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Und doch fallen wir glücklich

Gioia ist siebzehn und in der Schule eine Außenseiterin. Obwohl ihr Name "Freude" bedeutet, wird sie von allen in ihrer Klasse nur "Trauerkloß" genannt. Sie gilt als "seltsam", weil sie sich nichts aus Partys und Klamotten macht und ihre Jeans nur deswegen Risse aufweisen, weil sie wirklich alt sind. Stattdessen schreibt sie sich Gedichtzeilen von Rilke auf den Arm, hört Pink Floyd und hat eine heimliche Leidenschaft, die sie glücklich macht: Sie sammelt unübersetzbare Wörter aus allen Sprachen. Der Einzige, der Gioia versteht, ist der alte Philosophielehrer Dr. Bove, dem sie Fragen stellt, wenn die anderen sich auf dem Schulhof zusammenrotten. Eines Abends, als der Streit ihrer Eltern zu explodieren droht und sie der unerträglichen Atmosphäre zu Hause entflieht, trifft sie in einer verlassenen Bar einen geheimnisvollen Jungen, der dort mitten in der Nacht allein Darts spielt. Er nennt sich "Lo" und ist achtzehn Jahre alt. Und zum ersten Mal hat Gioia das Gefühl, verstanden zu werden. Lo wird zum Mittelpunkt ihres Lebens, das plötzlich einen Sinn hat. In die freundschaftlichen Begegnungen der beiden jungen Menschen schleicht sich bald die Liebe ein. Doch der Zauber währt nicht lange. Eines Tages ist Lo verschwunden - und mit ihm ein Geheimnis, von dem Gioia nichts wusste. Bei dem Versuch, Lo zu finden, erkennt sie, dass auch das Wort "Liebe" viele Bedeutungen haben kann ...
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783492995290
Verlag Piper
Dateigröße 740 KB
Übersetzer Christiane Landgrebe
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Buchhändler-Empfehlungen

Sandra Glossmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein fantastisches, mitreißendes und vielseitiges Debüt aus Italien. Eine wunderbare Geschichte zwischen Teenagern, die mit überraschenden, genreuntypischen Wendungen sowie einer klugen Sprache zu begeistern weiß. Zweifellos eine kurzweilige, dafür schöne Lektüre.

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ich bin noch völlig gefangen von dieser wunderbaren und sensiblen Geschichte, von Gioa und Lo - „neach-gaoil“, und von dem großartigen Lehrer Bove, von der Idee der unübersetzbaren Worte. Dieser Roman ist etwas ganz Besonderes. Bitte lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
1
0
0

philosophisch
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2019

Der italienische Lehrer Enrico Galiano erzählt in seinem Debütroman von einem sensiblen Teenager mit Problemen. Die sechzehnjährige Giola lebt mit ihrer kranken Großmutter und versoffenen Mutter alleine und ziemlich ärmlich. Der gewalttätige Vater ist nur manchmal da. In der Schule wird sie gemobbt, unter anderem auch, weil sie ... Der italienische Lehrer Enrico Galiano erzählt in seinem Debütroman von einem sensiblen Teenager mit Problemen. Die sechzehnjährige Giola lebt mit ihrer kranken Großmutter und versoffenen Mutter alleine und ziemlich ärmlich. Der gewalttätige Vater ist nur manchmal da. In der Schule wird sie gemobbt, unter anderem auch, weil sie sich nicht anpasst. Folglich ist sie sehr alleine. Sie hat sogar eine imaginäre Freundin erfunden, mit der sie sich unterhält. Dieser Aspekt wird später in der Handlung noch die Frage aufwerfen, was ist Realität, was stellt sie sich vielleicht nur vor. Als sie den 18jährigen Lo kennen lernt und sich verliebt, scheint es eine Wende in ihrem Leben zu geben. Doch Lo ist auch rätselvoll und verrät nicht viel von sich selbst. Als er eines Tages verschwindet, will Giola das nicht ohne weiteres hinnehmen und forscht in der Vergangenheit. Der Roman geht den Weg zwischen Anspruch und Unterhaltung, was natürlich okay ist. In der ersten Hälfte ist der Roman meiner Meinung nach brillant, da er den Zustand eines isolierten Mädchens so eindringlich und originell darstellt. es wird auch klar, wie sensibel, fantasievoll und künstlerisch begabt Giola ist, zum Teil wird das durch die Gespräche mit Philosophie-Prof. Bove deutlich, die sich auf einem hohen Niveau bewegen. Was ist wichtig im Leben, was nicht. In der zweiten Hälfte ist das Buch zwar tempovoller, aber nicht mehr ganz so zwingend. Die Handlung um Lo wirkt doch zu konstruiert. Es bleibt aber eine interessante Geschichte um die Weiterentwicklung der Protagonistin und es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Tiefgründig und mit einer überraschenden Wendung
von die.buecherdiebin am 17.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Die 17-jährige Gioia Spada wächst in sozial schwachen Verhältnissen auf. Ihre Eltern sind oft schon tagsüber betrunken, schlafen auf dem Sofa vor dem Fernseher oder streiten sich lautstark. Die Wohnung versinkt im Chaos und Schmutz. Gioia, deren Name „Freude“ bedeutet, ist ein Außenseiter in der Schule und wird von ihren... Inhalt: Die 17-jährige Gioia Spada wächst in sozial schwachen Verhältnissen auf. Ihre Eltern sind oft schon tagsüber betrunken, schlafen auf dem Sofa vor dem Fernseher oder streiten sich lautstark. Die Wohnung versinkt im Chaos und Schmutz. Gioia, deren Name „Freude“ bedeutet, ist ein Außenseiter in der Schule und wird von ihren Mitschülern nur „Trauerkloß“ genannt und gilt als seltsam. Sie trägt alte, zerrissene und löchrige Jeans, schreibt sich jeden Tag dasselbe Rilke-Zitat auf ihren Arm und sammelt unübersetzbare Wörter aus allen Sprachen. Sie ist sensibel, introvertiert und anders als ihre Mitschüler, aber ganz bestimmt nicht dumm. Der Einzige, der das erkennt und der Verständnis für sie hat, ist ihr Philosophie-Lehrer Dr Bove. Mit ihm unterhält sie sich in den Pausen. Eines Abends flieht Gioia mal wieder vor einem Streit ihrer Eltern und trifft in einer verlassenen Bar den 18-jährigen Lo. Langsam und zum ersten Mal entwickelt sie tiefere Gefühle und Vertrauen zu einem Jungen, doch ist Lo wirklich ehrlich zu ihr? Zitat Klappentext: „Manchmal bedeutet Glück, das Risiko zu fallen auf sich zu nehmen und sich auf etwas einzulassen“. Meine Meinung: „Und doch fallen wir glücklich“ ist der Debütroman des italienischen Literatur-Lehrers Enrico Galiano, der auf der Liste der hundert besten Lehrer Italiens steht. Er erzählt in seinem Buch die Geschichte von Gioia, die sich zum ersten Mal verliebt und dadurch wenigstens zeitweise aus ihrem Schneckenhaus herauskommt und sich zu öffnen beginnt. Durch die dann folgenden Ereignisse entwickelt sie eine Stärke, die ich, gerade in ihrer eigenen schwierigen Situation, sehr bewundernswert finde. Enrico Galiano beschreibt Gioia sehr feinfühlig und glaubhaft und man muss sie einfach gern haben. Auch ihre Liebe zu ihrer kranken Oma machte sie mir sehr sympathisch. Ich habe sie mir genauso vorgestellt wie das Mädchen auf dem wunderschönen Cover (obwohl Gioia blaue Augen hat, keine grünen). Der Schreibstil ist tiefgründig und oft auch philosophisch, vor allem, wenn Gioia mit ihrem Lehrer Dr Bove diskutiert. Und obwohl die Protagonisten 17 und 18 Jahre alt sind, würde ich das Buch nicht nur als Jugendbuch bezeichnen. Auch die Liebesgeschichte der beiden ist ungewöhnlich und hat einige sehr überraschende Wendungen. Fazit: Ein Buch, das vom Erwachsenwerden erzählt. Von der ersten Liebe und von Verlust, aber auch von Stärke. Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.