Die Erfindung der Intoleranz

Wie die Christen von Verfolgten zu Verfolgern wurden

Historische Geisteswissenschaften. Frankfurter Vorträge Band 12

Stephen Greenblatt

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Beschreibung

Über das Ende der religiösen Vielfalt und Akzeptanz im alten Rom - eingeläutet durch das Christentum.

Das alte Rom war in vielerlei Hinsicht fortschrittlich. Unzählige Götter und Religionen lebten in der Millionenstadt am Tiber nebeneinander - es war eine politische Strategie des Weltreiches, andere Kulturen und deren Rituale zu integrieren, aber auch Religionskritik und Skepsis zu akzeptieren. Wie sich das mit dem Aufkommen des Christentums änderte und wie religiöse Intoleranz und Toleranz entstanden, zeichnet Stephen Greenblatt in seinem Essay nach. Damit zeigt er auch, wie sich aus der kultischen Vielfalt der Antike eine Gesellschaft entwickelte, die auf Reinheit und Einheitlichkeit, auf Zerstörung und Zensur setzte. Vor allem die materialistische Vorstellung völlig unbeteiligter Götter erwies sich bald als etwas, das unter keinen Umständen toleriert werden konnte und dessen Träger (ob Bücher oder Menschen) vernichtet werden musste.

»Da hat der Wallstein-Verlag ein kleines Meisterwerk in seinem Programm.«
(Schwäbische Zeitung, 19.12.2019)

»ein brillanter Essay«
(Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 16.01.2020)

»geprägt von einer hinreißenden Tiefsinnigkeit, einer unbändigen Erzähllust und einer sprachlichen Brillanz«
(Karl Adam, literaturkritik.de, 26.11.2019)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Bernhard Jussen, Julika Griem
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 04.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-3575-2
Verlag Wallstein Verlag
Maße (L/B/H) 20/11,8/1,5 cm
Gewicht 182 g
Abbildungen mit 5 Abbildungen
Auflage 1
Übersetzer Tobias Roth

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Hier wird sehr deutlich und aussagekräftig über den Dialog Octavius als Kipp-Punkt des Christentums spekuliert. Einen historischen Überblick, der durch den Titel suggeriert wird, werden Sie als Leser hier aber nicht finden. Interessanter Ansatz, aber mir einfach zu einseitig und flach beleuchtet. Man kann den Titel als guten Versuch und Einstieg in die Thematik sehen, mehr aber auch nicht.

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