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Nebeljagd

Kriminalroman

Linn Geller Band 2

Julia Hofelich

(33)
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Beschreibung

In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17911-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/3,5 cm
Gewicht 383 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 62042

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Kundenbewertungen

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welche Wahrheit wird hier vernebelt?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sassendorf am 29.03.2021

Inhalt: In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. F... Inhalt: In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte ... Meinung: Dies ist der zweite Teil mit der Anwältin Linn Geller, für mich war es aber das erste Buch von Julia Hofelich und es kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ein sehr flüssiger, fesselnder und bildhafter Schreibstil packte mich von Anfang an und die Dramatik, die sich schnell entwickelte, hatte eine unglaubliche Sogwirkung auf mich, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Protagonisten sind durchweg differenziert und authentisch gezeichnet, sie waren mir ziemlich schnell entweder sympathisch oder unsympathisch, allein Jo Haug konnte ich schlecht einordnen, bei ihm schwankte ich ständig zwischen Mitleid und Abneigung, bis hin zu Ekel. Immer wieder gibt es neue, überraschende Wendungen und ich wurde bis zum Schluss aufs Glatteis geführt. Ob und wie der neue und der alte Mordfall zusammenhängen und welche Rolle Jo Haug sowie die Dorfgemeinschaft dabei spielen, das hat mich ziemlich verblüfft, denn die Auflösung ist so unvorhersehbar wie stimmig, weil sich am Ende herausstellt, dass der Schein trügt und nicht alles so ist, wie gedacht. Fazit: "Nebeljagd" ist ein spannender und tiefgründiger Krimi, bei dem man als Leser tatsächlich bis zum Schluss "im Nebel stochert". Von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss, kann ich dieses Buch wirklich allen Krimi-Liebhabern wärmstens empfehlen! Ich bin froh, eine mir noch unbekannte Autorin für mich entdeckt zu haben und möchte nun den ersten Teil "Totwasser" auch noch lesen.

Unglaublich spannender, wendungsreicher Krimi und erfrischend anders aus der Perspektive einer Anwältin
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 20.11.2020

In Ochsenwang, einem Dorf auf der schwäbischen Alb, wird Ines Schneider tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen natürlichen Tod der älteren Dame hin, aber tatsächlich ist sie an einer Überdosis Insulin gestorben, die ihr mit ihrem Pen in den Rücken indiziert wurde. Nach einer Aussage eines Nachbarn... In Ochsenwang, einem Dorf auf der schwäbischen Alb, wird Ines Schneider tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen natürlichen Tod der älteren Dame hin, aber tatsächlich ist sie an einer Überdosis Insulin gestorben, die ihr mit ihrem Pen in den Rücken indiziert wurde. Nach einer Aussage eines Nachbarn fällt der Verdacht auf ihren Pflegesohn Johann Haug, der sie an dem Morgen besucht hatte. Er wurde bereits vor 22 Jahren verdächtigt, die 19-jährige Vanessa Beckmann bestialisch ermordet zu haben. Dr. Linn Geller übernimmt die Pflichtverteidigung von Haug und stößt bald auf zahlreiche Ungereimtheiten. Da Haug aus einer Familie von Gewalttätern stammt, war er der Dorfgemeinschaft aufgrund seines "Verbrechergens" schon immer ein Dorn im Auge und sieht in ihm den Täter beider Mordfälle. Polizei und Staatsanwaltschaft scheinen nur in die Richtung Haug zu ermitteln, wobei die Beweisaufnahmen nicht nach rechtstaatlichen Mitteln erfolgte. Linn steht vor dem Konflikt, für ein gerechtes Verfahren und dafür zu sorgen, Haug aus der Untersuchungshaft zu entlassen und damit weitere potentielle Straftaten zu verantworten oder zu unterstützen, einen dringend tatverdächtigen Mörder aufgrund von illegal erhobenen Beweisen vor Gericht zu stellen. "Nebeljagd" ist ein spannender Kriminalfall, der einmal nicht aus der Perspektive von Strafverfolgern, sondern aus der Sicht einer Strafverteidigerin geschildert ist. Es ist der zweite Band der Reihe um die junge Anwältin Dr. Linn Geller, die sich mit ihrem Kollegen Götz Nowak in Stuttgart mit einer eigenen Kanzlei selbstständig gemacht hat. Der Kriminalroman überrascht durch zahlreiche Wendungen, Unwahrheiten und falsche Fährten, die aufgedeckt und klare Beweise und Indizien, die bei genauerer Betrachtung doch nicht so eindeutig sind. Während Linn den aktuellen Fall kritisch beleuchtet und auch den Cold Case einer genauen Untersuchung entzieht, schwankt man als Leser wie sie zwischen der Unschuldsvermutung und den erdrückenden Beweisen, die so offensichtlich auf Haug hindeuten. Bis zum Ende ist unsicher, was und wem man Glauben schenken kann und wie beide Fälle letztlich aufgeklärt werden. "Nebeljagd" ist ein raffinierter und wendungsreicher Whodonit-Krimi, der durch einen unwahrscheinlich spannenden Fall und eine sympathische Protagonisten ohne Allüren überzeugt, so dass mich Band 2 auch neugierig darauf gemacht hat, Band 1 "Totwasser" zu lesen.

Spannender Krimi um Schuld und Unschuld
von MarGen am 15.07.2020

Für die Einwohner eines kleinen Dorfes auf der schwäbischen Alb ist sofort klar: Jo Haug hat seine Pflegemutter Ines Schneider getötet. Schließlich trägt er ein „Mörder-Gen“ in sich und hat – da ist sich die Dorfgemeinschaft sicher – vor vielen Jahren auch seine Jugendfreundin Vanessa bestialisch ermordet, obwohl er dafür nie ve... Für die Einwohner eines kleinen Dorfes auf der schwäbischen Alb ist sofort klar: Jo Haug hat seine Pflegemutter Ines Schneider getötet. Schließlich trägt er ein „Mörder-Gen“ in sich und hat – da ist sich die Dorfgemeinschaft sicher – vor vielen Jahren auch seine Jugendfreundin Vanessa bestialisch ermordet, obwohl er dafür nie verurteilt wurde. Haugs Pflichtverteidigerin Dr. Linn Geller ist hin- und hergerissen: Ist ihr Mandant tatsächlich unschuldig, wie er selbst behauptet, und Opfer einer Hetzkampagne, oder hat sie es mit einem gerissenen Mörder zu tun. „Nebeljagd“ ist mein erstes Buch von Julia Hofelich, dass ich den Vorgängerfall nicht kenne hat allerdings überhaupt nicht gestört. Die Autorin versteht es auf jeden Fall, die Spannung hochzuhalten und den Leser ein ums andere Mal auf eine falsche bzw. andere Fährte zu locken. Am Anfang fand ich die Geschichte zwar manchmal etwas verwirrend, mal geht es um den Mord an Ines Schneider, mal um den alten Fall um Vanessa und auch die vielen verschiedenen Dorfbewohner waren mir manchmal etwas zu viele. Ein, zwei Nebengleise hätte man für mich auch weglassen können. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt und ich war wie Linn mal von Jo Haugs Schuld und mal von seiner Unschuld überzeugt, obwohl sie ihre Meinung für meinen Geschmack manchmal etwas zu oft gewechselt hat, auch hier (genauso wie bei der ständigen Erwähnung ihres seit eines Unfalls versehrten Beins oder der lediglich freundschaftlichen Gefühle, die sie für ihren Kollegen Götz hegt) wäre für meinen Geschmack weniger mehr gewesen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn ich habe die Lektüre von „Nebeljagd“ wirklich genossen, es war spannend, atmosphärisch, unterhaltsam und wirklich gut geschrieben. Ich werde auch den ersten Fall von Dr. Linn Geller gerne noch „nachlesen“.


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