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Vergesst unsere Namen nicht

Roman

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gebundene Ausgabe
Eine wahre Familiengeschichte, die zeigt, wie nah Dunkelheit und Hoffnung beieinanderliegen können

In der jüdischen Tradition heißt es, dass ein Mensch zwei Mal stirbt. Das erste Mal, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Synapsen im Gehirn erlöschen wie das Licht in einer Stadt, in der der Strom ausfällt. Das zweite Mal, wenn der Name des Toten zum letzten Mal gesagt, gelesen oder gedacht wird, fünfzig oder hundert oder vierhundert Jahre später. Erst dann ist der Betroffene wirklich verschwunden, aus dem irdischen Leben gestrichen.

Ein auf wahren Begebenheiten basierender Roman, der achtzig Jahre Geschichte und vier Generationen umfasst. Eine Erzählung über den Holocaust, über Familiengeheimnisse und über die Geschichten, die wir an unsere Kinder weitergeben.

»Eine mitreißende Geschichte, erzählt in eindrucksvoller Sprache« DAGBLADET

»Meisterlich und beängstigend zugleich« ADRESSEAVISEN

Portrait

Simon Stranger wurde 1976 geboren und lebt mit seiner Familie in Oslo. Sein Roman "Vergesst unsere Namen nicht" war in Norwegen ein durchschlagender Erfolg und wurde in vierzehn Länder verkauft.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0666-7
Verlag Eichborn
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/3,2 cm
Gewicht 515 g
Originaltitel Bandeklosteren
Auflage 3. Auflage 2019
Übersetzer Thorsten Alms
Verkaufsrang 17434
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine jüdische Familie in Norwegen

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Auch in Norwegen gab es Antisemitismus und Nationalsozialismus. Simon Stranger erzählt hier eine wahre Geschichte, die über 4 Generationen, bzw. 80 Jahre geht. Er zeigt wie die Vergangenheit ein Leben verändern kann wenn man sich damit auseinander setzt. Er hat eine wunderbare Sprache und eine außergewöhnliche Einteilung der Kapitel, die immer mit den Buchstaben des Alphabets anfangen. Das bringt Abwechslung und Kurzweil in der Geschichte die auf unterschiedlichen Zeitebenen läuft. Die Charaktere sind anrührend oder erschreckend, lassen den Leser aber nie unbeteiligt. Wirkt lange nach. Einfach klasse. Unbedingt lesen

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Außerordentlich gut geschrieben ist diese in zwei Zeitebenen spielende, mitreißende Geschichte.

Kundenbewertungen

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berührend und beängstigend zugleich
von Stefanie W. aus Berlin am 18.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext Eine wahre Familiengeschichte, die zeigt, wie nah Dunkelheit und Hoffnung beieinanderliegen können In der jüdischen Tradition heißt es, dass ein Mensch zwei Mal stirbt. Das erste Mal, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Synapsen im Gehirn erlöschen wie das Licht in einer Stadt, in der der Strom ausfällt. ... Klappentext Eine wahre Familiengeschichte, die zeigt, wie nah Dunkelheit und Hoffnung beieinanderliegen können In der jüdischen Tradition heißt es, dass ein Mensch zwei Mal stirbt. Das erste Mal, wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Synapsen im Gehirn erlöschen wie das Licht in einer Stadt, in der der Strom ausfällt. Das zweite Mal, wenn der Name des Toten zum letzten Mal gesagt, gelesen oder gedacht wird, fünfzig oder hundert oder vierhundert Jahre später. Erst dann ist der Betroffene wirklich verschwunden, aus dem irdischen Leben gestrichen. Ein auf wahren Begebenheiten basierender Roman, der achtzig Jahre Geschichte und vier Generationen umfasst. Eine Erzählung über den Holocaust, über Familiengeheimnisse und über die Geschichten, die wir an unsere Kinder weitergeben. Meine Meinung Simon Stranger erzählt in seinem Buch “Vergesst unsere Namen nicht” über die Holocaustzeit die immer seit vier Generationen unvergessen bleibt. Eine traurig und beängstigende Erzählung. Sehr tiefgreifend und berührend geschrieben. Die Kapitelgestaltung als Alphabet fand ich sehr gut. Denn zu jedem Buchstaben gibt es die passenden Sätze oder Begriffe. Manche Begriffe oder Sätze fühlen sich an, wie ein Messer das einen ins Fleisch schneidet. Durch den guten Schreibstil, lässt sich die Geschichte sehr gut lesen. Erschienen ist das Buch am 30.08.2019 mit 352 Seiten im Eichborn Verlag Fazit Eine Gute Geschichte, die erzählt wie eine Geschichte seit Generationen weitergetragen wird. Denn die Opfer des Holocaust sterben zum zweiten Mal wenn man Ihre Namen vergisst.

Jonsvannsveien 46, Trondheim
von Miss Norge am 20.11.2019

Der Autor Simon Stranger erzählt hier die Familiengeschichte seiner Frau Rikke nach und dadurch bekommt der Roman eine Intensität und Realität, die mich sehr betroffen gemacht hat. Wir alle kennen ja die "Stolpersteine", die in den Boden eingelassenen kleinen Mahnmale. Sie sollen an das Schicksal der Menschen erinnern, die in de... Der Autor Simon Stranger erzählt hier die Familiengeschichte seiner Frau Rikke nach und dadurch bekommt der Roman eine Intensität und Realität, die mich sehr betroffen gemacht hat. Wir alle kennen ja die "Stolpersteine", die in den Boden eingelassenen kleinen Mahnmale. Sie sollen an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet und deportiert wurden. In Trondheim gibt es die Tafel mit dem Namen "Hirsch Komissar" und dies ist der Urgroßvater von Rikke gewesen. Es werden Einblicke in sein Leben gewährt und der Werdegang der Familie wird weitererzählt. Als Gegenpart zur Familie bringt der Autor Henry Oliver Rinnan ins Spiel. Der Lebenslauf von Rinnan nimmt einen Großteil der Geschichte ein und hier kann man geteilter Meinung sein, entweder empfindet man das ihm zu viel Raum gegeben wird, oder man ist erschrocken darüber, wie aus einem kleinen, in der Jugend nicht ernst genommen Jungen, solche ein Monster werden konnte. Im Jonsvannsveien 46, ließ er damals Gefangene foltern und quälen, zudem fungierte er als "Agent" der deutschen Sicherheitspolizei und hat sich heuchlerisch, freundschaftlich und nett an die Menschen rangemacht, um ihre Meinung zur politischen Lage zu erfahren. Hatte er jemanden ausgemacht der sich engagierte und aufmuckte, hat er diese Leute verraten. Was denen dann blühte, kann man sich vorstellen. Rinnan, der Mann mit den zwei Gesichtern. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund und haut dem Leser die damalige brutale Realität um die Ohren. Ich musst das Buch, an einigen Stellen, mehrmals zur Seite legen. Simon Stranger erzählt beeindrucken, manchmal sehr intensiv, manchmal aber auch etwas distanziert, eine wundervolle Mischung die seinen Schreibstil sehr lesenswert macht. Klasse recherchiert und sehr beeindrucken umgesetzt. Ein Roman, den man gelesen haben muss. Eine wahre Familiengeschichte die mir Gänsehaut beschert hat und die mich nachträglich noch länger beschäftigen wird. Ein Roman gegen das Vergessen, einfach grandios geschrieben.

Vergesst unsere Namen nicht
von leseratte1310 am 23.10.2019

Der zehnjährige Sohn von Simon Stranger bemerkt einen Stolperstein in den Straßen von Trondheim, der Hirsch Komissar gewidmet ist. Er erfährt, dass er der Ururenkel jenes Mannes ist, der als Jude von den Nazis ermordet wurde. Dieser Moment ist der Beginn einer Auseinandersetzung mit der Geschichte seiner Frau und deren Familie. ... Der zehnjährige Sohn von Simon Stranger bemerkt einen Stolperstein in den Straßen von Trondheim, der Hirsch Komissar gewidmet ist. Er erfährt, dass er der Ururenkel jenes Mannes ist, der als Jude von den Nazis ermordet wurde. Dieser Moment ist der Beginn einer Auseinandersetzung mit der Geschichte seiner Frau und deren Familie. Dieses Buch umfasst 26 Kapitel, die mit den Buchstaben des Alphabets überschrieben sind. In diesen 26 Kapiteln wird die Familiengeschichte über 80 Jahre erzählt und es gibt eine sehr dunkle Zeit innerhalb dieser 80 Jahre, die durch die Gräueltaten der Nazis bestimmt wurden. In diesem Buch geht es nicht um eine deutsche, sondern um eine norwegische jüdische Familie, die aber auch nicht sicher war vor der Verfolgung der Deutschen, die während des Krieges Norwegen besetzt hatten. Die Besatzer nutzten Spitzel, die Widerständler und Juden an die Deutschen verrieten. Ein solcher Zuträger war der kleinwüchsige Henry Oliver Rinnan. Er war ein unangenehmer Mensch, der früher immer gehänselt wurde und sich nun plötzlich bedeutsam fühlte. So zog er Gleichgesinnte an, die genauso skrupellos waren. Diese Bande trieb ihr Unwesen vom „Bandenkloster“ aus, wo sie feierten, folterten und töteten. Auch Hirsch Komissar wird ein Opfer von Rinnan. Weil er englische Nachrichten hörte, wurde er verhaftet und später im Konzentrationslager erschossen. Seinen Söhnen gelingt die Flucht nach Schweden. Der Autor Simon Stranger stellt bei seinen Recherchen fest, dass seine Schwiegermutter Grete Komissar später in dem berüchtigten Haus aufgewachsen ist. Es ist eine sehr persönliche Geschichte, die der Autor hier erzählt. Dadurch dass man so nahe an den Personen ist, verspürt man das Schreckliche umso mehr. Es ist unbegreiflich und schockierend, dass ein Mensch wie Rinnan so grausam und kaltblütig handelt. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.