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Nebeljagd

Kriminalroman

Linn Geller Band 2

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Taschenbuch
In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte ...

Portrait

Julia Hofelich studierte zunächst Germanistik und Komparatistik, bevor sie zu Jura wechselte. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie als Rechtsanwältin und absolvierte ein Fernstudium zur Drehbuchautorin. Für ihre Kurzgeschichte Opfer wurde sie für den renommierten Glauser nominiert. Julia Hofelich ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 20.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17911-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/3,5 cm
Gewicht 384 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 22625
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Nebeljagd
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 12.03.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein gut geschriebener Krmi. Besser als das erste Buch Totwasser. Man kann das Buch fast nicht aus der Hand legen. Es fesselte mich von Anfang an bis zur letzten Seite. Sehr empfehlenswert!!

Ein brillianter Kriminalroman!!!
von Jasmin Henseleit aus Wuppertal am 24.02.2020

"Nebeljagd“ von Julia Hofelich und dem Verlag Bastei Lübbe ist der zweite Fall von Linn Geller,einer jungen Anwältin aus Stuttgart . Da ich den ersten Teil leider noch nicht kenne,wird dies zeitnah nach geholt,da mich dieser extrem spannende und sehr gute Kriminalroman von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Ich ... "Nebeljagd“ von Julia Hofelich und dem Verlag Bastei Lübbe ist der zweite Fall von Linn Geller,einer jungen Anwältin aus Stuttgart . Da ich den ersten Teil leider noch nicht kenne,wird dies zeitnah nach geholt,da mich dieser extrem spannende und sehr gute Kriminalroman von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Ich habe schon sehr viele Krimis gelesen in meinem Leben,aber "Nebeljagd"gehört definitiv mit zu den besten. Das Cover ist düster und farblich toll gestaltet,passend zum Krimi.Dies und der Klappentext haben meine Erwartungen übertroffen. Da die Autorin selbst aus dem Juristenbereich kommt,ist der Krimi sehr realistisch und somit bekommt man viele Eindrücke in das Leben einer Anwältin. Das ist ein sehr grosser Pluspunkt,neben einer extremen Spannung wurden hier die Protagonisten und Orte detailliert und perfekt beschrieben. So war ich mittendrin und konnte auch die Gefühle der jeweiligen Charactere sehr gut nachvollziehen. Die Kapitel haben eine angenehm kurze Länge,abwechslungsreich und der Spannungsbogen hält sich wirklich konstant. Die letzten 100 Seiten laden dann noch einmal richtig zum mitfiebern ein,das Ende hat mich richtig getroffen,mit dem ich absolut nicht gerechnet hätte. Der Schreibstil ist klasse.Julia Hofelich schreibt sehr flüssig,real,spannend und sehr unterhaltsam. Deswegen habe ich das Buch auch an einem Tag gelesen,da ich immer wieder durch Wendungen überrascht wurde,die richtig gut sind. Jinn Geller ist Anwältin,die mit ihrem Kollegen Götz Nowak eine Kanzlei in Stuttgart gegründet hat. Zwischen Linns Ermittlungen zum Fall Johannes Haug erfährt man einiges über das Privatleben der sehr symphatischen Anwältin. Auch das Verhältnis zu Nowak wird gut dargestellt,ausserdem lernt man auch ihn sehr gut kennen. Er ist ebenso sehr symphatisch und wie gesagt,die Gefühle beider Protagonisten kann ich hier sehr gut nachvollziehen. Linn hatte einen Unfall,deswegen hat sie Probleme mit einem Bein und eine Narbe im Gesicht,die immer wieder erwähnt wurde. Leider habe ich nichts genaues von dem Unfall herauslesen können,der im ersten Teil passiert ist.Aber das ist kein Problem,man kann "Nebeljagd"trotzdem ganz gut ohne Vorkenntnisse lesen.Aber dadurch wächst natürlich die Neugier auf den ersten Teil. Kurz zum Inhalt: Linn vertritt Johannes Haug, der Hauptverdächtige,der seine Pflegemutter Ines Schneider ermordet haben soll. Er wird dazu noch zu einem Verbrechen aus der Vergangenheit beschuldigt,bestreitet beide Morde aber immer wieder ab und beteuert seine Unschuld. Gerüchte und Vorurteile belasten Linns Mandanten und sie glaubt ebenfalls an einer skrupellosen Hetzjagd einer Dorfgemeinschaft. Sie will ihrem Mandanten um jeden Preis helfen und recherchiert deswegen auf eigene Faust. Sie kommt Geheimnissen auf die Spur,die mehr als erschreckend sind. Auch sie ist hin und hergerissen zwischen den Aussagen von Haug. Ich war ebenfalls sehr geteilter Meinung ,da ich auf eine Art Mitleid mit ihm empfunden habe. Aber auf der anderen Seite haben seine Aussagen mich nicht überzeugt und deswegen war dieser Kriminalroman einfach hervorragend zu lesen. Ich empfehle ihn definitiv weiter,richtig gut!

Grandioser zweiter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Königswinter am 27.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Nebeljagd“ ist der zweite Fall für die Anwältin Linn Geller. Bereits das erste Werk der Autorin Julia Hofelich konnte mich als Vielleserin im Krimi-Genre vollends begeistern. Sie hat es mit „Totwasser“ wunderbar geschafft mich in die Irre zu führen. Umso gespannter war ich natürlich, ob es ihr auch erneut gelingen würde. In „... „Nebeljagd“ ist der zweite Fall für die Anwältin Linn Geller. Bereits das erste Werk der Autorin Julia Hofelich konnte mich als Vielleserin im Krimi-Genre vollends begeistern. Sie hat es mit „Totwasser“ wunderbar geschafft mich in die Irre zu führen. Umso gespannter war ich natürlich, ob es ihr auch erneut gelingen würde. In „Nebeljagd“ vertritt Linn diesmal Jo Haug, für den die Karten durchaus schlecht stehen. Er ist sofort der Hauptverdächtige als seine Pflegemutter in seinem Heimatort tot aufgefunden wird, gestorben an einer Überdosis Insulin. Der Insulinpen wurde bei Haug gefunden, er wurde außerdem gesehen als er den Tatort fluchtartig verließ und das ganze Dorf ist sich sicher, er ist ein Mörder. Es gibt durchaus Mandanten, die einfacher zu vertreten sind. Als Haug seitens der Staatsanwaltschaft auch noch eines weiteren abscheulichen Verbrechens aus der Vergangenheit beschuldigt wird, bekommt es selbst Linn als seine Anwältin mit der Angst zu tun. Die beiden Hauptcharaktere (Linn und Götz) wurden von Julia Hofelich wie bereits im ersten Teil mit viel Liebe zum Detail und einiger Ecken und Kanten gezeichnet, die dazu führten, dass ich sie direkt ins Herz geschlossen hatte. Die Figurentiefe hat die Autorin im zweiten Teil genauso fortgeführt. Die beiden sind sehr authentisch und handeln glaubwürdig. Auch die anderen Charaktere waren so toll ausgearbeitet, dass ich zu jedem eine Meinung hatte. Keiner von ihnen war mir egal. Ich wusste, wen ich mag und wen ich nicht mag. Nur bei Haug war ich hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Abscheu, da ich einfach nicht wusste, ob er die Wahrheit sagt. So ging es auch Linn Geller, die bei ihren Ermittlungen auf viel Gegenwehr in der Dorfgemeinschaft trifft: „Was genau hatte sie eigentlich herausgefunden, dass die Leute so gegen sie aufbrachte? War es wirklich nur die Tatsache, dass sie Haug vertrat?“ Der Fall Jo Haug hat eine unheimliche Sogwirkung auf mich gehabt. Schlag auf Schlag kamen neue Fakten hinzu, die vieles, was man zu glauben wusste, wieder in Frage stellten. Ich habe immer wieder meine Meinung geändert und wusste beim Lesen irgendwann gar nicht mehr, was ich glauben sollte. Ich kam einfach gar nicht zum Durchatmen. Fasziniert, angeekelt und gespannt, habe ich die Seiten gelesen. Fasziniert von Linns Mut und Beharrlichkeit, angeekelt aufgrund der teils sehr realistisch beschriebenen Leichen und gespannt, ob ich meiner Meinung noch trauen kann, obwohl mich die Autorin mit neuen Erkenntnissen bei den Ermittlungen ständig wieder verunsicherte. Dass die Autorin hervorragend schreibt, habe ich bereits im ersten Teil erfahren. Auch in „Nebeljagd“ gefiel mir der Schreibstil wieder richtig gut. Flüssig, bildlich, klar, ohne Längen aber mit einer Detailtiefe, die immer die richtige Atmosphäre und Stimmung bei mir erzeugte - und das alles ohne stilistische Mittel wie Zeit- oder Perspektivwechsel – die einzige Ausnahme bildet der Prolog. Obwohl es mich bei vielen Autoren langweilt, wenn der Stil zu monoton gehalten ist, fand ich es hier genau richtig. Die Spannung war so schon kaum zu ertragen. ;-) Dieser Krimi ist voll von Wendungen, Lügen, düsteren und beklemmenden Szenen. Es geht hier nicht nur um Mord. Es geht um viel, viel mehr! Leider kann ich nichts davon verraten, da die Gefahr zu spoilern einfach zu groß ist. Ich kann aber sagen, dass ich fantastisch unterhalten wurde und vom Ende absolut begeistert bin. Julia Hofelich hat jedes Detail, jedes noch so kleine Indiz und jede verdächtige Szene lückenlos erklärt. Oft ist es so, dass man im Genre Krimi und Thriller Logiklücken findet oder manche Dinge einfach unklar bleiben. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich mag das absolut nicht. Ich finde es toll, wie alles ineinander greift und nichts ohne Bedeutung zurückbleibt. Wirklich kein Absatz war hier zu viel oder zu wenig! Perfekt! In meinen Augen hat sich die Autorin zum ersten Teil noch einmal gesteigert. Wenn ich könnte, würde ich mehr als fünf Sterne vergeben!