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Marzahn, mon amour

Geschichten einer Fußpflegerin

Katja Oskamp

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Beschreibung

"Katja Oskamp braucht nicht viele Worte, um ein ganzes Leben zu erzählen. Normale Leute, ein kaum beachteter Ort - spektakuläre Geschichten." Bov Bjerg

Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen. Also macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme: Sie wird Fußpflegerin in Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR. Und schreibt auf, was sie dabei hört - Geschichten wie die von Herrn Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner des Viertels, Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze. Geschichten voller Menschlichkeit und Witz, Wunderwerke über den Menschen an sich - von seinen Füßen her betrachtet.

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der
Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte
am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Bisher wurden von ihr der Erzählungsband Halbschwimmer
und die Romane Die Staubfängerin und Hellersdorfer Perle veröffentlicht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783446265110
Verlag Hanser
Dateigröße 2051 KB
Verkaufsrang 8137

Buchhändler-Empfehlungen

Fußpflege war noch nie so virtuos

Michaela Höher, Thalia-Buchhandlung Berlin

Manchmal kommt der Tag, an dem es nicht so weitergeht wie bisher. Eine Neujahrs-Neuorientierung wird nötig. Katja Oskamp musste Geld verdienen, brauchte einen Job und ließ sich zur Fußpflegerin umschulen. Ihre Erfahrungen hat sie in einer empathischen Hommage an einen ganz besonderen Menschenschlag zusammengefasst: die ursrünglichsten der (Ost-)Berliner Pflanzen. Wie gut, dass jemand den "Kleinen, Alten und Unbedeutenden" solch ein schönes Denkmal gesetzt hat. /// "Wir waren demütig und bescheiden und kleinlaut geworden, bereit, unsere Vorgeschichten zu vergessen, unsere Leistungen auszuradieren und uns wie unbeschriebene Blätter zu verhalten." /// "Frauen wie wir, mittelalte Mütter, bemüht und brav, namenlose Vertreterinnen eines namenlosen Mittelfelds, degradiert zu Fußnoten des Lebens." /// "Lieba zehn Dackel als een Mann." /// "Die Sonne blinkert durchs dichte Blätterdach. Das Gras ist noch feucht von der Nacht und die Luft so frisch, dass man hineinbeißen möchte." /// " 'O Gott, sie dichtet wieder', sagt Flocke und grinst. 'Muss ick doch, Schnuffelpuppe', sage ich, 'von die Füße alleene kann ja keen Mensch leben.' "

Henrike Bley, Thalia-Buchhandlung Berlin

Interessante und liebenswerte EInblicke in das Leben einer umgeschulten Fußpflegerin und ihrer Kunden, toll erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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Audiobook
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 31.07.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Freundlich dahin plätschernd mit hier und da etwas tieferen Wahrheiten. Die Lesestimme trug sehr zum Genuß bei. Ich hätte dies Buch nicht ausgewählt , wenn meine Buchgruppe mich nicht überstimmt hätte, und war überrascht, daß es mir doch gefiel.

Berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meisterlich geschrieben. Mit viel Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe gibt die Autorin den ansonsten Unbeachteten dieser Gesellschaft ein Gesicht und viel Würde. Man kann nicht innehalten beim Lesen. Sehr zu empfehlen.

Grandios, könnte ich immer weiter lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kippenheim am 02.05.2020

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, insbesondere die emphatische Einstellung Frau Oskamps für aus meiner Sicht grenzwertige Fälle. Es gefällt mir, dass es auch unterhalsame Autoren gibt, die das Beste aus ihrer Situation machen und nicht abgehoben sind. Und als geborener Berlinerin kommt mir die eine oder andere Situation irgend... Das Buch hat mir sehr gut gefallen, insbesondere die emphatische Einstellung Frau Oskamps für aus meiner Sicht grenzwertige Fälle. Es gefällt mir, dass es auch unterhalsame Autoren gibt, die das Beste aus ihrer Situation machen und nicht abgehoben sind. Und als geborener Berlinerin kommt mir die eine oder andere Situation irgendwie bekannt vor.

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