Warenkorb

Wie ausgewechselt

Verblassende Erinnerungen an mein Leben

Patrick Strasser ist 1975 in München geboren – im Klinikum Harlaching, nur einen Steinwurf von der Säbener Straße entfernt, wo der FC Bayern heute seinen Sitz hat. Seit 1983 verfolgt er die Spiele der Bayern im Stadion; beim ersten Mal traf Sören Lerby zum 1:0 gegen Dortmund in den Winkel – und in sein Herz. Einst Kurve, nun Pressetribüne: Seit 1998 arbeitet Strasser als Redakteur bei der Münchner Abendzeitung. Nicht immer war er einer Meinung mit Manager Uli Hoeneß, den er seit Jahren kennt und begleitet – doch Auseinandersetzung belebt das Geschäft.
Rudi Assauer, geboren 1944 in Altenwald/Saar, aufgewachsen im Ruhrgebiet, hat den deutschen Fußball über 45 Jahre als Spieler und besonders als Manager intensiv geprägt. In seiner zweiten Amtszeit von 1993 bis 2006 führte er den FC Schalke 04 an die Spitze des europäischen Fußballs. 1997 gewann der Verein den UEFA-Cup, wurde 2001 und 2002 Pokalsieger und mit der Vier-Minuten-Meisterschaft 2001 »Meister der Herzen«. Für seinen Verein ließ Assauer 2001 das modernste Mehrzweckstadion Europas errichten, das auch nach seinem Rücktritt 2006 mit seinem Namen verbunden bleibt.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 16.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7423-1165-8
Verlag Riva Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/14,6/3,2 cm
Gewicht 377 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 32612
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,99
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
6
0
0
0
0

Die Danduhr der Erinnerung - mit Tiefenbewegung !
von Schnüssken am 22.03.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist natürlich auch eine gelungene Würdigung des Lebenswerks Rudi Assauers. Aber nahe geht es, weil es zeigt, dass die Diagnose Alzheimer jeden treffen kann und wie radikal die Krankheit das Leben für immer verändert. Im 1. Kapitel 'Mein Leben mit der Krankheit' wird eindrucksvoll beschrieben, wie sich bei Rudi Assaue... Das Buch ist natürlich auch eine gelungene Würdigung des Lebenswerks Rudi Assauers. Aber nahe geht es, weil es zeigt, dass die Diagnose Alzheimer jeden treffen kann und wie radikal die Krankheit das Leben für immer verändert. Im 1. Kapitel 'Mein Leben mit der Krankheit' wird eindrucksvoll beschrieben, wie sich bei Rudi Assauer erste Zeichen von Alzheimer immer mehr verdichteten, schlimmer wurden und die Krankheit immer mehr Besitz von ihm ergriff. Etwa wenn die Familie ihm das Handy wegnnehmen musste, weil er falsche Nummern eintippte und nachts wildfremde Menschen anrief. Oder als einmal sein Wagen mitten auf der Strasse stehen blieb, weil er den falschen Kraftstoff getankt hatte. All das macht betroffen. Man stellt sich als Leser im Prinzip die gleichen Fragen, die auch sein langjähriger Freund Hub Stevens in seinem Vorwort zum Buch aufwirft: Wie wird es mir einmal gehen? Was ist, wenn auch ich Alzheimer bekomme? Und obwohl nach dem ersten Kapitel in den folgenden lebendig und interessant nochmal die erfolgreiche Karriere Assauers beleuchtet wird, wirkt dies im Angesicht der Krankheit fast nebensächlich. Um diese geht es dann nochmals im letzten Kapitel, welches eine Art Ausblick ist. Man erlebt hier einen Mann, der noch vor Jahren gefeiert im Mittelpunkt stand und nun auf die reine Existenz zurückgeworfen ist. Fast schon ängstlich stellt er dort Fragen wie: Was wird aus mir? Bleiben mir noch ein paar lebenswerte Jahre? Wie wird es meine Familie verkraften? Fazit: Durch die vielen Fotos und Anekdoten ist es auch ein schönes Fußballbuch. Aber es ist weit mehr als das. Dich die Schilderung der Krankheit Rudi Assauers wie man angeregt nachzudenken über sich, die eigene Gesundheit, die Angehörigen und Freunde - und vor allem darüber, was wirklich wichtig ist im Leben.

Wie ausgewechselt.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 27.02.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was früher verpönt war, wird heute zur Selbstverständlichkeit. Offen über Erkrankungen reden. Auch über eine, vor der sich die Menschen fürchten, Demenz. Mit dem Namen Rudi Assauer bringt man nicht nur die Arena „Auf Schalke“ in Verbindung, er war auch immer ein Mann des öffentlichen Lebens, präsent, provokativ, einer der ... Was früher verpönt war, wird heute zur Selbstverständlichkeit. Offen über Erkrankungen reden. Auch über eine, vor der sich die Menschen fürchten, Demenz. Mit dem Namen Rudi Assauer bringt man nicht nur die Arena „Auf Schalke“ in Verbindung, er war auch immer ein Mann des öffentlichen Lebens, präsent, provokativ, einer der Lauten. Doch es wurde langsam stiller um ihn. Als sich die Blackouts häuften, brachte die Diagnose Alzheimer letztendlich Klarheit, es war eine bittere Wahrheit. Gemeinsam mit Patrick Strasser, Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, hat er das Buch „Wie ausgewechselt“ über und gegen das Vergessen herausgebracht. Es ist eine bewegende Autobiografie entstanden, mit vielen Rückblenden und Erinnerungen an ein erfülltes Leben. Die letzte Reise des Rudi Assauers ist die Reise ins Vergessen.

Ehrlich!!
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 27.02.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rudi Assauer hat als Fussballer und Mensch polarisiert.Den einen war er zu machohaft,den anderen zu laut.Egal,wer was gesagt hat,er war immer ehrlich.Und er ist wie kein zweiter das Gesicht des Profifussball.Von ganz unten kommend nach ganz oben,wo der Mensch nicht zählt,sondern Geld und Macht.Er hat Fehler gemacht,sicher,aber e... Rudi Assauer hat als Fussballer und Mensch polarisiert.Den einen war er zu machohaft,den anderen zu laut.Egal,wer was gesagt hat,er war immer ehrlich.Und er ist wie kein zweiter das Gesicht des Profifussball.Von ganz unten kommend nach ganz oben,wo der Mensch nicht zählt,sondern Geld und Macht.Er hat Fehler gemacht,sicher,aber er steht dazu.Das finde ich grossartig.Das ihn nun diese heimtückische Krankheit trifft,hat er sicher nicht verdient.Und doch geht er offensiv damit um.Auch dafür gebührt ihm Respekt.Den Respekt aller Fussballfanatiker hat er sowieso.Ein Rauhbein,ein Charmeur,eine ehrliche Haut.Sportkarikaturist Härringer hat übrigens zu diesem Thema eine sehr liebenswerte,respektvolle Zeichnung gemacht,die die Sache auf den Punkt bringt.Bleibt nur zu sagen,Glückauf,Rudi!