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Harz

Thriller

Ane Riel

(93)
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Beschreibung

Wo das Gute böse ist, wo das Recht falsch, wo die Dunkelheit hell ist und die Toten leben

Die sechsjährige Liv lebt auf einer dänischen Insel – in einem Container hinter dem ländlichen Hof ihrer Eltern. Dort versteckt ihr Vater Jens sie, denn keiner soll das Mädchen finden, keiner soll es ihm wegnehmen. Jens ist ein krankhafter Sammler, getrieben von der Angst, seine einzige Tochter zu verlieren. Und so lebt das Mädchen versteckt zwischen selbst gezimmerten Särgen und in Harz konservierten Tieren ein sorgsam von der Außenwelt abgeschirmtes Leben. Doch als eines Tages ein Fremder auf dem Hof auftaucht, kommt es zur Katastrophe ...Gelesen von Rubina Nath, Sandrine Mittelstädt und Max Urlacher.(Laufzeit: 7h 37)

Ane Riel, Studium der Kunstgeschichte, wurde 1971 in Aarhus geboren. Ihr Debütroman "Blutwurst und Zimtschnecken" wurde als bester dänischer Krimiroman des Jahres ausgezeichnet. Für "Harz" hat sie gleich alle vier wichtigen skandinavischen Krimipreise bekommen: den dänischen, norwegischen, schwedischen Krimipreis sowie den Preis für den besten Kriminalroman Skandinaviens insgesamt..
Aufgewachsen in Berlin, studierte Max Urlacher Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule München und Wirtschaftsphilosophie an der City University London. Er spielte an den Schauspielhäusern Zürich, Bochum und Hamburg, bei den Salzburger Festspielen und am Theater an der Wien – und tritt regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen auf. Für den Hörverlag las er u.a. »Das Geheimnis des Kartenmachers« und übernahm eine der Hauptrollen im ersten deutschen Fiction-Podcast »Der Abgrund« von Melanie Raabe..
Rubina Nath (auch Rubina Kuraoka), geboren 1987, ist eine deutsch-japanische Synchronsprecherin. Ihre Stimme ist vor allem aus Zeichentrick- und animierten Serien bekannt. So spricht sie seit 2005 die Rolle des Littelfoot in der Serie "In einem Land vor unserer Zeit" und die der Daphne in "Scooby Doo". 2013 lieh sie ihre Stimme der Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o in "12 Years a Slave". Zuletzt war Rubina Nath in deutschen Kinos als Stimme der Anastasia Steele in "Fifty Shades of Grey" zu hören..
Sandrine Mittelstädt ist eine deutsche Schauspielerin und Sprecherin. Noch während der Schulzeit begann sie eine klassische Gesangsausbildung. Auf die Liebe zur Musik folgte die Schauspielausbildung am »Schauspiel München«. Sie wechselte bald von der Theaterbühne zum Fernsehen und spielt seitdem regelmäßig in Fernsehproduktionen wie »Der ZÜRICH Krimi«, »SOKO« oder »Tatort«. Seit 2007 ist sie auch als Synchron- und Hörbuchsprecherin tätig und mit verschiedenen Lesungen on Tour.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Max Urlacher, Rubina Nath, Sandrine Mittelstädt
Spieldauer 457 Minuten
Erscheinungsdatum 08.07.2019
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 457 Minuten, 362.42 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel Harpiks (Tiderne Skifter)
Übersetzer Julia Gschwilm
Sprache Deutsch
EAN 9783844536348

Buchhändler-Empfehlungen

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein wahnsinnig spannender Thriller der komplett unter die Haut geht. Kein Wunder, dass der Autor direkt 4 Krimipreise abgeräumt hat. Ein Muss für alle Krimifans

Kundenbewertungen

Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
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Packende Familiengeschichte
von Susanne Poehls am 28.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Liv ist mit sechs Jahren bei einem Bootsunfall in der Brandung ertrunken. Das zumindest lässt ihr Vater Jens die Behörden glauben. Jens ist ein krankhafter Sammler, getrieben von einer Angst: seine einzige Tochter zu verlieren. Und so lebt Liv in der Einsamkeit des elterlichen Hofes, versteckt in einem Container zwischen alten P... Liv ist mit sechs Jahren bei einem Bootsunfall in der Brandung ertrunken. Das zumindest lässt ihr Vater Jens die Behörden glauben. Jens ist ein krankhafter Sammler, getrieben von einer Angst: seine einzige Tochter zu verlieren. Und so lebt Liv in der Einsamkeit des elterlichen Hofes, versteckt in einem Container zwischen alten Puppen, Grammophonen, ausgestopften und in Harz konservierten Tieren – ein sorgsam von der Außenwelt abgeschirmtes Leben, ein Leben in der Falle. Das Buch erzählt von einer scheinbar verkehrten Welt, in der aus Liebe Obsession wird und aus dem Wunsch nach Sicherheit tödliche Gefahr. Dieses Buch macht mich etwas ratlos und beschäftigt mich sehr. Ein Thriller ist es für mich nicht, aber trotzdem hat es auf ganz unheimliche Weise eine Sogwirkung auf mich ausgeübt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Eine tragische Familiengeschichte, wobei man mit dieser Familie eigentlich nichts zu tun haben möchte. Auf der Rückseite heißt es „Ein dunkles Märchen über Liebe und Obsession“. Das trifft es ziemlich gut. Der Vater handelt aus Liebe zu seiner Tochter und auch die Tochter liebt ihren Vater, wie Kinder das tun. Aber irgendwann lebt die Familie nur noch in ihrer eigenen Welt, auch wenn der Vater für die Tochter immer noch ganz logische Erklärungen findet. Von der Sprache und vom Schreibstill ist es wunderbar zu lesen, einfach und klar geschrieben. Dabei wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, aber auch das bereitet beim Lesen keine Probleme. Insgesamt ein sehr bemerkenswertes Buch, das bei mir lange nachwirken wird.

Harz
von Mel aus Hiddenhausen am 17.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die kleine Liv lebt mit ihren Eltern auf einem kleinen Hof, dem sogannten Kopf, auf einer Insel in Dänemark. Aber eigentlich ist Liv tot, so haben es zumindest die Behörden sich vermerkt, denn ihr Vater hatte seine Tochter als verstorben erklärt. Doch Liv geht es gut und sie hütet mit dem Rest der Familie Geheimnisse und lebt in... Die kleine Liv lebt mit ihren Eltern auf einem kleinen Hof, dem sogannten Kopf, auf einer Insel in Dänemark. Aber eigentlich ist Liv tot, so haben es zumindest die Behörden sich vermerkt, denn ihr Vater hatte seine Tochter als verstorben erklärt. Doch Liv geht es gut und sie hütet mit dem Rest der Familie Geheimnisse und lebt in ihrer eigenen kleinen Welt, die bald jedoch Risse bekommen wird.  Mein Eindruck Der Anfang des Buches war es, welcher dafür sorgte, dass mich die Geschichte sofort in ihren Bann zog. Danach folgte dann ein nicht ganz so spannender Erzählteil, der etwas die Spannung herausnahm, doch nicht minder interessant war.  Harz ist traurig, berührend und man kann mit den Figuren am Ende nur Mitleid empfinden. Es ist eine Milieustudie, die es so, irgendwo auf der Welt vielleicht auch  geben wird, sieht man von manchen radikalen Handlungen einmal ab.  Das Buch war kurzweilig und hinterlässt viel. Ein Buch zum Nachdenken, welche es leider viel zu wenig gibt.  Mein Fazit Traurig, erschütternd und doch wunderschön. Harz erzählt eine Geschichte über Menschen, die sich selber genug sind und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Vom ruhigen Familiendrama zum packendem Grauen
von Aljus Bookblog am 14.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Worum geht es? Auf einem kleinen Teil einer Insel, der ‚Kopf‘ genannt wird, lebt eine junge Familie. Der Vater namens Jens hat den Schreinerbetrieb seines Vaters übernommen und führt im ehemaligen Elternhaus mit seiner Frau Maria und seiner kleinen Tochter Liv ein zurückgezogenes Leben. Fast autark wohnt dort die kleine Familie... Worum geht es? Auf einem kleinen Teil einer Insel, der ‚Kopf‘ genannt wird, lebt eine junge Familie. Der Vater namens Jens hat den Schreinerbetrieb seines Vaters übernommen und führt im ehemaligen Elternhaus mit seiner Frau Maria und seiner kleinen Tochter Liv ein zurückgezogenes Leben. Fast autark wohnt dort die kleine Familie, den sie haben im Grunde alles, was sie zum eigenen Überleben brauchen. Da die restlichen Bewohner der Insel Jens für einen wortkargen, introvertierten und etwas befremdlichen Mann halten, bleiben sie ihm fern. Jens hat eine besondere Beziehung zur Gegenständen und eine eigene Sicht auf die Welt und die Natur. Besonders die Tannen und ihr Harz üben auf ihn eine Faszination aus, den dieser klebrige Saft hat die Eigenschaft Dinge zu speichern und zu bewahren – ebenso wie Jens manischen Drang verspürt, Gegenstände zu sammeln, zu horten und sich nicht von ihnen trennen zu können. Und dieser Drang entwickelt sich nicht nur zu einer psychischen Obsession, sondern zu einem langsam heranschleichenden Grauen. Meine Meinung: „Harz“ ist ein ganz besonderes Buch und behandelt das Thema der Verlustangst und das ‚Nichtloslassen-Können‘. Die Geschichte entwickelt sich langsam und gleicht eher einem durch traurige und tragische Elemente gekennzeichnetem Familiendrama, als einem Thriller. Die Besonderheit dieses Romans liegt in der Weltvorstellung des Vaters Jens und seine befremdliche Beziehung zu Objekten und sein schon manischer Wunsch, alles krampfhaft festzuhalten. Der Leser erhält eine sehr intensive Darstellung dieser Welt- und Wertvorstellung, die insbesondere auf Jens kleine Tochter Liv abfärbt. Durch ihre kindliche und unschuldigen Augen kann die schleichende Verwahrlosung und die katastrophalen Lebenszustände nur erahnt werden. Der eigentliche Thrill und der wahre Schrecken enthüllt die Geschichte erst durch den Wechsel der Erzählperspektive. Hier zeigt der Roman seine wahre Stärke und hat mir nicht nur eine Gänsehaut beschert, sondern den einen oder anderen Moment der Abartigkeit und des puren Ekels. „Harz“ ist kein Roman der lauten Worte, sondern eine traurige Familiengeschichte, die erst mit der Zeit sein Potenzial entfaltet und in der Klimax das Schreckliche und Grauenhafte offenbart. Trotz eines eher ruhig gestalteten Anfangs, der für einige Leser möglicherweise zu gemächlich für einen Thriller verläuft, hat mich insbesondere der Schluss und die narrative Raffinesse des Romans überzeugt. Daher kann ich diesem Roman voll verdiente 4 Sterne vergeben. [Aljus Bookblog]


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