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Gloria

Zerfall in Lands End

Marcus Priefert

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Beschreibung

Trügerische Idylle in Lands End.
Ein Herrenhaus. Eine Familie. Ein Komplott.
Gloria fühlt sich an manchen Tagen ausgelaugt, schließlich ist sie nicht mehr die Jüngste. Sie ist froh darüber, dass ihre Arbeit in den letzten Jahren immer weniger geworden ist. Doch sie weiß, dass die Ruhe, wenn sie an ihre Familie denkt, bald ein Ende haben wird. Welches Geheimnis verbirgt die alte Frau? Ist sie die Einzige oder wird auch sie bald an ihre Grenzen kommen? Bis zum Schluss ahnt Gloria nicht, wie nah sie ihrem eigenen Zerfall zu sein scheint.

Marcus Priefert wurde 1986 in Berlin geboren und lebt und arbeitet auch heute noch dort. Er war in verschiedenen Berufen eines großen Eisenbahnunternehmens tätig und ist diesem bis heute treu geblieben. Als Ausgleich zu dem fokussierten Büroalltag begann er, sein Hobby in die Tat umzusetzen und hat über mehrere Monate sein erstes Werk vollendet. Der Autor hat sich sowohl von den zahlreichen Reisen als auch von seiner eigenen Familiengeschichte zu „Gloria“ inspirieren lassen. Sein ganzes Herzblut steckt in diesem Roman - sein erster und sicherlich nicht der letzte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 19.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7431-0253-8
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/2 cm
Gewicht 404 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Spannend bis zum Schluss
von Anja L. von "books and phobia" am 18.08.2019

Wo würde es sich besser anbieten seinem Rachegelüsten freien Lauf zu lassen, als an einem Ort mit weitläufigen Landschaften und wenigen Nachbarn? Genau dieser Ort ist Lands End, im Süden von Großbritannien. Doch wie bekommt man die Familie an einen Ort? Wie wäre es mit einer Beerdigung? Ja, eine Beerdigung klingt gut. Und so ges... Wo würde es sich besser anbieten seinem Rachegelüsten freien Lauf zu lassen, als an einem Ort mit weitläufigen Landschaften und wenigen Nachbarn? Genau dieser Ort ist Lands End, im Süden von Großbritannien. Doch wie bekommt man die Familie an einen Ort? Wie wäre es mit einer Beerdigung? Ja, eine Beerdigung klingt gut. Und so geschah es. Dieses Buch konnte ich nicht anders, als etwas kryptisch beginnen, da auch ich erst im Laufe der Seiten verstand, was sich in dem alten Herrenhaus in Lands End wirklich abspielte. Doch das war gewollt und fesselte mich, da ich keiner Person auch nur einen Katzensprung traute. Zur Geschichte selbst möchte ich ehrlich gesagt nicht all zu viel sagen, da man sich einfach in die Geschichte fallen lassen und dabei nur an eines denken soll, nämlich Gloria. Auch wenn die Geschichte rund um sie spielt, ist sie selbst nur hin und wieder im Mittelpunkt des Geschehens zu sehen. Man weiß etwas ist mit mir, aber was, das ist erst einmal nicht ganz klar. Genau deswegen lernte ich erst einmal die Familie Maplewood kennen, die fast schon klischeehaft erschien. Reich, stolz, aber zerstritten. Da ich aber nach und nach hinter die Gesichter jedes einzelnen von ihnen blicken durfte, wurde mir klar, was für Probleme jeder Einzelne auf seinen Schultern trug. Hier zeigte der Autor wahres Können, in dem er viele Elemente miteinander verflocht, die ich anfangs als Zufälle abgetan hatte. Genau wie die Charaktere, war es auch die Landschaft und die Atmosphäre, die an jener herrschte, von der ich bereits beim bloßen Gedanken daran eine Gänsehaut bekomme. Das in England das Wetter wechselt wie es ihm beliebt, wurde ausgezeichnet ausgenutzt. Dunkle und verregnete Tage fühlten sich fast schon deprimierend an, auch wenn im Haus stets Lagerfeuer für ein wenig Behaglichkeit sorgten. Kamen jedoch die Sonnenstrahlen hervor blühte ich regelrecht mit den Charakteren auf. Ich war so gefangen in der Geschichte, das ich mich als ein Teil davon sah. Ich selbst liebe es, wenn mich ein Buch packt und festhält und würde sagen, dass ich da einigen Lesefreunden aus der Seele spreche. Da das Buch von Anfang an verdeutliche, das etwas nicht stimmte, wartete ich stets auf den großen Knall. Dieser kam natürlich zum Ende, hätte mich aber nicht weniger überraschen können. Zeigte es seit der ersten Seite, das es ein Thriller sein könnte, kam für mich hier die Bestätigung. Die Geschichte machte eine harte Kehrtwende und schob mich plötzlich in eine Richtung, von der ich nicht wusste, dass es sie gibt. Kleinigkeiten, denen ich kaum Beachtung geschenkt hatte, waren plötzlich wichtig und offenbarten mir ein Geheimnis das ich mir nie auch nur ansatzweise hätte vorstellen können. Um es kurz zu sagen: Als ich die Stelle las, kamen Dinge wie „krass“, „ist nicht wahr“ und OMG“ aus meinem Mund, da ich vor lauter packender Dinge einfach etwas loswerden musste. Das muss man erst einmal schaffen. Eigenlob tut selten gut, doch in dem Fall möchte ich einmal sagen, dass es diese Bücher sind, weswegen ich meine Lesezeit auch gerne einmal Selfpublishern widme. Hier steckte Herzblut drin und eine ganze Menge Arbeit, aber sie hat sich aus meiner Sicht bis zur letzten Seite gelohnt, denn ich bin einfach nur begeistert. Gloria wird wohl noch eine ganze Weile in meinem Kopf herumspuken, zumal das Cover sein übrigens dazu tut. Mein Fazit Ja, bei diesem Buch komme ich regelrecht ins Schwärmen, denn es überraschte mich einfach aus so vielerlei Hinsicht. Nicht nur die Story, sondern auch die Charaktere und die Umgebung mit seiner bedrückenden Atmosphäre haben es mir angetan. Diese vielschichtige Geschichte, die eigentlich auf der Rache einer Frau ruhte, war einfach besonders und fesselte bis zum Schluss.

Willkommen beim Mörderpuzzle
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.06.2019

Ein Krimi in Cornwall. Die Story ist aufwendig inszeniert und ein ganzes Bündel von Handlungslinien wird geschickt verknotet, das man sich wie in einem Puzzle mit tausend Teilen fühlt. Die Aufmerksamkeit des Lesers ist dadurch gefragt, nichts mit husch husch flüchtig durchgeblättert. Die Rückblenden - sie führen auch in andere G... Ein Krimi in Cornwall. Die Story ist aufwendig inszeniert und ein ganzes Bündel von Handlungslinien wird geschickt verknotet, das man sich wie in einem Puzzle mit tausend Teilen fühlt. Die Aufmerksamkeit des Lesers ist dadurch gefragt, nichts mit husch husch flüchtig durchgeblättert. Die Rückblenden - sie führen auch in andere Gegenden - passen sich dem lakonischem Stil an. Manch Überraschendes passiert wie nebenbei und hat doch großen Einfluss auf die Handlung. Nach schier unzähligen Morden - leichte Übertreibung - aber nur leicht, offenbart sich des Rätsels Lösung. Und wie bei einem Riesenpuzzle, dessen Teile man dann zusammengesetzt hat, meint man als Leser nur trocken: Naja, war ja nun eigentlich logisch. In Sicherheit wiegen sollte man sich freilich nicht, denn Marcus Priefert hat auf den letzten Seiten bereits annonciert, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist. Vielleicht sind es aber in Folge 2 dann weniger Tote. Lassen wir uns überraschen, was uns beim nächsten Mörderpuzzle erwartet.


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