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Eine Kiste voller Weihnachten

Dresden, um 1890. Vinzent Storch stellt die berühmten "Dresdner Pappen" her - Figuren aus Papier, die als Christbaumschmuck sehr beliebt sind. Am Vormittag von Heiligabend entdeckt er zu seinem Entsetzen eine Kiste, deren Lieferung versäumt worden ist. Schnell macht er sich mit dem Pferdewagen auf in Richtung Zinnwald, um die Ware rechtzeitig zu überbringen.
Unterwegs bittet ein Mädchen darum, mitgenommen zu werden, doch Storch lehnt ab. Dass Lisbeth heimlich auf seinen Wagen steigt, bekommt er nicht mit. Erst als ein heftiger Schneesturm einsetzt und er vom Weg abkommt, gibt sich das Mädchen zu erkennen. Sie behauptet, den Weg zu wissen. Wenn Storch Zinnwald rechtzeitig erreichen will, muss er Lisbeth vertrauen.
Auf der Fahrt erfährt er, welch tragische Geschichte das Mädchen nach Dresden geführt hat. Da öffnet er sein Herz, und aus zwei traurigen Seelen werden Freunde.

Eine herzerwärmende Geschichte, die den Erfolg von Ralf Günthers Dauerseller "Das Weihnachtsmarktwunder" fortschreibt.
Portrait

Ralf Günther, 1967 in Köln geboren, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Er ist Schriftsteller und Drehbuchautor, entwickelte Serien für das ZDF und den KiKA und schrieb viele erfolgreiche historische Romane, darunter den Bestseller „Der Leibarzt" (Heyne 2001). Bei Kindler sind bisher erschienen "Das Weihnachtsmarktwunder" (2015) und "Die Badende von Moritzburg" (2017). Der Autor lebt in der Nähe von Dresden.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783644300255
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 2386 KB
Illustrator Andrea Offermann
eBook
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Kundenbewertungen

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Nur ein Wunder!
von JosefineS aus Schwarzenberg am 12.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

24. Dezember 1980, Vincent Storch, der Hersteller der berühmten „Dresdner Pappen“, stellt am Vormittag des Heilig Abend, mit Entsetzen fest, dass die Lieferung einer Kiste vergessen wurde. Persönlich macht er sich auf, die Lieferung noch pünktlich vor dem Fest zu überbringen. Unterwegs bittet Lisbeth darum, von ihm mitgenommen ... 24. Dezember 1980, Vincent Storch, der Hersteller der berühmten „Dresdner Pappen“, stellt am Vormittag des Heilig Abend, mit Entsetzen fest, dass die Lieferung einer Kiste vergessen wurde. Persönlich macht er sich auf, die Lieferung noch pünktlich vor dem Fest zu überbringen. Unterwegs bittet Lisbeth darum, von ihm mitgenommen zu werden, doch Storch schlägt den Wunsch des Kindes kaltherzig aus. Dass das Mädchen trotzdem heimlich auf seinem Wagen mitfährt, merkt er zu nächst nicht. Doch als das Schneegestöber im Gebirge zunimmt, sind beide bald aufeinander angewiesen. Mitten im verschneiten, kalten Winterwald geschieht ein wahres Weihnachtswunder. Ralf Günther, geborener Kölner, studierte Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften. Der Schriftsteller und Drehbuchautor schrieb erfolgreiche historische Romane, wie den Bestseller „Der Leibarzt“. Er lebt heute in der Nähe von Dresden. Eine Kiste voller Weihnachten ist eine wundervolle Weihnachtsgeschichte, die aufgrund ihres gefühlskalten Protagonisten, an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens erinnert. Storch, dessen ganze Firma auf dem Zauber dieser weihnachtlichen Zeit aufbaut, verachtet jedoch eben jenes Fest. Mürrisch löscht er an diesem Tag die Lichter in seiner Firma, als er die vergessene Kiste entdeckt. Einzig sein Streben nach Akkuratesse und den guten Ruf der Firma über ihre Pünktlichkeit zu erhalten, treibt ihn zu dem verrückten Vorhaben, die Kiste am Heilig Abend noch ins verschneite Zinnwald im Erzgebirge transportieren zu wollen. Lisbeth jedoch muss dringend nach Hause. Ein schier unmögliches Unterfangen für ein 11-jähriges Mädchen, doch Lisbeth ist voller Zuversicht und der tapfere Charakter dieser Handlung. Allerdings muss selbst sie lernen, dass es nicht nur barmherzige Menschen auf dieser Welt gibt. Am Ende haben beide dringend ein Wunder nötig um noch in dieser Nacht an ihr Ziel zu gelangen. So wird diese Reise für beide zu einer unvergesslichen Begegnung. Eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte über die verblendete, sture Sichtweise eines Erwachsenen und den wunderbar kindlichen Glauben, Hoffnung und die Gabe in jedem Menschen gutes zu wähnen. Darüber Emotionen anderer Menschen lesen zu können und das eigen Herz nicht vor ihnen und der Welt zu verschließen. Liebevoll finden erzgebirgische Traditionen, wie das Neunerlei und das zusätzliche Gedeck, welche auch heute noch zum Teil gelebt werden, Platz in dieser Erzählung. Man fühlt sich wirklich in diesen kalten Winterwald 1890, auf diese Pferdekutsche versetzt. Doch trotz dem kalten Schneegestöber schafft Ralf Günther es, das Herz des Lesers zu erwärmen und ihm ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Tolle, liebenswerte Charaktere, liebevolle Detailtreu und ein flüssig zu lesender Schreibstil machen die Geschichte vom alten, griesgrämigen Christbaumschmuck Hersteller und seiner zunächst ungebetenen Begleiterin, die Seite für Seite sein Herz erwärmt, zu einem puren Lesevergnügen. Fazit: Wer Weihnachten liebt, wird auch dieses Buch und seine Charaktere ebenfalls ins Herz schließen. Wer diese Zeit hasst, sollte es umso mehr lesen, denn es zeigt auf, dass nicht alles schlecht ist auf dieser Welt und man jeden Tag aufs neue die Möglichkeit hat sich zu ändern.

Weihnachtsnostalgie und eine herzerwärmende Geschichte führen die Leser*innen nach Dresden und ins Erzgebirge.
von SternchenBlau am 22.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„‚Verraten Sie es mir?‘, bat das Mädchen. ‚Was kann denn so dringend sein, dass es am Heiligen Abend noch nach Zinnwald muss?‘ Der Alte seufzte. ‚Die Weihnacht natürlich‘, sagte er dann.“ Diese nostalgische Geschichte versetzt die Leser*innen in eine wundervolle Weihnachtsstimmung. Es ist ein seltsames Paar, das an Heiligaben... „‚Verraten Sie es mir?‘, bat das Mädchen. ‚Was kann denn so dringend sein, dass es am Heiligen Abend noch nach Zinnwald muss?‘ Der Alte seufzte. ‚Die Weihnacht natürlich‘, sagte er dann.“ Diese nostalgische Geschichte versetzt die Leser*innen in eine wundervolle Weihnachtsstimmung. Es ist ein seltsames Paar, das an Heiligabend von Dresden aus ins Erzgebirge reist, der Fabrikant Storch und das Mädchen Lisbeth. Storch will noch die letzte Weihnachtsbestellung ausliefern und Lisbeth sich um ihre Geschwister kümmern. Die Moderne hat schon ein kleines Bisschen Einzug gehalten in Dresden, die Autos verdrängen langsam die Fuhrwerke, der Handel ist hektisch und die „Dresdner Pappen“, filigraner Weihnachtsschmuck aus Papier, werden mit Maschinen gestanzt. Autor Ralf Günther spielt mit diesem Umbruch und versetzt uns gleichzeitig mit seiner bewusst leicht antiquierten Sprache in eine nostalgische Stimmung. Der alte, knorrige Storch erinnert ein wenig an das Ekel aus Dickens Weihnachtsgeschichte und auch an die Geburt eines Kindes , wird erinnert, denn Lisbeths Mutter liegt im Dresdner Krankenhaus in den Wehen. Diese Versatzstücke arrangiert Günther in seiner Geschichte so geschickt wie liebevoll. Neben den Figurencharakterisierungen hat mir besonders gefallen, wie detailreich er die Umgebung beschreibt. Die Route durch Dresden und auch der Weg durchs Erzgebirge sind mit realen Orten gespickt, wie der berühmten Pfunds Molkerei. Dies alles gelingt dem Autor in genau dem richtigen Maß, dass die Orte wie Fotografien vor meinem Auge erstehen. „Sie erreichten eine Hügelkuppe. Vor ihnen lagen die Täler des östlichsten Erzgebirgszipfels, die auf der einen Seite sanft zur Elbe hin abfielen. Auf der anderen aber, ins Böhmische hinein, stiegen die felsigen Hügel unerbittlich an.“ Die Geschichte ist zuallererst sehr besinnlich, so dass ich gar nicht damit gerechnet habe, dass dann im zweiten Teil noch einiges an „Action“ passiert. Auch dies fädelt Ralf Günter schön und stimmig ein bis hin zum versöhnlichen Ende. Das Büchlein liest sich leicht und beschwingt, so dass man diese zauberhafte Weihnachtsgeschichte an einem Abend gelesen hat. Die wundervollen Illustrationen von Andrea Offermann machen das Weihnachtsbüchlein zusätzlich zu einem echten Schmuckstück: Schon die schneebedeckte Semper-Oper in den Innenseiten lädt zu dieser sächsischen Weihnachtsgeschichte ein, kleine Vignetten mit Putten unterbrechen die Absätze. Die Leinenbindung und das goldenes Lesebändchen runden die Aufmachung ab, und „Eine Kiste voller Weihnachten“ bietet sich als schönes Geschenk zum Fest an. Der Preis von 18 Euro ist dafür komplett gerechtfertigt, aber dadurch eignet sich das Buch leider nicht als kleines Mitbringsel. Fazit: Für diese herzerwärmende Weihnachtsgeschichte vergebe ich 4,5 Sterne und runde auf.

Eine wundervoll besondere Weihnachtsgeschichte........
von Jennifer Siebentaler am 21.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext vom Buch: "Dezember 1890.Vinzent Storch stellt in seinem kleinen Betrieb «Dresdner Pappen» her, Figuren aus Papier, die als Christbaumschmuck sehr beliebt sind. Heiligabend vormittags entdeckt er mit Schrecken eine Kiste, deren Lieferung versäumt wurde. Schnell macht er sich mit dem Pferdewagen auf, um die Ware no... Klappentext vom Buch: "Dezember 1890.Vinzent Storch stellt in seinem kleinen Betrieb «Dresdner Pappen» her, Figuren aus Papier, die als Christbaumschmuck sehr beliebt sind. Heiligabend vormittags entdeckt er mit Schrecken eine Kiste, deren Lieferung versäumt wurde. Schnell macht er sich mit dem Pferdewagen auf, um die Ware noch vor dem Fest zu überbringen. Unterwegs bittet ein Mädchen darum, mitgenommen zu werden. Storch lehnt ab. Dass Lisbeth heimlich auf seinen Wagen steigt, bemerkt er nicht. Doch als das Schneegestöber immer dichter wird, sind die beiden bald aufeinander angewiesen. Und mitten im kalten Winter geschieht ein wahres Weihnachtswunder. " Zur Buchausgabe: Das Cover und der Innen Umschlag sind hervorragend Zeichnerisch gelungen und somit ist dies für mich auch wieder ein gelungenes Weihnachtsbuch welches wie die anderen vom "Kindler Verlag " diese süße kompakte aber hochwertige Form und Festigkeit aufweisen! Meine kurze Wiedergabe zum Inhalt inklusive Meinung: Ein mürrischer alter Mann der nicht über seinen Schatten springen kann und ein armes Mädel welches sich gezwungener Maßen ihren eigenen Weg bis zur Familie hin erkämpfen muss und da treffen beide also an dem besonderen Winter-Weihnachtstag aufeinander und schon beginnt ihr großes Abenteuer gemeinsam...........Anfangs nicht gewollt und zusammen nicht harmonierend endet zum Schluss darin das dem Alten mann das Herz geöffnet wird und eine Familie wieder zusammenfindet und dazwischen und mittendrin ist ganz viel Tradition, Glaube, Besinnlichkeit, Vergebung, Zusammenhalt,Vertrauen,Liebe und mehr als nur ein Geschenk. Der Beginn der Story bzw. auch die Einleitung und ´somit ja auch die Erklärung über das Unternehmen selbst und die Herstellung der berühmten «Dresdner Pappen» erschien mir zu unsicher, und irgend wie zu schnell erklärt und nicht ganz rund zur Geschichte denn mittendrin dachte ich mir dann immer so: "War da nicht noch irgend was am Anfang mit der Erklärung der Herstellung"?? Doch dies geht im geschehen der Geschichte auch wenn es da mal wieder Erwähnung findet irgend wie unter, das eben BESONDERE was dieser besondere Schmuck ja ausmacht,konnte mich nicht wirklich einfangen und wünschte ich mir in der Geschichte irgend wie doch mehr mit eingeflochten und ausführlicher und intensiver in der Erzählung! Die besonderen Zeichnungen die die Geschichte begleiteten waren durchweg einfach sehr gelungen und spiegelten gut den Inhalt wieder! Es war einfach eine tolle Geschichte die ich bildlich super gut vor Augen hatte und einige Momente mit den Figuren auch Gefühlsmäßig erleben konnte, mich im Herzen erreichte und ich gerne weiter gelesen hätte weil ich dachte hin und wieder gäbe es da sicherlich noch an manchen Stellen mehr auszubauen bzw. zu erzählen!