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Gertrud

Roman

suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe Band 890

Volker Mit Texten Hermann Hesse u. e. Essay Michels

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Beschreibung

Es ist die Geschichte zweier durch Anlage und Schicksal völlig verschiedener und dennoch befreundeter Künstlernaturelle, des leidgeprüften Komponisten Kuhn und des Sänger - Don Juans Heinrich Muoth, deren beider Liebe zu Gertrud ihre künstlerische und menschliche Entwicklung auf dramatische Weise zuspitzt.

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 180 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783518756775
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 1398 KB

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Gertrud, der Komponist und der Sänger
von Zitronenblau am 13.06.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der 1910 erschienene Roman "Gertrud" thematisiert in einer Art fiktiven Autobiographie (nach Kapiteln abgeschnitten) den Werdegang des Komponisten bis zum Tode seines Freundes Muoth. Dieser ist Sänger und hat Kuhn, salopp gesagt, die Gertrud weggenommen, die er so liebt. Kuhn selbst bleibt irgendwie "locker" und schreibt seine O... Der 1910 erschienene Roman "Gertrud" thematisiert in einer Art fiktiven Autobiographie (nach Kapiteln abgeschnitten) den Werdegang des Komponisten bis zum Tode seines Freundes Muoth. Dieser ist Sänger und hat Kuhn, salopp gesagt, die Gertrud weggenommen, die er so liebt. Kuhn selbst bleibt irgendwie "locker" und schreibt seine Oper (Gertrud und Muoth sollen und werden als Sänger für diese Oper eingesetzt). Gertrud hält es aber nur schwer aus in der Ehe mit dem Sänger. Es folgen Turbulenzen, am Ende bringt sich Muoth um. Insgesamt tauchen hessesche Motive wieder auf (Künstlermotiv, eingebildete Krankheit wie bei "Peter Camenzind"), aber der Roman wäre stofflich attraktiver gewesen, wenn bei gleichem Titel Gertrud selbst oder noch besser der Sänger Muoth die Ich-erzählenden Protagonisten gewesen wären. So mangelt es an Tiefenpsychologie und es liest sich so dahin. Empfehlenswert schon, aber der Roman ist sicher (m. E.) keine Notwendigkeit.

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