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Das Verschwinden der Jamie Mason

Elizabeth Goddard

(10)
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Beschreibung

Willow Anderson fällt aus allen Wolken, als sie nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Großvaters von dessen letztem Fall erfährt: Er wollte ein Baby ausfindig machen, das vor über 20 Jahren aus dem Krankenhaus entführt wurde. Dabei sind sie in ihrer gemeinsamen Firma eigentlich auf Ahnenforschung und das Auffinden verschollener Erben spezialisiert.
Doch anscheinend hatte ihr Großvater bereits eine heiße Spur – eine so heiße Spur, dass auch Willow plötzlich in Lebensgefahr gerät. Nun bleibt ihr gar keine andere Wahl: Zusammen mit ihrem Exfreund, dem früheren FBI-Agenten Austin McKade, stürzt sie sich in die Ermittlungen. Und stößt in ein Wespennest aus Intrigen und Verrat …

Elizabeth Goddard hat Computertechnologie studiert und mehrere Jahre in dieser Branche gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie ist Mutter von vier inzwischen fast erwachsenen Kindern und lebt in Michigan.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96362-076-8
Verlag Francke-Buch
Maße (L/B/H) 19,6/13,7/3,5 cm
Gewicht 443 g
Originaltitel Never let go
Übersetzer Silvia Lutz
Verkaufsrang 176253

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Gelungene Mischung der Genre
von Streiflicht am 16.04.2020

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich die Beschreibung neugierig gemacht hat. Ich mag es gerne spannend und wenn dann auch noch solche Verstrickungen hinzu kommen, wie hier, ist es nahezu perfekt für mich. Die Hauptfiguren waren mir von Anfang an sympathisch, allen voran Willow. Sie hat gerade erst ihren Großvater... Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich die Beschreibung neugierig gemacht hat. Ich mag es gerne spannend und wenn dann auch noch solche Verstrickungen hinzu kommen, wie hier, ist es nahezu perfekt für mich. Die Hauptfiguren waren mir von Anfang an sympathisch, allen voran Willow. Sie hat gerade erst ihren Großvater verloren, nachdem sie bereits als Kind ihre Eltern verloren hat, und dann brennt auch noch ihr Haus ab. Zufall? Das kann niemand glauben, aber was soll das alles mit einem mehr als zwanzig Jahre alten Entführungsfall zu tun haben? Genau das beschreibt Autorin Elizabeth Goddard auf 383 Seiten ganz herrlich. Es ist spannnend, voller Gefühl und Atmosphäre. Ich bin tief eingetaucht in die herrliche Landschaft Wyomings. Am liebsten wäre ich sofort losgezogen und hätte die Koffer gepackt. Besonders gut gefallen hat mir die perfekte Mischung der Genres. Ein gelungener Mix, der Lesespaß und Spannung bis zur letzten Seite bietet! Ich hoffe, die anderen beiden Bücher aus dieser Reihe werden ebenfalls ins Deutsch übersetzt. Gerne würde ich mehr von dieser Autorin lesen!

"Unmöglich" gibt es nicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 22.02.2020

Der geheimnisvolle Titel entpuppt sich als ein handfester Krimi. Die erste Seite schildert den harmlos anmutenden "Besuch" einer Krankenschwester bei der Mutter eines Neugeborenen, die das Baby zur Entlastung der Mutter in ein Kinderzimmer mitnimmt – und mit ihm verschwindet. Die Polizei wird eingeschaltet, das FBI ermittelt und... Der geheimnisvolle Titel entpuppt sich als ein handfester Krimi. Die erste Seite schildert den harmlos anmutenden "Besuch" einer Krankenschwester bei der Mutter eines Neugeborenen, die das Baby zur Entlastung der Mutter in ein Kinderzimmer mitnimmt – und mit ihm verschwindet. Die Polizei wird eingeschaltet, das FBI ermittelt und Privatdetektive suchen jeden Winkel ab, alles umsonst. Der Fall wird ad acta gelegt. Aber eine betrogene Mutter vergisst ihr Baby nie. Zwanzig Jahren später beauftragt sie einen bekannten "Finder" mit dem Fall – und die Blutspur beginnt. Mir fällt auf, dass im Verlauf der Ermittlungen die "Guten" alle davonkommen, wenn auch mit lebensgefährlichen Schussverletzungen, die "Bösen" aber werden ausgeschaltet. Erst auf den allerletzten Seiten wird das Rätsel auf eine Art und Weise gelöst, wie man es nie erwartet hätte. Es ist ein Buch, das dem Leser an die Nerven geht und ein gutes Gedächtnis erfordert. So viele verschiedene Akteure treten auf, dass man manchmal Mühe hat, sie einzuordnen. Dezent in diese gravierenden Ermittlungen hineingewoben ist eine Liebesgeschichte. Eine Frau und ein Mann, die sich vor einigen Jahren getrennt hatten, treffen "geschäftlich" wieder aufeinander. Sie geben sich alle erdenkliche Mühe, die wieder aufflammenden Gefühle unter Kontrolle zu halten. Einfühlsam geschildert, wie wenn die Autorin selber dabei gewesen wäre oder selber Ähnliches erlebt hätte. Das Ganze wird nicht plakativ geschildert und puscht nicht in die Spannung des Krimis hinein. Im Gegenteil, sie verstärkt die Dramatik noch, weil er oder sie zeitweise in akuter Lebensgefahr stehen. Ein eindrücklicher Nebenschauplatz ist die Versöhnung von zwei Brüdern, die sich jahrelang aus dem Weg gegangen waren und durch diesen schwierigen Fall wieder zueinander finden. Und im Hintergrund taucht immer wieder die Frage nach Gott auf. Existiert er überhaupt? Wenn ja, ist er fähig, die Lage unter Kontrolle zu halten? Warum hat er die Entführung nicht verhindert? Wird er eingreifen und die Ermittler in ihrer aussichtslosen Lage befreien? Dabei geht die Autorin manchmal bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn die Hauptperson zum Beispiel durch den mutigen Sprung in eine Schlucht nicht zerschellt, sondern in einem wilden Fluss landet und sich so ihrem Verfolger entzieht. Aber in einem spannenden Krimi müssen solche unrealistischen Schilderungen möglich sein. Alles in allem ein unterhaltsames Buch, dass feinfühligen Menschen einige schlaflose Stunden bereiten dürfte. Aber die Liebhaber dieser Art Bücher kommen voll auf die Rechnung und werden sich am Schluss freuen über die nie so erwartete Lösung dieses Falles.

Spannende, christliche Krimistory mit hervorragend herausgearbeiteten Charakteren
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 12.01.2020

„Das Verschwinden der Jamie Mason“ von Elizabeth Goddard ist in einer deutschen Übersetzung im francke Verlag 2019 erschienen. Der Roman beginnt mit einem Paukenschlag, nämlich der Entführung eines neugeborenen Babys aus dem Krankenhaus vor 20 Jahren. Dann lernt der Leser/die Leserin die zwei Hauptpersonen kennen: Willow, die ... „Das Verschwinden der Jamie Mason“ von Elizabeth Goddard ist in einer deutschen Übersetzung im francke Verlag 2019 erschienen. Der Roman beginnt mit einem Paukenschlag, nämlich der Entführung eines neugeborenen Babys aus dem Krankenhaus vor 20 Jahren. Dann lernt der Leser/die Leserin die zwei Hauptpersonen kennen: Willow, die mit ihrem kürzlich verstorbenen Großvater eine Detektei unterhält, die sich auf Ahnenforschung spezialisiert hat, und ihren ehemaligen Freund Austin. Beide belastet ihr Verhältnis aus der Vergangenheit. Austin ist zwar ex Soldat und ex. FBI Agent, aber man erfährt sofort, dass ein tiefer Schmerz in ihm steckt. Austin kommt zur Beerdigung von Willows Großvater und noch auf dem Weg dorthin erlebt der Leser/die Leserin, dass Willow fast bei einem Brand ihres Hauses getötet worden wäre. Austin und Willow begegnen sich im Krankenhaus. Austin ist besorgt um sie, da der Brand wohl ein Anschlag auf sie war. Dies bestätigt sich, als ein Mann versucht alle Unterlagen der Detektei zu vernichten und auch nicht vor Mord zurückschreckt, nur das Eingreifen von Austin bewahrt Willow vor dem Tod. Willow und Austin wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen, Austin ist von seiner Ausbildung der perfekte Bodyguard für Willow. So machen sich beide auf den Weg dieses Rätsel, um das verschwundene Baby zu lösen. Alle Spuren sind kalt, nur ein Anhänger, den die Entführerin zurückgelassen hat, ist ein letzter Anhaltspunkt und eine Fotorekonstruktion, auf der das Baby als 20-Jährige abgebildet ist, wenn es denn seiner Mutter ähnlich ist. Der Roman lebt für mich zum einen Teil von den Problemen der beiden Hauptpersonen, die sich immer noch zueinander hingezogen fühlen und ihren inneren Konflikten. Dieses wird immer wieder in kurzen Sätzen vor Gott getragen, um dadurch die Kraft zu finden, trotz aller geschehenen Verletzungen miteinander den Fall zu lösen. Es hat mir sehr gefallen, weil es die Personen schwach zeigt, keine Superfrauen und -männer, die alles schaffen, sondern richtige Menschen. Zum anderen Teil lebt der Thriller von der ständigen Atmosphäre der Bedrohung aus dem Hintergrund, die überall zu sein scheint. Wem ist noch zu trauen? Ich habe Seite um Seite weitergelesen, was denn weiter passiert, wenn die Unbekannten immer wieder auch Willow und Austin aus dem Hinterhalt attackieren, und die vielen überraschenden Wendungen bis zum Schluss, haben mir den Atem genommen. Ich kann nur jedem diesen Roman empfehlen, der eine ungeheuer spannende Kriminalstory lesen will und dabei auch in die Beweggründe und die Gedankenwelt der bedrohten Personen eintauchen möchte.


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