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Die Zeit des Lichts

Roman

Whitney Scharer

(105)
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Beschreibung

Ein Liebes- und Künstlerroman im Paris der dreißiger Jahre
über die Fotografin und Reporterin Lee Miller und den berühmten Fotograf Man Ray

In ihrem spektakulären Debütroman erzählt Whitney Scharer vom Leben der Fotografin Lee Miller. Sie schildert die Pariser Bohème der Dreißigerjahre, Lee Millers Liebesbeziehung mit Man Ray und ihre Arbeit als Kriegsreporterin. Vor allem aber zeigt sie eine Frau, die sich weigerte, in jemandes Schatten zu stehen, und die sich als selbstbewusste Künstlerin behauptete.

»Ich würde lieber ein Bild machen, als eines zu sein« - zu dieser Erkenntnis kommt Lee Miller im Alter von zweiundzwanzig Jahren, und so gibt sie ihre Modelkarriere in New York auf, um nach Paris zu ziehen. Geld oder einen Plan hat sie nicht, dafür aber eine Kamera, mit der sie die französische Hauptstadt erkundet. Inmitten der schillernden Künstlerwelt der Dreißigerjahre verliebt sie sich in den ebenso genialen wie eifersüchtigen Man Ray, der sie als Assistentin einstellt und sie in seinem Studio unterrichtet. Ihre Freunde sind Picasso und Cocteau, mit ihnen durchtanzen sie die Nächte und machen Ausflüge ans Meer. Lee jedoch kämpft vor allem darum, in dieser Welt männlicher Genies selbst als Künstlerin ernst genommen zu werden. Berühmt wird sie erst in den Kriegsjahren und mit den Fotografien, die sie im besiegten Deutschland macht, in den befreiten Konzentrationslagern und in Hitlers Badewanne. Whitney Scharer zeichnet das Porträt einer glanzvoll abgründigen Epoche und einer Frau, die sich nie vereinnahmen ließ.

Stimmen zum Buch

»In flammendem Stil erzählt Whitney Scharer von einer unvergesslichen Heldin und ihrem Weg als leidenschaftliche und unabhängige Künstlerin.«
Celeste Ng

» >Die Zeit des Lichts< erzählt die Geschichte einer Künstlerin, einer Freidenkerin, eines einzigartigen Lebens. Dieser Roman funkelt auf jeder Seite.«
Paula McLain

»Scharer (...) destilliert Lee Millers Geschichte zu einem klaren und dabei immer betörendem Roman.«
Entertainment Weekly

Whitney Scharer hat Kreatives Schreiben an der Universität von Washington studiert und wurde mit dem Emerging Artist Award der St. Botolph Club Foundation ausgezeichnet. Außerdem war sie Stipendiatin des Somerville Arts Council und am Virginia Center for the Creative Arts. »Die Zeit des Lichts« ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783608191875
Verlag Klett Cotta
Originaltitel The Age of Light
Dateigröße 3610 KB
Übersetzer Nicolai von Schweder-Schreiner
Verkaufsrang 32786

Buchhändler-Empfehlungen

Pariser Boheme der Dreißigerjahre

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Die Fotografin Lee Miller war eine sehr außergewöhnliche Frau und ihrer Zeit vielleicht auch etwas vorraus. In diesem Roman kommt ihre eigentliche Kunst, die Fotografie, leider etwas zu kurz. Sie war mehr als nur die Liebe vom Künstler Man Ray. Als Schmöker sehr gut zu lesen, aber die starke Lee Miller kommt leider schwach rüber....etwas Schade.

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Dieses eindrucksvolle Werk fügt sich glücklicherweise nicht in die Riege der sepiafarbenen, semibiografischen Lovestories, die uns z.Z. überfluten, ein. Vielmehr ragt es als intelligente Entwicklungsgeschichte einer ungewöhnlichen Frau weit darüber hinaus. Eindeutig lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
105 Bewertungen
Übersicht
47
41
15
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 19.11.2020
Bewertet: anderes Format

Beeindruckende Lebensgeschichte von Elizabeth Miller. Wie sie in der Fotografie ihre Aufgabe fand und über alles neu erlente freute. Die Beziehung und Leidenschaft zu Man Ray. Die Geschichte wird erzählt von Paris in den 1930er Jahre, glanzvoll und farbintensiv.

Ein Buch über eine interessante Frau und Künstlerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bühne am 31.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch von Whitney Scharer hat mich gleich durch das schön gestaltete Cover angezogen. Es wirkt wie aus der Zeit, in der der Roman spielt, die dreißiger Jahre. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie etwas von Lee Miller, der Protagonistin, noch von Man Ray, ihrem Liebespartner, gehört hatte. Doch das Buch entführt uns in ... Das Buch von Whitney Scharer hat mich gleich durch das schön gestaltete Cover angezogen. Es wirkt wie aus der Zeit, in der der Roman spielt, die dreißiger Jahre. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie etwas von Lee Miller, der Protagonistin, noch von Man Ray, ihrem Liebespartner, gehört hatte. Doch das Buch entführt uns in das Paris der dreißiger Jahre und macht die damalige Künstlerszene lebendig. In eindringlichen Worten erfahren wir, eingebettet in eine Rahmenhandlung, in welcher Lee inzwischen älter und krank ist, wie sich ihre Beziehung zu Man Ray entwickelte. Das schrittweise Loslösen und Selbstständig werden von Lee als eigenständiger Künstlerin ist interessant beschrieben. Allerdings hatte ich mir auf Grund des Klappentextes, der auch von ihr als Kriegsberichterstatterin sprach, mehr über diese Facette ihres Lebens erwartet. Diese Episode ihres Lebens kommt leider nur sehr eingeschränkt vor. Trotz allem, fand ich es unterhaltsam über diese, für mich unbekannte Frau zu lesen und konnte ganz gut in ihre Weltsicht eintauchen. Es hat mir Freude bereitet und ich kann es gerne weiter empfehlen.

Eindrucksvolles Leben einer spannenden Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 26.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Die Zeit des Lichts" beschreibt das Leben von Lee Miller. Sie fängt als Model in Amerika an und zieht dann nach Paris, um selber hinter der Kamera zu stehen. Später geht sie als Kriegsreporterin nach Deutschland, wovon sie sich nie komplett erholt. Das Buch spielt hauptsächlich in ihrer Zeit in Paris, wo sie ihrem Mentor und L... "Die Zeit des Lichts" beschreibt das Leben von Lee Miller. Sie fängt als Model in Amerika an und zieht dann nach Paris, um selber hinter der Kamera zu stehen. Später geht sie als Kriegsreporterin nach Deutschland, wovon sie sich nie komplett erholt. Das Buch spielt hauptsächlich in ihrer Zeit in Paris, wo sie ihrem Mentor und Liebhaber Man Ray begegnet. Die Beziehung der beiden ist von vielen Hochs und Tiefs begleitet und wird im Buch durch Einschübe von Lees Leben als Kriegsreporterin mit ihren grauenhaften Erfahrungen unterbrochen. Besonders eindrucksvoll wird Lee charakterisiert, mit ihrem Potenzial und ihren Fehlern, die sie macht, um ihren Wunsch nach Unabhängigkeit und Ansehen als Künstlerin wahr werden zu lassen. Die Schwierigkeiten, die Künstlerinnen in dieser Zeit hatten, in der Männerwelt ernst genommen zu werden, klingen dabei oft an. Es wird im Laufe des Buches auf viele Bilder von Man Ray und Lee Miller eingegangen, dazu auf die Eckdaten ihres Lebens. Es lohnt sich, sie nebenher zu googlen, um sich die Bilder tatsächlich anzusehen. Die Rolle der Fotografie als Kunst und später nach dem Krieg als Dokumentation und Konfrontation wird sehr gut dargestellt. Besonders die komplizierten Prozesse der Entwicklung eines guten Bildes, die man sich heute zur Zeit der Handykameras gar nicht mehr vorstellen kann.

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