West, West Texas

Tillie Walden

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Beschreibung

Bea ist von zu Hause abgehauen – ohne Auto, ohne Plan. An einer Raststätte im texanischen Nirgendwo trifft sie auf Lou, und bald finden die beiden sich auf einem gemeinsamen Roadtrip wieder. Doch seitdem die zwei jungen Frauen auch eine eigenartige verlorene Katze an Bord geholt haben, passieren merkwürdige Dinge: Das Wetter spielt verrückt, zwei unheimliche Männer verfolgen sie, und während sich die Landschaft um sie herum zu einer surrealen Welt verformt, fahren die beiden immer weiter, auf der Suche nach einer Stadt, die keiner kennt und die auf keiner Karte existiert.

In ihrem unverkennbaren magisch-realistischen Stil erzählt Tillie Walden eine Geschichte über Freundschaft, Trauer und den Mut, sich seinen inneren Dämonen und Ängsten zu stellen und das Steuer selbst in die Hand zu nehmen.

Tillie Walden, geboren 1996, erhielt 2016 für ihr Comicdebüt “The End of Summer” den Ignatz Award in der Kategorie “Outstanding Artist”. Sie studierte am Center for Cartoon Studies in Hartford, Vermont und hat bisher vier Graphic Novels veröffentlicht. Ihr Webcomic “On a Sunbeam” wurde 2017 für den Eisner Award nominiert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 07.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95640-195-4
Verlag Reprodukt
Maße (L/B/H) 21,3/15,3/4 cm
Gewicht 642 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Barbara König

Kundenbewertungen

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Tillie Walden ist unglaublich!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2020

Die Autorin und Illustratorin dieses Graphic-Novels schafft es in ihren Werken Emotionen unbeschreiblich realistisch einzufangen und darzustellen. In "West, West Texas" kommen dazu noch Spannung und eine beinahe surrealistische Welt, eine kleine Katze, die von unheimlichen Straßenarbeitern gejagt wird, und Magie. Ich lese Tilli... Die Autorin und Illustratorin dieses Graphic-Novels schafft es in ihren Werken Emotionen unbeschreiblich realistisch einzufangen und darzustellen. In "West, West Texas" kommen dazu noch Spannung und eine beinahe surrealistische Welt, eine kleine Katze, die von unheimlichen Straßenarbeitern gejagt wird, und Magie. Ich lese Tillie Walden unglaublich gerne und durch die Illustrationen gelingt es mir, in die Geschichten vollends einzutauchen. "On A Sunbeam" kann ich ebenfalls sehr empfehlen, wenn dich Science Fiction mit LGBT+ Charakteren interessiert.

Wunderschöne Zeichnungen, aber eine skurrile Geschichte
von Emily B. am 22.08.2019

Bea und Lou treffen auf einander. Beide wissen nicht wohin mit sich und so finden sie sich auf einem Roadtrip wieder. Die beiden Frauen nehmen eine entlaufene Katze auf und suchen den Ort, welches ihr Zuhause ist “West, West Texas“. Doch auf ihrem Weg verfolgen Männer sie und eigenartige Ereignisse treten auf. Was hat es mit dem... Bea und Lou treffen auf einander. Beide wissen nicht wohin mit sich und so finden sie sich auf einem Roadtrip wieder. Die beiden Frauen nehmen eine entlaufene Katze auf und suchen den Ort, welches ihr Zuhause ist “West, West Texas“. Doch auf ihrem Weg verfolgen Männer sie und eigenartige Ereignisse treten auf. Was hat es mit dem Ort West auf sich ? Da ich von Tillie Walden schon „Pirouetten“ gelesen habe, war ich gespannt, wie mir „West, West Texas“ gefallen würde. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt und auch der Zeichenstill von Tillie Walden wird schon angedeutet. Dieser ist sehr angenehm und obwohl eine starke Neigung zum Schwarzen und Pinken vorhanden ist, ist er definitiv nicht eintönig. Bei manchen Bildern waren ein paar Details zu sehen, bei den meisten aber nicht, was ich aber nicht schlimm finde. Während ich den Zeichenstil mal wieder wundervoll fand, habe ich an der Geschichte ein bisschen was zu kritisieren. Während des ganzen Buches lernt man die Charaktere Bea und Lou kennen. Sie wollen beide aus ihrem Alltag entfliehen und den Problemen. Lou ist Automechanikerin und möchte mit ihrem Wohnwagen zu ihrer Tante fahren. Sie hat eine angenehme Persönlichkeit und sie wirkt sehr erwachsen und ruhig. Das habe ich an ihr geschätzt. Mit Bea hatte ich aber einige Probleme. In gefühlt jeder Zeichnung ist sie genervt und sie habe ich als kleine Zicke in Erinnerung. Klar, sie ist erst 18 Jahre aber dennoch muss man nicht eine Person anzicken, welche man kaum kennt. Ihre Gedankengänge konnte ich oft nicht nachvollziehen und auch wenn die Autorin ihr Verhalten gegen Ende zu rechtfertigen versucht, so konnte ich dennoch keinen Draht zu ihr aufbauen. Während ich die Geschichte am Anfang noch mochte, wurde sie im Laufe des Lesens immer skurriler. Am Anfang hatte alles noch einen Bezug zur Realität, aber dann konnte ich nicht mehr unterscheiden, was Realität und was Traum/Fantasie ist. Besonders am Ende gab es einige Situationen, welche ich nicht zusammenbringen konnte. Die Autorin hat sich bei allem bestimmt etwas gedacht und ich bin mir sicher, dass sie damit einige Gefühle ausdrücken wollte oder einen Weg zeigen wollte, wie man bestimmte Ereignisse verarbeitet, aber ich war ab einem bestimmten Punkt nur noch verwirrt und wusste nicht genau, was Tillie Walden jetzt damit aussagen wollte. Auch bestimmte Sätze und Situationen sollen Gefühle im Leser erzeugen. Manchmal konnte ich sogar mitfühlen und dann mochte ich dir Geschichte wieder. Dann gab es aber auch Seiten, in denen beispielsweise triggerne Themen behandelt wurden und dann war ich erstaunt, wie schnell und kurz es beschrieben wurde. Ich hätte mir manchmal etwas mehr Seiten und Raum gewünscht, damit man die Gefühle nachvollziehen kann. Die Katze auf dem Cover spielt auch eine Rolle, welche im ganzen Durcheinander etwas untergegangen ist. Dennoch bietet sie eine Grundlage für die Geschichte und durch die süßen Zeichnungen ging mein Herz auf. Fazit: Dieser Comic konnte mich mal wieder durch Tillie Waldens Schreibstil begeistern, aber die Geschichte war sehr skurril und unübersichtlich. Gefühle entstanden bei mir leider wenige und oft konnte ich nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Deswegen gebe ich dem Comic 3 bis 3,5 Sterne.


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