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Melmoth

Roman

Ein fesselnder und wunderbar unheimlicher Roman

Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth - einer mysteriösen Frau in Schwarz, der Legende nach dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet immer neue Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern - und sie fühlt sich gleichzeitig verfolgt. Liegt die Antwort, ob es Melmoth wirklich gibt, in Helens eigener Vergangenheit?

Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt. Ein weiteres Meisterwerk von Sarah Perry.

Portrait

Sarah Perry wurde 1979 in Essex geboren. Ihr letzter Roman "Die Schlange von Essex" war in Großbritannien das "Waterstones Buch des Jahres" und gewann den britischen Buchpreis für den besten Roman des Jahres. Ihre Werke wurden in zwanzig Sprachen übersetzt. Sie lebt in Norwich.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0664-3
Verlag Eichborn
Maße (L/B/H) 22,4/14,6/3 cm
Gewicht 478 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Eva Bonne
Verkaufsrang 48917
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein schön düsterer Roman. Sarah Perry erzählt die Geschichte der Sagengestalt Melmoth. Hat mich durchweg unterhalten!

Heike Dreyer, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Melmoth ist eine unheimliche Sagengestalt, dazu verdammt, ewig über die Erde zu wandern. Sie beobachtet dich, also halte die Augen offen. Spannend und atmosphärisch geschriebener Roman. Das morbide Prag als Kulisse ist eine ausgezeichnete Wahl. Fast noch besser als der Vorgänger!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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Düster, melancholisch, erdrückend
von Marakkaram aus Lingen am 25.12.2019

** "Brennen die Flammen weniger heiß, weil sie gerecht sind? Ist das Messer stumpf, nur weil der Stich zu Recht geschieht? Glaubst du, du würdest weniger leiden, nur weil du gesündigt hast?" ** Keine leichte Kost, der neue Roman von Sarah Perry und auch kein Roman, den man in eins wegliest. Es geht um Schuld und Sühne, Ve... ** "Brennen die Flammen weniger heiß, weil sie gerecht sind? Ist das Messer stumpf, nur weil der Stich zu Recht geschieht? Glaubst du, du würdest weniger leiden, nur weil du gesündigt hast?" ** Keine leichte Kost, der neue Roman von Sarah Perry und auch kein Roman, den man in eins wegliest. Es geht um Schuld und Sühne, Verrat, die Last des Gewissens und Vergebung. Dabei gibt es nicht nur einen Handlungsort und eine Geschichte, die Briefe und Tagebuchauszüge entführen ins England des 17. Jahrhunderts, ins Tschechien der Nazizeit, nach Manila und Kairo. Und immer geht es um ungeheuerliche Vergehen, Menschen, die schwere Schuld auf sich geladen haben. Diese Geschichten gingen mir zum Teil dermaßen unter die Haut... da zeigt sich das ganze Können der Autorin. Sie erzeugt eine wahnsinng beklemmende, aber auch emotionale Atmosphäre, die Gänsehaut durch eigentlich schlichte, oftmals sehr distanzierte Erzählungen erreicht. Das funktionierte für mich in der Gegenwart nicht immer. Helens Passagen vermochten mich anfangs nicht unbedingt zu fesseln. Prag ist düster, melancholisch und erdrückend. Es gibt keinen Hoffnungsfunken, keinen Lichtschimmer jedweder Art, selbst im Momenten der "Heilung", nahm die Schwere keinen Jota ab. Und Sarah Perry`s Schreibstil ist gemächlich. Er hat seine eigene Form und wechselnden Takt. Die Charaktere sind vom Leben gebrochene Personen, sehr individuell, menschlich, aber auch selten sympathisch. Es ist schon oft ein sehr schmaler Grad, der sehr zum Nachdenken über den Abgrund in jedem von uns anregt. "Melmoth" ist ein Roman, der mich lange beschäftigt hat. Nicht nur, weil ich ein paar Tage länger zum Lesen brauchte. Es gab kurze Strecken, durch die ich mich fast quälen musste, andere Passagen wiederum haben mich dermaßen beeindruckt und mitgenommen.... Und je länger ich es sacken lasse, desto intensiver wirkt er nach. Fazit: Kein Mainstream und mit Sicherheit auch nicht jedermanns Geschmack. Man sollte bereit sein, sich auf die melancholische, düstere Grundstimmung, den gemächlichen Schreibstil und seine Personen einzulassen. Ein atmospärisch dichter Roman für lange, dunkle Winterabende....

Märchen verknüpft mit Geschichte...
von Julie's Bookhismus aus Ebstorf am 28.11.2019

Kennt ihr Melmoth? Ich nicht! Mir wurde als Kind vielleicht mal mit dem „schwarzen Mann“ gedroht, aber mit einer schwarzen Frau? Niemals. Erst dachte ich, es läge daran, dass wir Heiden sind, aber als ich mich erkundigte, kannten auch Gläubige die Geschichte um Melmoth nicht. Noch ein Grund mehr, dieses Buch zu lesen, denn die... Kennt ihr Melmoth? Ich nicht! Mir wurde als Kind vielleicht mal mit dem „schwarzen Mann“ gedroht, aber mit einer schwarzen Frau? Niemals. Erst dachte ich, es läge daran, dass wir Heiden sind, aber als ich mich erkundigte, kannten auch Gläubige die Geschichte um Melmoth nicht. Noch ein Grund mehr, dieses Buch zu lesen, denn die Neugier ist groß und will gestillt werden. Worum geht es also: Im Großen und Ganzen geht es um die Lebensgeschichte von Helen Franklin, die nicht ganz einfach ist, weil man sich fragt WARUM sie das tut, was sie tut. Außerdem geht es um Geschichte und Glaube und Mut. Ja, auch Liebe spielt eine Rolle, aber sie steht nicht im Mittelpunkt, sondern ist eher ein kleines Randthema. Das Buch hat mir den II. Weltkrieg von einer anderen Seite gezeigt. Keine Schöne, muss ich sagen und ich verachte denjenigen zutiefst für seine Taten und Gedanken. Aber irgendwie fesselt es dennoch. Ebenso wie die beiden Brüder. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Das Buch ist träge, aber die Geschichte macht trotzdem immer wieder neugierig. Man kann es nicht aus der Hand legen! Es ging einfach nicht. Kaum hatte ich gedacht, jetzt ist es soweit, es wird langweilig, hat sich wieder irgendetwas eingeschlichen, dass mich durchhalten lies und mir das Buch weiterhin schmackhaft machte. Es war für mich nicht gruselig, ich hatte keine Angst, ich war tatsächlich nur neugierig. Nicht nur auf die Geschichte von Helen, auch die Hintergrundinformationen und die erwähnten Bücher und deren Geschichten waren sehr faszinierend. Dennoch leider nicht unbedingt so bewegend, dass ich es noch einmal lesen würde. Eine kleine Abwechslung für Zwischendurch.

Schaurig mysteriöse Reise nach Prag
von Lesendes Federvieh aus München am 04.11.2019

Die Engländerin Helen Franklin lebt seit Jahren in Prag. Dort stößt sie eines Tages auf ein geheimnisvolles Manuskript das von Melmoth handelt. Doch wer ist diese mysteriöse Frau, gekleidet ganz in schwarz, die dazu verdammt scheint, ewig durch die Welt zu streifen? Helen beschließt das Geheimnis zu lüften. Je mehr sie sich mit ... Die Engländerin Helen Franklin lebt seit Jahren in Prag. Dort stößt sie eines Tages auf ein geheimnisvolles Manuskript das von Melmoth handelt. Doch wer ist diese mysteriöse Frau, gekleidet ganz in schwarz, die dazu verdammt scheint, ewig durch die Welt zu streifen? Helen beschließt das Geheimnis zu lüften. Je mehr sie sich mit Melmoth beschäftigt, desto mehr glaubt sie verfolgt zu werden. Gibt es Melmoth etwa wirklich? „Melmoth“ ist das dritte Buch, das ich von Sarah Perry, die mittlerweile eine meiner Lieblingsautorinnen ist, gelesen habe. Auch diesmal ist ihr wieder ein außergewöhnlicher Roman gelungen. Angesiedelt ist ihre Geschichte im düsteren, winterlichen Prag, das für mich die perfekte Kulisse für die Suche nach der sagenhaften Melmoth, der Zeugin, bildet. Sie spricht den Leser immer wieder direkt an, so fühlt man sich mitten in die schaurige Stimmung hineinversetzt. Die Autorin schafft so eine besondere Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht und immer wieder für Gänsehaut zwischen den Seiten sorgt. Ihr Schreibstil, immer noch zart und mit einer Leichtigkeit versehen, passt perfekt zu dieser Stimmung. Auch ihre Charaktere passen genau ins Bild. Sie sind allesamt keine richtigen Sympathieträger, sie haben ihre Eigenheiten. Sind schrullig und sperrig und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Denn im Buch beschäftigt sie sich mit ernsten Themen, die uns alle angehen. Mit Schuld, Sühne und Vergebung. Sie schreibt aber auch gegen das Vergessen, wir müssen uns immer vergegenwärtigen was in der Vergangenheit passiert ist und niemals wieder geschehen darf. Sie zieht Parallelen zwischen gestern und heute und das soll, nein, muss zum Nachdenken anregen. Das gefällt mir besonders an den Büchern von Sarah Perry, denn wenn ich die letzte Seite gelesen habe, ist für mich noch nicht richtig Schluss, ich habe immer noch etwas zum Nachgrübeln und das finde ich gut. Insgesamt hat mir „Melmoth“ sehr gut gefallen, „Die Schlange von Essex“ hat mich allerdings noch mehr gefesselt, so gebe ich vier sehr gute Eier für „Melmoth“ und freue mich schon auf den nächsten Roman von Sarah Perry. Fazit: Schaurig, mysteriöse Reise nach Prag