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Washington Black

Roman


Esi Edugyan lebt im kanadischen Victoria. "Washington Black", Lieblingslektüre von Barack Obama, ist ihr dritter Roman und war 2018 eines der erfolgreichsten Bücher weltweit. Nominiert für den BOOKER PRIZE, die CARNEGIE MEDAL, den PEN
-PREISund viele mehr. Ausgezeichnet mit dem GILLER-PREIS, dem wichtigsten kanadischen Literaturpreis.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0665-0
Verlag Eichborn
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/4,3 cm
Gewicht 678 g
Auflage 2. Auflage 2019
Übersetzer Anabelle Assaf
Verkaufsrang 65283
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Moritz Eschbach, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Eine bezaubernde Melange aus Abenteuerromanen a la Jules Verne und Gesellschaftsporträts im Stile von Colson Whitehead. Teils fantastisch, teils bitterer Ernst, aber immer schön, immer packend und sprachlich auf Höchstniveau. Gehaltvolle und spaßige Unterhaltungsliteratur!

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein poetischer Abenteuer-und Entwicklungsroman um Schuld und Sühne, die Schrecken der Sklaverei und die Last der Freiheit. Wunderbare Sprache und Protagonisten an und mit denen man verzweifeln möchte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wahrer Rohdiamant
von Lesendes Federvieh aus München am 26.01.2020

Barbados, 1830: George Washington Black ist ein schwarzer Sklavenjunge, der unter unmenschlichen Bedingungen auf einer Zuckerrohrplantage schuftet. Durch einen glücklichen Zufall wird er zum Leibdiener Christopher Wildes, der seinem Bruder, dem brutalen Plantagenbesitzer, nicht unähnlicher sein könnte. Er ist in erster Linie Nat... Barbados, 1830: George Washington Black ist ein schwarzer Sklavenjunge, der unter unmenschlichen Bedingungen auf einer Zuckerrohrplantage schuftet. Durch einen glücklichen Zufall wird er zum Leibdiener Christopher Wildes, der seinem Bruder, dem brutalen Plantagenbesitzer, nicht unähnlicher sein könnte. Er ist in erster Linie Naturwissenschaftler, sieht sich selbst als Erfinder sowie Entdecker und ist ein Gegner der Sklaverei. Der kluge Washington geht Christopher bei seinen Studien zur Hand und entdeckt dabei seine Leidenschaft für die Malerei. Als das ungleiche Paar gemeinsam mit einem selbstgebauten Luftschiff von der Plantage flieht, beginnt eine abenteuerliche Reise, die die beiden um die halbe Welt führen wird. "Washington Black" habe ich tatsächlich schon vor einiger Zeit ausgelesen, doch dieser große Roman von Selbstfindung, Sklaverei, Freundschaft, Verrat und so vielem mehr ist etwas ganz Besonderes. So besonders, dass ich meine Gedanken erst einmal sortieren musste, um sie halbwegs verständlich darzustellen. Es gibt ein paar geschichtsträchtige Themen, die in meinen Augen Minenfeldern gleichen. Neben dem Nationalsozialismus gehört auch die Sklaverei dazu. Manchmal fällt es schwer die Balance zwischen klaren Fakten, gängigen Vorurteilen und schriftstellerischer Freiheit zu halten, ohne dabei vorschnell zu verallgemeinern oder dem Leser die eigene Meinung aufdrücken zu wollen. Esi Edugyan jedoch konnte meine anfängliche Skepsis in Windeseile zerstreuen. Denn es ist ihr gelungen das ernste Thema der Sklaverei in eindringlichen Szenen sprachlich wie inhaltlich klischeebefreit und lebensecht zu schildern. Selbst wenn man wollte, kann man den Blick nicht von den Gräueltaten wie dem Aufspießen eines abgetrennten Kopfes abwenden. Es ist eine kritische Abrechnung mit einem düsteren Kapitel in der amerikanischen Geschichte – ohne erhobenen Zeigefinger aber mit viel Emotion. Jene Abenteuerreise von Wash und Titch samt ihrer Forschungen und dem Ausbruch aus gängigen Konventionen erinnert an Jules Verne und ist in den Eigenheiten der Charaktere doch so einzigartig. Dreh- und Angelpunkt der Erzählung ist die faszinierende Beziehung von Christopher und Washington, die man wohl am ehesten als steten Wandel zwischen gegenseitiger Abhängigkeit, Zuneigung und Freundschaft beschreiben kann. Womöglich könnte man seitenweise Analysen ihres speziellen Verhältnisses anhand zahlreicher verschiedener Aspekte durchführen und doch würde man sich zwangsläufig in einem Punkt treffen: der Frage nach der Bedeutung von Freiheit. Dieses Motiv findet sich im Kleinen wie im Großen, in der Sklaverei wie in der Haltung von Meerestieren in Aquarien. Wenngleich die Geschichte nicht perfekt, nicht rund ist, macht sie gerade jene Unvollkommenheit zu der ausdrucksstarken Erzählung, die in Erinnerung bleibt. Die Protagonisten machen Fehler, handeln scheinbar irrational und lassen zum Ende hin einige Fragen offen, doch genau diese fehlende Perfektion verleiht der Geschichte den Charakter eines Rohdiamanten und sorgt dafür, dass man sich gedanklich noch über die letzten Worte hinaus damit beschäftigt. Unter dem hübschen Einband von "Washington Black" verbirgt sich ein wahrer Rohdiamant einer eindringlichen Erzählung, die vor dem Hintergrund der Sklaverei und einem höchstspannenden Abhängigkeitsverhältnis der Protagonisten Selbstfindung, Verrat, Freundschaft und die Bedeutung von Freiheit thematisiert.

Weg aus der Sklaverei
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 03.11.2019

Klappentext Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaver... Klappentext Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird. Meinung Bücher über die Sklaverei gibt es viele, alle hinterlassen einen bleibenden Eindruck und das Gefühl Gott sei Dank es ist vorbei. In diesem Buch kommt noch etwas mehr hinzu. Die Frage was macht die Sklaverei aus den Menschen die nicht Opfer sind, sondern Täter, Zuschauer, Nutznießer und Gegner sind. Diese Empfindungen beschreibt die Autorin sehr feinfühlig und treffend. Etwas was es schon immer gab, kann nicht verkehrt sein oder Änderungen dauern bis sie in den Köpfen der Menschen angekommen sind. Gleichzeitig beschreibt sie den Weg des jungen Sklaven Wash aus der Sklaverei in die Freiheit. Wie das Wissen ich bin ein Mensch. mit einer anderen Hautfarbe und ihn zu einer ungewöhnlichen Persönlichkeit macht. Die Menschen die ihn auf diesem Weg treffen bleiben hinter dieser ungewöhnlichen Figur zurück

großes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2019

Seinen Namen bekam er von seinem ersten Herrn und Besitzer - George Washington Black. Er wird aber von allen nur Wash gerufen. Das Leben auf der Faith- Plantage ist hart und arbeitsreich. Die Aufseher treiben die Sklaven an. Schlagstöcke und Peitschen bekommen sie bei jeder Gelegenheit zu spüren. Immer an Washs Seite ist Big Kit... Seinen Namen bekam er von seinem ersten Herrn und Besitzer - George Washington Black. Er wird aber von allen nur Wash gerufen. Das Leben auf der Faith- Plantage ist hart und arbeitsreich. Die Aufseher treiben die Sklaven an. Schlagstöcke und Peitschen bekommen sie bei jeder Gelegenheit zu spüren. Immer an Washs Seite ist Big Kit Wade. Wash erinnert sich nicht mehr, aber eines Tages hat sie sich seiner angenommen. Seither ist sie, so gut es möglich ist, schützend an seiner Seite. Als ihr Herr verstirbt und sein Neffe die Farm übernimmt, steigert sich die Grausamkeit und Härte erneut. Eines Tages werden Wash und Big Kit ins Haupthaus gerufen. Sie sollen das Abendessen servieren. Der Bruder ihres neuen Herrn ist eingetroffen. Danach ist das Leben von Wash ein anderes.