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Brunzkachl

Ein München-Krimi

Herbert »Berti« Wamprechtshammer,­ Hauptkommissar bei der Münchner Mordkommission, erholt sich von einem formidablen Hexenschuss. Doch die Ruhe währt nicht lang, denn seine Kollegen Sigi Leininger und Theresa Gruber brauchen ihren Chef. Grund: ein grausiger Leichenfund am Fluss durch die »schönste Stadt der Welt«. Wer hat dem armen Kerl nur sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und ihm zuletzt bei lebendigem Leib das Herz rausgeschnitten? Und was haben ein zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Steuerbeamtin damit zu tun? Wamprechtshammer und sein Team sind gefordert. Aber ohne das gewisse Quantum Münchner Gemütlichkeit läuft beim Berti gar nichts, denn wer ermittelt schon gerne hungrig und durstig?
Portrait
Rolf Mai, geb. 1966 in München, arbeitete als Grafiker und Redakteur, studierte Marketing und machte sich mit einer eigenen Kommunikationsagentur selbstständig. Mit dem Schreiben begann er, weil ihm nahegelegt wurde, doch nicht immer nur zu sagen: »Da könnte man echt ein Buch drüber schreiben!«, sondern es einfach zu tun. Heraus kam »Brunzkachl«, sein Romandebüt. Derzeit schreibt er am Drehbuch für die geplante Verfilmung 2020/21.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96311-094-8
Verlag Mitteldeutscher Verlag
Maße (L/B/H) 20,1/13,1/2,3 cm
Gewicht 345 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Der erste spannende Fall für Kriminalhauptkommissar Wamprechtshammer
von Anja L. von "books and phobia" am 16.09.2019

Wenn ich etwas für mich entdeckt habe, dann Krimis, die sich gerne einmal selbst auf die Schippe nehmen und mir als Leser, nicht nur spannende Fälle, sondern auch ein bisschen Unterhaltung bieten. Genau so ein Krimi erwartete mich in „Brunzkachl“, welcher der erste Band einer neuen Reihe ist. Darf ich vorstellen, Herber... Wenn ich etwas für mich entdeckt habe, dann Krimis, die sich gerne einmal selbst auf die Schippe nehmen und mir als Leser, nicht nur spannende Fälle, sondern auch ein bisschen Unterhaltung bieten. Genau so ein Krimi erwartete mich in „Brunzkachl“, welcher der erste Band einer neuen Reihe ist. Darf ich vorstellen, Herbert Wamprechthammer, seines Amtes Kriminalhauptkommissar in München und leidenschaftlicher Genießer von guten Essen und einem kühlen Bier. Gerade aus der Reha entlassen und noch immer etwas von seinem Bandscheibenvorfall erholt, lernte ich ihn und sein Gemüt erst einmal kennen. Wer einen verschrobenen älteren Mann erwartet, dem darf ich sagen, das der Herbert, bzw. Berti, wie ihn alle nennen, ein ausgefuchster Kerl ist. Er ist mit der Zeit gegangen, sträubt sich nicht gegen Computer, Technik & Co. und führt eine freundschaftliche Beziehung zu seiner Ex-Freu, die nun mit einer anderen Dame zusammen ist. Es ist gerade zu erfrischend zu erleben, wie er sein Leben bestreitet, denn das enthielt so einige Überraschungen, die ich nicht kommen sah. Gleich vorab muss ich allerdings sagen, das man die Handlungen in keinstem Fall als realistisch ansehen dürfte. Es wäre zwar teilweise sehr gut, für das Arbeiten miteinander, denn im Buch gingen die Kollegen von Berti sehr herzlich miteinander um und fühlten sich daher wie eine große Familie an. Wie es eigentlich in Präsidien aussieht, kann man sich denken. Diese Herzlichkeit wurde jedoch damit auf die Spitze getrieben, dass Berti oder einer seiner Kollegen, auch mal mit ein paar Bierchen intus das Auto oder das Fahrrad nicht stehen ließen. Da ich aber ab der ersten Seite wusste, dass man hier die deutschen Gegebenheiten etwas verulkte, nahm ich es hin. Trotzdem rate ich vorsichtshalber mal, dies nicht nachzumachen. Die Hauptfigur war somit schon mal sympathisch, da war die große Frage nur, ob dies auch die Story kann. Ja, sie konnte überzeugen. Lernte ich anfangs den Kommissar und sein Revier etwas besser kennen, ging es schon bald in den Fall. Dieser wirkte überraschend grausam, aber auch gut durchdacht und sehr informativ. Tatsächlich gab es Szenen, wo ich völlig erstaunt dasaß und das Gelesene erst einmal sacken lassen musste, nur um dann interessante Fakten zu erlesen. Der Spagat zwischen Humor und Krimi war zwar dabei etwas krasser, aber immer noch gut ausgewogen. Besonders das Ende, welches eine Verlagsmitarbeiterin als äußerst heftig beschrieb, war für mich ehrlich gesagt, mal erstaunlich realitätsnah. Genaueres wird nicht gesagt, aber es gibt ein Happy End, das nicht für alle happy endet. Trotzdem wirkte das Buch auf mich rundum gelungen und schaffte es mit seinen pfiffigen Ideen, den interessanten Charakteren und packenden, aber auch unterhaltenden Schreibweise zu überzeugen. Der Krimi-Fan in mir schreit: „Fortsetzung, Fortsetzung!“ Zum Glück folgt diese. Mein Fazit Dieser Krimi hatte es gewaltig in sich. Damit meine ich nicht nur die deftigen Speisen, die Berti in den fast 300 Seiten zu sich nahm, sondern auch den zu lösenden Fall, der das ein oder andere „OMG!“ herauspurzeln ließ. Doch zum Glück gab es auch einen hohen Unterhaltungswert, der mir ein paar Lacher entlocken konnte. Somit ein toller Mix, der lesenswert ist und den man so schnell nicht vergisst.