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Emma und das vergessene Buch

Buchspringer-Autorin Mechthild Gläser greift in diesem humorvollen Fantasy-Roman erneut ein literarisches Thema auf. Zum 200. Todesjahr von Jane Austen adaptiert sie Figuren und Motive aus den Büchern der beliebten Autorin und greift damit die schönsten Liebesromane der Literaturgeschichte auf, nicht ohne daraus eine ganz eigene fantastische Geschichte mit vielen Überraschungen zu zaubern.

Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr.
Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte.
Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 19.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7432-0365-5
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/3,5 cm
Gewicht 413 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 1238
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Von allem genau die richtige Menge!

J. Heintz, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Emma findet in ihrem Internat ein Tagebuch, dass die Dinge wahr werden lässt, die man hinein schreibt. Ob das immer gut geht? Denn mit dem Schicksal spielt man nicht… Und dann ist da noch das mysteriöse Verschwinden von Gina vor vier Jahren und eine berühmte Schriftstellerin. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse auf Schloss Stolzenburg und Emma und ihre Freunde befinden sich in dem Abenteuer ihres Lebens. Ich war von den Buchspringern schon so begeistert und das gilt für dieses Buch von Mechtild Gläser auch. Es war zwar etwas schwächer im Mittelteil, aber sie schreibt so wunderbar fantastisch, altersgerecht und stimmig. Alles in den Geschichte passt zusammen, sodass eine eigene Melodie entsteht. Mit der richtigen Prise Liebe, Humor, Spannung und Drama. Einfach toll!

Tolle deutsche Jugendfantasy!

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung

Wer würde nicht gerne auf ein Internat wie Schloß Stolzenburg gehen? Schüler aus aller Herren Länder, viele tolle Partys, ein Schloß mit Geheimgängen und eine romantische Klosterruine gleich nebenan? Dass auch mal ein Löwe übers Gelände streift und Schüler verschwinden geht dann aber doch zu weit! Es ist halt einfach nicht leicht, mit einem magischen Buch richtig umzugehen. Doch zum Glück kann Emma auf die Hilfe ihrer Freundinnen zählen. Aber die Frage ist außerdem: Wieviel Wahrheit steckt hinter den Legenden um das Schloß? Und: Was wollen die zwei geheimnisvollen Engländer hier? Eine fantastische Geschichte für Buchliebhaberinnen und Austen-Fans!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
7
11
2
1
0

Am Anfang etwas zäh, aber zum Ende hin ein Highlight
von Anja L. von "books and phobia" am 26.11.2019

Bevor ich zum Buch selbst komme, möchte ich erwähnen, dass es sich tatsächlich um die Taschenbuch-Version von „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ handelt. Warum es hier eine Verkürzung des Buchtitels gab, weiß ich leider nicht. Allerdings finde ich sie nicht schlecht, da der Faun im Buch, sagen wir die Position einer Nebenf... Bevor ich zum Buch selbst komme, möchte ich erwähnen, dass es sich tatsächlich um die Taschenbuch-Version von „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ handelt. Warum es hier eine Verkürzung des Buchtitels gab, weiß ich leider nicht. Allerdings finde ich sie nicht schlecht, da der Faun im Buch, sagen wir die Position einer Nebenfigur mit storyrelevanten Zügen hatte und aus meiner Sicht viel zu wenige Auftritte bekam. Gerade zu Anfang war ich von dem Buch eher mäßig begeistert, da die Handlung rund um Emma und ihr geliebtes Schloss Stolzenburg mir zu viele Zeilen fraß. Dazu kamen kleinere Zickereien mit anderen Internatsschülerinnen oder die Darstellung ihr teils ungeschickten Handlungen. Tatsächlich war ich kurz davor das Buch aufzugeben, als das Wunder endlich begann. Das vergessene Buch aus dem Buchtitel zeigte nicht nur seine Macht, sondern brachte auch gleich noch eine Kettenreaktion zum Laufen. Erst ab da, hatte ich das Gefühl, das die Autorin ihr wahres Können zeigte, da nun das eher träge Buch vor lauter magischer Ideen förmlich pulsierte. Wo ich vorher immer wieder stockte und Pausen einlegte, konnte ich nun nicht mehr aufhören zu lesen. Dies lag besonders auch daran, das die auf mich sehr nervigen und teils unsympathischen Charaktere, plötzlich ganz anders wirkten. Gerade Emmas Freundin Charlotte war stets ein Rätsel, da sie nicht nur sehr klischeehaft war, sondern auch noch ihren Charakter sehr wandeln konnte. Wie eine Freundin fühlte sie sich für mich auf jeden Fall nicht an. Auch andere Charaktere wie Emma`s Vater, welcher das Internet leitet, waren mir viel zu überzogen. Wie konnte es bitte ein hypochondrischer Mann, der dazu auch noch sehr schnell nervös wurde, in diese Position schaffen? Ja, ich war enttäuscht von den Personen im Buch, da man wirklich versucht hat, jeder Person etwas schräges anzuhängen. Wo blieben da die Normalos? Einfach nur Menschen, die nicht gekünstelt wirken? Sagen wir es so, am Ende fand ich welche. Tatsächlich sorgte das letzte Drittel des Buches dafür, das ich aus dem Schwärmen nicht mehr herauskam. Die Autorin schaffte es dabei mehrere Handlungsstränge, fantasievoll miteinander zu verbinden und dabei eine Geschichte zu erzählen die man nur mit „WOW“ beschreiben kann. Faun, die Liebe, verschwundene Kinder und magische Bücher, klingen erstmal einmal wahllos, rückten hier aber zu etwas besonderem zusammen. Das erste Drittel des Buches war mäßig, das zweite Drittel schon besser und das letzte Drittel eine Wucht. Gerade die Charaktere machten mir im Buch arg zu schaffen, da sie nicht nur künstlich, sondern meist auch sehr überzogen wirkten. Selbst Emma, die Hauptcharakterin, fand einfach keinen Platz in mein Herz. Allerdings zeigte mir gerade das letzte Drittel, das die Autorin in Sachen Mythen und Fantasy, viele tolle Ideen hat.

“Und was ist, wenn es in falsche Hände fällt?”
von Dr. M. am 28.06.2018
Bewertet: Einband: Paperback

" Zum 200. Todesjahr von Jane Austen adaptiert sie (Mechthild Gläser, R.M.) Figuren und Motive aus den Büchern der beliebten Autorin und greift damit die schönsten Liebesromane der Literaturgeschichte auf, nicht ohne daraus eine ganz eigene fantastische Geschichte mit vielen Überraschungen zu zaubern", heißt es in der Produktbes... " Zum 200. Todesjahr von Jane Austen adaptiert sie (Mechthild Gläser, R.M.) Figuren und Motive aus den Büchern der beliebten Autorin und greift damit die schönsten Liebesromane der Literaturgeschichte auf, nicht ohne daraus eine ganz eigene fantastische Geschichte mit vielen Überraschungen zu zaubern", heißt es in der Produktbeschreibung bei amzon.de. Der Haken bei einer solchen Herangehensweise besteht leider wohl darin, dass die Leser aus der anvisierten Zielgruppe die Werke von Jane Austen eher nicht kennen und deshalb die Absicht der Autorin nicht begreifen oder gar schätzen. Für sie wird diese Geschichte in einem Internat für besserbetuchte Schüler spielen, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen, die aber wiederum nicht so spannend sind, dass man sich wohlmöglich die Fingernägel abknabbern wird. Eigentlich besäße die Idee hinter diesem Buch sehr viel Potential. Leider aber verschenkt es Mechthild Gläser unnötig, weil es ihr nicht durchgängig gelingt, einen stabilen Spannungsbogen aufzubauen. Viel zu oft verirrt sie sich in belanglosen, aber ausschweifenden Schilderungen, die mit der eigentlichen Handlung nur wenig zu tun haben. Da, wo Dynamik entstehen könnte, verpasst sie den Einsatz, was die ganze Geschichte letztlich ausbremst. Selbst der Schluss passt in dieses Schema. Es gibt kaum Überraschungen, und wenn doch, dann lässt sie die Autorin mehr oder weniger ungenutzt. Ihre Heldin Emma ist aus Sympathiegründen selbstverständlich keine Besserbetuchte. Sie geht nur in dieses Schloss-Internat, weil es ihr Vater leitet. Um einen Literaturzirkel ins Leben zu rufen, räumt sie die alte Bibliothek auf und findet dort eine Chronik, in die sie dann selbst etwas hineinschreibt, was anschließend wahr wird. Nachdem Emma diese Wirkung begriffen hat, beginnt sie mit dem Buch und seinen Fähigkeiten zu spielen, allerdings nicht immer mit den Ergebnissen, die sie sich gewünscht hatte. Ihr scheinbarer Gegenpart ist Darcy de Winter. Seiner Familie gehört das Schloss. Im letzten Jahr verschwand hier seine Schwester Gina, nach der er nun verbissen sucht. Die merkwürdige Chronik in Emmas Besitz bildet die Brücke zwischen Darcy, Gina und ihr. Da dies aber von der Autorin permanent in der Schwebe gehalten wird, tritt möglicherweise zwischenzeitlich beim Leser eine gewisse Ratlosigkeit ein, die sich erst am Ende nach einem etwas zähen Verlauf der Handlung auflöst, dann aber kaum noch überrascht. Der Geschichte fehlt einfach ein wenig Pep. Sie ist nicht schlecht, mehr aber auch nicht.

Absolut kein Must-Read
von Julia Grimm aus Mainburg am 16.04.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Die 16-jährige Emma findet beim Aufräumen einer alten Bibliothek eine Chronik. Schnell stellt sie fest, dass alles wahr wird, was dort hinein geschrieben wird. Also beschließt sie, ihr Leben und das ihre Freundinnen optimal zu gestalten. Doch dann taucht der arrogante Darcy de Winter auf und Emma muss feststellen, dass zwar alle... Die 16-jährige Emma findet beim Aufräumen einer alten Bibliothek eine Chronik. Schnell stellt sie fest, dass alles wahr wird, was dort hinein geschrieben wird. Also beschließt sie, ihr Leben und das ihre Freundinnen optimal zu gestalten. Doch dann taucht der arrogante Darcy de Winter auf und Emma muss feststellen, dass zwar alles geschieht, was in die Chronik geschrieben wird, doch nicht immer so, wie sie es geplant hat. Für mich ist „Emma, der Faun und das vergessene Buch“ bereits das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Ich hatte von ihr bereits „Die Buchspringer“ gelesen und war wirklich gespannt, was mich hier erwartet. Zunächst einmal waren mir bei dem Buch der Titel, wie auch das Cover aufgefallen. Das Cover ist in Gelb- und Orangetönen gehalten und auf der rechten Seite befindet sich der Faun, die obere Hälfte in Pink, die untere in schwarz. Auf der linken Seite eine Dame mit Hut und entweder Stock oder Schirm. Im Hintergrund zu sehen ist ein Schloß/eine Burg. Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder gut gefallen. Er war leicht zu lesen und ich konnte der Geschichte gut folgen. Auch die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Nun jedoch zum großen Aber. Am Anfang zieht sich die Geschichte, es passiert nicht wirklich viel und ich hab immer drauf gewartet, wann es denn endlich mal los geht und spannend wird. Die wirklich spannenden Momente im Buch haben sich jedoch sehr in Grenzen gehalten. Es fing immer mal wieder an, dann flachte es wieder ab. Leider ist es der Autorin auch nicht gelungen, ihren Charaktern Tiefe zu verleihen. Emma hat den meisten Hintergrund bekommen, die anderen Charaktere dagegen sind recht blass und oberflächlich geblieben. Und dann diese Liebesgeschichte. Total aus dem Nichts und unglaubwürdig, absolut unglaubwürdig. Die beiden kennen sich überhaupt nicht, ich hab erst gedacht, ich hätte im Buch irgendwelche Begegnungen überlesen oder so. Hab ich aber nicht. Und dann zack gesteht er ihr seine Liebe und ich hab mir nur gedacht „Häääääää???? Wo kommt die denn so plötzlich her?“. Das Buch ist abgeschlossen und das Ende hat mir gut gefallen. Das hat die Autorin schön gelöst. Leider wiegt das aber den Rest nicht auf. Ich hatte mir wirklich mehr von dem Buch erwartet und von der Geschichte, die dahinter steckt. Für das Buch vergebe ich 2,5 Sterne. Daher kann ich keine Leseempfehlung abgeben. Denn meiner Meinung nach muss man dieses Buch nicht gelesen haben.