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Ost Places

Vom Verschwinden und Wiederfinden der DDR

Was vom Osten übrig blieb: Ein Bildband über das Verschwinden und Wiederfinden der DDR
Dreißig Jahre nach der Wende ist Andreas Metz im Osten Deutschlands auf Motivsuche gegangen: Was ist noch zu finden aus den vierzig Jahren Lebens- und Alltagskultur der untergegangenen DDR? Was an DDR-Architektur wurde erhalten, was stillschweigend oder absichtsvoll dem endgültigen Verfall preisgegeben? Wo gab es Denkmalstürmerei, wo gibt es Denkmalpflege? Was fand selbstverständlichen Eingang in die gelebte Gegenwart? Sensibilität und Entdeckerlust prägen seinen fotografischen Blick. Der umfangreiche Bildband »Ost-Places« ist eine Spurensuche durch die ehemalige DDR, vom Haus des Lehrers am Berliner Alexanderplatz, über den »Teepott« in Warnemünde und die Plattenbauten in Halle-Neustadt bis zum Karl-Marx-Kopf in Chemnitz. Dabei erzählen die Bilder auch von einem Wettrennen gegen die Uhr: Motive verschwinden, weil Gebäude abgerissen, eine Inschrift oder ganze Wandgemälde übermalt wurden. Ost Places werden zu Lost Places. Aber auch das: Da biegt überraschend eine »Schwalbe« um die Ecke, werden Jugendweihen gefeiert, treffen sich Alt und Jung bei der Traditionsdemo nach Berlin-Friedrichsfelde. Mit präzisen und zugleich ungeschönten Fotografien gibt der Bildband »Ost Places – Vom Verschwinden und Wiederfinden der DDR« einen Einblick in eine untergegangene Welt, die bis heute nachwirkt. Die Bilder von Andreas Metz fangen Geschichte von gestern ein und erzählen Geschichten von heute.
Der gesamte Text des Buches ist zweisprachig verfasst (Deutsch und Englisch).
Portrait
Andreas Metz wurde am 21. Oktober 1976 in Wiesbaden geboren. In der Zeit von 1983 -- 1987 besuchte er die Grundschule in Wiesbaden Naurod, wechselte dann auf das Gutenberg-Gymnasium in Wiesbaden, wo er im Juni 1996 das Abitur mit den Leistungskursen Englisch und Deutsch ablegte.Von Juli 1996 bis April 1997 leistete er seine zehnmonatige Wehrdienstzeit ab. Das Studium der Rechtswissenschaften schloss Andreas Metz an der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg nach sieben Semestern erfolgreich ab. Im Rahmen des Referendariats arbeitete er unter anderem an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, am Europäischen Parlament in Brüssel und Straßburg und an der Deutsch-Indischen Auslandshandelskammer in Neu-Delhi. Im Jahre 2003 begann Andreas Metz am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht der Universität Kiel mit seiner Dissertation zu den Außenkompetenzen der Europäischen Union. Mit dem Rigorosum am 8. Februar 2006 schloss er die Promotion erfolgreich ab. Seit Ende 2005 arbeitet Andreas Metz als Research Associate bei einer internationalen Wirtschaftsorganisation in Brüssel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 21.01.2020
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-355-01888-3
Verlag Neues Leben
Maße (L/B/H) 27,9/20,7/2 cm
Gewicht 869 g
Abbildungen farbige Fotos
Auflage 2. Auflage (korrigiert)
Verkaufsrang 17367
Buch (Taschenbuch)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Nicht nur (N)Ostalgie - Damit Ost Places keine Lost Places werden
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 20.02.2020

Ich wurde aufgrund eines Prospektes auf diesen Bildband aus dem Verlag neues leben aufmerksam. Und ich war sofort interessiert da es einem schon vor Augen führt welche Plätze man in Erinnerung behalten sollte. Aus dem Inhalt: Der Autor und Fotograf Andreas Metz ist von 2017 -2019 immer wieder zu Touren nach Ostdeutschland... Ich wurde aufgrund eines Prospektes auf diesen Bildband aus dem Verlag neues leben aufmerksam. Und ich war sofort interessiert da es einem schon vor Augen führt welche Plätze man in Erinnerung behalten sollte. Aus dem Inhalt: Der Autor und Fotograf Andreas Metz ist von 2017 -2019 immer wieder zu Touren nach Ostdeutschland gereist um festzuhalten was 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch von der DDR Vergangenheit zu finden ist. Dieser Bildband ist Zeugnis einer vergangenen Zeit und trägt etwas zur Geschichte der Kultur einer 40 jährigen Entwicklung, welche immer mehr in Vergessenheit gerät, bei. Denn Ost Places werden pö a pö zu Lost Places. Meine Meinung: Nicht nur für Nostalgiker wie ich es bin, sondern für alle Interessierte ist dieser im Format 20,7 x 2 x 27,9 cm etwas größer gestalteter Bildband ein wahrer Fundus. Viele Orte sind mittlerweile gar nicht mehr zu finden, oder so marode, dass es eine Frage der Zeit ist wann sie vergangen sind. Andererseits gibt es einige Orte die erhalten und instand gesetzt worden. Und einige dieser Orte werden hier vorgestellt. Unterteilt in 11 verschiedene Unterthemen sind diese Orte nach einem roten Faden geordnet. Dort findet man die Fotos mit Ortsangabe und kurze ergänzende Hinweise. Vieles ist vorhanden, von Gebäuden, Denkmälern, Verkehrsmitteln oder auch die kleinen Dinge wie Zäune oder Straßennamen. Alle Erklärungen im Buch sind in deutscher und englischer Sprache geschrieben, was einen größeren Interessentenmarkt erschließt. Da ich einige Orte aus der Vergangenheit kenne, war ich sehr erfreut, einige wieder wach gerufen zu bekommen und auch Orte meiner Heimatstadt dort wieder zu entdecken. Ein herrliches Schwelgen in Erinnerungen mit einem lachendem und einem weinenden Auge. Leider sind nach der Wende viele Orte verschwunden und die Geschichte somit ausgelöscht. Daher hatte ich immer ein wenig Wehmut beim durchstöbern der Seiten. Aber genau deswegen lohnt es sich umso mehr, bestimmte Erinnerungen zu erhalten. Ein Orts und Personenregister am Ende des Buches ergänzt sinnvoll. Fazit: Diese Orte sind ein Zeugnis der jüngeren Geschichte und gehören nicht vergessen! Nicht nur für Ostalgiker, sondern für Jeden, den diese vergangene Kultur interessiert. Ich empfehle diesen Bildband sehr gern weiter und vergebe 5 von 5 Sternen

Volltreffer! Einzigartig in Vielseitigkeit und Qualität
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 03.02.2020

Bekannte und ganz besondere Entdeckungen – In ihrer Vielseitigkeit eine einzigartig entdeckende und wiederfindende Spurensuche. – Für den Ostalgiker und den modernen Touristen gleichsam bereichernd! Die Texte sind zweisprachig, auf Deutsch und Englisch. Auch ein hervorragender Geschenktipp!

OST PLACES: VOM VERSCHWINDEN UND WIEDERFINDEN DER DDR - Ein einzigartiger Bildband
von j.h. aus Berlin am 20.11.2019

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist mancherorts nur noch wenig übrig von der Architektur des untergegangenen zweiten deutschen Staates. So manches wurde bereits nach kurzer Zeit in politisch motivierter Bilderstürmerei (die bekanntlich in Deutschland eine lange Tradition hat) dem Erdboden gleich gemacht. Man denke nur ... 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist mancherorts nur noch wenig übrig von der Architektur des untergegangenen zweiten deutschen Staates. So manches wurde bereits nach kurzer Zeit in politisch motivierter Bilderstürmerei (die bekanntlich in Deutschland eine lange Tradition hat) dem Erdboden gleich gemacht. Man denke nur an den 1991 von zahlreichen Protesten begleiteten Abriss von Lew Kerbels monumentalem Lenin-Denkmal in Berlin-Friedrichshain. Ähnliche Motivation lag dem Abriss des Palastes der Republik (2006-2008) zu Grunde - den gegen zahlreiche Proteste 2003 der Deutsche Bundestag verfügt hatte. Welche einzigartige Begegnungs- und Gedenkstätte hätte hier entstehen können! Zahlreiche weniger bekannte Bauwerke wurden mehr oder weniger gezielt dem Verfall preisgegeben und irgendwann still entsorgt. Andreas Metz, 1970 in Frankfurt/Main geboren, hat sich auf eine dreijährige Entdeckungsreise auf dem Gebiet der ehemaligen DDR begeben und die Ergebnisse in dem einzigartigen Bildband OST PLACES zusammengetragen: "Die DDR zu entdecken und damit ein Stück Alltagsgeschichte zu verstehen, gleicht einem Wettrennen gegen die Zeit: Dinge verschwinden, weil ein Gebäude abgerissen, ein Schild abgehängt, eine Inschrift übermalt oder eine Straße umbenannt wird. Ost Places werden zu Lost Places." (S. 7) Metz sortierte die kompetent kommentierten Aufnahmen in 11 Kapitel: - Die Mitte der DDR - Produktion nach Plan - Neue Welt für neue Menschen - Land von Kohle und Uran - Freizeit und Freiheit - Der geteilte Himmel - Das Erbe der Roten Armee - Die Warenwelt der DDR - Trabant, Schwalbe & Co. - Ikonen des Sozialismus - Anfang und Ende der DDR Die Fotos zeigen den heutigen Zustand und machen damit sorgfältige Sanierung ebenso sichtbar wie hoffnungslosen Verfall. Das auf Seite 38 dokumentierte Dresdner Robotron-Gebäude beispielsweise ist inzwischen verschwunden (Abriss 2016) - städtebaulich kein großer Verlust, zumal ein künstlerisch einzigartiges Bleiglasfenster wenigstens erhalten wurde. Im Nachwort zieht Metz nüchtern Bilanz über seine Entdeckungsreise: "Alte Geschichten werden mit neuen Geschichten überschrieben, Dinge verschwinden, weil sie Moden im Weg stehen, weil sie marode sind oder weil sich niemand mehr findet der Interesse an ihnen hat. Das ist der Lauf der Zeit. ... Weltweit einzigartig aber sind Tempo und Größenordnung des Wandels in den neuen Bundesländern. Und dass dieser Prozess stark von außen bestimmt wurde, von Westdeutschen." (S. 201) Das im Verlag neues leben erschienene Buch ist eine einzigartige Möglichkeit, bisher Unbekanntes zu entdecken oder Bekanntes im Wandel der Zeit wiederzusehen. Ein hilfreiches Ortsregister findet sich auf Seite 206. Auch an internationale Interessenten wurde hier gedacht: Sämtliche Texte und Bildkommentare sind in Deutsch und Englisch verfügbar.