Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Alle Tage, die wir leben

Roman

Das Leben ist ein Abenteuer

Ausgerechnet vor ihrem 60. Geburtstag verliert Tilda ihren wichtigsten Auftraggeber – ihr Schreibbüro steht vor dem Aus. Und auch ihre Beziehung zu Freund Günter scheitert, da ihm seine Freiheit wichtiger ist als eine Partnerin an seiner Seite. Das hatte Tilda sich anders vorgestellt. Mit Sechzig nochmal ganz auf Anfang? Als sie eine Anzeige liest, in der eine «Frau im besten Alter (84)» eine Privatsekretärin sucht, bewirbt sie sich kurzerhand. Obwohl Arbeitgeberin Ruth fit und lebenslustig ist, will sie nach dem Vorbild des schwedischen «Death Cleaning» ihre Angelegenheiten ordnen. Dabei soll Tilda helfen. Anfangs findet die das ziemlich morbide, doch durch Ruth lernt sie, dass das Leben - egal in welchem Alter - immer für eine Überraschung gut ist.
Portrait
Dagmar Hansen veröffentlichte bereits erfolgreich zahlreiche Romane, von denen mehrere für ARD und ZDF verfilmt wurden. Mit «Herzenswege», ihrem ersten Roman bei Rowohlt, wandte sie sich den emotionalen Themen zu und schreibt für Frauen, die das Leben mit allen Höhen und Tiefen kennen und den Mut haben, sich mit ihren Gefühlen und den großen Fragen des Lebens zu beschäftigen.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 19.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27657-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/3 cm
Gewicht 318 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 55555
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,00
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Carpe Diem!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Das Leben ist zu kurz um das Glück zu verschieben. Tilda's 60. Geburtstag hält keine schönen Geschenke für sie bereit - zumindest nicht auf den ersten Blick. Doch gemeinsam mit der lebensklugen und aktiven 84-jährigen Ruth lernt sie die Dinge, die das Leben für sie bereithält mit offenen Armen zu begegnen. Bis dahin trifft sie auf neue liebenswerte Freunde und mit dem richtigen Maß an 'Döstädning' bringt sie neue Balance in ihr Leben. Dies ist aber kein esoterischer Roman, sondern ein flott erzählter Roman zum Wohlfühlen - humorvoll - lebensbejahend - unterhaltsam. Mit Tilda und Ruth und ihren Freunden würden wir Frauen gern ein paar Tage verbringen. Langweilig wird es da sicher nicht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
10
5
1
3
0

4,5 Sterne für eine ruhige und schöne Geschichte bei der das Alter eine große Rolle spielt
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 16.02.2020

Alle Tage die wir leben von Dagmar Hansen Tildas Leben steht Kopf. Ihr 60. Geburtstag steht vor der Tür und kurz davor verliert ihr Schreibbüro den wichtigsten Kunden und ihr Freund Günther macht Schluss. Nun muss sie ihr Leben neu überdenken, schauen wie sie über die Runden kommt. Als sie eine Anzeige entdeckt, bei der ein... Alle Tage die wir leben von Dagmar Hansen Tildas Leben steht Kopf. Ihr 60. Geburtstag steht vor der Tür und kurz davor verliert ihr Schreibbüro den wichtigsten Kunden und ihr Freund Günther macht Schluss. Nun muss sie ihr Leben neu überdenken, schauen wie sie über die Runden kommt. Als sie eine Anzeige entdeckt, bei der eine Frau im besten Alter eine Privatsekretärin sucht, bewirbt sie sich und erhält den Job dann auch. Ruth, ihre neue Chefin, ist 84 und möchte ihr Leben nach dem schwedischen „Dealth-Cleaning“ ordnen d.h. alles überflüssige entsorgen und alles andere für die Nachkommen sortieren. Tilda darf ihr dabei helfen und entdeckt durch Ruth dann das man auch mit 60 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Für mich war es das erste Buch das ich von Dagmar Hansen gelesen habe. Ihr Schreibstil hat mir sofort gefallen und auch die Geschichte konnte mich in den Bann ziehen. Tilda und Ruth sind zwei total unterschiedliche Charaktere, die eine ruhig und eher einsam, die andere eine gesellige Frau und immer gut drauf. Eines jedoch haben beide gemeinsam, sie fühlen sich, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, alleine. Diese beiden Frauen lernen sich nun kennen und man spürt von Anfang an das es mehr wie eine Geschäftsbeziehung werden wird. Tilda und Ruth haben mir beide richtig gut gefallen, wobei ich Ruth anfangs lieber mochte wie Tilda. Sie muss man einfach mögen, bei Tilda war es anfangs so das sie, durch ihr zurückgezogenes Leben, viel ruhiger war und zu oft grübelte. Im Laufe der Geschichte ändert sich das aber, sie hat in ihrem Leben viel erlebt und das hat sie geprägt. Irgendwann ist ihr die Zeit davon gelaufen und erst kurz vor ihrem 60. Geburtstag erinnert sie sich an ihre Träume und Ziele im Leben, denkt aber, es wäre nun alles zu spät. Ruth belehrt sie eines besseren, durch sie erkennt sie das man das Leben in die Hand nehmen muss und das man sich auch im Alter noch einiges erfüllen kann. Es ist aber nicht so das Tilda nur von Ruth lernt, umgekehrt ist es auch der Fall und genau das macht das Buch zu etwas besonderen. Die beiden Frauen verbringen viel Zeit miteinander und beide erzählen aus bzw. von ihrem Leben, den Entscheidungen die sie getroffen haben, den Fehlern die sie gemacht haben. Beide sind eigentlich rundum zufrieden, nur z.B. sind bei Tilda noch viele offene Träume und bei Ruth ist es so das sie gerne die ein oder andere Entscheidung rückgängig machen würde, Fehler die sie gemacht hat aus der Welt schaffen möchte, bislang aber nie den Mut dazu hatte. Sie helfen sich gegenseitig und gerade Tilda nimmt viel von Ruth für sich mit. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, allen voran Tildas Freundinnen mit denen sie sich zu Kochabenden trifft. Wenn sie mit ihnen zusammen ist, ist sie einerseits glücklich, andererseits führen diese ihr vor Augen was sie in ihrem Leben verpasst hat. Tja und dann gibt es noch Ruths Sohn, der die Geschichte auch bereichert und der einen bleibenden Eindruck bei Tilda hinterlässt. Eine eher ruhige Geschichte, aber eine die es sich zu lesen lohnt. Mir hat sie sehr gut gefallen und auch die Mischung war gut. Es gab immer wieder Szenen die mich schmunzeln haben lassen und die ich mir bildlich vorstellen konnte. Dagmar Hansen hat es auf den Punkt gebracht, egal wie alt man ist, das Leben bietet in jedem Alter etwas, man muss es nur zulassen und manchmal auch den Mut haben neue Wege zu gehen. Was mir richtig gut gefallen hat ist das Ende des Buches. Man erkennt das Tilda in Zukunft neue Wege einschlagen wird, das sie ihr Leben in die Hand nimmt, aber so wie es zu ihr passt, langsam und Schritt für Schritt. Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Aufräumen im Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 09.02.2020

„...Bücher im Regal sind wie Freunde, die darauf warten, dass man immer wieder offen ist für das, was sie zu sagen haben. Ich finde, meine Bücher haben ein neues Publikum verdient. Das ist spannender für sie, als bei mir weiter vor sich hin zu stauben...“ Tilda steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag, als Günther lapidar das Ende... „...Bücher im Regal sind wie Freunde, die darauf warten, dass man immer wieder offen ist für das, was sie zu sagen haben. Ich finde, meine Bücher haben ein neues Publikum verdient. Das ist spannender für sie, als bei mir weiter vor sich hin zu stauben...“ Tilda steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag, als Günther lapidar das Ende ihrer Freundschaft verkündet. Dann bekommt sie einen Anruf, der ihr einen weiteren Schock versetzt. Tilda führt ein privates Schreibbüro. Ihr Hauptauftraggeber fällt aus gesundheitlichen Gründen aus. Was ihr bleibt, sind ihre Freundinnen Dani und Anke. Auf gemeinsamen Kochabenden tauscht man sich über das Leben aus. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Gegenwartsroman geschrieben. Ihre Protagonistin Tilda hat wenige Jahre nach der Hochzeit ihren Mann Kai durch einen Unfall verloren. Der Schock kostete auch ihrem ungeborenen Kind das Leben. Bisher allerdings schien Tilda mit ihrem Dasein im Reinen zu sein. Nur der Blick auf ihren 60. Geburtstag gefiel ihr nicht. Nun bricht auch die berufliche und finanzielle Sicherheit weg. Ab und an erinnert sie sich an Kais Lieblingswort: „...Et hätt noch immer jot jejange...“ Im Internet sucht sie nach Arbeitsangeboten. Eine 84jährige Frau sucht eine Privatsekretärin. Sie will nach einer schwedischen Methode ihr Leben ordnen lassen. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Auch Ruth ist in ihrem Leben durch manche Tiefen gegangen. Sie hat Fehler gemacht, die noch Spuren hinterlassen haben. Trotzdem wirkt sie lebensfroh. Sie stellt Tilda sofort ein. Aufräumen bedeutet für sie nicht nur, sich von Überflüssigen zu trennen. Es geht auch darum, wie sie seelische Wunden und Verletzungen bereinigen kann. Das Eingangszitat stammt von Ruth. Aufgefallen ist mir, dass Tilda eine gute Beobachterin der Natur ist. In ruhigen Momenten malt sie gedankliche Bilder. „...Ein Schwarm Kohlmeisen flatterte von Zweig zu Zweig, in der mittleren Etage des Baumes entdeckte ich ein Ringeltaubenpaar, das immer so liebevoll miteinander schnäbelte. Am Baumstamm übte sich ein junger Buchspecht in der Kunst, eine Bruthöhle ins Holz zu hämmern...“ Tilda lässt sich von Ruths Optimismus anstecken. Sie gewinnt einen neuen Blick auf das Leben. Auch für Ruth bringt die Zusammenarbeit neue Gedanken. Als Außenstehende hat Tilda eine andere Sicht auf manche Verletzungen. Hinzu kommt, dass ich mich als Leser an manchen Stellen gefragt habe, was in meinem Leben in diesem Sinne aufzuräumen wäre. Aufgelockert wird das Geschehen immer wieder durch kurze WhatsApp-Gespräche von Tilda mit ihren Freundinnen, wo sie das Erlebte reflektiert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein Zitat von Ruth soll meine Rezension abschließen. „...Was ich beim Weggeben besonders schön finde, ist die Tatsache, dass etwas von mir bleibt und ein anderes Leben bereichert. Etwas, was ich gern gehabt habe, was mich lange begleitet hat...“

Reizende und anregende Geschichte
von Hermione am 09.02.2020

Tilda steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag, als ihr Freund mit ihr Schluss macht und sie ihren wichtigsten Kunden verliert. Kann es noch schlimmer kommen? Sie macht sich auf die Suche nach einem Job, mit dem sie die Flaute überbrücken kann und stößt auf die Anzeige einer 84jährigen Frau „in den besten Jahren“, die eine Privatsek... Tilda steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag, als ihr Freund mit ihr Schluss macht und sie ihren wichtigsten Kunden verliert. Kann es noch schlimmer kommen? Sie macht sich auf die Suche nach einem Job, mit dem sie die Flaute überbrücken kann und stößt auf die Anzeige einer 84jährigen Frau „in den besten Jahren“, die eine Privatsekretärin und Hilfe beim Aufräumen ihres Lebens nach schwedischem Vorbild sucht. Tilda zögert nicht lange und bewirbt sich bei der rüstigen Seniorin. Meine Meinung: Der Roman hat mir von Anfang an gut gefallen, denn er ist so schön warmherzig und in einem tollen Tempo erzählt. Die handelnden Personen, vor allem Tilda, sind sehr gut und nachvollziehbar angelegt – so dass sich interessantes Entwicklungspotential ergibt. Tilda ist irgendwo in der Vergangenheit steckengeblieben und in ihrer Entwicklung stagniert. Es gibt so viel Leben, das sie nicht gelebt hat. Umso mehr wird es nun Zeit für sie, sich weiterzuentwickeln und noch etwas vom Leben zu haben. Es ist toll, wie Tilda auf Ruth trifft, die mit 84 Jahren zwar noch einiges vorhat, aber dennoch nach schwedischem Vorbild nicht nur ihre physischen Dinge, sondern auch ihr Leben aufräumen möchte. Die beiden tun sich gut und es ist eine besondere Freude, über ihre besondere Freundschaft zu lesen. Zum Ende hin hat das Erzähltempo zwar in meiner Wahrnehmung etwas nachgelassen und es blieben zum Schluss doch einige Punkte noch etwas offen, aber das sind aus meiner Sicht höchstens kleinere Abstriche, die mein Lesevergnügen nicht wirklich getrübt haben. Fazit: Ich habe diese reizend angelegte Geschichte wirklich gerne gelesen, denn sie hat mich gut unterhalten und angeregt. Ich habe dadurch große Lust bekommen aufzuräumen. Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.