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Gewundene Pfade

Südafrika in den 1920er- bis 1970er-Jahren:
Es ist eine heile Welt, in der Lettie Louw aufwächst – und doch fehlt ihr ein Stück zum Glück. Zu sehr fühlt sie sich als das hässliche Entlein zwischen all ihren hübschen Freundinnen. Kein Wunder, dass es auch mit den Jungs nicht klappt. Umso eifriger kniet sie sich ins Studium der Medizin; sie will als würdige Nachfolgerin die Arztpraxis ihres Vaters übernehmen. Zu ihren ersten Patienten gehört ein außergewöhnlicher Mann. Marco Romanelli kommt aus Italien. Im warmen Klima Afrikas sucht er Heilung von den Verletzungen, die man ihm zugefügt hat – in einem KZ in Polen während des Krieges. Schnell entdeckt Lettie hinter dem herausfordernden »Fall« einen faszinierenden Menschen, mit dem sie viel verbindet. Und bald nimmt ihr Lebensweg überraschende Wendungen …
Portrait
Irma Joubert ist Historikerin und lebt in Südafrika. Sie war 35 Jahre lang Lehre-
rin. Nach ihrer Pensionierung fing sie mit dem Schreiben an. Über ihre Heimat
hinaus haben sich ihre Romane auch in den Niederlanden, den USA und in Deutschland zu Bestsellern entwickelt und sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96362-072-0
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 21,7/14,7/4,7 cm
Gewicht 677 g
Originaltitel Kronkelpad
Übersetzer Thomas Weissenborn
Verkaufsrang 23366
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Das Leben verläuft manchmal auf seltsamen, gewundenen Pfaden.
von LEXI am 02.02.2020

„Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ Die vier Freundinnen Aletta „Lettie“ Louw, Christine le Roux, Klara Fourie und Annabel de Vos wachsen im Bosveld in Südafrika auf, absolvieren die Schule, erleben ihre erste Liebe und sind einander... „Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ Die vier Freundinnen Aletta „Lettie“ Louw, Christine le Roux, Klara Fourie und Annabel de Vos wachsen im Bosveld in Südafrika auf, absolvieren die Schule, erleben ihre erste Liebe und sind einander bei all den kleinen und größeren Enttäuschungen des Lebens eine Stütze. „Ich werde die bestmögliche Ärztin werden. Ich gehe ins Bosveld zurück, um meinen eigenen Leuten zu helfen, sodass irgendwann alle von Lettie Louw sprechen werden, der Ärztin des Bosveldes.“ Während die intelligente Lettie schon in jungen Jahren den Wunsch verspürt, Medizin zu studieren und die Hausarztpraxis ihres Vaters zu übernehmen, geht ihre beste Freundin Christine zur Armee, um mit kranken Menschen zu arbeiten. Klara wiederum verliebt sich in einen attraktiven italienischen Kriegsgefangenen, die verführerische Schönheit Annabel zieht es als Journalistin nach London. Irma Jouberts Beschreibung der Geschicke dieser vier unterschiedlichen Frauen umfasst einen Zeitraum von fünfzig Jahren. Politische Turbulenzen, der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, unerfüllte Hoffnungen und zerplatzte Träume bilden die Rahmenhandlungen dieses Buches. Kriegsereignisse, insbesondere die Judenverfolgung, sowie die damals dramatisch verlaufende Polioerkrankung werden geschickt mit der Lebensgeschichte der vier Frauen verwoben. Wer „Hinter dem Orangenhain“ aus der Feder dieser grandiosen Autorin kennt, wird sich über das Wiedersehen mit bekannten Figuren freuen. Den vier Protagonistinnen wird die größte Aufmerksamkeit zuteil, ihre Ehemänner und Kinder fungieren gemeinsam mit weiteren interessanten Charakteren als Nebenfiguren dieser Geschichte. Das Beiwohnerkind Pérsomi Pieterse spielt als intelligente und erfolgreiche Anwältin eine relevante Nebenrolle, ebenso wie Klaras Brüder Boeli und De Wet Fourie und die Geschwister Marco, Antonio und Lorenzo Romanelli. Ein Personenregister zu Beginn des Buches erleichtert die Orientierung und erläutert die Verwandtschaftsverhältnisse der einzelnen Familien. Die gelungenen Charakterzeichnungen und der einnehmende Schreibstil Irma Jouberts sorgten dafür, mich regelrecht an das Buch zu fesseln und mich mit den handelnden Figuren zu identifizieren. Besonders Letties und Marcos Leben verläuft wie ein gewundener Pfad, sie werden auf Wege geführt, die nicht so einfach zu gehen sind. Tragische Verluste, prägende Erfahrungen, Hürden, die sie zu überwinden haben und der lange Weg zu ihrem Glück werden vortrefflich beschrieben. „Manchmal bricht deine ganze Welt zusammen und es bleibt nichts von ihr über, aber man bekommt immer wieder die Kraft, aufzustehen. Manchmal ist der Weg einfach nur zu steil. Du darfst nur nie mit dem Laufen aufhören. Auch die elendste Zeit geht irgendwann vorbei.“ Der christliche Glaube nimmt bei Irma Joubert stets einen hohen Stellenwert ein, die christliche Botschaft wird in die Handlung eingeflochten und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Fazit: „Gewundene Pfade“ hat mir durch die interessante Handlung, einen wunderschönen Schreibstil, tiefsinnige Einsichten, große Emotionen sowie facettenreiche Charaktere großes Lesevergnügen bereitet. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Fünf Bewertungspunkte und eine begeisterte Leseempfehlung dafür!

Ein grandioser, inspirierender Schmöker!
von smillas_booksworld aus Rheinland Pfalz am 19.01.2020

„Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ (S. 250) Manchmal fesselt mich ein Buch so sehr, dass ich es viel zu schnell durchlese, was zur Folge hat, dass ich mich mit einer Rezension schwertue. So auch mit „Gewundene Pfade“. Drei Viertel d... „Das Leben verläuft manchmal auf verschlungenen Pfaden, aber trotzdem passiert immer das, was Gott im Himmel vorherbestimmt hat.“ (S. 250) Manchmal fesselt mich ein Buch so sehr, dass ich es viel zu schnell durchlese, was zur Folge hat, dass ich mich mit einer Rezension schwertue. So auch mit „Gewundene Pfade“. Drei Viertel des Buches las ich innerhalb eines Tages, denn die Geschichte um Lettie zog mich von der ersten Seite an in den Bann. Irma Jouberts Schreibstil kenne ich bereits von anderen Romanen und weiß, dass ich dazu in der Stimmung sein muss, da er ein wenig „eigen“ ist und sich von den üblichen Romanen abhebt. Sie schreibt – obwohl sie über historische Ereignisse erzählt – in der Gegenwart, teilweise in recht knappen Sätzen und dennoch sehr bildhaft. Also tauchte ich ein in die Lebensgeschichte der in Südafrika lebenden Lettie Louw, beginnend in ihrer Jugend- und Studienzeit, die vom 2. Weltkrieg kaum berührt wird. Was sie beschäftigt, ist das, was wohl viele Jugendliche beschäftigt: Ihr Aussehen und ihre unerwiderte Liebe zu einem Jugendfreund. Mit ihrer etwas pummeligen Figur findet sie sich alles andere als hübsch und vertieft sich – um ihren Liebeskummer zu begraben – ins Medizinstudium. Während dieser Zeit durchlebt Marco Romanelli in Italien den zweiten Weltkrieg. Seine besondere Geschichte und sein Gesundheitszustand veranlassen ihn nach Südafrika auszuwandern. Lettie wird seine Ärztin und gemeinsam kämpfen sie für seine Genesung. Wie auch in Jouberts anderen Romanen begleitet man die Protagonisten über einen langen Zeitraum. Ungefähr Anfang der 80er endet er und zeigt – in die Romanhandlung eingebettet – einen Teil der geschichtlichen Ereignisse. Diesmal mit Fokus auf die medizinischen Erkenntnisse und Forschungen. Ein paar der Romanfiguren bin ich übrigens schon „Hinter dem Orangenhain“ begegnet. Auch Pérsomi und Letties Freunde spielten dort bereits eine große Rolle. Emotional hat mich die Geschichte auf jeden Fall wieder einmal ziemlich mitgerissen, weil die Autorin mit Letties Lebensgeschichte zeigt, dass nicht jeder Lebensweg gerade und eben ist. „Manchmal ist der Weg einfach zu steil“, […] „Nicht wirklich – du darfst nur nie mit dem Laufen aufhören. […] Manchmal bricht deine ganze Welt zusammen und es bleibt nichts von ihr über, aber man bekommt immer wieder die Kraft aufzustehen“, erklärt ihr Pérsomi eines Tages. (S. 357) Die Frage nach dem Willen Gottes treibt Lettie um, aber mit der Kraft des Kreuzes und ihres Glaubens schafft sie es, neue Wege und Pfade zu beschreiten. Ein grandioser, inspirierender Schmöker!

Eine bewegende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.11.2019

In diesem Buch geht es um die Geschichte der Ärztin Lettie Louw, die in Südafrika aufwächst und dort in ihrem Leben auch so einiges miterlebt. Wer schon andere Bücher von Irma Joubert gelesen hat, dem werden hier einige Charaktere wiederbegegnen, die schon in anderen Geschichten eine mehr oder weniger große Rolle spielten. Es ge... In diesem Buch geht es um die Geschichte der Ärztin Lettie Louw, die in Südafrika aufwächst und dort in ihrem Leben auch so einiges miterlebt. Wer schon andere Bücher von Irma Joubert gelesen hat, dem werden hier einige Charaktere wiederbegegnen, die schon in anderen Geschichten eine mehr oder weniger große Rolle spielten. Es gefällt mir, dass die verschiedenen Lebensgeschichten sich so gut ergänzen und bereits bekannte Ereignisse und Gegebenheiten so in neuem Licht erscheinen. Dieser Roman der Autorin ist mal wieder sehr emotional und bewegend geschrieben, baut gleichzeitig eine gewisse Spannung auf und ist voll von spannenden, vielschichtigen Persönlichkeiten. Also so, wie ich es auch in ihren anderen Büchern bisher erfahren habe. Das finde ich sehr erfrischend, da solche Romane meiner Meinung nach aus der Masse der anderen christlichen Unterhaltungsliteratur hervorstechen. Gott spielt zwar eine Rolle, wird aber nicht penetrant immer wieder zur Sprache gebracht. Er durchzieht eher als eine Art Grundtenor das ganze Buch und prägt die darin mitspielenden Personen. Eine Art, die das Lesen sehr angenehm macht, zumal die Autorin auch wunderbar schreiben kann. Nicht nur die Handlung an sich, sondern auch innere Zwiespälte, Kämpfe, Irrungen und Wirrungen werden von Irma Joubert sehr feinfühlig eingebaut. Die Charaktere in dem Buch finde ich sehr sympathisch, vor allem da sie alle ihre Fehler und Schwächen haben und zeigen und so sehr menschlich wirken. Abgerundet wird dieses Gesamtpaket von geschichtlichen Begebenheiten, wie etwa der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg, der Etablierung des Apartheidregimes oder dem langen mühsamen Kampf gegen Kinderlähmung. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch insgesamt ein bisschen schwächer finde als andere Bücher der Autorin. Das liegt vor allem daran, dass doch relativ viel ziemlich schnell erzählt wird, da ein sehr großer Abschnitt in Letties Leben beleuchtet wird. Es gibt einige Zeitsprünge, die auch nicht genau datiert sind, sodass ich immer anhand des Alters der Kinder o.Ä. nachrechnen musste, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. Trotzdem ein wunderbares, tiefgehendes Buch, das eine sehr intensive, packende Geschichte erzählt! Mir hat es sehr gut gefallen.