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Weil Venus bei meiner Geburt ein Alpenveilchen streifte

Roman

Mona Høvring

(3)
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Beschreibung

Ausgezeichnet mit dem wichtigsten norwegischen Literaturpreis Kritikerprisen 2018

Zwei Schwestern: Ella und Martha, Anfang zwanzig. Sie sind im Abstand von nur einem Jahr am gleichen Tag geboren, fast wie Zwillinge und doch so unterschiedlich wie zwei Seiten einer Medaille – die dunkle, grüblerische Ella, die Ältere, und die helle, nicht fassbare, impulsive Martha. Gemeinsam fahren sie in ein Sanatorium mitten in den winterlichen norwegischen Bergen, das in der kalten, kahlen, weißen Landschaft »seine Schwingen über dem steilen Berghang ausbreitet«. Hier soll Martha sich von einem Nervenzusammenbruch erholen. In der Abgeschiedenheit, dem aus der Zeit gefallenen Schwebezustand sind die Schwestern mit ihren Gefühlen konfrontiert, ihrer bis zu Marthas Heirat symbiotischen Beziehung und dem Drang, eigene Wege zu gehen. Als beide sich für die androgyne Rezeptionistin des Sanatoriums zu interessieren beginnen, führt das zu weiteren Spannungen und fordert Entscheidungen. In einer ebenso einfachen wie kraftvollen Sprache erzählt Mona Høvring die Geschichte von Ella und Martha und der Kraft, die aus der Suche nach der eigenen Identität entsteht. Ein Buch über Jungsein, Bindungen und Eigenständigkeit, erotische Erkundungen, Gefühlsverwirrungen und vor allem über innere Freiheit.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 26.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9820692-2-7
Verlag Edition fünf
Maße (L/B/H) 19,5/13,1/1,7 cm
Gewicht 227 g
Übersetzer Ebba D. Drolshagen
Verkaufsrang 53758

Buchhändler-Empfehlungen

Ein besonderes, modernes Buch über Schwestern, Schnee und Emanzipation

Henrike Irmscher, Thalia-Buchhandlung Halle

Der Titel machte mich neugierig, und natürlich das wunderschön gestaltete Cover. In dem schmalen Roman der norwegischen Schriftstellerin Mona Hvring geht es um zwei Schwestern, die schon seit frühester Kindheit eine besondere Beziehung zueinander haben – bis Martha auszieht und Ella allein zurücklässt, was unweigerlich zu einem Bruch zwischen den beiden führt. Nach einer gescheiterten Beziehung kehrt Martha jedoch zurück, und beide Frauen fahren „zur Erholung“ in ein Sanatorium. Die Beziehung der beiden ist kompliziert, geprägt von gegenseitigem Misstrauen, und immer stellt Ella Marthas Bedürfnisse über die eigenen. Die Schwestern sind auf eine verwirrende Art und Weise abhängig voneinander und stehen in ständiger Rivalität – bis sie in die Berge fahren, in „das Glashotel“, in dem plötzlich alles möglich zu sein scheint und in dem die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zunehmend zu einem modernen Märchen verschwimmen... Eine bezaubernde Entdeckung, perfekt für kurze Fluchtmomente aus der Realität.

Ein besonderer Roman

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Die Schwester Martha und Ella sind genau ein Jahr auseinander und haben ein sehr enges aber auch sehr schwieriges Verhältnis zueinander. Essenziell verdichtet beschreibt die Norwegerin Mona Høvring mit viel Sprachtalent, wie Martha eine gescheiterte Beziehung verarbeiten muss und Ella ihr dabei in der Abgeschiedenheit eines Berghotels dabei zur Seite stehen soll. Eigentlich... Kein Buch, welches man einfach mal so eben nebenbei lesen kann. Hier muss man schon genau hinschauen und vielleicht sogar mehrmals lesen. Aber auch dann bleibt noch viel Platz für eigene Gedanken. Toll geschrieben und perfekt für aufmerksame Genuss-Leser!

Kundenbewertungen

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Ein Berghotel, zwei Schwestern und eine schwierige Beziehung
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2019

Ella fährt mit ihrer Schwester Martha, die sich nach einem schweren Nervenzusammenbruch erholen muss, in ein Hotel in den norwegischen Bergen. Die Schwestern waren wie Zwillinge aufgewachsen, Ella, die jüngere, immer Martha nach, bis Martha eines Tages aus heiterem Himmel beschloss, wegzugehen. Nur um wiederzukommen. In dem Hot... Ella fährt mit ihrer Schwester Martha, die sich nach einem schweren Nervenzusammenbruch erholen muss, in ein Hotel in den norwegischen Bergen. Die Schwestern waren wie Zwillinge aufgewachsen, Ella, die jüngere, immer Martha nach, bis Martha eines Tages aus heiterem Himmel beschloss, wegzugehen. Nur um wiederzukommen. In dem Hotel kommt die schwierige Beziehung zwischen den beiden Schwestern an einen Wendepunkt. Kann sich Ella von ihrer großen, ambivalenten Schwester lösen und endlich ihre eigene Identität aufbauen? Eine dicht gepackte, vieldeutig geschriebene Novelle, bei der sich immer noch eine Bedeutung hinter den Worten finden lässt. Großartige Literatur aus Norwegen!


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