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Über die Grenze

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gebundene Ausgabe
Norwegen unter deutscher Besatzung 1942. Zwei jüdische Kinder müssen über die Grenze nach Schweden, wo ihr Vater wartet. Doch die erwachsenen Helfer werden verhaftet, und zwei norwegische Kinder springen ein …
Gerda ist zehn und hat gerade »Die drei Musketiere« gelesen. Naiv, abenteuerlustig und ausgestattet mit einem hitzigen Temperament, beschließt sie, Sarah und Daniel auf ihrer Flucht zu helfen. Ihr ängstlicher Bruder Otto geht zögernd mit. Es wird für die vier Kinder ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Maja Lunde stellt die vier Protagonisten lebendig und authentisch in ihrem Kindsein dar: in geschwisterlichem Streit, in Trotz, Leichtsinn, Spieltrieb und Abenteuerlust.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Altersempfehlung 9 - 11
Erscheinungsdatum 21.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8251-5151-5
Verlag Urachhaus
Maße (L/B/H) 20,8/14,4/2,2 cm
Gewicht 351 g
Abbildungen mit schwarzweissen -Illustrationen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Regina Kehn
Übersetzer Antje Subey-Cramer
Verkaufsrang 41498
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Über die Grenze
von einer Kundin/einem Kunden aus Leutesdorf am 14.01.2020

Ich habe das Buch für meine 10-jährige Nichte gekauft. Sie hat es noch nicht angefangen. Da ich aber die Autorin kenne gehe ich davon aus das ihr das Buch gefällt. Viele Grüße Lieselotte Frickel

4 mutige Kinder
von Buecherseele79 am 17.12.2019

Gerda und Otto leben mit ihren Eltern in Norwegen zur Zeit der deutschen Besatzung 1942. Doch seit geraumer Zeit ist etwas anders, das merkt die zehnjährige Gerda...die Eltern sind unruhig, leise und unaufmerksam und Gerda ist sicher dass sie im Keller Stimmen gehört hat.. dann wird das Haus der Eltern durchsucht und müssen mi... Gerda und Otto leben mit ihren Eltern in Norwegen zur Zeit der deutschen Besatzung 1942. Doch seit geraumer Zeit ist etwas anders, das merkt die zehnjährige Gerda...die Eltern sind unruhig, leise und unaufmerksam und Gerda ist sicher dass sie im Keller Stimmen gehört hat.. dann wird das Haus der Eltern durchsucht und müssen mitgehen... Gerda und Otto stehen vor einer neuen Herausforderung denn Daniel und Sarah müssen über die Grenze nach Schweden um sicher zu ihrem Vater gelangen zu können... Wer mich kennt weiß dass ich die Bücher und Geschichten von Maja Lunde liebe. Ich mag ihre ausdrucksstarke Wortwahl, die aber immer viel Feingefühl und Sensibilität enthält, ich mag wie sie Geschichten umsetzt, ihnen Leben einhaucht und mich so immer an ihre Geschichten fesseln kann. Dies ist auch bei diesem Buch ganz klar der Fall und auch wenn es jetzt keine große und lange Geschichte ist, so geht sie ans Herz, sie bleibt im Kopf, man fiebert und kämpft, weint und hofft mit 4 mutigen Kindern mit. Gerda habe ich schnell in mein Herz geschlossen, sie ist jünger als ihr Bruder Otto, liebt das Lesen, gerade das Buch „Die 3 Musketiere“ und hat eine großartige Fantasie. Ihr Bruder Otto ist eher der Ruhigere, beschäftigt sich viel mit Karten lesen und der Welt. Und beide werden innerhalb von einer Nacht mutige Kinder die helfen wollen und müssen, eigentlich auch gar nicht wissen warum und weshalb sich die Dinge so geändert haben, es aber nicht in Ordnung finden und eigentlich nur ihren Eltern helfen wollen. Mit kindlichen Leichtsinn, viel Mut und Optimismus, mit Trotz aber auch Streit, mit dieser neuen Situation umgehen lernen, die Angst immer im Nacken, verfolgt zu werden, die Angst um die Eltern, um Daniel und Sarah – dies alles packt die Autorin hier in ihre Geschichte. Und da es eben so authentisch und ungeschönt ist lohnt es sich allemal gelesen zu werden. Dieses Buch bietet sich perfekt an für ältere Kinder, denn hier erfahren sie was damals für Zustände in Europa und eben auch in Norwegen geherrscht haben. Wie kam es dazu, was waren es für Zeiten, warum gab es diesen Hass auf andere Menschen, was passierte mit Menschen die halfen oder im Untergrund aktiv waren. Zu was kann Intoleranz, Wegsehen und Schweigen führen, wie unsicher muss eine Flucht, ein Leben sein wenn man nie weiß auf wen man sich denn überhaupt verlassen kann... Dieses Buch ruft bei jedem Leser, egal in welchem Alter, verschiedene Gefühlslagen hervor und eben das macht dieses Buch so eindringlich. Denn Maja Lunde versteht es perfekt die 4 Kinder in diese Zeit des Nationalsozialismus zu stecken, ihre Flucht zu beschreiben und immer zwischen Angst und Hoffnung zu bangen, zwischen Hunger und Hilfsbereitschaft, zwischen einem sicheren Unterschlupf und Verrat kämpfen zu müssen, jedes der Kinder hat Bedürfnisse, hat Angst und weiß eigentlich gar nicht warum diese Welt gerade so ist wie sie es nun mal ist. Mich hat dieses Buch unheimlich und in seiner Intensität berührt, begeistert und mitfiebern lassen. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt und ganz unbedingt weiter! Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ein bewegendes Abenteuer
von Nicole aus Nürnberg am 08.12.2019

Meine Meinung zum Kinderbuch: Über die Grenze Inhalt in meinen Worten: Hallo mein Name ist Gerade, ich bin 10 Jahre alt und habe einen älteren Bruder. Was mir und ihm im Jahr 1942 passiert ist, möchte ich euch gerne erzählen, aber Achtung, meine Geschichte ist nicht die leichteste, im Gegenteil, sie ist ein klein wenig ... Meine Meinung zum Kinderbuch: Über die Grenze Inhalt in meinen Worten: Hallo mein Name ist Gerade, ich bin 10 Jahre alt und habe einen älteren Bruder. Was mir und ihm im Jahr 1942 passiert ist, möchte ich euch gerne erzählen, aber Achtung, meine Geschichte ist nicht die leichteste, im Gegenteil, sie ist ein klein wenig traurig und erzählt euch, das manche Menschen die denken sie seien höher als andere, ganz schön böses anrichten können. So habe ich kurzzeitig meine Mama und meinen Papa verloren, weil sie verhaftet wurden, doch erst dann begann mein spektakulärer Weg. Ich wollte unbedingt Daniel und Sarah in Sicherheit wissen, denn sie können nichts dafür, das sie Juden sind. Nein, dafür können beide nichts und doch werden sie verachtet, weil sie nicht an Jesus glauben, das finde ich ganz schön ungerecht. Zusammen gehen wird einen weiten Weg und ob dieser Weg gut ausgeht, na das verrate ich euch, wenn ihr mit mir auf die Reise geht. Wie ich das Gelesene empfand: Mich berührt es immer wieder zu lesen, wie Menschen und auch Kinder – vor allem ohne Erwachsene – sich durch das Leben schlagen. Daniel und Sarah haben von Anfang an kein leichtes Leben. Sie sind Juden. Diese wurden um 1942 vernichtend gejagt, doch warum, nur weil sie nicht arisch waren. Was arisch bedeutet? Na reinrassig und gut, aber letztlich ist das Bullshit. Denn jeder Mensch ist Gut und Böse zugleich. Was Gerade erlebt hat mit den Kindern hat mich berührt, denn sie und ihr Bruder schafften etwas, was vielleicht noch nicht einmal viele Erwachsene geschafft hätten, einfach weil das viel zu intensiv, schwer und gefährlich war. Doch sie gaben nicht auf. Sie wollten unter allen Umständen helfen und Leben retten. Die Reise die die Kinder unternahmen findet im Winter statt und es ist wirklich kalt, doch dank vielen Helfern und auch vielen Ideen und kreativen Gedanken schaffen sie es, bis zur Grenze, doch da geschieht das schreckliche Ereignis und Gerda muss sich entscheiden. Schreibstil: Ich finde für ein Kinderbuch ist der Schreibstil etwas hoch, aber für eine Geschichte die ein Kind mit dem Elternteil zusammen entdeckt, bewegend, und vor allem eines ziemlich realistisch. Die Autorin schafft eine Welt um eine Zeit, die alles andere als einfach war und schafft es dennoch kindgerecht wieder zu geben was es damals hieß anders zu sein. Spannung: Die Spannung wurde gut aufgebaut und lies mich immer wieder innehalten und mitzittern wie es den Kindern wohl ergehen wird, zudem ist es eine Geschichte die viele Überraschungen parat hat dabei aber auf Leser die gerade 9 Jahre alt sind gut eingeht. Charaktere: Vor allem geht es um die vier Kinder. Die zusammen eine beschwerliche Reise auf sich nehmen und sich nicht scheuen vor Gefahr, doch es gibt noch andere Charaktere zu entdecken. Manche sind klassisch böse, andere kann man nicht sofort einschätzen auf welcher Seite diese stehen und das fand ich gelungen. Thema: Wie ihr schon gelesen habt, es geht um den zweiten Weltkrieg und welche Folgen dieser Krieg so mit sich brachte. Zudem um die Frage wann ist ein Mensch ein Mensch und zugleich warum müssen andere Menschen andere Menschen unterbuttern und was kann jeder einzelne tun, damit es wieder gerechter wird, das erfahrt ihr in diesem Buch auf kindgerechte und auf Augenhöhe des Kindes Art. So wird das schwere Thema ernst genommen aber doch leichter erzählt als es bei manch anderen Büchern der Fall ist. Was ich toll finde, das dieses Buch sogar verfilmt wurde und somit im Frühjahr 20 als Verfilmung noch dazu kommt. Empfehlung: Ich kann euch das Buch empfehlen, selbst wenn ihr vom Zweiten Weltkrieg die Nase voll habt (was ganz verständlich ist) ist diese Geschichte eine ganz besondere und liebenswerte Geschichte. Sie ist für Kinder ab 9 Jahren definitiv lesbar, wenn sie etwas älter sind, ist es vielleicht einen kleinen Ticken leichter. Für jüngere würde ich das Buch nur empfehlen, wenn die Eltern darauf achten und mit ihnen darüber reden. Bewertung: Ich gebe dem Buch vier Sterne, nahe an der fünf. Dennoch empfand ich den Schreibstil etwas zu kniffelig und vor allem geübte 9 jährige werden in dieser Geschichte zurecht kommen.