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Wie ausgewechselt

Verblassende Erinnerungen an mein Leben

Patrick Strasser, Rudi Assauer

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 16.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7423-1165-8
Verlag Riva
Maße (L/B/H) 21,6/14,6/3,2 cm
Gewicht 374 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 166586

Kundenbewertungen

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Die Danduhr der Erinnerung - mit Tiefenbewegung !
von Schnüssken am 22.03.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist natürlich auch eine gelungene Würdigung des Lebenswerks Rudi Assauers. Aber nahe geht es, weil es zeigt, dass die Diagnose Alzheimer jeden treffen kann und wie radikal die Krankheit das Leben für immer verändert. Im 1. Kapitel 'Mein Leben mit der Krankheit' wird eindrucksvoll beschrieben, wie sich bei Rudi Assaue... Das Buch ist natürlich auch eine gelungene Würdigung des Lebenswerks Rudi Assauers. Aber nahe geht es, weil es zeigt, dass die Diagnose Alzheimer jeden treffen kann und wie radikal die Krankheit das Leben für immer verändert. Im 1. Kapitel 'Mein Leben mit der Krankheit' wird eindrucksvoll beschrieben, wie sich bei Rudi Assauer erste Zeichen von Alzheimer immer mehr verdichteten, schlimmer wurden und die Krankheit immer mehr Besitz von ihm ergriff. Etwa wenn die Familie ihm das Handy wegnnehmen musste, weil er falsche Nummern eintippte und nachts wildfremde Menschen anrief. Oder als einmal sein Wagen mitten auf der Strasse stehen blieb, weil er den falschen Kraftstoff getankt hatte. All das macht betroffen. Man stellt sich als Leser im Prinzip die gleichen Fragen, die auch sein langjähriger Freund Hub Stevens in seinem Vorwort zum Buch aufwirft: Wie wird es mir einmal gehen? Was ist, wenn auch ich Alzheimer bekomme? Und obwohl nach dem ersten Kapitel in den folgenden lebendig und interessant nochmal die erfolgreiche Karriere Assauers beleuchtet wird, wirkt dies im Angesicht der Krankheit fast nebensächlich. Um diese geht es dann nochmals im letzten Kapitel, welches eine Art Ausblick ist. Man erlebt hier einen Mann, der noch vor Jahren gefeiert im Mittelpunkt stand und nun auf die reine Existenz zurückgeworfen ist. Fast schon ängstlich stellt er dort Fragen wie: Was wird aus mir? Bleiben mir noch ein paar lebenswerte Jahre? Wie wird es meine Familie verkraften? Fazit: Durch die vielen Fotos und Anekdoten ist es auch ein schönes Fußballbuch. Aber es ist weit mehr als das. Dich die Schilderung der Krankheit Rudi Assauers wie man angeregt nachzudenken über sich, die eigene Gesundheit, die Angehörigen und Freunde - und vor allem darüber, was wirklich wichtig ist im Leben.

Wie ausgewechselt.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 27.02.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was früher verpönt war, wird heute zur Selbstverständlichkeit. Offen über Erkrankungen reden. Auch über eine, vor der sich die Menschen fürchten, Demenz. Mit dem Namen Rudi Assauer bringt man nicht nur die Arena „Auf Schalke“ in Verbindung, er war auch immer ein Mann des öffentlichen Lebens, präsent, provokativ, einer der ... Was früher verpönt war, wird heute zur Selbstverständlichkeit. Offen über Erkrankungen reden. Auch über eine, vor der sich die Menschen fürchten, Demenz. Mit dem Namen Rudi Assauer bringt man nicht nur die Arena „Auf Schalke“ in Verbindung, er war auch immer ein Mann des öffentlichen Lebens, präsent, provokativ, einer der Lauten. Doch es wurde langsam stiller um ihn. Als sich die Blackouts häuften, brachte die Diagnose Alzheimer letztendlich Klarheit, es war eine bittere Wahrheit. Gemeinsam mit Patrick Strasser, Redakteur bei der Münchner Abendzeitung, hat er das Buch „Wie ausgewechselt“ über und gegen das Vergessen herausgebracht. Es ist eine bewegende Autobiografie entstanden, mit vielen Rückblenden und Erinnerungen an ein erfülltes Leben. Die letzte Reise des Rudi Assauers ist die Reise ins Vergessen.

Ehrlich!!
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 27.02.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rudi Assauer hat als Fussballer und Mensch polarisiert.Den einen war er zu machohaft,den anderen zu laut.Egal,wer was gesagt hat,er war immer ehrlich.Und er ist wie kein zweiter das Gesicht des Profifussball.Von ganz unten kommend nach ganz oben,wo der Mensch nicht zählt,sondern Geld und Macht.Er hat Fehler gemacht,sicher,aber e... Rudi Assauer hat als Fussballer und Mensch polarisiert.Den einen war er zu machohaft,den anderen zu laut.Egal,wer was gesagt hat,er war immer ehrlich.Und er ist wie kein zweiter das Gesicht des Profifussball.Von ganz unten kommend nach ganz oben,wo der Mensch nicht zählt,sondern Geld und Macht.Er hat Fehler gemacht,sicher,aber er steht dazu.Das finde ich grossartig.Das ihn nun diese heimtückische Krankheit trifft,hat er sicher nicht verdient.Und doch geht er offensiv damit um.Auch dafür gebührt ihm Respekt.Den Respekt aller Fussballfanatiker hat er sowieso.Ein Rauhbein,ein Charmeur,eine ehrliche Haut.Sportkarikaturist Härringer hat übrigens zu diesem Thema eine sehr liebenswerte,respektvolle Zeichnung gemacht,die die Sache auf den Punkt bringt.Bleibt nur zu sagen,Glückauf,Rudi!


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