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Klassiker der Filmmusik

Reclams Universal-Bibliothek Band 19623

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Beschreibung

Filmmusik wirkt unterschwellig. Jeder erinnert sich an die durch die Musik vermittelte Bedrohung in Spielbergs »Der weiße Hai«, kaum jemandem ist bewusst, mit welchen minimalistischen Mitteln diese Bedrohung evoziert wird. Große Komponisten haben so oft jahrzehntelang eher im Verborgenen gewirkt: Henry Mancini, Lalo Schifrin, John Williams, Nino Rota. Dieser Band erschließt über 100 berühmte und wirkungsmächtige Scores der Filmgeschichte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Peter Moormann
Seitenzahl 330
Erscheinungsdatum 06.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019623-6
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/2 cm
Gewicht 163 g
Auflage 2., aktual. und erw. Auflage 2019

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Klassiker der Filmmusik
von Thomas Schneider aus Mannheim am 03.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ca. 100 bekannte Film-Scores zu präsentieren ist eine gute Idee. Leider finde ich die Ausführung des Projekts in der hier vorliegenden Form nicht gelungen. Dieser Reclam-Band stellt sich für mich in weiten Teilen als akademische Herangehensweise aus Sicht verschiedener Filmwissenschaftler dar und lässt sich nicht genug auf den i... Ca. 100 bekannte Film-Scores zu präsentieren ist eine gute Idee. Leider finde ich die Ausführung des Projekts in der hier vorliegenden Form nicht gelungen. Dieser Reclam-Band stellt sich für mich in weiten Teilen als akademische Herangehensweise aus Sicht verschiedener Filmwissenschaftler dar und lässt sich nicht genug auf den interessierten und/oder bereits gut informierten Filmmusikfreund ein. Das schlägt sich auch in der Auswahl der Musikbeispiele nieder. Viele Beiträge scheinen mir vor allem aufgrund der Bedeutung des Films anstatt der Bedeutung der Musik ausgewählt worden zu sein. Wie sonst erklärt sich die Aufnahme von drei Kubrick-Filmen („2001“, „A Clockwork Orange“, „The Shining“) mit einem auf präexistenter Musik basierenden Sounddesign, wohingegen z. B. Alex North nur einmal (nämlich mit „A Streetcar Named Desire“) vertreten ist? Dabei hat North doch der Original-Filmmusik in den 50er Jahren auch mit dem hier übergangenen „Viva Zapata!“ neue Impulse gegeben und in den 60ern in „Spartacus“, „Cleopatra“ und „The Agony and the Ecstasy“ einen einzigartigen Ansatz im Historienfilm verfolgt. Zusätzlich verleiht die Tatsache, dass die ausgewählten Filme beim Durchschnittspublikum als erfolgreich gelten oder dem stark am Mainstream orientierten Filmenthusiasten bekannt sein dürften, dem Film im Gegensatz zur darin vorkommenden Musik ein unangebrachtes Übergewicht. Eine kompetente Darstellung von Filmmusikklassikern kommt jedoch nicht umhin die ein oder andere cineastische Unscheinbarkeit als filmmusikalische Kostbarkeit zu interpretieren. Verdeutlichen will ich das exemplarisch an der „Omen“-Trilogie. Nähert man sich diesem Fall vonseiten der Musik her, lassen die jeweils von Jerry Goldsmith beigesteuerten Scores schon beim oberflächlichen Anhören eine Geschlossenheit zu einem dreiteiligen Gesamtwerk erkennen. Dennoch findet der Leser hier nur „The Omen“ (1976) vor, vernachlässigt werden die filmisch in der Regel als weniger gelungen angesehenen Nachfolger „Damien: Omen II“ und „The Final Conflict“. Völlig überraschend ist für mich, dass ein Buch wie dieses ganz ohne Discographie auskommt. Analog werden Liner Notes zu CD-Veröffentlichungen als wichtige Informationsquelle in den oft fehlenden Literaturangaben übergangen. Lässt das den Schluss zu, dass die besprochenen Musiken lediglich aus den Filmen herausgehört und Aufnahmen unberücksichtigt gelassen wurden? Das wäre ein sehr eigenwilliger Ansatz, denn Feinheiten lassen sich, sicher nicht nur nach meiner Erfahrung, erst nach wiederholtem Anhören der von den Bildern und sonstigen Soundelementen losgelösten Musik heraushören und emotional voll erfassen. Abgesehen davon ist das reine Audioerlebnis ja wohl das herausragendste Charakteristikum jeder Art von Musik. So betrachtet wirken dann auch die hin und wieder eingestreuten Notenbeispiele umso aufgesetzter. Wer sich aus Büchern hilfreiche und bodenständige Anregungen zur genussvollen Beschäftigung mit Filmmusik holen will, dem bleibt wohl weiterhin nur der Griff zu englischsprachigen Werken. Eine solches ist „The Friendly Guide to Film Music“ von Rob Weinberg (erschienen bei Hodder Education).

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  • Einleitung
    Abkürzungen

    Die Geburt einer Nation
    Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens
    Panzerkreuzer Potemkin
    Der Jazzsänger
    Metropolis
    Steamboat Willie
    Das Neue Babylon
    Der blaue Engel
    Die Drei von der Tankstelle
    Lichter der Großstadt
    M – Eine Stadt sucht einen Mörder
    Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?
    King Kong und die weiße Frau
    Viktor und Viktoria
    Die lustige Witwe
    Frankensteins Braut
    In den Fesseln von Shangri-La
    Die Abenteuer des Robin Hood
    Alexander Newski
    Fantasia
    Vom Winde verweht
    Der Zauberer von Oz
    Der Herr der sieben Meere
    Rebecca
    Citizen Kane
    Casablanca
    Das Dschungelbuch
    Frau ohne Gewissen
    Ich kämpfe um dich
    Rom – offene Stadt
    Es war einmal – Die Schöne und die Bestie
    Boulevard der Dämmerung
    Rashomon – das Lustwäldchen
    Ein Amerikaner in Paris
    Endstation Sehnsucht
    Quo vadis?
    Du sollst mein Glücksstern sein
    Zwölf Uhr mittags
    Julius Caesar
    Mein großer Freund Shane
    Das Lied der Straße
    Alle Herrlichkeit auf Erden
    Jenseits von Eden
    Der Mann mit dem goldenen Arm
    Die Saat der Gewalt
    Die Verlorenen
    Alarm im Weltall
    Fahrstuhl zum Schafott
    Vertigo – Aus dem Reich der Toten
    Weites Land
    Die glorreichen Sieben
    Psycho
    Das süße Leben
    Frühstück bei Tiffany
    James Bond jagt Dr. No und die James Bond-Filme
    Lawrence von Arabien
    Der rosarote Panther
    Die Vögel
    Doktor Schiwago
    Blow up
    Der junge Törless
    Die Reifeprüfung
    Bullitt
    Planet der Affen
    Rosemaries Baby
    Spiel mir das Lied vom Tod
    2001 – Odyssee im Weltraum
    Easy Rider – Die wilden jungen Männer
    Uhrwerk Orange
    Badlands – Zerschossene Träume
    Der Exorzist
    Blutgericht in Texas
    Der weiße Hai
    Das Omen
    Rocky
    Die Star Wars-Filme
    Halloween – Die Nacht des Grauens
    12 Uhr nachts – Midnight Express
    Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
    Apocalypse Now
    Shining
    Excalibur
    Die Indiana Jones-Filme
    Blade Runner
    Conan, der Barbar
    E. T. – Der Außerirdische
    Der Kontrakt des Zeichners
    Poltergeist
    Die Qatsi-Trilogie
    Der einzige Zeuge
    Jenseits von Afrika
    Blue Velvet
    Der letzte Kaiser
    RoboCop
    Black Rain
    Basic Instinct
    Bram Stoker’s Dracula
    Twin Peaks – Der Film
    Das Piano
    Drei Farben: Blau, Weiß, Rot
    Pulp Fiction
    Der Blick des Odysseus
    Twelve Monkeys
    Der englische Patient
    Titanic
    Lola rennt
    Matrix
    In the Mood for Love
    Die Herr der Ringe-Trilogie
    Das Leben der Anderen
    There Will Be Blood
    The Social Network
    The Grand Budapest Hotel
    Arrival

    Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
    Register der Filmtitel