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Erziehen ohne Schimpfen

Alltagsstrategien für eine artgerechte Erziehung

Schimpfen ist in vielen Familien ein fester Bestandteil der Erziehung. Wenn das Kind etwas angestellt hat oder nicht hören will, wird geschimpft. Eltern ertappen sich dabei, dass sie sich nicht anders zu helfen wissen. Aber kann Schimpfen auch schaden? Und geht es überhaupt ohne? Tatsächlich kann Schimpfen unerwünschte Nebenwirkungen haben: Das Selbstwertgefühl der Kinder leidet, der Lerneffekt ist selten positiv und es belastet der Beziehung; die Eltern plagt danach oft ein Gefühl der Scham. Nicola Schmidt zeigt die Alternativen zum Schimpfen. Ein wichtiger Schritt ist es, die Ursachen zu erkennen. Durch Organisation des Familienalltags, simple Minuten-Übungen und Schulung der Achtsamkeit kommt man oft schon ein großes Stück voran. Auch um Kommunikation geht es, um Regeln und darum, wie man mit Fehlern umgeht: Mit Klarheit, Empathie und Spiegelung lassen sich Konflikte viel besser lösen als mit Lautstärke. Eine 7-Tage-Challenge gibt Eltern Ideen an die Hand, mit denen sie aus der Schimpffalle heraus- und wieder in den grünen Bereich kommen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783833872273
Verlag Gräfe & Unzer
Dateigröße 3714 KB
Verkaufsrang 2404
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Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Leicht geschrieben und mit vielen nachvollziehbaren Beispielen kann man dieses Buch als einen guten Ratgeber in der Kindererziehung hinzuziehen.

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Den Einstieg in dieses Buch empfand ich als "schwergängig" und manchmal nicht nachvollziehbar. Später jedoch, entwickelte sich dieses Buch als guter Lebenshilfe-Ratgeber nicht nur zur Kindererziehung. Es kommt viel Bekanntes aber auch Neues vor.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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5
1
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Plausibel & Umsetzbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.12.2019

Ich habe bei dem Titel zunächst gedacht, es wird aufgezeigt wie Eltern Schimpfen vermeiden indem sie das Ganze ihren Sprösslingen in einem anderen Ton sagt. Freundlicher, ruhiger, nachvollziehbarer. Das kommt auch durchaus vor. Aber zuallererst erklärt Nicola Schmidt, wieso wir Menschen überhaupt schimpfen, was im Körper und Ge... Ich habe bei dem Titel zunächst gedacht, es wird aufgezeigt wie Eltern Schimpfen vermeiden indem sie das Ganze ihren Sprösslingen in einem anderen Ton sagt. Freundlicher, ruhiger, nachvollziehbarer. Das kommt auch durchaus vor. Aber zuallererst erklärt Nicola Schmidt, wieso wir Menschen überhaupt schimpfen, was im Körper und Gehirn in Stresssituationen passiert - und wie man dem grundsätzlich schon vorbeugen kann. Das fand ich doch ziemlich interessant. Auch zahlreiche Übungen hat die Autorin eingebaut (für sich alleine) und Ideen für Spiele zusammen mit dem Kind, wie man Konfliktsituationen anders als durch Schimpfen lösen kann. Prinzipiell klingt vieles aus dem Buch logisch und nachvollziehbar, man führt es sich als Mutter nicht nur immer vor Augen - und dazu war dieses Buch genau richtig für mich! Jetzt gilt es nur, das auch im Alltag nicht schnell wieder zu vergessen. Dazu klingt der Vorschlag, durch eine 21-Tage-ohne-Schimpfen-Challenge seine Routine dahingehend zu ändern sehr plausibel. Mit dem Ziel, dass man danach das alles bereits so verinnerlicht hat, dass man automatisch nicht mehr schimpft. Einzig die ganzen Meditationsübungen klingen nicht so, als ob sie für mich die richtige Wahl wären.

Sehr oberflächlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Fröndenberg am 06.11.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Zunächst einmal die positiven Seiten: Das Buch ist sehr leichtgängig und gut verständlich. Die Tipps sind mit Beispielen abgerundet und der Leie bekommt grobe Einblicke in psychische Vorgänge. Alles in allem ist dieses Buch gelungener als Artgerecht. Ich mag den Schreibstil von der Autorin sehr gerne. Nun zu meinen Kritikpun... Zunächst einmal die positiven Seiten: Das Buch ist sehr leichtgängig und gut verständlich. Die Tipps sind mit Beispielen abgerundet und der Leie bekommt grobe Einblicke in psychische Vorgänge. Alles in allem ist dieses Buch gelungener als Artgerecht. Ich mag den Schreibstil von der Autorin sehr gerne. Nun zu meinen Kritikpunkten: An vielen Stellen ist es mir zu oberflächlich. Sicherlich sind die Dinge nicht falsch, aber oft so verkürzt dargestellt, dass der nicht fachkundige Leser eine falsche Vorstellung bekommt - zumindest bezogen auf die psychologischen Aspekte (ich bin vom Fach). Nicht definiert wurde - was ist eigentlich schimpfen? Liest man das Buch glaubt man oft, dass es sich nur darauf bezieht, wenn die Kinder angebrüllt und nieder gemacht werden. Die Alltagsbeispiele und Alternativen sind oft nicht hilfreich. Ich zumindest brülle meine Kinder nicht an, wenn sie mich beim Einkaufen "blamieren"... Tipps für Situationen in denen ich außer Schimpfen bzw Strafen keine Lösung finde, suche ich in dem Buch vergeblich. Beispiel: Mein 2- Jähriger tritt gegen die Glasscheibe der Tür. Ich habe ihn mehrfach gebeten damit aufzuhören. Er lacht nur und macht weiter. Ich soll empathisch reagieren- ok, ich verstehe er ist klein, findet das Geräusch toll, will es ausprobieren. Alternativen anbieten bringt nichts, denn er will halt unbedingt gegen die Glasscheibe treten. Dass sie kaputt geht und er sich verletzen könnte, versteht er mit seinen 2 Jahren auch noch nicht. Also, was bitte sehr tue ich in einer solchen Situation? Nach der Sichtweise der Autorin also sm besten eine neue und möglichst stabile Wohnzimmertür kaufen, gegen die mein Sohn nach herzenslust treten kann. Das ist doch nicht die Lösung. Er möchte überall die Steckdosen aus der Wand ziehen. Was ist die Lösung? Alle abmontieren und schauen wie ich ohne klar komme? Sie nach oben legen lassen, damit er nicht dran kommt? Angeblich hilft schimpfen ja nicht - es bringt die Kinder nur dazu zu lügen. Aber die Wohnung auseinander nehmen lassen während man verständnisvoll und empathisch daneben steht bringt auch nichts...

Meine Rettung
von mellidiezahnfee am 09.10.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Eigentlich bin ich absolut kein Fan von Ratgebern, da jeder Mensch, jedes Kind und jede Familiensituation ganz einzigartig ist. Und ich ziehe mich sehr schnell zurück, wenn mir jemand Werte oder Lebensanschauungen indoktrinieren möchte. Da ziehe ich mir auch schon mal ohne Rücksichtnahme vor einem Veganer ganz bewusst und genüss... Eigentlich bin ich absolut kein Fan von Ratgebern, da jeder Mensch, jedes Kind und jede Familiensituation ganz einzigartig ist. Und ich ziehe mich sehr schnell zurück, wenn mir jemand Werte oder Lebensanschauungen indoktrinieren möchte. Da ziehe ich mir auch schon mal ohne Rücksichtnahme vor einem Veganer ganz bewusst und genüsslich eine Currywurst rein. Meine Entscheidung – Mein Leben. Das Buch hat mich jedoch sehr positiv überrascht. Zum einen mit der sehr guten Erklärung der Erziehung in der Vergangenheit der menschlichen Spezies und zum anderen mit einer sehr klaren Linie in Erziehungsfragen völlig ohne erhobenen Zeigefinger für alle Beteiligten. Ja – es hat mir sehr gut gefallen. Und ja – ich wende einige Ratschläge seit einer Woche an und es hilft ungemein. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht es wäre noch ein wenig umfangreicher gewesen, da die vorgestellte Beispiele doch ein wenig einseitig waren. Aber mit ein wenig Kreativität kann man dennoch die in dem Buch dargestellten Lösungsmöglichkeiten auf die eigene Problematik anwenden. Schade ist dabei ein klein wenig, dass dieses Buch wahrscheinlich nur Eltern lesen werden, die eh schon darum kämpfen sich zu verbessern und sich Gedanken machen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen es macht mein Leben so viel leichter und entspannter. Fazit: Danke, dass ich dieses Buch lesen durfte, danke, dass sich Frau Schmidt die Mühe gemacht hat dieses Buch zu schreiben. Und ich werde dieses Buch auf jeden Fall in Ehren halten und wieder hineinschauen, wenn ich Hilfe brauche, mich selbst verliere oder unachtsam bin.