Feuer im Elysium

Kriminalroman

Oliver Buslau

(12)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
18,99
18,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

22,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

18,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Kann eine Sinfonie die Freiheit bringen?

Als der junge Schlossverwalter Sebastian Reiser nach Wien gelangt, bereitet Ludwig van Beethoven gerade die Uraufführung seiner neunten Sinfonie vor. Die ganze Stadt fiebert dem Konzert im Kärntnertortheater entgegen. Doch die Aufführung ist umstritten - nicht nur bei den konservativen Musikenthusiasten, sondern auch bei verbotenen Burschenschaften. Reiser bekommt die Chance, im Orchester mitzuwirken, und gerät in ein gefährliches Geflecht aus Intrigen und geheimer Politik.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783960415138
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3592 KB

Buchhändler-Empfehlungen

"An die Freude!" - Freiheitsdurst

Beatrice Plümer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Im Mittelpunkt dieses historischen Kriminalromans steht der bürgerliche ehemalige Jurastudent und Amateurmusiker Sebastian Reiser, dessen vielversprechender Lebensentwurf in den Diensten eines Adligen zu zerbrechen droht, als dieser gemeinsam mit Reisers Vater bei einem scheinbaren Unfall ums Leben kommt. Mittelpunkt des Buches ist aber die Musik. Vor allem die Musik Beethovens als Bote einer neuen Zeit und Träger des Wunsches nach einer großen, nicht nur politischen Freiheit, die alle Menschen eint. Während der Student Reiser das Geheimnis um den Tod seines Vaters und dessen Gönners zu durchschauen versucht, stolpert er durch ein Geflecht von Verschwörungen im Spitzel- und Intrigen-durchsetzten Wien am Anfang des 19. Jahrhunderts. Eine Adelsgesellschaft im späten Schatten der französischen Revolution und in Abwehr der bürgerlichen und studentischen Freiheitsbestrebungen, kurz vor dem unausweichlichen Schritt in die Demokratisierung, das ist der Schauplatz und eigentliche Motor der erzählten abenteuerlichen Geschichte. Manchmal wirkt "Feuer im Elysium" etwas konstruiert, eher Reportage und Faktensammlung, in der sich der Plot bewegt, als spannender Kriminalroman. Aber gerade diese Struktur, in der auch der Leser bisweilen leicht verloren geht, ist oft das Spannende. Sie spiegelt die Machtlosigkeit der Menschen in einem System, das immer mehr alle erdrückte und fast jeden täglich vor die Frage stellte, ob der weitere Weg Demut oder Revolte, Aufgabe oder Kampf sein würde. Viele hielten Beethoven für verrückt, manche sogar für gefährlich. Vielleicht war seine Musik nur neu und hoffnungsvoll, wie die Idee der Demokratie.

Michel Adam, Thalia-Buchhandlung Gießen

"Freude schöner Götterfunken!" Oliver Buslau inszeniert die Uraufführung von Beethovens letzer vollendeter Sinfonie als spannenden Krimi, der tief in das Wien des Jahres 1824 blicken lässt. Ein Genuss für Musik- und Krimi-Fans!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
3
0
0
0

Ein Genuss!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 08.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Feuer im Elysium" ist mehr als ein Krimi, mehr als ein historischer Roman - diese Geschichte fasziniert von Anfang an durch ihre Sprache. Selten habe ich einen Roman gelesen, der in früherer Zeit spielt und in dem sowohl die beschriebenen Dinge und Handlungen den Leser in frühere Erlebnis- und Erfahrungswelten versetzen als auc... "Feuer im Elysium" ist mehr als ein Krimi, mehr als ein historischer Roman - diese Geschichte fasziniert von Anfang an durch ihre Sprache. Selten habe ich einen Roman gelesen, der in früherer Zeit spielt und in dem sowohl die beschriebenen Dinge und Handlungen den Leser in frühere Erlebnis- und Erfahrungswelten versetzen als auch die Sprache in wunderschönem Gewand daherkommt. So ist der Funke bei mir voll und ganz übergesprungen, ich habe dieses Buch sehr genossen und mir viel Zeit genommen, um es langsam zu lesen und zu genießen. Denn es fasziniert, vermittelt fundiertes Wissen über Beethoven und seine Zeit, begeistert sprachlich auf jeder Seite und ist, fast nebenbei, ein spannender Krimi.

Fesselnder Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 15.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein unglaublich spannender Roman, den man kaum aus der Hand legen kann! Ich kann ihn auf jeden Fall für jeden Musikliebhaber, aber auch für jeden Krimiliebhaber empfehlen.

Monumentaler historischer Kriminalroman
von Buchwurm05 am 21.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1824. Der junge Sebastian Reiser ist in Diensten des Edlen von Sonnberg und der Sohn des Schlossverwalters, dessen Nachfolge er einmal übernehmen soll. Er hat ziemlich viel Privilegien und erhält Unterstützung in seinem Studium. Doch damit ist es jetzt vorbei, denn durch ein Kutschenunglück sterben sowohl der Edle als auch sein ... 1824. Der junge Sebastian Reiser ist in Diensten des Edlen von Sonnberg und der Sohn des Schlossverwalters, dessen Nachfolge er einmal übernehmen soll. Er hat ziemlich viel Privilegien und erhält Unterstützung in seinem Studium. Doch damit ist es jetzt vorbei, denn durch ein Kutschenunglück sterben sowohl der Edle als auch sein Vater. Der neue Schlossherr entlässt ihn. Reiser bleibt nichts anderes übrig als das Angebot von Baron von Walseregg anzunehmen und mit ihm nach Wien zu fahren. Dort laufen gerade die Vorbereitungen zur Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie. Eine ganz neue Art von Musik. Bei seiner Suche nach Arbeit kommt Reiser nicht nur Beethoven näher, sondern macht auch Bekanntschaft mit gefährlichen Vereinigungen........ "Feuer im Elysium" ist ein historischer Kriminalroman rund um die Uraufführung Beethovens 9. Sinfonie. Genau wie diese ist das Buch ein wahrhaft monumentales Werk. In dicht befüllten Seiten entfaltet die Geschichte langsam ihre Harmonien. Das Buch beginnt 50 Jahre nach der Uraufführung. Reiser erzählt seinem musikalischen Enkel wie es dazu kam, dass er Beethoven kennengelernt hat und endet auch wieder im Jahr 1874. Der Schreibstil ist flüssig, was mich positiv überrascht hat. Es gibt zwei Erzählstränge. In einem erfährt man etwas über Reiser. Verfolgt seinen Werdegang in Wien. Erlebt wie er durch seinen scharfen Verstand einer Intrige auf die Spur kommt. Im anderen lernt man Kreutz kennen, der mit verbotenen Burschenschaften sympathisiert. Nach Wien zu einer geheimen Gruppierung gelangt, indem er sich als seinen toten Mitbewohner ausgibt. Dort treffen sich die Wege von Kreutz und Reiser. Das Buch ist spannend. Dazu bietet es viel. Gibt Informationen zur Musik, Geschichtlichem, Burschenschaften und auch einiges an Lokalkolorit. Eine gelungene Mischung. An manchen Stellen hätte ich es mir jedoch etwas kompakter gewünscht. Der Schluss konnte mich komplett überraschen. Ich hatte keine Ahnung, wer hinter allen Intrigen steckt. Fazit: Ein trotz seiner Fülle gut zu lesender historischer Krimi, der sehr viel Wissen bietet und eine große Überraschung am Ende parat hat. Empfehlenswert.

  • Artikelbild-0