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Sonne und Beton

Ungekürzt.

Felix Lobrecht

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Beschreibung

Ein heißer Sommer. Vier Jungs in den Hochhausschluchten der Großstadt. Eine folgenschwere Entscheidung.

In seinem von der Kritik gefeierten Debütroman erzählt Felix Lobrecht in schnellen Dialogen voller Witz eine Geschichte mitten aus der sozialen Realität der Häuserblocks, wo Gewalt und Langeweile den Alltag prägen.


Felix Lobrecht, geboren 1988, wuchs mit zwei Geschwistern bei seinem alleinerziehenden Vater in Berlin-Neukölln auf. Er begann bereits als Jugendlicher Geschichten zu schreiben. Seit 2010 tritt er regelmäßig auf Poetry Slams auf. Heute ist er Autor, Stand-Up-Comedian und einer der erfolgreichsten Slampoeten. Er wurde 2018 mit dem "Deutschen Comedypreis" in der Kategorie "Bester Newcomer" ausgezeichnet.

Produktdetails

Verkaufsrang 1001
Medium CD
Sprecher Felix Lobrecht
Spieldauer 262 Minuten
Erscheinungsdatum 04.10.2019
Verlag Lübbe Audio
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783785780671

Buchhändler-Empfehlungen

Iris Lieten, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Authentisch und schmerzhaft! Der erfolgreiche Poetryslamer Felix Lobrecht skizziert gekonnt das Leben auf der Straße und besticht mit seinen schnellen Dialogen! Lesenswert.

Eine Geschichte aus Berlins multikulturellsten Bezirk, die nicht authentischer sein könnte

Kelly Kittel, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Felix Lobrecht hat es bis an die Spitze der deutschen Comedy-Szene geschafft, trotz aller Widrigkeiten die ihm in seiner Kindheit und Jugend im Berliner Stadtteil Neukölln begegnet sind. Sonne und Beton ist eine authentische Geschichte, die spannend und manchmal auch witzig ist, aber auch weh tut. Der Slang ist am Anfang etwas anstrengend, man gewöhnt sich aber daran. Das Ende hält einen fiesen Cliffhanger bereit. Eine Verfilmung des Buches ist bereis in Planung. Ich freue mich darauf.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
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„Sonne und Beton“ ist ein schnörkelloses Buch, dass auf unkompliziertem Niveau, die Komplexität einer Parallelgesellschaft darstellt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 06.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Viele Wege führen derzeit zu Felix Lobrecht. Als Comedian hat er es geschafft, die Gunst einer aufgeklärten, jungen Zielgruppe zu gewinnen und somit die intellektuelle Opposition zu Oliver Pocher zu bilden. Felix wohnt als reicher, weißer, blonder Deutscher im eher interkulturell und mittelgutsituiert geprägten Kreuzberg. Felix ... Viele Wege führen derzeit zu Felix Lobrecht. Als Comedian hat er es geschafft, die Gunst einer aufgeklärten, jungen Zielgruppe zu gewinnen und somit die intellektuelle Opposition zu Oliver Pocher zu bilden. Felix wohnt als reicher, weißer, blonder Deutscher im eher interkulturell und mittelgutsituiert geprägten Kreuzberg. Felix ist das Rich Kid on the Block. Das war nicht immer so. Aufgewachsen ist er in Gropiusstadt, einem Ortsteil Berlin-Neuköllns, dessen Trübsal verursachende Bauhaus-Plattenbauten im Stadtbild eitern, wie ein offener Abszess - nur einen Bezirk und siebzehn Gehaltsklassen von seiner Wohnung am Kotti entfernt. Und wahrlich, auch der Kotti ist kein rosarotes Supercandy Pop-Up Museum. Hier teilt sich der Schawarma-essende-Gutmenschen-Kosmos den Bürgersteig mit Obdachlosen und Heroinspritzen. Öffentlichkeitswirksam wird diese Ko-Existenz gerne romantisiert. Im Gropiusstadt geht das nicht. So erzählt es Felix in seinem Roman „Sonne und Beton“. Bandenkriminalität, Schlägereien, Drogenhandel und minderjährige Kleinkriminelle prangen im Inventar des sozialen Ghettos. Wer hier aufwächst, der ist von einer akademischen Laufbahn und solidem Einkommen so weit entfernt wie Pietro Lombardi vom Pulitzer Preis. Lukas, Felix Protagonist, möglicherweise Alter-Ego, lebt mit seinem Vater und drei Kumpels in der Tristesse dieses Mikrokosmos. Er ist Teil des Perspektiven verschlingenden Geschwürs und kontinuierlich damit beschäftigt, Ärger aus dem Weg zu gehen, irgendwie an Geld zu kommen und die andauernde Langeweile mit Alkohol und Gras zu füllen. Felix schildert in seiner Geschichte, dass all jene populistischen Erklärungen, die privilegierte Jürgens gerne propagieren, Bullshit sind. „Die“ hätten auch keine lukrativeren Perspektiven, wenn sie nicht so oft geschwänzt hätten. „Die“ können nicht einfach arbeiten gehen, um besseres Geld zu verdienen und einen höheren Lebensstandard zu erreichen, weil „die“ oftmals nicht die Chance bekommen, sich zu beweisen. Kein Geld, keine Bildung, keine Qualifikationen, kein (guter) Job, kein Geld. Ein ewig währender Teufelskreis, der Vorurteile schürt. Es ist nicht nur für die Comedy-Szene wichtig, dass Lobrecht den Fahrstuhl aus der Hölle der Stigmatisierung gefunden hat. Es ist für die breite Masse wichtig, eine authentische Aufklärung darüber zu bekommen, dass das Leben in Armut nicht immer selbstverschuldet ist und, dass man nicht so ohne Weiteres ein frommer Wohlstandsbürger wird. Und es ist wichtig, all jenen, die sich immer noch in der Situation befinden, zu zeigen, dass es doch Hoffnung gibt. Dass man es, wie Felix Lobrecht, schaffen und hässliche, dafür absurd teure, Gucci-Shirts tragen kann. „Sonne und Beton“ ist ein schnörkelloses Buch, dass in realistischer Sprache und unkompliziertem Niveau, die Komplexität, Probleme und Aussichtslosigkeit einer Parallelgesellschaft nahelegt. 2018 erschienen, sind Fleix niedergeschrieben Worte die Insignien einer Gesellschaft, die noch lange nicht gelernt hat, was zielorientierte Problembehandlung ist. 2020 ist die Temperatur der Kriegsführung gegen währende Missstände jedoch glücklicherweise gestiegen, sodass „Sonne und Beton“ ein immer noch zeitloser Lektürebegleiter ist.

Eine bemitleidenswerte Jugend
von Thala am 25.03.2020

Zum Inhalt: Lukas ist ein Jugendlicher aus Neukölln. Zusammen mit seinen Kumpels hängt er tagtäglich ab. Der Alltag im Häuserblock ist geprägt von Langeweile, Gewalt und Drogenkonsum. Weder Lukas noch seine Freunde haben Ambitionen, sich durch Bildung ein besseres Leben zu verwirklichen. Stattdessen planen sie ihren ersten große... Zum Inhalt: Lukas ist ein Jugendlicher aus Neukölln. Zusammen mit seinen Kumpels hängt er tagtäglich ab. Der Alltag im Häuserblock ist geprägt von Langeweile, Gewalt und Drogenkonsum. Weder Lukas noch seine Freunde haben Ambitionen, sich durch Bildung ein besseres Leben zu verwirklichen. Stattdessen planen sie ihren ersten großen Raubzug. Meine Meinung: Felix Lobrecht hat dieses Buch wirklich großartig mit Berliner Mundart gelesen. Die Geschichte hat mich allerdings ganz schön runtergezogen. Ich hatte das Gefühl, ich höre eine RTL 2-Reportage in Hörbuchform. Lukas hat nämlich keinerlei Ambitionen, seinen Schulabschluss zu machen und eine Ausbildung oder Studium anzustreben. Im Mittelpunkt stehen seine Freunde und der schnelle Kick in Form von Drogen. Er hängt tagtäglich mit seinen Freunden, die ebenfalls nur Schwachsinn im Kopf haben ab. Lukas ist die Art von Kind, die man sich nicht als Freund der eigenen Kinder wünscht. Das Leben in der Unterschicht ist zwar gut beschrieben, ich hätte mir aber eine positive Wendung gewünscht. Pustekuchen. Lukas bereut es noch nicht einmal, die eigene Schule beklaut zu haben. Während des ganzen Buchs habe ich auf eine Wendung zum Guten gewartet und dann war das Buch plötzlich zuende. Ich kann nur hoffen, dass dieses Buch nicht exemplarisch für die junge Generation ist. Ich meine, auf der einen Seite Greta Thunberg, auf der anderen Seite Lukas aus Neukölln, der ständig schwänzt und Scheiße baut?

Einfach genial
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn man Felix als Comedian kennt und seinen Podcast hört, kriegt man hier und da etwas von seiner Kindheit und Jugend mit. Deswegen hat auch dieses Buch großes Interesse geweckt. Jedoch ist dieses Buch etwas ganz anderes. Es beinhaltet zwar autobiografische Szenarien, ist aber trotzdem auch einfach eine frei erfundene Geschicht... Wenn man Felix als Comedian kennt und seinen Podcast hört, kriegt man hier und da etwas von seiner Kindheit und Jugend mit. Deswegen hat auch dieses Buch großes Interesse geweckt. Jedoch ist dieses Buch etwas ganz anderes. Es beinhaltet zwar autobiografische Szenarien, ist aber trotzdem auch einfach eine frei erfundene Geschichte. Die Jugendlichen kommen sehr authentisch rüber, was vor allem durch den Slang bewirkt wird. Es ist keinesfalls langatmig, sondern eigentlich das genaue Gegenteil: es hätte ruhig ein wenig länger sein können. Genau das ist auch mein einziger Kritikpunkt, denn das Ende ist in gewisser Weise offen. Die Haupthandlung wird zwar über Umwege noch beendet, jedoch öffnet sich kurz vor Ende ein weiteres Problem, das nicht behoben wird. Insgesamt ist es trotzdem einfach genial. Man kann sich gut in Lukas hineinversetzen, auch wenn er keine Berührungspunkte zum eigenen Leben bietet. Auf jeden Fall lesenswert!

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