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Das Bildnis des Dorian Gray

ApeBook Classics Band 67

Oscar Wilde

(46)
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 25.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961301690
Verlag Apebook Verlag
Dateigröße 1286 KB
Übersetzer Hedwig Lachmann, Gustav Landauer
Verkaufsrang 122440

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Dorian Gray ist ein junger, aufstrebender und zugleich noch atemberaubend gut aussehender Engländer. Leider hat er zwei Schwächen: sein Narzissmus und seine Naivität. Diese Kombination lässt ihn die falschen Freunde wählen und schlechte Entscheidungen treffen. Als ihm seine eigene Vergänglichkeit aufgezeigt wird, verkauft er seine Seele für ewige Jugend. Anstelle seiner selbst, altert von nun an das Gemälde, das von einem befreundeten Künstler stammt und ihn in seiner ganzen Schönheit darstellt. All die schlimmen Taten, die er begangen hat, spiegeln sich in diesem Kunstwerk wieder. Am Ende erkennt Dorian, dass das Gemälde sein wahres Wesen zeigt; es fungiert als Spiegel zu seiner Seele. Es ist nicht nur das Thema, das dieses Buch von Oscar Wilde zu einem meiner Lieblingsbücher macht. Am beeindruckendsten finde ich die Sprache Wildes, denn er beschreibt alles so unglaublich bildhaft, dass man in eine andere Welt eintaucht, und zwar solange, bis man das Buch wieder aus der Hand legt. Für mich ist dieser Roman ein zeitloser Klassiker, den man immer wieder lesen will. Typisch Oscar Wilde eben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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Dorian Gray
von Io am 03.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schließe mich der vorhergehenden Bewertung an: Es gibt zu viele Längen. Um die Sünde wird viel herumgeredet. Die Geschichte ist gut. Die ganz große Liebe war es nicht. Der Film mit einem herrlichen Herbert Lom und einer ebenso guten Marie Lijedahl gefiel mir bei Weitem besser.

Zurecht ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sehr tiefgründiger Roman, der vor allem in den Auführungen der philosophischen Gedanken bzgl. Hedonismus glänzt. Auch die teilweise von tiefem Zynismus gezeichneten Dialoge sind überragend. Dennoch entstehen teilweise Längen (gerade im 11. Kapitel), wenn Musikinstrumente, Reichtümer etc. aufs präziseste beschrieben werden.

Jugend, Politik und ein mysteriöses Gemälde
von Anja L. von "books and phobia" am 06.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ja, ich gebe es zu, das dieses Buch nur gelesen wurde, da mich der Film sehr ansprach. Ich mochte die Handlung und wollte nun einmal sehen, wie es denn um die schriftliche Ausgabe gestellt ist. Allerdings sollte man vorher bedenken, das dieses Buch erstmals 1890 veröffentlicht wurde und die Ausdrucksweise, eine gänzlich andere i... Ja, ich gebe es zu, das dieses Buch nur gelesen wurde, da mich der Film sehr ansprach. Ich mochte die Handlung und wollte nun einmal sehen, wie es denn um die schriftliche Ausgabe gestellt ist. Allerdings sollte man vorher bedenken, das dieses Buch erstmals 1890 veröffentlicht wurde und die Ausdrucksweise, eine gänzlich andere ist, als die, die wir heute kennen. Ich muss leider auch zugeben, das ich mich völlig unvorbereitet in dieses Buch stürzte, da mich einfach die Neugier gepackt hatte. Sagen wir es so, ich kam zumindest 20 Seiten weit, um dann festzustellen, dass ich mit der Ausdrucksweise der damaligen Zeit einfach nicht zurechtkam. Gefühle oder Gedanke wurden bis ins letzte Detail erörtert und nahmen so schon einmal 3 bis 4 Sätze ein. Aber auch ihre Aneinanderreihung verwirrte mich und machte es mir schwer, den Sinn und Inhalt einzelner Abschnitte zu erfassen. Somit wechselte ich zum Hörbuch, da man mir hier die Sätze formvollendet wiedergab und ich endlich einen Weg fand, der Geschichte doch noch beizuwohnen. So fand ich mich nach und nach in der Welt wieder und genoss es fast schon diese Ära zu erleben. Da ich wie erwähnt, den Film gesehen hatte, erwartete ich ausschweifende Orgien und ein äußerst dekadentes Leben seitens Dorian Gray. Doch hier wurde ich überrascht, denn im Buch ging es deutlich gezügelter zu. Hier war ich zwar ein wenig enttäuscht, aber konnte mir vorstellen, dass dies seinerzeit für Furore sorgte. Die Charaktere fand ich sehr interessant, zumal sie sehr altertümliche Ansichten von Ehe, Liebe oder gar Politik hatten. Hier gab es sogar eine Szene bei der zwischen Lachen und Ärger kaum wusste wohin, denn Sir Henry ärgerte sich darüber, das man zukünftig nur noch Leuten das politische Spiel zutrauen wollten, welche dieses Fach erlernt hatten. Ich musste Grinsen, da Lord Henry der Meinung war, das Politik etwas für Leute mit Stand wäre und diese in jeder Berufung nicht wirklich etwas tun müssten. Kurz um, wer einen Namen hat, sollte das Recht besitzen einen Job zu haben in dem er verdient, aber nichts tun muss. Auweia, das waren Zeiten. An die vielen unterschiedlichen Charaktere kann ich mich leider kaum erinnern, da das Hauptaugenmerk auf Lord Henry und Dorian Gray gerichtet war. Jedoch war es anscheinend damals schon ein Trend selbst im Alter noch jugendlich zu wirken. Teilweise wurde dies sogar als eines der oberen Gelüste präsentiert, nach der sich jeder man verzehrt. Hier konnte mich das Buch eindeutig zum Nachdenken regen, denn ich verstehe bis heute den Jugendwahn nicht. Doch so wurde mir offengelegt, was sie für einen alternden Mann bedeutete. Auch wenn ich sehr lobend über das Buch spreche, muss ich sagen, dass seine Handlung mehr als langatmig war. Es wollte nie so recht etwas geschehen und ich musste mich damit zufriedengeben, was mir geboten wurde. Somit hatte ich mich besonders auf das Ende gefreut, da ich hier wenigstens einen spannenden Showdown erhoffte. Doch weit gefehlt, denn das Buch brach an seiner Szene abrupt ab und hinterließ einen irgendwie unfertigen Eindruck. Schade. Mein Fazit Dieser Klassiker sorgte bei mir dafür, dass ich gerade in Sachen Sprache ordentlich ins Straucheln kam, denn ohne das Hörbuch hätte ich es wohl nicht durch das Buch geschafft. Die Geschichte an sich bot interessante Ansätze, schaffte es jedoch nicht mich nach haltend zu beeindrucken. Damals bestimmt ein Knaller, war es für mich eher eine ermüdende Geschichte, die einfach nicht in Schwung kommen wollte.


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