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Die Frauen von Skagen

Stina Lund

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Beschreibung

Die legendäre Künstlerkolonie im dänischen Skagen - mit Malern wie Anna und Michael Ancher, Marie und Peder Severin Krøyer - bildet Hintergrund und Schauplatz des neuen Romans von Stina Lund («Preiselbeertage»).
Vibeke soll in die Frankfurter Farbenfabrik ihres Vaters einsteigen - doch mehr noch als den Farben gehörte ihr Herz schon immer der Kunst. Gegen den Willen des Vaters geht sie ins dänische Skagen, um dort Malerei zu studieren. In dem Café, in dem sie arbeitet, entdeckt sie ein Bild, von dem sie glaubt, es sei ein unbekanntes Werk der von ihr verehrten Malerin Marie Krøyer. Zusammen mit dem charismatischen Besitzer Thore will sie mehr herausfinden.
Skagen, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Asta ist im Haushalt der Triepkes als Gesellschafterin für Tochter Marie angestellt. Marie Triepke hat das große Glück, dass ihr schöpferisches Talent von ihrer Familie zu einer Zeit gefördert wird, in der Frauen eine künstlerische Laufbahn fast unmöglich ist. Als sie dem faszinierenden Maler Peder Severin Krøyer Modell steht, ist das der Beginn einer dramatischen Liebes- und Schicksalsgeschichte, die nicht nur Maries und Astas Leben, sondern die bildende Kunst Europas prägen wird.

Stina Lund wurde 1970 als Tochter einer deutschen Mutter und eines schwedischen Vaters in Vimmerby geboren. Sie wuchs in der Kleinstadt in Småland auf und verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in der Buchhandlung der Eltern. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Buchbinderlehre und studierte anschließend Buchwissenschaften. Danach arbeitete sie als freiberufliche Restauratorin. Nach der Geburt ihrer Zwillinge gab sie diese Tätigkeit auf und widmete sich dem Schreiben. Heute lebt Stina Lund mit Mann, Kindern und Hund in der Nähe von Münster.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783644406698
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 847 KB
Verkaufsrang 11187

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Ein Buch, anders als erwartet, aber unbedingt lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Neu Darchau am 18.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Teilhaben dürfen wir an den Leben von Marie und Asta, Ende des 19. Jahrhundert, und von Vibeke im Jahr 2018. Interessant wie sich deren Lebensgeschichten Schritt für Schritt annähern, indem zwischen den Lebensabschnitten hin und her geblendet wird. Inspiriert durch eine Bild, dass sie in einem Café entdeckt, begibt Vibeke si... Teilhaben dürfen wir an den Leben von Marie und Asta, Ende des 19. Jahrhundert, und von Vibeke im Jahr 2018. Interessant wie sich deren Lebensgeschichten Schritt für Schritt annähern, indem zwischen den Lebensabschnitten hin und her geblendet wird. Inspiriert durch eine Bild, dass sie in einem Café entdeckt, begibt Vibeke sich auf die Spuren der Mitglieder der Skagener Künstlerkolonie, die ihre Blütezeit in den 1880er Jahren hatte. Die Künstler schätzten die Freiluftmalerei und orientierten sich am französischen Realismus und Naturalismus. Zu internationalem Ansehen kam die Künstlergruppe durch den dänisch-norwegischen Maler Peder Severin Krøyer, dessen Leben einer der Ausgangspunkte in diesem Buch ist. Auch wenn es interessant ist, das Leben der Künstler und insbesondere der Frauen im vorvorherigen Jahrhundert zu verfolgen, so hat mich die Geschichte von Vibeke in der aktuellen Zeit mehr angesprochen. Sie hat eine besondere Herangehensweise, für sich das Leben der Künstler und der Kunst zu entdecken, die das Buch sehr lebhaft macht. Zumal viele Personen und Begebenheiten der Realität entsprechen. Dieses ist in öffentlichen Medien nachzulesen. Ein Buch, anders als erwartet, aber unbedingt lesenswert!

Ein Künstlerroman, der einen mit nach Skagen nimmt
von schafswolke aus Kiel am 17.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Skagen, 1983: Die junge Asta wird für Marie Triepckes als Gesellschafterin angestellt. Marie ist immer gewohnt, dass zu bekommen, was sie möchte und so setzt ihren Kopf durch und steht dem Maler Peder Severin Krøyer Modell. Keiner ahnt, wie sehr ihr Leben noch miteinander verknüpft sein wird. 2018 führt Vibekes Weg sie nach ... Skagen, 1983: Die junge Asta wird für Marie Triepckes als Gesellschafterin angestellt. Marie ist immer gewohnt, dass zu bekommen, was sie möchte und so setzt ihren Kopf durch und steht dem Maler Peder Severin Krøyer Modell. Keiner ahnt, wie sehr ihr Leben noch miteinander verknüpft sein wird. 2018 führt Vibekes Weg sie nach Skagen, dort möchte sie Malerei studieren. Der Wunsch ihres Vaters ist allerdings ein ganz anderer, denn Vibeke soll seine Farbenfabrik übernehmen. Die Geschichte liest sich sehr leichtgängig und wer schon mal in Dänemark war, der fühlt sich auch direkt dorthin zurückversetzt. Dabei kommt den Künstlern näher und ich habe mich nach Ende des Buches auch gleich mal mit denen ein wenig beschäftigt. Maries und Astas Leben sind sehr dicht miteinander verflochten und gerade bei diesen Passagen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da entwickelte siche eine Dynamik. der ich mich schlecht entziehen konnte. Das Buch wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, wobei mir der Teil um Marie, Asta und Sören sehr gut gefallen hat und dafür würde ich auch 5 Sterne geben, allerdings fand ich Vibekes Geschichte nicht ganz so stark. Der künstlerische und malerische Ausflug ins schöne Skagenso bekommt insgesamt 4 Sterne von mir, gleichzeitig bekommt das Buch aber auch eine unbedingt Leseempfehlung für alle, die gerne unterhaltsame Romane über Künstler und ihr Leben lesen.

Lebenstraum Malerei
von Sigrid am 15.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In diesem Buch werden parallel die Lebensgeschichten dreier junger Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten erzählt. Gemeinsam haben Marie und Vibeke ihre Liebe zur Malerei und Skagen, dem Ort der berühmten Künstergalerie Ende des 19. Jahrhunderts. Wobei der Leser durch die Geschichte von Asta und Marie das Leben der Künster dort ... In diesem Buch werden parallel die Lebensgeschichten dreier junger Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten erzählt. Gemeinsam haben Marie und Vibeke ihre Liebe zur Malerei und Skagen, dem Ort der berühmten Künstergalerie Ende des 19. Jahrhunderts. Wobei der Leser durch die Geschichte von Asta und Marie das Leben der Künster dort hautnah miterlebt. Denn Marie heiratet sogar den berühmten Maler Peder Severin Kroyer. Aber bis es soweit ist, muss sie erstmal ihren Weg finden. Ihr Elternhaus unterstützt ihre Liebe zur Malerei als einen schönen Zeitvertreib einer Frau, neben ihren Hauptaufgaben in der Familie. Diese Sicht behindert natürlich den Wunsch von Marie, ihren Lebensunterhalt alleine mit ihrer Kunst zu verdienen. Auch ihre Gesellschafterin Asta ist nicht begeistert davon, aber sie verdient ja auch ihr Geld als Gesellschafterin bei Marie und ist darauf angewiesen. Wenn Marie sie nicht mehr braucht, hat Asta kein Einkommen mehr. Wir erleben eine sehr aufregende Erzählung über das wechselhafte Leben der beiden Frauen im 19.Jahrhundert. Es ist nicht immer leicht und vor allen Dingen erleben die beiden Frauen viele Höhen und Tiefen in ihrem Leben. Asta ist pragmatisch und versucht immer das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen, auch wenn ihre Wünsche und Träume damit nicht übereinstimmen. Marie liebt das Leben und möchte alles erreichen was sie sich wünscht. Aber auch ihr kommt die Wirklichkeit dazwischen. Die andere Geschichte dreht sich um die junge Vibeke, die in der heutigen Zeit lebt. Auch sie möchte mit der Malerei ihren Lebensunterhalt verdienen und Kunst studieren. Und obwohl man eigentlich annehmen sollte, sie könne ihren Lebensweg in der heutigen Zeit selbst wählen, werden auch ihre Steine in den Weg gelegt. Aber Vibeke ist eine starke Frau und sie setzt sich über die Hindernisse hinweg. Und so erlebt auch sie in Skagen eine schöne und interessante Zeit, die ihr Leben stark beeinflusst. Durch beide Erzählungen lernt der Leser viel über die Künster aus Skagen und ihre Bilder. Auch die Beschreibungen der Stadt Skagen und der Umgebung sind sehr bildhaft und geben dem Leser Raum, sich alles vor Augen zu führen. Es macht Spaß den Protagonisten zu folgen. Die Entwicklung der jungen Frauen zu erleben und mit ihnen zu Hoffen und zu Bangen. Die Personen sind alle sehr authenisch beschrieben und man kann ihnen gut folgen. Interessant sind die Parallelen in dem Buch: Frauen, die sich mit Malerei einen Lebenstraum verwirklichen wollen und auch davon ihren Unterhalt verdienen möchten. Und egal in welcher Zeit, wird es ihnen nicht einfach gemacht. Aber die Frauen gehen ihren Weg, auch wenn Vibeke doch in der heutigen Zeit mehr Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung hat als Asta und Marie. Ich fand das Buch sehr schön. Man wurde in verschiedene Epochen geschickt und man konnte nun die verschiedenen Lebensarten kennenlernen. Aber nicht nur das, man wurde auch in die Welt der Künster eingeführt. Skagen spielt natürlich eine große Rolle und es wurde in dem Buch sehr gut dargestellt. Ich war schon oft in Skagen und habe mich beim Lesen sofort wieder dorthin versetzen lassen. Das Licht, das Wasser, die kleinen Häuser in der Altstadt, die Menschen - die Maler haben alles auf ihren Bildern verewigt. Die Protagonisten der Geschichte fand ich sehr sympathisch. Auch wenn manche Verhaltensweisen nicht immer positiv waren. Mir hat das Lesen jedenfalls großen Spaß gemacht. Und mir wieder einen Anstoß gegeben, mich noch tiefer mit den Malern der Künstlerkolonie in Skagen zu beschäftigen.


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