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Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute

Die Einheit - eine Abrechnung

Daniela Dahn

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Beschreibung

Drei Jahrzehnte ist der Fall der Mauer her, aber die innere Spaltung zwischen Ost und West ist nicht überwunden. Trotz der Anpassung an das westliche Lebensmodell zeichnen sich auf der sozialen, mentalen und politischen Landkarte die einstigen Staatsgrenzen der DDR noch trennscharf ab. Warum? - Es wird Zeit, so Daniela Dahn, nicht mehr nur das DDR-Erbe aufzuarbeiten, sondern auch die 30 Jahre danach. Denn so manche Kluft ist mit der Vereinigung überhaupt erst entstanden, ob es um Integration, Medien und Kulturindustrie oder den Verfall unserer Werte geht. Daniela Dahn sieht keinen Anlass für ein "Weiter so"; sie plädiert vielmehr für "Vernunftmaximierung statt Profitmaximierung".

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00104-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21/13,6/2,9 cm
Gewicht 352 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 7566

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein Buch gegen das Vergessen
von Wolfgang Mai am 02.11.2020

Ein sehr interesantes Buch, dass man nicht gleich wieder weglegt. Klasse und weiter so! Von Daniela Dahn werde ich weitere Bücher kaufen.

Zusammenwachsen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 27.12.2019

Als Lektüre für Personen mit DDR-Vergangenheit gibt es in diesem Buch Informationen zum tieferen Verständnis über den Ablauf der Vereinigung und die daraus resultierenden Folgen. Auch der Umgang, wie er während und vor allem nach dem Akt der „Übernahme“ miteinander stattgefunden hat wird näher beleuchtet und spiegelt die Herabwü... Als Lektüre für Personen mit DDR-Vergangenheit gibt es in diesem Buch Informationen zum tieferen Verständnis über den Ablauf der Vereinigung und die daraus resultierenden Folgen. Auch der Umgang, wie er während und vor allem nach dem Akt der „Übernahme“ miteinander stattgefunden hat wird näher beleuchtet und spiegelt die Herabwürdigung der Leistungen in der DDR wider – auch hier mit den Folgen für die Betroffenen. Bemerkenswert ist der Sachverhalt u. a. zum Thema Bildungswesen, aber auch alle anderen Sichtweisen, welche zum eigenen Denken und Hinterfragen anregen. Es bleibt u. a. die Frage, was die ehemaligen ca. 16 Mio. DDR-Bürger von den anfangs geschätzten 600 Mrd D-Mark DDR-Volkseigentum erhalten haben – vermutlich 100 D-Mark pro Person. Das Zusammenwachsen kann wohl erst erfolgen, wenn sich alle den gleichen Herausforderungen stellen müssen, die es derzeit zu bewältigen gilt – und da ist dieses Buch mit Informationen zur Vergangenheit zum Hinterfragen möglicher zukünftiger Zustände hilfreich.

30 Jahre nach der Wende
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 15.10.2019

Da bei dem Gedenken an 30 Jahre Wende immer wieder die Rede davon war, dass der Westen vieles falsch gemacht hat und die Deutschen mit DDR Vergangnheit nicht verstehen, wollte ich ein wenig Licht in mein Dunkel bringen. Etwas licht sollte mir diese Buch bringen. Einige Punkte aus dem Buch haben mich zu Nachdenken gebracht, wenn... Da bei dem Gedenken an 30 Jahre Wende immer wieder die Rede davon war, dass der Westen vieles falsch gemacht hat und die Deutschen mit DDR Vergangnheit nicht verstehen, wollte ich ein wenig Licht in mein Dunkel bringen. Etwas licht sollte mir diese Buch bringen. Einige Punkte aus dem Buch haben mich zu Nachdenken gebracht, wenn auch nicht immer in die Denkrichtung der Autorin. Aber andere Sichtweisen machen ja nicht dümmer. Es war nicht immer einfach am Buch zu bleiben. Endgültig aufgegeben habe ich, als die Attentate vom 11.9. immer wieder andeutungsweise als Verschwörungstheorie dargestellt wurde. Das ist abstrus gefährlich. Hiermit oute ich mich als jahrzehntelang kapitalistisch indoktrinierten Wessi. Damit kann ich leben. PS: Weniger als einen Stern kann ich leider nicht vergeben.


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