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Der Spieler

„Leidenschaft, Status und Macht sind die zentralen Motive in Dostojewskis autobiografisch inspiriertem Roman über die charakterzersetzenden Einflüsse der Spielsucht. Wiewohl leidenschaftlich der jungen Polina zugewandt, entscheidet sich der Protagonist am Ende doch für das Spiel, von dem er mit Bestimmtheit weiß, dass es ihm nicht zuträglich ist.“ Redaktion Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 08.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96637-078-3
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,3/17,2/1,7 cm
Gewicht 353 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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9,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Endlich mit dem Originaltitel

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

"Roulettenburg" oder bisher bekannt unter "der Spieler" ist ein lesenswerter Klassiker, der jetzt in neuer Übersetzung vorliegt. Dostojewski musste damals auf den geplantenTitel verzichten um die Veröffentlichung nicht zu gefährden. Der Roman hat autobiographische Züge, da Dostojewski hier seine Spielsucht und seine Erlebnisse in Baden-Baden verarbeitet. lesenswert

Kundenbewertungen

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Grotesk und meisterhaft
von Sandra Matteotti aus Zürich am 29.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Spieler ist ein eher schmales Werk im Vergleich zu Dostojewskis übrigen Romanen, dabei aber nicht minder brillant. Die Geschichte wird vom Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitch erzählt, welcher das ganze Geschehen stets mit eine Hauch Komik versieht und das Groteske daran offenlegt. Im Sprachduktus folgt der Roman dem Inhalt, er h... Der Spieler ist ein eher schmales Werk im Vergleich zu Dostojewskis übrigen Romanen, dabei aber nicht minder brillant. Die Geschichte wird vom Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitch erzählt, welcher das ganze Geschehen stets mit eine Hauch Komik versieht und das Groteske daran offenlegt. Im Sprachduktus folgt der Roman dem Inhalt, er hat etwas Getriebenes an sich, nimmt das Spielfieber des Süchtigen auf. Die vorliegende Ausgabe ist nicht nur inhalt, sondern auch optisch wunderbar.

Dostojewskijs verstrickungsreicher, autobiographischer Roman rund um seine Liebe, Geldschulden und Spielsucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 01.01.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Roulettenburg – ein fiktiver Kurort mit Hotels, Parkanlagen und Spielcasinos irgendwo in Deutschland. Alexej Iwanowitsch residiert dort als Hauslehrer und Teil eines Gefolges rund um einen hoch angesehenen russischen General. Dessen Stieftochter Polina Alexandrowa muss dringend zu Geld kommen. Sie beauftragt Alexej einen von ihr... Roulettenburg – ein fiktiver Kurort mit Hotels, Parkanlagen und Spielcasinos irgendwo in Deutschland. Alexej Iwanowitsch residiert dort als Hauslehrer und Teil eines Gefolges rund um einen hoch angesehenen russischen General. Dessen Stieftochter Polina Alexandrowa muss dringend zu Geld kommen. Sie beauftragt Alexej einen von ihr ausgelegten Betrag für sie im Casino zu vermehren. … Dostojewskijs 'Spieler' ist durchgängig aus der Ich-Perspektive des Alexej Iwanowitsch – das ‚Alter Ego‘ Fjodor Dostojewskijs – geschrieben. Durch die regelmäßigen Einschübe der direkten Rede der vielen auftretenden Protagonisten erhält das Werk eine enorme Lebendigkeit und liest sich extrem kurzweilig. Die verschiedensten Verstrickungen, Verhältnisse, Beziehungen und Schicksale der einzelnen Personen untereinander und dessen Charakterentwicklungen sind neben Geldproblemen, Verschuldung, Casinoglücksspiel und Spielsucht die Hauptelemente des Buches. Der Autor spielt auch sehr gerne – aus seiner (russischen) Perspektive – mit personellen Eigenschaften nationalstaatlicher Herkunft. So erläutert er an einer Stelle nicht gerade schmeichelnd was einen Franzosen ausmacht, lässt sich über einen deutschen Baron und dessen Frau aus, charakterisiert einen Engländer eher schüchtern und zurückhaltend und Polen, die nur als Nebenstatisten an der Seite der amüsanten und skurrilen Persönlichkeit der ‚Großmutter‘ auftreten, kommen ebenfalls sehr schlecht weg. Zwar kenne ich bisher keine anderen Übersetzungen des 'Spielers' oder weiterer Werke Dostojewskijs, aber dies betreffend ist dieses wirklich gelungen. Der Übersetzer entschied sich einzeln gesprochene Sätze beziehungsweise Satzteile französisch niederzuschreiben oder zu belassen, was bei komplett französischsprachigen Laien vereinzelt etwas als störend empfunden werden kann. Ob man der französischen Sprache mächtig ist oder nicht – Dostojewskijs 'Der Spieler oder Roulettenburg' übersetzt von Alexander Nitzberg – lesen!