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Heavy Metal

Wie wir die Mauer wegrockten

Nick Lubens

(4)
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Beschreibung

Karl-Marx-Stadt 1988:
Weit weg von Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR und in Leipzig gründen vier Zehntklässler in der Provinz eine Heavy Metal-Band. Was als Akt jugendlicher Experimentierfreude und pubertärer Rebellion gegen die starren Regeln der Gesellschaft beginnt, wächst den vier jungen Männern schon bald über den Kopf. Unversehens geraten sie in das Visier der Staatsorgane und setzen ihre Zukunftsaussichten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies aufs Spiel. Und zu allem Überfluss gibt es da noch die Verlockungen dieses faszinierenden anderen Geschlechts...

Ich wurde in einem Land geboren, das es nicht mehr gibt. Keine Kunst, sagen Sie? Kommt öfter vor? OK. Punkt für Sie. Aber ich wurde auch in einer Stadt geboren, die es nicht mehr gibt. Da kennen Sie auch jemanden? Na gut. Aber in meiner Geburtsstadt stehen noch alle Häuser und es leben noch viele Menschen da. Genau. Das ist jetzt schon kniffliger, oder? Punkt für mich, nehme ich an.

Irgendwann, nachdem es meine Geburtsstadt nur noch in meinem Pass gab, habe ich den Sprung in die weite Welt gewagt und seitdem meinen Fußabdruck in zahllosen deutschen und nichtdeutschen Städten hinterlassen. Und dann bin ich im Westen hängengeblieben, wo ich heute fröhlich vor mich hin schreibe.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 11.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7485-4195-0
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,9 cm
Gewicht 574 g
Auflage 8. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Da kann die Wende kommen!

Silvia Patricia Heß, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein unterhaltsamer Roman über eine Gruppe junger Männer, die eine Musikband gründen, um gegen die Gesellschaft der DDR zu rebellieren. Mit Wortwitz und lockeren Dialogen wird ihre Geschichte erzählt. Es macht Spaß das Buch mit seinem flotten Erzählstil zu lesen.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein tolles Stück Zeitgeschichte, aus den letzten Tagen der DDR
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: Karl-Marx-Stadt 1988: Weit weg von Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR und in Leipzig gründen vier Zehntklässler in der Provinz eine Heavy Metal-Band. Was als Akt jugendlicher Experimentierfreude und pubertärer Rebel... Klappentext: Karl-Marx-Stadt 1988: Weit weg von Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR und in Leipzig gründen vier Zehntklässler in der Provinz eine Heavy Metal-Band. Was als Akt jugendlicher Experimentierfreude und pubertärer Rebellion gegen die starren Regeln der Gesellschaft beginnt, wächst den vier jungen Männern schon bald über den Kopf. Unversehens geraten sie in das Visier der Staatsorgane und setzen ihre Zukunftsaussichten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies aufs Spiel. Und zu allem Überfluss gibt es da noch die Verlockungen dieses faszinierenden anderen Geschlechts... Fazit: Durch den Klappentext war mein Interesse an dieser Geschichte geweckt. Schließlich habe ich den Mauerfall miterlebt und mich interessierte brennend, was die Staatsorgane der DDR noch gegen eine junge Band unternehmen. Zukunft im Arbeiter- und Bauernstaat in dieser Zeit? Was wurde da noch an Druck ausgeübt und den Menschen versprochen? Kaum mit der Geschichte begonnen, war ich schon mitten im Leben von Thilo und seinen Freunden. Nach einem Heavy Metal-Konzert sind die jungen Männer begeistert und gründen kurz darauf ihre eigene Band, da ihnen die Musik so zusagt. Kurz danach beginnt der Ärger, da sowohl die Musik, als auch das veränderte Auftreten negativ auffällt. Lange Haare und Kritik am System sind natürlich ein Ärgernis und so müssen die Freunde einiges auf sich nehmen. Ihr Mut, ihr Zusammenhalt und ihre Freundschaft haben mich begeistert. Doch ich will nicht zu viel verraten, lest die Geschichte bitte selbst, es lohnt sich. Mir hat der lockere und flüssige Schreibstil sehr gut gefallen, so dass ich leider viel zu schnell am Ende der Geschichte angekommen war. Ich bin jetzt gespannt auf den zweiten Teil. Die Charaktere waren sehr authentisch gezeichnet und ich konnte ihr Denken und Fühlen sehr gut nachvollziehen. Sie befanden sich im richtigen Alter, um rebellisch zu sein und das System zu hinterfragen, so dass sie durchgehend glaubwürdig erschienen. Die Dialoge zwischen den Freunden haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht, da sie mit der richtigen Prise Humor gespickt waren. Ich habe wieder viele Einblicke in das Leben der ehemaligen DDR erhalten und kann mir jetzt besser vorstellen, wie viele Ängste und Sorgen die Menschen auch in den letzten Tagen der DDR noch hatten. Auch als die DDR schon in den letzten Zügen lag, wurden die Menschen noch bespitzelt und bedroht. Dem Autor ist es gelungen, dies mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger in eine Geschichte zu verpacken, die mich begeistern konnte. Ich habe jede Seite gerne gelesen und mich trotz der Ernsthaftigkeit des Themas an vielen Stellen amüsiert. Toll gemacht. Mir hat der Roman so gut gefallen, dass ich ihn garantiert noch einmal lesen werde. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Absolut lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bei „ Heavy Metal- Wie wir die Mauer wegrockten“ von Nick Lubens handelt es sich um einen Roman. 1988 Karl-Marx-Stadt: Vier Zehntklässler in der Provinz gründen, weit weg von der Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR, eine H... Bei „ Heavy Metal- Wie wir die Mauer wegrockten“ von Nick Lubens handelt es sich um einen Roman. 1988 Karl-Marx-Stadt: Vier Zehntklässler in der Provinz gründen, weit weg von der Mauer, Stacheldraht, der Politprominenz in Berlin und den politischen Aktionen der anwachsenden Opposition in der Hauptstadt der DDR, eine Heavy Metal-Band. Den vier jungen Männern wächst, die jugendliche Experimentierfreude und pubertäre Rebellion gegen die starren Regeln der Gesellschaft, schon bald über den Kopf. Da sie ins Visier der Staatsorgane geraten, setzen sie ihre Zukunftsaussichten im sozialistischen Arbeiter- und Bauernparadies aufs Spiel. Dazu kommt noch die Verlockung des anderen Geschlechts. Durch den lockeren, lässigen und flüssigen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Roman sehr gut lesen. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Dies lag auch daran, dass der Plot sehr ausgefallen , interessant und absolut lesenswert ist. Dieser Roman ist in der Ich – Form geschrieben, dadurch wirkt alles sehr realistisch und ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass diese Geschichte tatsächlich so stattgefunden haben könnte. Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch und werden sehr gut beschrieben. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Ihr Mut, ihre Energie, ihre Rebellion- wird sehr verdeutlicht. Als Westdeutsche habe ich hier sehr viel über das Leben in der DDR erfahren. Viele humorvolle Szenen, die mich zum Schmunzeln oder zum Lachen gebracht haben sind das Tüpfelchen auf dem i. Ich empfehle dieses Buch weiter.

Ein Stück Zeitgeschichte, verpackt in einem wunderbaren, humorvollen Roman!
von Minni28 aus Abtswind am 23.10.2019

Vier Jungs aus einer zehnten Klasse beschließen eine Heavy Metal Band zu gründen. Allerdings nicht in einer großen Stadt, sondern in der Provinz der DDR. Sie lieben diese Art der Musik und können so ein bisschen gegen die festen und steifen Regeln rebellieren. Damit bekommen sie natürlich die Macht des Staates zu spüren. Sie han... Vier Jungs aus einer zehnten Klasse beschließen eine Heavy Metal Band zu gründen. Allerdings nicht in einer großen Stadt, sondern in der Provinz der DDR. Sie lieben diese Art der Musik und können so ein bisschen gegen die festen und steifen Regeln rebellieren. Damit bekommen sie natürlich die Macht des Staates zu spüren. Sie handeln sich so manchen Ärger ein und diese Sache mit dem weiblichen Geschlecht ist auch alles andere als einfach..... Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Ich mochte diesen lockeren, lässigen und flüssigen Schreibstil richtig gerne. Die Protagonisten hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Ich fand sie richtig mutig. Sie haben ihren Traum verfolgt ohne sich Gedanken zu machen, ob sie irgendwie anecken könnten. Als Westdeutscher kann man sich das eigentlich gar nicht vorstellen, wie das Leben in der ehemaligen DDR so war. Bei uns musste man sich nicht ewig anstellen und wenn man etwas kaufen wollte, ist man einfach in den nächsten Laden. Ich finde dieses Buch wirklich lesenswert. Man erfährt so einiges und das alles mit einer Portion Humor. Ich habe mich oft bei einem Lachen oder mit einem Grinsen im Gesicht erwischt. Eine absolut grandiose Geschichte! Ich bin begeistert! Lest dieses Buch!!!

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