück – und wird gleich mit einer rätselhaften Mordserie konfrontiert: ein Gymnasiallehrer, in seiner eigenen Wohnung überfallen. Zwei Männer, bei einem vermeintlichen Einbruch in einer Villa erschossen. Mit den Ermittlungen betraut, geraten Stainer und sein Kollege Junghans auf die Spur der «Operation Judas», und bald stellt sich heraus: Die Opfer verbindet ein grauenhaftes Geheimnis – ein Geheimnis, das auch Stainer in Gefahr bringt.

"Der rote Judas" ist ein Krimijuwel ohnegleichen.

Thomas Ziebula ist freier Autor und schreibt vor allem Fantasy- und historische Romane. 2001 erhielt er den Deutschen Phantastik-Preis, 2020 den Goldenen Homer. Seine erste Krimi-Reihe um Inspektor Paul Stainer vereint auf beeindruckende Weise Thomas Ziebulas Leidenschaft für deutsche Zeitgeschichte, spannende Kriminalfälle und seine Liebe zu Leipzig, das bis heute seine Lieblingsstadt in Deutschland ist. Der erste Band der Reihe um Inspektor Stainer, "Der rote Judas", stand auf der Shortlist für den Crime Cologne 2020. Der Autor lebt in der Nähe von Karlsruhe.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 28.01.2020
Verlag ROWOHLT Wunderlich
Seitenzahl 480
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/4,5 cm
Gewicht 565 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0006-6

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Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht für Heimkehrer Major Stainer, seine zukünftige Exfrau hielt sich für seine Wittwe und wenn seine Krankenakte auftaucht ist die Karriere schneller vorbei als er eine finstere Mordserie aufklären kann.

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Inspektor Stainer,gerade erst aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, ermittelt im Jahr 1920 in Leipzig. Krimis mit Kommissaren, die in dieser Zeit ermitteln gibt es einige,dieser ist hervorragend ! Noch eine spannende Nachricht:auch der 2.Teil "Abels Auferstehung " ist toll!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leipzig 1920: Mehrere Morde erschüttern die Stadt während in der Bevölkerung Aufruhr wegen des Versailler Friedensvertrags herrscht. Doch die Todesfälle stehen genau damit in Verbindung. Ein richtig spannender Krimi mit historischen Bezügen und viel Zeitkolorit, der einen eintauchen lässt in die junge Weimarer Republik zwischen ... Leipzig 1920: Mehrere Morde erschüttern die Stadt während in der Bevölkerung Aufruhr wegen des Versailler Friedensvertrags herrscht. Doch die Todesfälle stehen genau damit in Verbindung. Ein richtig spannender Krimi mit historischen Bezügen und viel Zeitkolorit, der einen eintauchen lässt in die junge Weimarer Republik zwischen den Weltkriegen, in die politischen Extreme, die Traumata wie auch die Vergnügungskultur. Absolut begeisternd!

Babylon Berlin goes Leipzig
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 30.07.2020

Mit "Der Rote Judas" legt Thomas Ziebula seinen ersten Historienkrimi vor. Bislang war er vor allem in den Genres Fantasy (unter den Pseudonymen Tom Jacuba und Jo Zybell) sowie als Autor von Historienromanen (als Ruben Laurin) in Erscheinung getreten. Ich mache es kurz: Ziebula beherrscht auch den Kriminalroman. Es gibt an di... Mit "Der Rote Judas" legt Thomas Ziebula seinen ersten Historienkrimi vor. Bislang war er vor allem in den Genres Fantasy (unter den Pseudonymen Tom Jacuba und Jo Zybell) sowie als Autor von Historienromanen (als Ruben Laurin) in Erscheinung getreten. Ich mache es kurz: Ziebula beherrscht auch den Kriminalroman. Es gibt an dieser Geschichte nichts auszusetzen, im Gegenteil, ich war von Anfang an gefesselt. Wenn überhaupt, dann könnte man kritisieren, dass Kriminalinspektor Paul Stainer sehr an Volker Kutschers Protagonisten Gereon Rath erinnert. Die Rath-Reihe hat als äußerst erfolgreiche TV-Serie ("Babylon Berlin") ein breites Publikum begeistert, und so hatte auch ich beim Lesen des ersten Falls von Paul Steiner immer wieder Gereon Rath vor Augen. Aber die Ähnlichkeiten sind nicht von Nachteil, im Gegenteil. Ziebula zeichnet ein sehr stimmungsvolles, detailliertes Bild seiner Lieblingsstadt Leipzig. Der Roman versetzt den Leser mühelos in die Nachkriegszeit der Weimarer Republik. Man leidet mit traumatisierten Kriegsversehrten und bewundert taffe Frauen, die ihre Stellung in der Gesellschaft neu definieren. Der Plot ist ganz nach meinem Geschmack, oft dachte ich, dem Ermittler ein wenig voraus zu sein, nur um wiederholt festzustellen, dass ich mit meinen Vermutungen völlig daneben lag. Ziebula ist kein Freund von Klischees, die Charaktere haben Ecken und Kanten, sie werden dadurch von Romanfiguren zu echten Menschen. Auch in sprachlicher Hinsicht überzeugt dieses Werk. Die Dialoge wirken authentisch, mit einigen Kapiteln in Tagebuchform kommt Abwechslung in die Erzählung. Personen, Schauplätze und Handlungen werden mit Liebe zum Detail geschildert, ohne sich in langatmigen Aufzählungen zu verlieren. Fazit: Ein hervorragender historischer Kriminalroman, der in mir sofort den Wunsch nach "mehr" weckte. Und mein Wunsch wird erfüllt: Der Folgeband erscheint im Januar 2021.

Operation Judas
von Ele am 15.07.2020

Der rote Judas, Kriminalroman von Thomas Ziebula, 380 Seiten, erschienen im Wunderlich Verlag. Leipzig 1920, der Krieg ist vorbei, das Töten nicht. Paul Stainer kehrt aus der Kriegsgefangenschaft nach Leipzig zurück. Dort kann er sofort als Kriminalinspektor an seinen alten Arbeitsplatz in die Wächterburg in Leipzig zurückkehr... Der rote Judas, Kriminalroman von Thomas Ziebula, 380 Seiten, erschienen im Wunderlich Verlag. Leipzig 1920, der Krieg ist vorbei, das Töten nicht. Paul Stainer kehrt aus der Kriegsgefangenschaft nach Leipzig zurück. Dort kann er sofort als Kriminalinspektor an seinen alten Arbeitsplatz in die Wächterburg in Leipzig zurückkehren. Der schwer traumatisierte Stainer, wird mit einer mysteriösen Mordserie konfrontiert. Bei den Ermittlungen zusammen mit seinem jungen Kollegen Junghans, scheint es, als ob die Kriminaler direkt in ein Wespennest gestochen hätten, denn sie sind bei ihren Nachforschungen in Bereiche gestoßen, die den Widerwillen gewisser Amtsträger erregen. Was hat es mit der „Operation Judas“ auf sich? 64 spannende Kapitel aufgegliedert in zwei Teile, I – der Heimkehrer und II – der Ermittler. Obwohl durch die zahlreichen Charaktere und diverse Erzählstränge am Anfang etwas Verwirrung gestiftet wurde, hat es nicht lange gedauert und Lesefluss hat sich eingestellt. Durch die auktoriale Erzählweise schafft es Ziebula trefflich, die Ansichten der Täter wie auch die der Ermittelnden Beamten von allen Seiten zu beleuchten. Durch die bildhaften Beschreibungen z.B. S.10 Und dann beugte er sich so tief über die Schreibmaschine, als wollte er die Stirn hineinhauen, und seine Finger hieben, stachen und hämmerten weiter in die Tasten, und alles, was er sah, hörte und roch, verwandelte sich in Sätze und Absätze, und füllte Seite um Seite. Und durch den flüssigen Erzählstil fliegen die Seiten nur so dahin. Ich fühlte mich bestens unterhalten, die schlagfertigen Dialoge beleben die Geschichte. Aktuell gibt es immer wieder Bücher, die in der Zeit zwischen den großen Kriegen angesiedelt sind. Ich bin eine begeisterte Leserin davon. In vorliegendem Band hat es der Autor hervorragend verstanden, Lokal- wie auch Zeitkolorit dem Leser nahezubringen, die politischen Geschehnisse der Weimarer Republik, die Versailler Verträge, Abdankung des Kaisers, Russische Revolution und Frauenwahlrecht kommen zur Sprache und lassen keine Zweifel in welcher Aera, die Handlung spielt. Eine bewegende Zeit, deutscher Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir die Figur Paul Stainer, seine posttraumatische Belastungsstörung und die damit verbundenen Albträume und Halluzinationen sind glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Alle Charaktere sind hervorragend gezeichnet und haben Tiefe, die guten wie die Bösen. Unvorhergesehene Geschehnisse konnten mich immer wieder überraschen, Spannung ist vorhanden. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Faszinierend waren die Methoden, die den Ermittlern zu der Zeit zur Verfügung standen, da liefern sich Gangster und Polizei, Schießereien auf offener Straße, Einbrecher haben noch Stethoskope und Schweißbrenner dabei. Täter flüchten mit der „Elektrischen“. Das alles hat mir gut gefallen. Ein weiterer interessanter Aspekt, die Lage der Ehefrauen, die in Kriegszeiten und evtl. anschließender Gefangenschaft ohne Nachricht und Lebenszeichen ihrer Männer neue Beziehungen eingingen und bei der Rückkehr ihrer Gatten somit heikle Situationen geschaffen haben. Gerne würde ich Paul Stainer und seinen sympathischen Kollegen Siegfried Junghans noch auf weitere spannende Ermittlungen begleiten, da hoffe ich mal auf weitere Folgen. Vorliegendes Buch hat mich auch auf die anderen Bücher Ziebulas, seine Gedichtbände, Kinderbücher und Fantasy-Epen neugierig gemacht. Eines ist gewiss, „Kriminalromane“ kann er hervorragend und deshalb dafür 5 verdiente Sterne.


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