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Poet X

Elizabeth Acevedo

(33)
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Beschreibung

Xiomara Batista fühlt sich in ihrem New Yorker Viertel Harlem nicht gehört, dafür aber umso mehr gesehen. Seit ihr Körper kurvig geworden ist, muss sie sich täglich mit Fäusten gegen die grenzüberschreitenden Bemerkungen anderer wehren, während ihre strenggläubige Mutter sie dazu drängt, sich den Regeln der Kirche zu unterwerfen und zu schweigen. Doch Xiomara hat eine ganze Menge zu sagen, und so füllt sie die Seiten ihres Notizbuches mit ihrem Frust, ihrer Wut - und ihrer Liebe zu ihrem Mitschüler Aman, von dem ihre Familie niemals erfahren darf. Als X die Chance bekommt, dem Slam Poetry Club der Schule beizutreten, findet sie auf der Bühne einen Weg, sich endlich Gehör zu verschaffen.

«Die LUCHS-Jury empfiehlt: [...] Ein beeindruckendes Debüt in freien Versen.»

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00186-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/3,5 cm
Gewicht 428 g
Originaltitel The Poet X
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Leticia Wahl
Verkaufsrang 60964

Buchhändler-Empfehlungen

M. Kösters, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eine von Gewalt überschattete Kindheit und Jugend trifft auf die Liebe zu Worten und Lyrik. Ein berührende Geschichte über den Weg eines Mädchens, das dank seiner Texte seine Sprache und mehr Selbstbewusstsein findet. Das Buch ist genauso außergewöhnlich wie die Erzählweise!

Melanie Nöthen, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Tiefgründig, inspirierend und wunderschön. Mit der Macht der Worte hat Elizabeth Acevedo ein geniales und berührendes Werk geschaffen. Ein Buch voller Mut und Stärke. Genial !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Die Kraft der Worte
von hapedah am 19.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Xiomara ist fünfzehn Jahre alt und fühlt sich in ihrem Leben eingeengt - zwischen den streng religiösen Vorstellungen ihrer Mutter und dem rauhen Ton ihres Umfelds. Nur in ihrem Notizbuch kann das Mädchen seine Emotionen in Worten ausdrücken. Weil ihre Firmung immer wieder verschoben wurde, muss sie regelmäßig zum Kommunionsunte... Xiomara ist fünfzehn Jahre alt und fühlt sich in ihrem Leben eingeengt - zwischen den streng religiösen Vorstellungen ihrer Mutter und dem rauhen Ton ihres Umfelds. Nur in ihrem Notizbuch kann das Mädchen seine Emotionen in Worten ausdrücken. Weil ihre Firmung immer wieder verschoben wurde, muss sie regelmäßig zum Kommunionsunterricht gehen, obwohl Xiomara lieber den Poetry Slam Club besuchen würde, der sich zur gleichen Zeit in ihrer Schule trifft. Auch die aufkeimende Liebe zu ihrem Mitschüler Aman, von dem ihre Familie nichts wissen darf, kann sie nur in ihrem Buch thematisieren. "Poet X" von Elizabeth Acevedo erzählt die faszinierende Geschichte eines jungen Mädchens, deren Eltern einst aus der Dominikanischen Republik in die USA ausgewandert sind. Im Stil eines Poetry Slams geschrieben, ist der Einstieg in das Buch nicht ganz einfach, doch von Seite zu Seite nahm mich die außergewöhnliche Schreibweise immer mehr gefangen. Die Entwicklung der Protagonistin wird aus ihrer eigenen Sicht in kurzen, präzisen Sätzen geschildert. Dabei werden wichtige Themen angesprochen, die nicht nur Xiomaras Leben prägen, die Armut in ihrem Viertel, sexuelle Übergriffe, religiöser Fanatismus und Gewalt, die Teil vom Alltag der Jugendlichen sind. Dieses einzigartige Jugendbuch hat mich sehr beeindruckt, daher gebe ich eine absolute Leseempfehlung. Fazit: In außergewöhnlichem Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte eines jungen Mädchens, das seine Gefühle in kraftvollen Worten zunächst nur ihrem Notizbuch anvertraut. Xiomaras Entwicklung, bis sie den Mut findet ihre Texte vorzutragen, ist faszinierend zu lesen, dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter.

Eine moderne bewegende Geschichte
von Daggy am 16.06.2020

Dieses Buch ist „Für uns Mädchen, die sich nie im Bücherregal sahen und trotzdem im Dunkeln Geschichten schrieben.“ Gibt die Autorin und US-Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo in Ihrem Nachwort als einen der Gründe an, weshalb sie dieses Buch geschrieben hat. Ihre Sätze sind kurz und auf den Punkt gebracht, aber doch poetisch u... Dieses Buch ist „Für uns Mädchen, die sich nie im Bücherregal sahen und trotzdem im Dunkeln Geschichten schrieben.“ Gibt die Autorin und US-Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo in Ihrem Nachwort als einen der Gründe an, weshalb sie dieses Buch geschrieben hat. Ihre Sätze sind kurz und auf den Punkt gebracht, aber doch poetisch und einfühlsam. Da die Übersetzerin ebenfalls Poetry-Slammerin ist, passt alles wunderbar zusammen. Xiomara ist 15 und lebt mit ihrem Bruder, den sie immer nur Zwilling nennt, und den Eltern in einem armen New Yorker Stadtteil. Das Leben der Mutter ist geprägt vom katholischen Glauben. Sie gab ihren Wunsch Nonne zu werden auf, um ihren Mann, mit dem sie von der Dom.Rep. in die USA zog, zu heiraten. Erst die Geburt der Zwillinge machte aus dem untreuen Mann einen guten Familienvater. Xiomara soll in diesem Jahr gefirmt werden und muss deshalb den Kommunionunterricht besuchen. Leider findet zur selben Zeit das Treffen der Poetry-Gruppe statt und ihre Lehrerin lädt sie immer wieder dazu ein, denn Xiomara schreibt wundervolle Gedichte über all die Dinge, die sie nicht ausspricht und die Probleme, die sie besonders mit ihrer Mutter hat. Ihre Mutter möchte auf keinen Fall, dass sie einen Jungen auch nur anschaut. Es ist erschreckend, wie altmodisch und bigott sie ihre Kinder erzieht. Das Schlimmste ist, dass es keine Möglichkeit der Kommunikation mit ihr gibt. Doch dann taucht im Bio-Unterricht Aman auf, ein sehr einfühlsamer Junge, in dem sich Xiomara verliebt. Diese zarte Liebe beschreibt Xiomara in ihrem Notizbuch, den dem alles ihre Gedanken und Gefühle zu Gedichten werden. Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen. Ich habe mit Xiomara gelitten, Hoffnung und Freude erfahren. Diese große junge Frau, die es schafft mit der Kraft der Worte, der Welt zu begegnen, hat ich sehr beeindruckt. Ich wünsche noch vielen Mädchen, dass ihre Geschichten den Weg in die Bücherregale finden.

Gedichte können auch Geschichten erzählen
von L.Oman am 15.01.2020

Ich schreibe selbst Texte, weshalb ich gut nachvollziehen kann wie sich die Protagonistin fühlt. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Eine ergreifende Geschichte mit wundervollen Höhen und Tiefen.


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