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Die im Dunkeln sieht man nicht

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

1950. Karl Wieners kehrt nach vielen Jahren in Berlin in seine Geburtsstadt München zurück, um dort als Journalist zu arbeiten. Er hat alles verloren, seine Frau, die Kinder, seinen Lebenssinn. In München trifft Karl seine Nichte Magda wieder, die er zuletzt vor dem Krieg gesehen hat. Magda ist eine entschlossene junge Frau, die vor Leben sprüht und nur eines will – raus aus der Gastwirtschaft, die ihre Familie in Haidhausen betreibt, und rein in ein selbstbestimmtes Leben. Mit ihrer Unterstützung ist Karl an einer großen Sache dran: die bei Kriegsende aus dem Führerbau verschwundene Raubkunst. Die Werke sollen jetzt unter der Hand verkauft werden, heißt es. Bald jagen Karl und Magda in immer schnellerem Tempo der Spur der Bilder hinterher und merken zu spät, dass sie in ein Netz der Täuschung geraten sind, das sie nicht mehr freizugeben droht.
Portrait

Ursprünglich wollte Andreas Götz einen Kriminalroman schreiben, der in der Nazi-Zeit spielt. Doch bei der Recherche wurde ihm schnell klar, dass sich die 1950er Jahre viel besser eignen. Ein gesellschaftliches Klima von Schuld, Verdrängung und Selbstbetrug, wie es in dieser Zeit herrschte, bringt alle Voraussetzungen mit, die ein fesselnder Roman braucht. Der Handlungsort München hat sich nicht zuletzt deshalb aufgedrängt, weil Andreas Götz ganz in der Nähe als freier Autor lebt und arbeitet und daher Land und Leute gut kennt. Seine Figuren sind ihm während der Arbeit an "Die im Dunkeln sieht man nicht" so ans Herz gewachsen, dass er bereits über eine Fortsetzung nachdenkt.

Richard Barenberg hat in Leipzig Schauspiel studiert und fühlt sich auf der Bühne ebenso Zuhause wie vor der Kamera oder vor dem Mikrofon. Seine warme, unwiderstehliche Stimme und seine kluge Interpretation garantieren ein echtes Hörerlebnis.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Richard Barenberg
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 28.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783839817469
Verlag Argon
Auflage 1. Auflage, Gekürzte Ausgabe
Spieldauer 647 Minuten
Verkaufsrang 4301
Hörbuch (MP3-CD)
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16,29
bisher 19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Philipp Roth, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Der Schriftsteller Karl Wieners kehrt 1950 von Berlin zurück in seine Heimat München und wird mit einer Reportage über einen verschwundenen Kunstschatz beauftragt, der in den Wirren des Kriegsendes verschollen ist. Spannender Krimi mit interessanten, vielschichtigen Figuren!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

München 1950: beim Versuch als Kriegsheimkehrer wieder Fuß zu fassen, wird dem Journalisten Karl Wieners seine Recherche zu einem Kunstraub unter den Nazis fast zum Verhängnis... Sehr spannender Krimi aus den Anfangsjahren der BRD. Lohnt sich !!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Luft nach oben
von einer Kundin/einem Kunden aus Shanna 1512 am 24.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Aus dem Klappentext 1950. Karl Wieners kehrt nach vielen Jahren in Berlin in seine Geburtsstadt zurück, um dort als Journalist zu arbeiten. In München trifft Karl seine Nichte Magda wieder, die er zuletzt vor dem Krieg gesehen hat. Mit ihrer Unterstützung ist Karl an einer großen Sache dran: die bei Kriegsende aus dem F... Aus dem Klappentext 1950. Karl Wieners kehrt nach vielen Jahren in Berlin in seine Geburtsstadt zurück, um dort als Journalist zu arbeiten. In München trifft Karl seine Nichte Magda wieder, die er zuletzt vor dem Krieg gesehen hat. Mit ihrer Unterstützung ist Karl an einer großen Sache dran: die bei Kriegsende aus dem Führerbau verschwundene Raubkunst. Die Werke sollen jetzt unter der Hand verkauft werden, heißt es. Bald jagen Karl und Magda in immer schnellerem Tempo der Spur der Bilder hinterher .. Bei dem Buch handelt es sich um einen „historischen“ Kriminalfall, der im Wirtschaftswunder Deutschlands spielt. Er ist wohl der Auftakt zu einer neuen Reihe, zumindest wird er so bei einer Online-Buchhandlung bezeichnet. Bei dem Roman geht es aber nicht nur um den Kunstraub. Es geht um viel mehr. Es geht um Schicksale, verlorene Träume, Überlebenswille, Dramen und Traumas, die sich durch den Krieg in den Köpfen und Herzen der Menschen eingebrannt haben. Es geht um Lug und Betrug, um die menschlichen Abgründe. Der Autor hat versucht jedem der Hauptprotagonisten eine eigene Persönlichkeit einzuhauchen und sie lebendig werden zu lassen. Leider bin ich nicht mit jedem warm geworden. Ausgerechnet bei Karl ist es mir so überhaupt nicht gelungen. Er ist für mich farblos und nichts-sagend geblieben. Magda hingegen war mir schon eher näher. Leider konnte mich auch die Handlung nicht ganz packen. Vieles wurde nur angerissen und nicht schlüssig. Es gab einfach zu viele, für mich unnötige Nebenschauplätze. So hat mich z.B. die Nebenhandlung mit der polnischen Übersetzerin nicht erschlossen. Die kurzen Kapitel konnten auch nicht dazu beitragen, dass sich eine Spannung aufgebauten hat. Die Handlung plätscherte teilweise einfach nur vor sich hin. Meiner Meinung nach, hätten ein paar Seiten weniger, dem Buch gutgetan. Trotzdem möchte ich dem Buch gute 3 Sterne vergeben, zumal es sich um das erste Buch des Autors für Erwachsene handelt.

Die im Dunkeln sieht man nicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 08.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bin noch ganz am Anfang des Buches. Die Geschichte entwickelt sich jedoch zu meinem gefallen., Ich fühle mich gut unterhalten, und denke dass da noch einige spannende Wendung and kommen.

Nachkriegszeit - Tummelplatz für dubiose Gestalten
von Gertie G. aus Wien am 07.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Karl Wieners hat im Krieg alles verloren: die geliebte Frau und seine Töchter. Desillusioniert kehrt er in das München von 1950 und zu seiner Familie zurück. Einerseits um zu vergessen und einen neuen Anfang als Journalist zu wagen. Andererseits behagt es ihm gar nicht, im Gasthaus seiner Eltern Quartier zu beziehen, das von sei... Karl Wieners hat im Krieg alles verloren: die geliebte Frau und seine Töchter. Desillusioniert kehrt er in das München von 1950 und zu seiner Familie zurück. Einerseits um zu vergessen und einen neuen Anfang als Journalist zu wagen. Andererseits behagt es ihm gar nicht, im Gasthaus seiner Eltern Quartier zu beziehen, das von seinem Bruder Veit geführt wird. Bei der neu gegründeten Zeitschrift „Blitzlicht“ erhofft er sich einen Job. Man setzt ihn auf das Thema „Raubkunst“ an. Wobei hier das Verschwinden von arisierten Kunstwerken aus dem Führerbunker gemeint ist. Gemeinsam mit seiner Nichte Magda, die Verbindungen zum Schwarzmarkt und allerlei zwielichtigen Gestalten hat, beginnt er zu recherchieren. Dabei kreuzt Ludwig Gruber, ein ehemaliger Schulkollege und nunmehriger Kriminalbeamter, Karls Weg. Ludwig ist mit dem Mord am Fuhrwerksunternehmer Otto Brandl beschäftigt. Das Motiv ist unklar, aber es scheint, als hätte dieser Tod mit den verschwundenen Kunstwerken zu tun. Neben diesem Mord muss sich Ludwig mit dem Sonderermittler Emil Brennicke herumschlagen, der ihm einigermaßen suspekt vorkommt, aber von den Vorgesetzten einige Unterstützung erhält. Dazu kommt, dass sich Brennicke an Magda heranmacht. Doch nicht nur Karl und Brennicke haben Interesse an Magda. Da ist noch der mächtige Schwarzhändler Walter Blohm, der seine illegalen Geschäfte nun auf seriöse Beine stellen will. Je weiter Karl und Ludwig in ihre eigenen Recherchen eindringen, desto offensichtlicher wird, dass hier Kräfte am Werk sind, die buchstäblich über Leichen gehen und die aus dem Dunklen ihre Fäden ziehen. Meine Meinung: „Die im Dunklen sieht man nicht“ - mit diesem Zitat aus Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ hat Autor Andreas Götz den Nagel auf den Kopf getroffen. Es dauert recht lange, bis sich der Schleier etwas lüftet und der Leser kann sich nicht sicher sein, ob die Drahtzieher wirklich erkannt werden. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Stimmung im München von 1950 ist recht authentisch eingefangen. Dazu tragen so kleine Details wie die Erwähnung der Zeitschrift „Burda Moden“ bei, die 1949 von Aenne Burda gegründet wurde, und vielen Frauen die Möglichkeit gab, Kleider selbst zu nähen, ohne Schneiderei gelernt haben zu müssen. Die Krimi-Handlung tritt ein wenig zu Gunsten der Zeitgeschichte zurück, so dass man sich eher in einem historischen Roman wähnen könnte. An manchen Stellen könnte das Buch ein wenig Straffung vertragen. Die Liebesgeschichte zwischen Karl und Magda nimmt für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Raum ein. Das Ende ist für mich nicht wirklich überraschend, obwohl der Autor versucht, die Leser durch allerlei Umwege und Sackgassen zu verwirren. Die Charaktere haben Ecken und Kanten. Gut sind das nach wie vor vorhandenen braune Gedankengut und das nicht vorhandene Unrechtsbewusstsein geschildert. Fazit: Mehr historischer Roman denn Krimi, der einen guten Einblick in die Zeit von 1950 bietet. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.